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Archive for the ‘medien’ Category

#occupygezi Occupy Taksim

with 2 comments

AlJazeera http://www.aljazeera.com/news/europe/2013/05/2013531112443894367.html

The Actlantic Cities http://www.theatlanticcities.com/politics/2013/05/violence-tear-gas-greet-protests-save-one-last-public-parks-istanbul/5761/

HuffPo http://www.huffingtonpost.com/2013/05/31/occupygezi-protests-istanbul-taksim_n_3366583.html

ireport CNN: http://ireport.cnn.com/docs/DOC-980179

BBC News via youtube http://www.youtube.com/watch?v=eMazlEcJNyE

Address list for your protest worldwide:

http://www.turkish-media.com/en/us_tr_embassies.htm (Turkish Embassies address list)

Protest Berlin: Sunday, June 2, 2013 14:00 Uhr (s.t. auch wenn einige c.t. ankommen werden, wie immer) Nähe Türkische Botschaft, Tiergartenstraße/Hildebrandstraße  (source: Piratenpartei)

 

#occupygezi #occupytaksim

Written by teeater

June 1, 2013 at 7:46 am

Technisches Problem bei ZDF: Direktlinks zu ZDF-Beiträgen führen bei Google in die Irre – Update 2012: Jetzt mit gerettetem ZDF-Text: “Die Schattenseiten von Facebook”.

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(wn030: ja, wir haben offiziell immer noch Frühjahrspause aus Gründen divers, trotzdem hier eine weitere unserer seltenen Ausnahmen)

Hier der Screenshot eines Pads, das wir kürzlich im Netz gefunden haben. Zeitpunkt der Aufnahme: 9. Mai, 12:07

padscreenshot

Stand 9. Mai 2012, merkwürdiges Verhalten direkter ZDF-Beitragslinks

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Den Link zu diesem Pad lassen wir an dieser Stelle (Pads sind aufgrund ihrer Trollanfälligkeit empfindlich gegen zu starke Verbreitung), aber die im JPG sichtbaren Links kopieren wir gerne der praktischen Handhabung halber hier rein:

- Link zum ZDF-Tweet

- Den aktuell aus o.a. technischen Gründen schwer erklickbaren ZDF-Beitrag haben wir nach etwas Suchen hier extra für Sie verlinkt vorgefunden (Link zu publikative.org)

- Update 13:54: ZDF war so freundlich und hat einen Linkupdate-Tweet durchgesendet. Link zum aktuellen ZDF-Tweet mit dem aktuellen ZDF-Link

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UPDATE Dezember 2012. 

Wie beim Klick auf den Artikel-Link zu sehen, hat das ZDF diesen Beitrag schon wieder verloren. Wir waren in der Lage, einen Ausschnitt des Artikels zu restaurieren und suchen noch immer nach dem Rest davon.

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Die Schattenseiten von Facebook

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“Pornografie, Hass und Gewalt sind bei Facebook verboten. Anstößige Fotos, Videos und Texte können gemeldet werden. Sie werden geprüft und rigoros gelöscht. Um die Massen bewältigen zu können, helfen dabei externe Moderatoren aus Billiglohnländern.

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“Alle Inhalte, die gegen unsere Richtlinien verstoßen, werden umgehend gelöscht”, erklärt Facebook auf Nachfrage von heute.de. Solche Inhalte würden aus einer Kombination von automatischen Filtersystemen und einem speziell zu diesem Zweck eingesetzten Facebook-Team ausfindig gemacht.

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Der Aufwand, der betrieben werden muss, um tagtäglich Millionen Meldungen abzuarbeiten, ist offenbar so groß, dass es sich für Facebook lohnt, damit “externe Dienstleister” wie das kalifornische Unternehmen oDesk zu beauftragen. Man habe es “als hilfreich erachtet, Dritte zu beauftragen, damit sie uns bei einem kleinen Teil der gemeldeten Inhalte eine erste Klassifizierung bereitstellen”, so der Facebook-Sprecher vage.

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Seine Vorsicht scheint angebracht. Denn immerhin handelt es sich bei den fraglichen Meldungen um besonders sensible Nutzerdaten, die an externe Unternehmen weitergeleitet werden. Wie das US-Nachrichtenblog Gawker herausgefunden hat, lässt die US-Firma oDesk die Meldungen zudem von freien Mitarbeitern, sogenannten Inhaltsmoderatoren, in Billiglohnländern wie Indien, den Philippinen oder Mexiko bearbeiten.

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quelle: http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/heute-Nachrichten/4672/6602526/ad49a8/Die-Schattenseiten-von-Facebook.html

(den Link zu Gawker haben wir hier eingebaut)

Written by teeater

May 9, 2012 at 10:15 am

Gurke in der Warteschleife.

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Warteschleife.

(Zu Pandoraschleifen von Mailboxschächtelchen an einer anderen Stelle. Dies hier ist ziemlich prosaisch-banal, es ist nur ein Textbestandteil an einer Bushaltestelle verschollen, der Zigarettenautomat (zum offiziellen Verschollengehen) war eigentlich in der anderen Richtung und nun hat wn030 plötzlich einen Text mehr. Wir sind auch überrascht.)

Der durch den oben geschilderten Vorfall nunmehr lädierte, da nicht originale und nur anhand von Skizzen sporadisch nur fast wieder zusammengeflickte  Textbestandteil lautet:

… zu der auch auf >dieser< Seite aufgetauchten Frage “hat denn wenigstens der Berliner Journi…” äußert sich die junge Welt am frühen 6.1.*: “Belege für diesen – für einen Journalisten extrem rufschädigenden – Vorwurf nannte das Blatt nicht. Die Autorin hielt es auch nicht für nötig, eine Stellungnahme des Betroffenen einzuholen. »Wenn mir der Richter das so sagt, wird es wohl stimmen«, erklärte sie gestern auf jW-Nachfrage.”
http://www.jungewelt.de/2012/01-06/034.php

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— Der Zeilensprung an dieser Stelle ist ein Blattwenden und das nächste gehört zu einem anderen Ressort —

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Leute, es ist Freitag.
Freitags wird bei einigen leuten Fisch gegessen.
Andere zitieren Freitags lieber Tucho.

Das nach Umwegen gefundene Zitat zum heutigen Feitage hatte mit Gurkenbesitzern zu tun und wartet in einem technischen schwarzen Loch. Da Zitate nicht auf physikalische Gesetzmäßigkeiten hören (laut Hawking zumindest nicht Zitate bestimmter Sorte), könnte es sein, dass es da wieder rauskriecht, wenn man etwas Gauda davorlegt. Mal abwarten.
Extrem unangenehm, auf ein nach dem Eintippen schon wieder vergessenes Tuchozitat warten zu müssen, das man ja auch erst beim Wiederlesen vor Augen haben wird.

Es ging um Gurkenbesitzer und die Seitenangabe hat die Seite nebenan.
Ich versuch’s aus dem Gedächtnis:
“Es ist nicht mehr möglich zu sagen: ‘Es gibt in Spanien kleine Gürkchen, die ich in Deutschland noch niemals gefunden habe – etwas sehr Erfrischendes und Wohlschmeckendes’, ohne daß** der ‘Reichsverband deutscher Gurkenbesitzer’ in einem feierlichen Schreiben Protest einlegt.”***

An welcher Stelle Tucho unterbrochen worden war, um ihn darauf hinzuweisen, dass er an heutigen Redaktionsschreibtischen noch ganz andere Probleme erleben würde. Von welchem Punkt ab das Gespräch anschließend weiterlief über Medienmetafragen divers zu Fußvolkkommentierweisetechniken und ihren Nebenerscheinungen und vergaß auch nicht (sogar noch vor dem Gurkenbesitzerthema-Zitat) vom Einweben aktueller Agenda-Modewellen (>Brieffreundschaften. Demnächst gebunden in Ihrem Amazon-Tab!< anläßlich so schöner Titel wie “Zeitungsdeutsch und Briefstil”) zu “Justizia schwooft” zurückzufinden.*

Titledropping. Ohne das kann sich heute kein anständiger Text mehr auf dem Trottoir sehen lassen.
Da wehen sie hin, die Blätter mit den Zeilen,

den Zeilen in der Warteschleife um den schwarzen technischen Riss. Mal hoffen, dass Warteschleifen aus einem mindestens so widerständigen Material gewoben sind wie Keilriemendamenstrümpfe.

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*in vorab-version zu lesen ab dem 5.1. abends gewesen
** ;] ätsch, ich weiß, dass der zitierte text vor der letzten und vorletzten und vorvorletzten reform veröffentlicht wurde. “daß” punktum.
***vollständiger Nachdruck der Jahrgänge 1918-1933, 25 Jhg., 1929, Athenäum Verlag/Königstein/Ts., 1978, mit Kaffeefleck von 2012. (ansonsten zur Debatte gestanden haben folgende Titel: “Korresspondanx” und “Mir fehlt ein Wort” (schade, dass der rausgeflogen ist, eigentlich)

****die sind alle im index auf V zusammengetragen, daran erinnere ich mich

*****autorangabe der lädierten paar worte weiter oben lautet: “verschollen, steht doch oben” aber könnte aus der versenkung auftauchen, wenn diese textbestandteilsreste hier auch noch auf wanderschaft gehen, ungefragt, also lieber einfach nur lesen und weiterklicken oder tab zumachen oder kommentieren, was auch immer, aber jedenfalls der text hat die autorangabe “verschollen, ist jedoch nicht für die wanderschaft bestimmt. “

****** ;] stimmt, da war ein satz am ende. wie ging der…

“Aber bevor du gleich beschäftigt aus der Tür gehst, noch eine kleine Frage.

du-huu

haste ma’n dog, ma? Was ist denn das in der Alufolie? Heiß? Echt, hot dog? Kann ick?

Hab Hunger.”

Written by teeater

January 6, 2012 at 6:51 pm

Posted in medien, Uncategorized

Bradley Manning: erwartet den britischen Staatsbürger die Todesstrafe in den USA? (Updated)

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[wn030] Bradley Manning, dem jungen Soldaten, dem unter Rückgriff auf die Aufzeichnung eines privaten Chat-Gesprächs die Weitergabe von Dokumenten an die Plattform Wikileaks vorgeworfen wird, droht mit den am 2.3. mitgeteilten und am Folgetag durch Nachrichtenagenturen wie AFP und dpa auch hierzulande einer breiteren Leserschaft bekannt gewordenen 22 neuen Anklagepunkten durch den sich darunter befindlichen Vorwurf einer Hilfeleistung für “den Feind” (zum Beispiel den durchschnittlichen Netzbesucher, der über Kriegsverbrechen anders denkt als das US-Militär) nunmehr offiziell die Todesstrafe.

Bislang kaum beachtet in den deutschsprachigen Medien ist ein auch in den jüngsten Agenturmeldungen vergessenes Detail, das der doppelten Staatsbürgerschaft Mannings. Neben der US-amerikanischen Staatsbürgerschaft verfügt Manning durch Geburt auch über eine weitere – er ist britischer Staatsbürger (siehe hierzu u.a.: Guardian vom 1. Februar 2011, NewsFeed Time, Guardian, 2. März 2011). Auch wenn zunächst der Anwalt Mannings – nachvollziehbar in einem Land, dessen Atmosphäre der Sozialisierung  beispielsweise in Bildungsanstalten stellenweise durchaus nationalistische Züge trägt – diese Tatsache noch abwehrend behandelt hatte, mit Hinweis auf das “Amerikatum” seines Mandanten – so ist zu erwarten, dass England sich spätestens seit der offiziellen Erklärung der drohenden Todesstrafe einer Positionierung nicht mehr entziehen kann.  Einwohner werden derzeit im Netz aufgefordert, Parlamentsmitglieder direkt zu kontaktieren.

Unterdessen mehren sich alarmierende Berichte über die Behandlung Mannings im Militärgefängnis Quantico. Zusätzlich zur verschärften Einzelhaft – eine Form der Haft, die unter kritischen Psychologen als eine Form der Folter betrachtet wird – wurde kürzlich über weitere Massnahmen berichtet, die als  psychologische Folter bezeichnet nicht nur können, sondern müssen, wollen sich Medien nicht einer Hilfeleistung zur Folter auf dem Umwege über fragwürdige Euphemismen schuldig machen.  Das Militär erklärte sein Vorgehen mit einer – ärztlich unbestätigt gebliebenen – Selbstmordgefahr. Weithin bekannt wurde die jüngste Verschärfung, nachdem das Militär im Januar 2011 den anstehenden Besuch bei Bradley durch den Unterstützer David House verhindert hatte (siehe hierzu auch ein Interview mit Jane Hamsher von firedoglake auf msnbc).

Nur einen Tag nach Bekanntgabe der neuen Anklagepunkte wurde nun aktuell bekannt, dass an Manning weitere, erniedrigende Methoden psychologischer Folter praktiziert werden. So sei ihm kürzlich seine Kleidung vollständig weggenommen worden, er sei gezwungen gewesen, nach einer ganzen Nacht  ohne Kleidung am Morgen gänzlich nackt vor dem Inspekteur der Zelle zu stehen (siehe hierzu New York Times vom 3.3.Jeff Kaye auf firedoglake vom selbigen Tag, Guardian vom 4.3. Huffington Post 4.3.) Dies wurde in der Nacht auf den 4.3.2011 wiederholt. Die New York Times teilt am 4.3. mit, dass das Militär vorhabe, Manning von nun an jede Nacht ohne Kleider schlafen zu lassen. (Siehe hierzu auch Glenn Greenwald am 5.5.). Jane Hamsher beschreibt am 5.3. die Hintergründe.

Wer sich noch an die Folterbilder aus Abu Ghreib erinnert, sich der kürzlich revidierten Schließung Guantanamos entsinnt – oder wer sich zusätzlich dazu an die zur geschichtlichen Grundbildung des Kulturkreises gehörenden Bilder erinnert, dessen Sprache eben dieser Text verwendet, dem dürfte bewusst sein, wie begründet die Sorgen um die weitere Entwicklung sein dürften. Entgrenztes, dem Blick und der Kontrolle der Öffentlichkeit entzogenes Wachpersonal ist zu erschreckend Vielem fähig.

Um jedoch aktuell zu bleiben und zu diesem neu angebrochenen Jahrhundert zurückzukehren, gilt diese begründete Sorge erst recht vor dem Hintergrund der Tatsache, dass der der Hang zur Entgrenzung auch innerhalb des US-amerikanischen Militärs ein nicht auf Einzelfällen beruhendes Phänomen darstellt.

Zu den Dokumenten, deren Weitergabe Manning vorgeworfen wird, soll die Aufnahme des Apache-Kampfhuberschrauberangriffs gehören, deren Veröffentlichung unter dem Namen “Collateral Murder” sich Anfang April jähren wird.

Update Nacht vom 12. auf den 13.1.2012: Zur drohenden Todesstrafe gibt es eine Aktualisierung (Reuters US).

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-text in progress-

http://wp.me/psdI6-16q

Written by teeater

March 4, 2011 at 1:24 pm

“Das sind ja interessante Nachrichten”. – Zum Fall Nichtwilhelm vor und auf Allesgutti. – UPDATE 1.3.2011 – Guttenberg tritt zurück – UPDATE: Comebackspiele.

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[Titel von wn030-21][[Text von wn030-8] urheberrechtlich geschützter text übrigens, auch dieser hier. das gilt übrigens auch diesmal auch für hausmeister.UPDATE 1.3.2011: Guttenberg tritt zurück

(20.2.2011) Spätestens seit es der Süddeutschen gelungen ist, eine ausnehmend visuell sprechende und anschaulich aufbereitete Digitalisierung des “Dissertations”-Bravourstücks von Herrn Nichtwilhelm in Form des direkten Vergleichs zwischen besagtem CutAndPaste-Text und dem Ursprungstext des eigentlichen Autors in ihrem Onlineblatt zu platzieren sowie seit zeitgleich ein durchaus vorzeigbar begabter Programmierer sich beim SPIEGEL an eine ebenfalls absolut präsentable Lösung der Digitalisierungsidee gesetzt hat, hat der gemeine Netzbesucher  so einiges zu staunen.

Spätestens jedoch seit Medien wie Monitor (auf deren Webseite zu entsprechendem Themenbeitrag) und etwas vorher auch der Stern (über diesen Link zu finden) in ihren Beiträgen direkt zum GuttenPlagWiki verlinken, werden die aufgesperrten Münder beim Staunen noch etwas breiter und nicht nur länger. Und spätestens seit genau diesen Zeitpunkten kann er nicht nur staunen, der gemeine Netzbesucher, sondern seinem Staunen Luft machen (sich in GuttenPlagKommentaren äußern) und mithelfen, was das Zeug hält.

Die ebenfalls vorzeigbare Digitalisierung im GuttenPlagWiki selbst – die übrigens alle Nase lang neu aktualisiert werden muss – gibt auch kräftig Grund zur Frage, was nach Beendigung dieser Untersuchung (die jedoch noch eine Weile anhalten muss, da nun in der nächsten Phase auch die Überprüfung auf Plagiate analoger Quellen (aus Magazinen von Bibliotheken) sowie der zwar digitalisierten, jedoch nicht im allgemeinen Netz zugänglichen weiteren stark in Frage kommenden Quellen erfolgen muss [Fachzeitschriften]) – was nach Beendigung dieser Untersuchung also geschehen soll oder anders formuliert: spätestens jetzt kann mit FUg und Recht gefragt werden, wie es angesichts der  überraschenden Fundstelle (über die auch wir erst kürzlich informiert wurden)  nun mit Guttis Hochschulabschluss denn eigentlich aussieht.

Korrekt, eigentlich hat Seehofer Vorrang (Zitat “…Seehofer erklärt, Guttenberg habe die “volle Solidarität und Unterstützung seiner Partei”). Nun, wer sich so beeilt, sich hinter die nachgewiesenen (und noch nicht mal zu Ende nachgewiesenen – die Prüfung wird noch eine geraume Weile anhalten) Praktiken des Herrn Nichtwilhelm zu stellen, der gibt allen Grund zur ernsthaften Auseinandersetzung mit dieser Praktikenverteidigung. Ohne Grund werden solche Sätze selten formuliert, so schnell zumal… das im Entstehen begriffene Plagiate-Wiki mit größerem Fokus wird es sich definitiv nicht nehmen lassen, nach dem Diebstahl aus wissenschaftlich weder zitier- noch sonst verwendbaren Arbeiten nach spannenden Vorfällen auch in Herrn Seehofers schulischer und mittelreifer Ausbildungsphase zu suchen (bei Seehofer kommt Spickerei in Betracht, eine solche Äußerung aber mit einem zu leicht vor sich hin gesagten “nunja, Leute, die vom wissenschaftlichen Arbeiten nunmal keine Ahnung haben können…” wäre etwas zu simpel in diesem Fall. Zurückkehrend zu Guttenberg zählen zu den nicht verwendbaren Arbeiten – wir erinnern –  studentische Hausarbeiten, zumindest deren Fließtext. Das einzige Zugelassene ist das Suchen und Forschen nach spannenden Bibliographien in anderer Leute Hausarbeiten, und auch die nicht zum Kopieren, sondern zum nachträglichen Selberlesen der dort vermerkten Quellen zwecks Überprüfung auf Verwendbarkeit – als korrekt ausgewiesenes Zitat – für das eigene Hausarbeit-Thema. Ansonsten gilt aber: Finger weg von Hausarbeiten. Normalerweise dringt das zu Studenten im ersten Semester ziemlich deutlich durch, an Herrn Nichwilhelm ist das offenbar selbst bis zur “Dissertation” vorbeigegangen). Da die angebliche Dissertation Nichtwilhelms derart gravierende, sich schon für eine jede Erstsemestler-Arbeit verbietende Verstöße sichtbar werden lässt, darf nunmehr eingefordert werden, dass des gemeinen Bürgers eigenes Recht auf Informationsfreiheit nicht anzutasten versucht wird. In diesem Land sind auch Leute mit halbem Realabschluss wählbar (die schreiben wenigstens in den seltensten Fällen ab), der Posten des Herrn Nichtwilhelm ist daher nicht wirklich die Frage. Wenn jedoch die sich herauszeichnende Haltung zu ganz anderer Menschen Leistung, Fähigkeiten, Textformulierungs- und Denkfähigkeit (als schlicht und einfach Dieb an anderer Menschen geistigem Eigentum) etwas älter und länger anhaltend sein sollte, was angesichts der Sachlage alles andere als auszuschließen ist, muss das GuttenPlagWiki die studentischen Hausarbeiten, die zur Erlangung des Hochschulabschlusses dazugezählt wurden, unter die Lupe nehmen.

Kurz gesagt muss der aufgeklärte moderne Wählbürger – den es schon seit ein paar Jahrhunderten geben soll nach Auskunft von Geschichts-Nachschlagewerken – wissen, ob der vorgeschlagene Vertreterkandidat denn nun überhaupt Abi hat. Schriftlich ist dem Wählbürger zugesichert, dass es auch ein Müllfahrer sein kann, ob nun mit oder ohne Haupschulabschluss  (mit den fehlenden hat ja die NPD ein bisschen zu kämpfen, aber das nur am Rande). Jedenfalls sollte der Wählbürger schon erfahren, dass der Kandidat nur eventuell Abi hat. bevor er das aber erfahren kann, muss er darüber aufgeklärt werden, dass der Kandidat nur eventuell einen Hochschulabschluss hat. Und dies zu überprüfen wird kaum eines anderen Netzwerkes Aufgabe werden können als das des GuttenPlagWiki. [Und für die eine oder andere Zeile haben wir zur Not sicher auch noch Platz.]

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Update: Kurz vor Mittag des 1. März 2011 teilt Guttenberg in einer kurzfristig angekündigten Erklärung vor der Presse den Rücktritt von allen politischen Ämtern zurück. - (dieweil jedoch werden bereits im Rücken Hände gerieben und Wiedereintritte vorbereitet. Kürzlich hierzu gesichteter Kommentar im Netz: ” an editor64 Vorschlag: Guttenbergs Hausarbeiten für den Fall eines Comebackversuchs aufbewahren – Gültigkeit Uniabschluss”)

Update 2: seit dem 3.3.2011 beginnen sich erste Medien zu fragen, ob sie nicht einer weiteren Flunkerei Guttenbergscher Machart aufgesessen sind – siehe hierzu u.a. Frankfurter Rundschau: “Bei der wundersamen FanVermehrung des Ex-Ministers auf Facebook tauchen Ungereimtheiten auf” (weitere Links zum Thema gekaufte Facebook-“Freunde” sind in dem von uns restaurierten Pressespiegel zur Plagiatsaffäre Guttenberg  zu finden – siehe nach dem Klick im unteren Drittel der Seite, Abschnitt “Nachtrag. 3.-5.3.2011 – Guttenberg-Fans”)

Update 3. Durch einen sehr wertvollen Hinweis sind wir auf die Tatsache aufmerksam gemacht worden, dass die Verwendung nicht zitierbarer, schlichtweg wissenschaftlich nicht verwendbarer Texte (studentische Arbeiten) und der Diebstahl an geistigem Eigentum der Autoren dieser Arbeiten sich nicht auf die oben angemerkte, am OSI-Institut der Freien Universität Berlin im Jahre 2003 abgegebene Arbeit beschränkt. Es sind weitere Hausarbeiten betroffen. Hier die soweit bekannten Fälle: studentische Arbeit Nummer 2 – auch eine Arbeit aus dem Jahr 2003. Hier der Direktlink zu dieser Arbeit (GRIN). Die Arbeit ist mit einem Auszug aus Heines “Wintermärchen” eingeleitet. Studentische Arbeit Nummer 3 – eine Hauptseminararbeit aus dem Jahe 2002 (Geschichtsstudium, Neuere Geschichte, eine Bamberger Uni). Hier der Link zu dieser Arbeit bei GRIN. An dieser Arbeit wurde sich gleich an mehreren Stellen bedient.

Update 4: Zu Giovanni di Lorenzo als Steigbügelhalter und der peinlichen Rolle der Zeit in dieser Zeit: kein Kommentar.

Update 5: Comebackspiele. “Machen wir“.

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Copy-Paste - Das können Sie sich in die Haare schmieren

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Written by teeater

February 20, 2011 at 2:34 pm

Article orchids on bullshit ground. Some say, BS always was a good fertilizer. Others answer: cowshit always worked, too. About Wikileaks bitching around recently on twitter and about Guardian entering the bestseller fight arena.

with 16 comments

[apk for wn030 - January 31, 2011, with updades.]

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Let’s make it short. When in between of the fight for freedom in Egypt, in between news about Egypt’s unwanted “President” building a not-imagined before information wall against the rest of the world – about news able to let you lose your breath everyday (from closing of pages  like facebook and twitter, pages being used by journalists, too – to an entire internet shutdown, to SMS shutdown (SMS being sent by journalists, too), to foreign journalists reportedly being held in hotels, to arriving AlJazeera journalists being sent to the airport, to reports of violence against journalists [reporters injured by police], to a shutdown of a station [AlJazeera] to arrests of reporters and seizure of equipment]... when in the middle of indeed important news and calls of AlJazeera to bloggers for help – a spokesperson somewhere in a warm and cosy bulding*** is starting to bitch  about a sentence not being entirely read by himself, you may well have reasons to be a bit more than just halfway to exploding.

Yesterday night in Europe experienced such a moment. Lots of followers of the official wikileaks account were – in the middle of their own work – suddenly interrupted by a 2-tweet-nagging that we can call a Julian nagging, accoding to the attacked Guardian journalist who replied and noted that exactly this official account was hardly used by anybody else that night.

So, what exactly happened? Julian hinted at an article published on the Telegraph webpage on 30 Jan 2011 at 5:59PM GMT. The wikileaks spokesperson wrote his concerns regarding “Guardian names Manning as source” linking to the mentioned Telegraph article. Due to the 140 chars frame of twitter, we can only hope that the telegram style with a misquote was just a result of the twitter structure. If at all, we have to speak about 2  Guardian journalists naming Manning as what? According to the Telegraph newspaper, as the “alleged” source. Here’s the article quote, 2nd paragraph:

“The authors, David Leigh and Luke Harding, of The Guardian, name Specialist Bradley Manning, the soldier being held in a US military jail, as the alleged source of the information which was passed on to The Guardian by WikiLeaks.”

So, what’s the problem, you might ask, so far this is nothing new to anybody following the case. Two Guardian journalists are not the “Guardian”, we might reply to Julian and alleged is an important word not forgotten by the telegraph. The article, describing the book of David Leigh and Luke Harding (thus, helping them a bit to reach the next bestseller list, something Julian of course right now is a bit touchy about, while his own book is as much in development as Daniel’s debut work as an author**), lists facts that are indeed no news to people following the Bradley Manning story since it started (re start: see the very last lines of this complement entry and re development of the case see Manning updates here). Still, what to think about Julians distracting two nighttweets? Tweets wanting to raise some attention at the book, before his own one hits the tables? (regardless of rumours about Julian’s book being written by ghostwriters – let’s still call it his own one, as long as we don’t have  real proofs about an author work misuse by WL in our hands than just some rumours spread by the other leak gang after the clash – a strategy that both gangs in quarrel widely use these days. Update: no, there are reasons to assume this is not just a rumour…). So again: what is this about, pure raising of awareness, attention gaining, some showfight-rant-advertising help for a book before  his own one – [or if written by other writers, then hopefully not naming JA as the “author” <- update regarding this question) – before his “own” one arrives in the shops? You shouldn’t exclude this sideway-consequences, of course readers will expect a reply when the expected next bestseller is there. They will pay for the reply if curious enough, so of course some ranting here and there will finally work fine as an upfront extra ad for the awaited bestseller candidate book title.

Just all this, awareness raising before the book-run Julian-Daniel-Guardian,  the bestseller-chase really starts, sure? Becalmed, we could impassively come back to other, more important topics if there wouldn’t have been some unexpected replies from one of the attacked authors, David Leigh, himself. In order to let you take a look at them yourself, please feel free to click at  this storify sample where wn030 collected some important reply quotes of David Leigh.

On Jan 31st, at 0:23, David Leigh surprised with the following charming reply content and tone: @wikileaks absolute pack of lies against the Guardian. Manning not our source. Who says “free Bradley” on their logo?# Wikileaks does”. From the “pack of lies”, we can easily conclude the Guardian journalist is heating up a bit. From the 2nd sentence, however, it gets visible that the book will hardly be worth a deeper looking review. If the entire book follows the same thorough arguing as this 2nd sentence, we can perfectly cancel “Wikileaks: Inside / Julian Assange’s War on Secrecy” from our watchlist of possible bestseller top hits.  Some former incredible crazy claims spread on the twittersphere  by diverse people – claims that money help might be regarded as an “admitting” of Bradley as source – were hard enough to watch and to stay patient. Although these claims may not have been the only reason for the awkward delay of Wikileaks’ legal help donation to the Manning support network (see more about the delay in the middle part of this complement entry),  everybody who took part in these flat,  stupid and greedy looking self-justifications should simply learn to think before logging in into his/her twitter account. But David’s second sentence here is just too much for being called a gaffe. When a Guardian journalist regards support – in this case, via a small graphical addon, an account avatar sticky, needed and as for the support itself, long awaited given that it took the Wikileaks spokesperson himself quite a long while to accept his  co-responsibility for Manning, a responsibility existing absolutely regardless of the fact whether Bradley was the person who submitted the material or not and absolutely regardless of the fact that an upfront link between them can be perfectly excluded (update regarding this, july 13th/14th 2011) –  so, if this Guardian journalist regards an avatar sticky as an “evidence” for a “source” – then let’s forget about the book, we can perfectly expect the same journalistic “thoroughness” from this author part.

Article orchids on bullshit ground (and cowshit, of course, in order to stay politically correct and to emancipatedly “genderize” where appropriate). The first orchid got visible just a few hours later, an article reply by x7o. The original form of this orchid was ready at an unknown hour and previously posted on wl-central, a wikileaks supporters platform, copied to freshhorse due to a short wl-central overload after the wikileaks account spread the link to this orchid reply via twitter. Let’s assume some other word plants will follow earlier than expected.

But in the meanwhile, let’s return to the small “showfight theory”. Of course, there are no reasons at all for anybody, neither any spokesperson on earth nor for any Guardian reader, to expect or fear so-called “loyality” from a newspaper. “Loyality” is simply not what newspapers are for, originally, neither regarding governments, nor regarding companies, nor regarding networks like Wikileaks or their spokespeople. The argument that the same newspapers are publishing material they got from Wikileaks is no argument at all. Newspapers – like any other older or newer media as long as they feel committed to journalism – have other duties, being contrary to any “loyality” expectation. Thinking about it in a less emotional moment, Julian would have to admit to it either, given that his approaches to achieve official status as a Journalist are for real. Will realizing this fact – the fact that no contract on earth will turn a medium to a “loyal” one – be able to make him rethink his decision to turn to “exclusive” contracts,  a decision that made Wikileaks less and less recognizable as the platform it originally was? We think: hardly, at least not yet.

But what does it tell us about where the Guardian is aiming at (aside of aiming the bestseller list)? A newspaper like the Guardian might – in their coverage of the Wikileaks saga – have other reasons for a careful positioning than “loyality”.

Let’s remember for a moment what the platform originally was. It made access to journalistic raw material accessible. While being published and available (before Wikileaks turned to “exclusive”), it made something quite interesting possible. Suddenly, for a short moment (until “exclusivity” showed up), the accessible material made a fair competition between workers in the media universe possible. Suddenly, it was not the question how large your network is, how much your network can afford – but the quality of your own work – both regarding research as well as text style quality – your work as a journalist decided over the quality of your result, the material coverage. In the very same moment, allowing for a quality comparison not only between journalists themselves but between the media, a quality based competition between old, new, established and free media platforms and networks. An extremely interesting moment in the Wikileaks history, now gone (although, at least in Germany, we should keep our ears open as for  how long this will be the case, we expect a media debate about this exclusivity problem in March).

So while other media have acually indeed no reason at all to bother what will happen to the platform or its spokesperson since it lost its status as a potential raw material provider for them – what exactly is Guardian’s positioning telling its readers about the logics inside the editors’ staff nowadays?

You as a reader might in this moment have the wish to interrupt: positioning about Wikileaks? What has Wikileaks to do with it, we are talking about Guardian showing unprofessionalism re the Bradley Manning topic, why Wikileaks? My answer would be: simply because this is not the first showfight between Guardian and Wikileaks, it’s just another fraction of an ongoing battle, at least from the readers’ point of view. Many Wikileaks followers are debating these two nighttweets even days later with referring to the Guardian publishing police reports of the Swedish case. At which point returning to a sentence above might get replicable: what exactly is Guardian’s positioning telling their readers about the logics inside the editors’ staff there? While other media have hardly any reason to bother, for Guardian this is attacking one of their valuable raw material providers with a bending down to the level of the Expressen or the German BILD.

While respecting their duty to stay illoyal (to any official body, network, government, company, lobby) is in general an extremely valuable turn – this bending down here, a handshake with Expressen, is indeed proving that some journalists there forget about a simple and tiny but maby worth reminding problem behind: as soon as the media [Guardian included] lose platforms like Wikileaks, after these platforms have shown and proven their relevance for the media landscape, their importance for a return to work that can call itself journalistic again – especially in times when pure cheap PR work is more and more jeopardizing this profession – as soon as this happens, they [Guardian included] will be simply redundant. Careless cooperating for the aims of  cenzoring bodies, i.e. raw  material destroyers while cooperating on a bottom-feeding yellowpress level is working on their [Guardian included] self-destruction as a whole.

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** Daniel – as a puterexpert – is the story teller in this book. The text was written by a Zeit author. For a computer expert, acually a perfect decision. (There is an update regarding this.) But for someone who wants to be described as a “journalist”, as observed in the case of JA in the last weeks, this will be quite something else. Not few working on the network prefer and propose to stick to “spokesperson and editor” and in fact this is exactly our proposal, too. We just want to hint at the fact that the book of JA – in progress – a book that will quite for sure be also a book written by a ghostwriter (see comments below for the 3rd confirmation, 1st ones reached the public by reports of former WL network coworkers [not Daniel] – that in this case the public may react to the ghostwriting a bit differently. See the GuttiGate for just an idea of the wind that may reach WL in case the book does not name the real author of it and for the case JA still asks for being named as a Journalist.

Workers in the network explain this is needed in order to help the USA gov to realize they are messing around with an online publication platform. This is no explanation  at all. The fact that it’s hardly possible to describe WL as something else is simply too obvious for anyone who managed to read a newspaper with WL topic in the last months and it will be hard to find a web user who didn’t. Editor (and spokesperson) is absolutely enough as a help for the US gov to finally realize what exactly they are actually trying. There is no reason at all to call sb. a Journalist without enough work in the public in order to judge it and say thumb up or down. We have not seen an article list of articles written by Julian. We also have not read other publications by JA. And a “Journalist” who needs a writer in order to write “his” book is like a GP who needs his secretary to dictate him the diagnose. Talking about “Underground” : he knows fairly well that he was described as the researcher for this book (regardless of the question whether being involved as one of the protagonists or not – we are talking about the writing work). Researcher: this is an assistant job. You just don’t jump up from an assistant to a journalist without a single own text online. And in case of the Wikileaks page: we see what we see as WL work, the work of – the network. That’s one of the reasons why we – so far – would not question the function of WL as a journalistic platform, publishing raw material for journalists plus the interested public – and some work done by the network in order to present them. (We – btw – have no idea whether the network as a whole is happy with the danger of WL turning from this function to the function of pure infodealers [via exclusive contracts]). But back to the journo role: show us the article list and we’ll talk on about it. With the background of the role as a spokespip at WL, this might even have been possible: it was and is a spokespip role, but it was and is a spokespip neither for a gov nor a comp nor a lobby circle but for a journalism related platform, so the rule PR=/=Journalism [which usually forbids a switching between them, regardless of how long ago someone worked in the other lake and is a rule for the mentioned cases] does not apply here. But: without an article list with articles written by your own there’s no chance. Since you decided not to prove your journalistic writing skills in the book but preferred to work with a person having the skills for that, we understand that you understand that this is the proof that your roles as editor and spokespip are absolutely enough.  Anyway there’s enough to do with these two responsibilities, isn’t it?

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… interesting. regarding the “auhorship” question, now suddenly there is an

UPDATE 2012.

regarding this book, we’re actually talking about a CO-AUTHORSHIP, in opposite to the assumption of a firedoglake author, but – we’d say, so far, this is at least something. let’s see.

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… and guess what, regarding the topic “arena showfights between Guardian journo twitter accounts and the WL acc”, there is an update, too:  Dec, 2012

Link 1 (Malala vs Manning, about the twitter showfight on Dec 12, 2012)

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and don’t miss

Link 2, too  (discussion)

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(regarding the topic “Malala vs Manning”, tweets from December 10th, 2012 – the incredibly poor Guardian article re Manning winning the Guardian Person of the Year poll and the even more poor reaction to this by the person tweeting from wikileaks’ main twitter account)

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And now hold your breath: there is even another UPDATE, also December 2012, regarding those missing own articles mentioned in the text above and further discussed in the comments section of this page:

Articles with an author finally show up online (link to the text “Two Years of Cablegate as Bradley Manning Testifies for the First Time” by J. Assange, posted on Huffington Post, according to the page on Nov 29, 2012, and sent out via email on Dec 12th) – Comment to this text: it looks fine and it definitely looks like an acceptable article. Research help done by the network as well as other text editing steps like proofreading (checking for typos) are typical parts of the workflow – however, in case facts ever shop up proving that parts of this article were -written- by other people than the signing author, there might be rasons for a real shitstorm on the websphere. Let’s hope this will never be necessary.

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*** re the “warm and cosy building” – note the date when this text was written. This was written when Mr. Exclusive was dining in a luxurious chateau. The expression in this sentence does not refer to the current situation (2012) in the Ecuadorian Embassy.

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wn030: sadly, however there is another update necessary.

January 3rd, 2013.

x7o, the account mentioned in the text above, has proven to be what the person probably calls erm… “logical”. namely, while defending the repost of nazi content and links to a right wing populistic paper, x7o calls us – the account hinting at this issue – what? well, “extremist”. yes, you actually heard that right. we really loved that. it would have caused an overwhelmed, bright laughter if the issue itself was not as serious as it sadly is.

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Written by teeater

January 31, 2011 at 7:01 pm

Egypt: Protests on January 25th, 2011 (with updates Jan26th)

with 6 comments

— follow-up-update january 26th — click here. — and our page for january 26th is now available here

 

[wn030 jan 25th] newsflash. Just as we are following the news about protests breaking out in Egypt with tens of thousands people on the streets, we get several confirmations about Twitter being blocked, according to recent tweets not the only web service blocked assumingly by the Egyptian government. Online news services are said to be among the blocked web pages, too.

The protesters are concerned about this reportedly large number of people on the streets getting no attention by news agencies and broadcasts yet. The only larger station so far that started reporting is Al Jazeera.

In order to jump in into this gap, until the larger stations start reporting, here is our sample of recommended links in order to follow the Egyptian protests:

http://globalvoicesonline.org/2011/01/25/egypt-tweeting-the-day-of-revolution/http://ht.ly/3JQXE (A page where you can Post Arabic tweets, links, updates on #jan25 protests in Egypt for translation into English) — live update ahram.orgProtesters take over Tahrir Sq (incl pic: Mubarak poster taken down) — Re Blocking twitter: Egyptian authorities block twitter as protests in Cairo increase (businessinsider.com) — PressTV: Protesters clash with police in Cairo — indymedia.org.au: Egyptians reclaim the streets demanding to be rid of MubarakFrench report re blocking twitter and Egyptian online cenzorship — TechCrunch: Twitter is blocked in Egypt amidst rising protestsonline.wsj: Thousands in Egypt join antigovernment protest — netzpolitik.org: postet um 18:42 trotz Twitterblockade der ägyptischen Regierung überraschenderweise mit dem Titel “Twitter-Revolution in Ägypten?” – adnkronos: Egypt – President’s son and family ‘have fled to the UK’ - upi.com: Water cannons greet Egyptian protesters – salon.com: Egyptians denounce President hosni Mubarak, clash with riot police – tvo.org The Agenda – behind the Hedalines: Egypt on the verge? (recommended link,with 4 embedded videos)

youtube: Young man stops water cannon truck — (same video, a bit longer: 2nd youtube link) – youtube: protesters chase riot police away – youtube: Kairo, Tahrir square evening, night

Timour Chafiks tweet sample from today via storify (recommended sample)

Recommended photo album where the account owner collects pictures from the protests:

http://www.flickr.com/photos/el-amiro21/sets/72157625902989604/

Recommendeed link for anyone in egypt who cannot access twitter due to the blockade:

“Access Twitter through proxy server: http://bit.ly/h1HP4v #Jan25

2nd bypass hint: use http://128.121.243.237/ for Twitter in Egypt

3rd hint: A usefull way to bypass firewalls, regulated services and websites: https://9000tunnels.appspot.com/

hint nr 4: How to log in into blocked Twitter in Egypt

collection of tips to bypass: #jan25 blogspot

update: and a new bypass solution, using Dabr pass, finished on jan26

Another tip for foreigners in Egypt to circumvent the blockade: “if you have a linkedin.com account you can tweet from your status. no need to use twitter directly” (hint sent via twitter) (we’re waiting for a confirmation whether this indeed works, whether these status updates are indeed reaching twitter. if it really works, for foreigners being in Egypt and needing a quick bypass, this may a solution Egyptian protesters will however have to be careful which data to enter into their profiles if wanting to use this bypass.) - update feb26th: we have an update now regarding this. no, when twitter blocked, it will be hardly possible to circumvent via linkedin.

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tear gas in egypt thrown on jan 25th

tear gas in egypt thrown on jan 25th

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update. 5pm gmt+1 news agencies and larger media networks start reporting

CNN: Thousands protest in Egyptguardian.co.uk incl. Reuters video — guardian was and is frequently updating on this page — AP: Thousands of anti-government protesters, largerst protests – largest demonstrations in yearsBBC News: Cairo Protest: Police use tear gas on “day of revolt” — Germany:  SPIEGEL – Massendemonstration gegen MubarakLos angeles Times: Egypt – Thousands of Egyptian protesters clash with police(critisized by readers via twitter for lowering the number of protesters. Probably counted in a part of the protest places only.) — Focus (Germany): “Bei einer Demonstration gegen die ägyptische Regierung ist es in Kairo zu schweren Ausschreitungen gekommen…”Zeit.de (Germany): Ägyptens Polizei setzt Tränengas gegen Demonstranten einReuters Africa (from Washington): US urges restraint, Hillary Clinton believes the government of Presiden Mubarak is stableBBC News: ‘Of course I am inspired by Tunisia – Egypt activist – Reuters.US: Thousands of Egyptians demanded an end to Mubarak’s 30-year rule - guardian: Photo gallery “Anti-government protests in Egypt”Al Jazeera photo album: In pictures – Day of angerReuters.US: Teargas, water cannons disperse Egypt protestsBBC News: Egypt protest: Three reported dead in “day of revolt” BBC reports 2 killed protesters (sources: doctors in Suez) and one dead policeman (source for this: state TV) — Three Egyptian died in anti-government protests (haaretz.com)  — Egyptians denounce Mubarak, 3 killed (yetnews.com) — Tagesschau (German TV): Drei Tote bei Massenprotesten gegen Mubarak — ulz/Reuters/dpa/AFP/SPIEGEL: Tote bei Protesten gegen Mubarak

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Update 5:30 gmt+1. Police reportedly starts firing rubber bullets in Alexandra, not just tear gas here: “RebeccaAHopkins -Twitter, much mobile access down in Egypt. Rubber bullets reportedly fired on protesters in Alexandria. #Jan25 #Egypt” – Alshaheeed “Police in Alexandria Egypt open fire on protesters. Live ammunition. Our correspondant has been hit with a bullet in his head. #Jan25 #Egypt“, which was corrected shortly later as hit with rubber bullets: Alshaheeed “Correction..Bullets fired in Alexandria are actually rubber bullets. Our correspondant was hit with rubber bullet not live bullet. #Jan25 ” – 7:30pm: bencnn reports: “6 troop carriers deployed next to #Egypt TV building in Maspiro, more police on the way. #jan25

Re size of protests – twitter estimates. @elmasry counts in #Egypt protests: 30k in Alexandria, 50k in Cairo, 6k in Mansora, more in Aswan, Qina,A rish, Mahala. No media coverage! #Jan25 (wn030: this would sum up to probably around 100.000 people in total)

7pm gmt+1 kurze zusammenfassung von twitter-nachrichten der letzten halben stunde: Via twitter werden ansässige in Kairo dazu aufgerufen, ihre wlan-anschlüsse freizugeben, es wird um warme decken gebeten und berichtet, restaurants und imbißbuden würden derzeit essen umsonst an die protestierenden verteilen. Es wird berichtet, einzelne polizisten hätten ihre uniformen ausgezogen uns sich den protestierenden angeschlossen, diese letztgenannten berichte gelten jedoch noch immer als unbestätigt. (Update dazu: Bestätigung jetzt da. Spiegel berichtet im Beitrag “Tote bei Protesten gegen Mubarak”, dass Reuters Videoaufnahmen zumindest eines solchen Falls hat)

8:50 gmt+1 – mehrere tweets melden einen getöteten, etwa 100 verletzte. quelle ist eine ägyptische zeitung. der getroffene wurde nach bisherigen informationen arabischsprechender leser durch herzschuss getötet. 9pm: in tweets wird ein name mitgeteilt. – die zeitung AlMasryAlYoum_A antwortet auf unsere nachfrage, der artikel dazu soll  nach ihrer auskunft am  folgetag erscheinen. – Es scheint einen weiteren Todesfall zu geben, Iranian Press TV berichtet nach auskunft von PoliticallyBrit von 2 getöteten. – name des ersten getöteten laut bereits mehreren tweets: Mustafa Reda Mahmoud Abdelfattah, in Suez. —

9:40pm gmt+1 – BBC News: Egypt protest: Three reported dead in “day of revolt” (link [BBC has another time zone time] now added to  paragraph with links to larger media networks above) – BBC reports 2 killed protesters (sources: doctors in Suez) and one dead policeman (source for this: state TV)

10:40pm gmt+1: weddady writes: “TRUSTED SOURCE @Zeinobia: Curfew imposed in Suez following report of 2nd death #Jan25″phijazin (Dubai television reporter) 0 gmt+1: “the sounds i heard from the live stream are tear gas. maybe a couple of rubber bullets, they have a sharper firing sound” – jan 26th, 0:40am gmt+1: bencnn (Ben Wedemann, a CNN reporter) writes: “Cairo echoing with blasts, ambulance sirens. Tear gas wafting down corniche toward tv bldg. panicked drivers going wrong way.” and 3  minutes later: “Madness in #Cairo. Restraint thrown to the wind. Complete crackdown on all protesters. Blasts from multiple directions.” – “Police rounding up beating protesters on corniche near 6 October bridge…burning tires blocking the road.”

 

 

night jan25 to 26 in egypt

night jan25 to 26 in egypt - click on the pic link and see min 0:50 ff.

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meanwhile: first reactions to the Egyptian government’s blockade of twitter and media pages are getting visible online. Click here for a nice snapshot (flickr, “Ministry of Foreign Affairs in Egypt is unavailable”). – NDP (ruling party in Egypt) unavailableMinistry of Interior in Egypt unavailable

a link is too much effort now? – don’t worry, we have a small copy:


 

shortlink: http://wp.me/psdI6-ZZ

Written by teeater

January 25, 2011 at 3:26 pm

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