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Wer reißt das ab?! #Saytheirnames

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(wn030)

Berlin. Wir erfahren gerade, dass die #Saytheirnames-Plakate in der Kopenhagener Straße (Baustellen-Galerie vor den Eigentumswohnungen-Neubauten neben dem ehem. Design-Museum) vandalisiert worden sind. Wer findet Schießattentate und Rassismus so geil, dass er, um das Gedenken an sie aus dem Blickfeld zu verdrängen, Plakate abreißt? Wer fühlt sich von diesen Plakaten so “genervt”, dass er mal eben nachts eine extra Stippvisite einlegt… oder gar als Bauarbeiter nebenher in der Mittagspause mal eben seinen Frust ablässt? Frust worüber?

Welche Sprache sprach der Abreißer?

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In besserer Qualität ist das auf wikipics030 zu sehen.

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note to our esteemed readers: if you see ads down here, you might want to clear your cookies…

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Written by wn030

May 10, 2020 at 8:33 am

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Abwrackprämie 2.0?

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(wn030)

Wie campact kürzlich informierte, braut sich im Kanzleramt trotz aktuell, würde man denken, der Wissenschaft gegenüber etwas aufgeschlossenerer Politik, mal wieder eine Runde “wir hauen eine raus, irgendjemand wird’s schon bezahlen” zusammen.

Noch nicht zufrieden mit ihrem Absturz bei den letzten Europawahlen, will die derzeit leicht suizidal aktive CDU mit einer Abwrackprämie 2.0 auch der nächsten Generation etwas früher sterben helfen – hauptsächlich durch den Beitrag zur Erderwärmung, aber am Rande auch durch den Beitrag zu Risikogruppen-Lungenproblemen und – last not exactly the least… auch durch Collateralschäden am Straßenrande.

Hollaho, CDU! Ein Blümchen dafür von den Grünen, für die aktuelle politische Gangart. Dass sie die Wählerstimmen von Dir derart leichtherzig zugeworfen bekommen, haben sie sicher selbst nicht erwartet, aber dankbar aufgenommen werden sie dort, so hört man, allemal.

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Written by wn030

May 2, 2020 at 10:01 pm

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Lyrik: Chilltrails, über allen Wipfeln

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(11:33) Chilltrails

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Über allen Gipfeln hängt Chill
In allen Wipfeln gefillt
mit gezwischerten tschwiets:
“na sach ma, piept’s?”
Da schweigt nichts im Walde,
bei den “losers” und “fails”,
es piept eine Meise,
es piept ein kleen Spatz,
hör mich uff mit den trails,
hier gibt es Rabatz,
bis kurz alles horcht auf
(fast wie gedrillt)
denn hörst du nicht,
wie der U-HU muht
und muht kurz heran
über die Wipfel die Ruh
still, sonst verpasst du’s,
still, sagt ich still!
der U-HU muht:
Chill, Donald, Chill

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etwas engagierte Lyrik zwischendurch, mal eben schnell heruntergetippt von

Anna Panek für wikinews030.

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Written by wn030

December 19, 2019 at 5:25 am

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Return To Sender: Trumps Temper Tantrum Letter To Nancy Pelosi Gets Annotations

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(wn030)

On December 18, Trump (well, Drumpf is his name, actually) let his staff publish a letter he wrote (rather dictated, I guess) to speaker of the House of Representatives, Nancy Pelosi.

There is a version with annotations from various ‘users’.

This version seems to be still in progress.

However, we took a look at what’s already there and liked it so you can take a look at it, too.

Now, before you open it, please make sure you have comments or annotations activated in your pdf viewer, otherwise the whole content and intention of this post will “woosh” right past you.

Done?

Checked?

Are you sure?

Well then OK, here you go:

Trumps 6 Pages Of Temper Tantrum With Annotations

 

 

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Written by wn030

December 19, 2019 at 5:04 am

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Entgrenztes Internet – Hasspostings gegen Greta Thunberg werden gefährlich

with 3 comments

Für Trolle und rechte Hetzer ist die Klimaaktivistin Greta Thunberg zu einem beliebten Angriffsziel geworden. Umfang und Art der Drohungen und Beleidigungen nehmen dabei besorgniserregende Züge an.

CO2-Schlampe“, „Dreckwanst“, „Was kostet eigentlich ein Auftragsmord?“ – Der Hass, der Greta Thunberg täglich in sozialen Medien entgegenweht, äußert sich in Beleidigungen und Drohungen mit einer, so scheint es, kompletten Entgrenzung. Dem 16-jährigen Mädchen Vergewaltigung und den Tod zu wünschen – sei es, dass man ihr den Suizid nahelegt oder einen Mord an den Hals wünscht – selbst davor schrecken Kommentierer auf Facebook und Twitter nicht zurück.

Greta Thunberg selbst reagiert betont zurückhaltend. In einem Tweet im September bat sie, den Trollen und Beleidigern keine Aufmerksamkeit zu schenken. Doch ist das angesichts der Schärfe der Reaktionen wirklich ratsam?

Das ist nicht einfach nur Häme. Das ist schon wirklich bedrohlich und man sollte es ernst nehmen“ sagt dazu die Publizistin Ingrid Brodnig, Autorin des 2016 erschienenen Buches „Hass im Netz: Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können“. Mit Verweis auf Fälle wie den des ermordeten Regierungspräsidenten von Kassel Walter Lübcke warnt sie, dass die Drohungen gegen Thunberg „erschreckend explizit“ seien und fordert, ihren Schutz ernst zu nehmen.

Sexuelle Frustration und Antifeminismus

Viele dieser Hasspostings haben eine explizite sexualisierte Ausrichtung und sind schlicht nicht zitierbar. Die sogenannte „toxic masculinity“, die Frauen auch während der Me-Too-Debatte entgegengeweht war, nimmt tabulose Ausmaße an. Laut der Studie „Toxic Twitter“ von Amnesty International sind Drohungen wie diese Teil eines frauenfeindlichen Phänomens, das die uneingeschränkte Teilhabe von Frauen im öffentlichen Raum gefährdet. Amnesty International sieht die Betreiber der Sozialen Medien in der Verantwortung – selbst wenn Regeln gegen Hasspostings dieser Art aufgestellt sind, nützt es den Frauen wenig, wenn in der Praxis Verstöße keine Konsequenzen haben.

Der Sozialpsychologe Rolf Pohl, der seit über 30 Jahren über männliche Sozialisation und antifeministische Bewegungen forscht, sieht darin einen Hass, der auch von Sozialneid genährt wird: „Viele Männer trauern dem Ideal der männlichen Vorherrschaft nach“, sagt er. Hinzu komme sexuelle Frustration, die auf Frauen projiziert wird und bei einigen darin mündet, dass für sie Sexualität schließlich nur noch begleitet von Gewalt möglich ist. Er verweist darauf, dass Gruppen wie „Incel“ (die ‘unfreiwillig Enthaltsamen’) oder „Lique du LOL“ im Netz über einschlägige Foren gut organisiert sind und mit geplanten Kampagnen oft den Anschein erwecken, größer zu sein, als sie sind.

In Deutschland zumindest stellen diese Gruppierungen laut einer Studie der Heinrich-Böll-Stiftung noch „keine soziale Bewegung“ dar. Doch es kommen neue Akteure hinzu. Und in Fällen wie bei Thunberg Verstärkung aus dem politisch extremen rechten Lager.

Alter, Krankheit, Aussehen – die Hetzer sind erfindungsreich

Doch der Hass gegen Greta Thunberg hat auch weitere Facetten. „Der Onlinemob ist“, wie die taz kürzlich titelte, „erfindungsreich“. Ingrid Brodnig verweist auf die beliebten weiteren Ausrichtungen der Angriffe: „Ein Teil der Wut dreht sich auch um ihr Alter“. Für Brodnig ist dies Ausdruck eines autoritären Weltbildes – das Kind habe zu schweigen. Sie verweist auf die Wortwahl, die autoritäre Denkstrukturen aufzeigen kann. Der Begriff „Göre“ als vorlaute Jugendliche, die still zu sein habe, fällt in solchen Postings besonders auf.

Selbst vor ihrer Krankheit – bei Greta Thunberg wurde das Asperger-Syndrom diagnostiziert, eine leichte Form des Autismus – machen die Hetzer nicht halt. Entsprechend schicken sie viele Hasser gedanklich in die Psychiatrie oder wollen die „arme Kranke“ außer Reichweite von Kameras oder Mikrofonen – Hauptsache, sie verstummt.

Antifeminismus bei rechtsextremen Attentätern

All dies darf jedoch nicht den Blick darauf verstellen, dass die Anfeindungen politisch motiviert sind. Die verschiedenen Angriffspunkte sind Mittel zum Ziel insofern, als es ihr Einsatz gegen den Klimawandel und der Kampf um eine bessere Klimapolitik ist, gegen die sich der Hass in all seinen Ausprägungen hauptsächlich richtet. Insofern macht die Verbrüderung zwischen politisch motivierten Rechten Klimaleugnern und gewaltbereiten „Incels“ Sorgen. Im Ausland hat diese Mischung bereits Tötungsdelikte wie im kalifornischen Santa Barbara nach sich gezogen, wo 6 Menschen 2014 zum Opfer eines Incel-Anhängers wurden. Vier Jahre später tötete ein weiterer Anhänger im kanadischen Toronto 10 Menschen nach einem Online-Posting, in dem er die „Incel-Rebellion“ ausrief.

Hass auf den Feminismus spielte bei mehr rechtsextremen Attentätern eine Rolle als bisher medial thematisiert wird. Bereits Anders Breivik, der 2011 77 Menschen erschoss, schrieb in seinem Manifest mehrere Absätze dazu, dass man sich daran gewöhnen müsse, Frauen umzubringen. Auch im Manifest des Attentäters von Christchurch, der im März dieses Jahres 51 Menschen tötete, ist explizit nachzulesen, wie stark er vom Hass auf den Feminismus angetrieben war. Und da ist auch der Attentäter in Halle, der während seines kürzlich verübten Attentats eine Hommage an den frauenfeindlichen Attentäter 2018 in Toronto abspielte.

Die Facebook-Gruppe „Fridays For Hubraum“, das rechtsextreme Trolle gegen Greta Thunberg angezogen hatte und das sogenannte Imageboard „8chan“, ein berüchtigter digitaler Raum, in dem sich viele rechtsextreme Attentäter radikalisierten, sind inzwischen vom Netz. Die Trolle selbst sind es nicht. Angesichts der Tatsache, dass anders als z.B. bei Impfgegnern, wo das Geschlechterverhältnis ausgewogener ist, Klimaleugner einen deutlichen Männerüberschuss haben, wird sich das Netz auf weitere entgrenzte Orte einstellen müssen, in denen Frauenhass radikalisierte Kommentare gegen FFF und deren weibliche Akteure hervorbringt. Bislang gibt es keinen Konsens darüber, wie man Frauenhass im Netz Einhalt gebieten könnte. Potenzielle Attentäter und hetzende Accounts – seien es Accounts mit kleineren Followerzahlen oder Accounts von Hetzern mit größerer Reichweite wie Trump – können also vorerst ungestört weiter Hass verbreiten.

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Anna Panek für wikinews030 – 6.12.2019

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Empfohlene Links:

Panorama: Frauenhass und Hass auf den Feminismus bei rechten Attentätern

„Jung, weiblich, verhasst“ – Beitrag von Patrick Gensing auf tagesschau.de

Amnesty-Studie – Hass gegen Frauen

Stuttgarter Zeitung: Sozialpsychologe Rolf Pohl zum Frauenhass im Netz

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Written by wn030

December 15, 2019 at 5:30 pm

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Picture motive description, looking for an artist

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[wn030]

We just received a request via a Berlin Art mailverteiler to post the following Open Call:

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Art notes:

I need the following motive (if any artist visiting this page from time to time is faster – and if it turns out you’re not half as bad as feared, then kudoz, you saved me some time)
(if not, then I’ll have to do it on my own, again, and the result might be not half as good then – who knows – but either or,
I need these motives drawn, signed, painted, etched or sprayed with what ever your material is.
if it’s a good drawing in the sand – make the pic and send it here if you want. just make the pic and send it SOMEWHERE.
we need this motive:

1) I want a chick. can be an older one. or a young princess beauty, what ever your dream right now is.
chick is standing with both feet on ground, legs slightly apart to have a better static. ( = to stand more firmly.)
she has one hand raised up high above. it is her right hand and it is verttical – you know, like in the school class that “I know something” move.

alright.

IN this hand is a dick. the dick is small. but even though, she managed to cut it off.
it is bloody.

the blood is drippin’ from it, some part is flowing down her arm. she seems not to care (she probably has a desinfectant nearby or she knows a place nearby where she can wash her hand afterwards).

alright.

now.

under her – slightly diagonally – is a body.
she is not standing on the “victim” (something else does but we’ll get to this)

she is standing nearby it.

her move with the dick in her hand looks like she is signalling something to someone farer away, not visible in the picture frame, but she seems
to signalise “I got it! It was really tiny and very hard to get it out but I got it! we can move on, did you find ella?”
(ella is probably the horse or female donkey that ran away for a few minutes, there was some action and ella… is probably pregnant soon.
well… side story happen. so – did you find ella?)

that seems to be what her move signalises.

and she got it.
the tiny nintendo mushroom dick.

alright.

now to the next part of the picture.

that body looks grey.

there is an edited head on it (it is supposed to be painted or sprayed like a “bad photoshop”)

the head is the head of donny drumpf junior

drumpf was his name originally. grandpa brothel owner drumpf – also a “bone spurs” case. meaning he fled military service and was accepted in the USA.

well – you guys accepted him. it is allowed to shake heads from time to time but since you guys did, you really should deal with him now. not our matter anymore.
if only we would not see those very clear signs of “bad admin rights access” peerformance.
we… recognize them.
keep asking us how much it is our business, how much not…
but Paris Agreement -is- our business and you guys unfortunately take a piece of the planet. too much of it. a too big a piece for us to stay patient.
if a tiny dirty country would flap their mouths around about “hooax from china” etc just for a few bucks in coal and oil shares,
then that would have been a different matter.
but you guys are not that small stupid country.
you are a bit too big for this shit. and now we have enough of this.

also – that was my elephant.
so now you’ll pay.

so – above the grey body with the head of donny junior
stands a massive – living – grey body

it has a leg in a classic greek pose, meaning there is no weight on it anymore,
because it right now removes its leg.

my new elephant. (says the chick with the dick in her hand)

my new elephant.

trumpled him.

my

trumpheting

trumpet

elephant

trumpled

trump.
you can see someone in the background with a camera and in the camera’s lens you can see the head of her elephant.
a big head with thick skin and the nose raised high.

it is the mother of the elephant that was killed for trump junior.

and beside her – beside the chick –

stands a lil elephant. hair funny, like young apes have.

lil one does not know what is going on, cannot know. but we got the tiny mushroom dick
as a revenge
for the murder of his older sibling.

and lil one learns – yes. we do. we do kill people.
we do trample.
and yes – chicks do cut dicks at a certain point.

well… at least this one right there? that one with her new elephant and signaling to a person
who was supposed to have a look at donkey ella?

THAT chick right there definitely did.

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Written by wn030

December 15, 2019 at 8:31 am

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Press Alert: How To Deal With Drumpf Tweets

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[wn030]

…so…. apparently 4 hours ago, Drumpf (link to reminder bone spurs history going back to brothel owner grandpapa… – see pdf footnotes) posted the following on Twitter.

We will quote -exactly- regarding the words as such but take some freedom to link a tiny tidy bit differently. Of course you like her, Drumpf. We know you do. And we know why. She even got a job offer today, Drumbie-o.

….anyway, here is the tweet quote.

“Both Commiecast MSNBC & Fake News CNN are watching their Ratings TANK. Fredo on CNN is dying. Don’t know why @FoxNews wants to be more like them? They’ll all die together as other outlets take their place. Only pro Trump Fox shows do well. Rest are nothing. How’s Shep (sic) doing?”
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What we need here (and have gladly readily available) is:
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1) comment on word usage and compare direcly to McCarthy, because that is exactly what he is trying here. Ya got the McCarthy material in your archive.
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2) count the typos. There are more than just that very obvious one.
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3) hint at the fact that he is a person who keeps asking people to call a book his book, even though he never did write one and never was capable of that. It was at least published ‘normally’ as in it was at least officially ghostwritten. Call it what it is. A ghostwritten book, not “his” book. If you call it “his” book you’re participating in smoke action, because it simply IS. NOT. HIS. BOOK. He never wrote it. Never could. It is not just in the typos that you can see that his teachers in school time always thought of him as a jerk. He barely managed to get through the courses. Papers were ordered. Get the material from the schools he attended, they have it.
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4) just count the words. Just the numbers. And compare objective words with derogative speech and hate speech. Just count the numbers, compare. Show your viewers the results and comment sarcastically that the “Be Best” campaign of the person with the ghostwritten “First Lady Speech” seems to be obviously not very effective.
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5) It might be worth mentioning that in his tweet Drumpfo mentioned a news station twitter address that was closed in 2018. That address is not used anymore, its outdated. (You may have noticed we set an own link there for a particular reason but if you go to his tweet and check, you’ll see that address.
Now if I could I’d really like to be a fly on the wall or a bug in a wire to listen to a Fox dude asking in his telephone call if Drumpfo maybe could tweet this again, with a more correct address this time because twitter followers joining the outdated address now are not particularly useful as a weight in the next negotiation with an ad buyer.)
:-]
You know what? If we all somehow survive this, I will really miss these times. Satire writing itself, I barely have to do anything here. Just comment a line, annotate an other… Golden. GOLDEN Satire Times.
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Golden for

GOLD BOND 00-O

-Oh look, there’s an uh…
and another and an ooh
who’s walking there, is this P’s bruh?
seems he has a paper on his shoe
looks funny, ain’t it? like a flag
rhythmic. tick…
and a tack…
and floppy-flatty flaps the flag
under dumby drumpfos sackity sack
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now what shall we do with
that um-brella-
what shall we do with that
um-
brell-
la…
how uh do I use an

um-brell-

laaah

early in the morning.
5) till 10) in progress. Further updates expected Sunday.

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Written by wn030

December 15, 2019 at 5:17 am

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Job Offer for Jeanine Pirro, currently FOX

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Oh sweet-Oh.

I did not order a domina today.

So what is that lady doing on that tray.

Hey, Jeanine, I need you in my team,

I get daily requests for a nice domina beam.

Our clients keeps asking and begging for you.

Here comes the door to your real job, won’t you.

Here you walk through and here you will stay.

FOXes domina for minions who wank to her lay.

Now dear FOXviewer, listen, I got somethin’ to say

slowly and silently, before you go pray:

Being laid with that sex urge is not a bad thing.

there is nothing to be ashamed for (bling-bling)

Just confirm, minion, you wank to her ding,

and next time go where you get the real thing.

Don’t wank there for free, that is not a good style,

Go buy yourself a nice and worthwhile

Hour

with girls just as good as she

and maybe Jeanine comes join us, to be

finally arriving at her life’s real job.

Sex domina Jeanine Pirro, “always on top”.

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apk

Written by wn030

December 15, 2019 at 3:32 am

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Abmahnungseinladung: Homöopathie wirkt nicht. Das ist eine Riesenverarsche der Leute. Abzocke krassester Art.

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Anna Panek für wikinews030

 

Homöopathie wirkt nicht – das einzige, was da “wirkt” ist der Placebo-Effekt, wie man ihn halt erwarten kann, wenn man ein Zuckerkügelchen zu sich nimmt. Aber um diesen Placeboeffekt zu bekommen, können die Leute einfach ein Zuckerwürfelchen nehmen und dann das zu Kügelchen zerreiben, dann werden die wenigstens nicht so abgezockt wie in der  Quacksalberbranche “Homöopathie”.

Zucker verursacht Zahnarztkosten, wenn nicht regelmäßig die Zähnchen geputzt werden, also Zähnchen putzen nicht vergessen, wenn ihr Zucker esst, ob nun in Würfeln oder Kügelchen.

Hundchen brauchen Gras zum Zähnchenputzen. Den Hündchen bitte ich aber, Kügelchenschmarn nicht auch noch anzudrehen.

Ich möchte auch nur eindringlich darauf hinweisen, dass in einigen von den Quacksalbern verkauften Produkten Hündchenkot drin ist.

Doch, das stimmt. Die Wirkung von Hundekot. Verdünnt und auf Zuckerkugel.

Bon Appetit!

 

Die Abmahnung könnt ihr hier in das Kommentarfeld posten. So long.

Und darüber, dass diese Quacksalberei auch noch von Krankenkassen finanziert wird, Kurz- oder Weitsichtigkeit aber zu einem plötzlich-nicht-mehr-medizinischen Problem gemacht wird,

darüber,

also DARÜBER

werden wir uns an dieser Stelle bald genauer unterhalten.

 

Written by wn030

June 20, 2019 at 7:11 am

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My Ass, Your Ass, Can’t a Person Have a Break in Peace

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Anna Panek for wikinews030

Ok now upfront for anyone who happened to miss that detail: what I personally think about that Assange dude will fill a long list of articles when I have the time for it.* – Although – “personally” is actually… underrated. I am talking about being eaten now by the exact talking sphinkter who he helped into power (see aside of the known media topics just those interesting details like fun twitter direct messages or who of the Trump campaign was the contact person to Wikileaks…). Plus, this page right here of course has their own “personal” grudge against him also (… who hasn’t…).

All that left aside, I find this SPIEGEL-Article worth a link, for the last line in that text: what we will observe now is an attempt to start a Gleichschaltung on a close-to-global scale. Starting with phase one – criminalisation of actual journalistic work (publishing leaked documents is, for reasons, part of what media do and are supposed to do). This will then be followed by phase two, attacks on media who published articles about Wikileaks and their files.

It will be interesting to observe whether and if, then how closely the UK will stick to their own law.

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* because that’s exactly what I have too much of.

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Written by wn030

April 17, 2019 at 3:52 am

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My Yacht, My Ja – Rise Up, Wise Up: A Trump parody rap inspired by Hamilton re-uploaded on SoundCloud

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Maybe some of you remember the “My Yacht, My Ja”-track, a particularly well done Trump parody rap inspired by L.M. Mirandas masterpiece musical “Hamilton”.

“My Yacht, my Ja” by AHamiltonSpirit has been available on youtube for a couple of months. In the past couple of days, we’ve been thinking of a better place to harbor it.

And it seems, we have found one. Enjoy, and don’t forget to turn your speakers on full volume for this.

one line free

another line space free for the looks

While you listen, here are the lyrics to better follow the flow of words if you’re not a native English speaker: My Yacht, My Ja, Rise Up, Wise Up – lyrics (pdf)

Recorded on: February 2017 in New York

Lyrics and recording by: @AHamiltonSpirit (who asked us to send his thanks to L. M. Miranda – in case this thank you reaches him this way. We’ll do our best in that regard.)

in

case

you

see

advertisement

on

this

page,

that

would

be

wordpress’s ads,

not ours,

so

we

care

for

a

tiny

bit

of

distance

between their

ads for income

and our content.

Written by wn030

November 19, 2017 at 9:19 am

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Vor dem Verrammeln der Türen, vor dem Weggang (Beitrag zum Thema Klage polnischer Veteranen gegen ZDF/UFA Fiction/”Unsere Mütter, unsere Väter”)

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von Ryszard Panek

Die Stiftung zur Rettung des Guten Rufs (Anm. 1) entstand, wie ihre Gründer auf ihrer Internetseite schreiben, um falsche Informationen über Polen zu korrigieren, über Polens Teilname am 2. Weltkrieg, und über das Verhältnis zwischen Polen und Juden.

Auf dieser Internetseite lesen wir zum Beispiel:

„Diese Ziele können auf vielen Wegen erreicht werden, aber der wichtigste davon ist der aktive Widerstand gegen Verleumder, deren Angriffe im Laufe des letzten Jahres sich sichtlich vervielfacht haben, wofür eines der vielsagendsten Beispiele der Schundfilm gegen unsere Landesarmee ist, mit dem Titel ‘Unsere Mütter, unsere Väter’“.

Die Zivilklage gegen die Produzenten und Autoren des Films wurde von einem früheren Soldaten der Landesarmee, dem 90-jährigen Zbigniew Radłowski, sowie vom „Weltweiten Verband der Landesarmeesoldaten“ eingereicht.
Die Klägerseite behauptet, dass „in der Serie sich unter anderem Szenen finden, die beweisen sollen, dass die Landesarmee angeblich Mitschuld am Verbrechen an der jüdischen Bevölkerung“ trage.

Analisieren wir doch in Ruhe die ganze polnische Sequenz.

Aus einem Transport zum Konzentrationslager flüchten zwei junge Menschen. Ein deutscher Jude und eine Polin.

Sie gelangen in ein polnisches Dorf zu einem Bauern. Der eine, ältere, will sie den Deutschen verraten. Der jüngere, sein Sohn, hilft den beiden, sich einem Kommando der Landesarmee-Partisanen anzuschließen.

Aus dem Dialog erschließt sich, dass die Partisanen Juden nicht mögen. (Ihnen selbst gelingt es, sich als … auszugeben) Eines Tages halten sie einen Zug an, der Waffen, Munition und Nahrung transportieren sollte. Sie öffnen die Waggons und dort, im Waggon, sind Juden. Einer der Transporte nach Auschwitz. Die Partisanen verschließen die Waggons wieder. Und das ist es. Weiter nichts.
Der Abschnitt über Polen im Film „Unsere Mütter, unsere Väter“, das sind knapp über 30 Minuten – in der insgesamt 3-teiligen Fernsehproduktion – deren Folgen jeweils über 90 Minuten lang sind. Die Ablehnung von Juden ist sichtbar. Schließlich haben sie häufig gelesen, dass Juden Cholera und Typhus übertragen. Sie eignen sich nicht zu irgendeiner anspruchsvolleren Arbeit, höchstens zum Ernten von Kartoffeln. Im Grunde sind sie menschlicher Abfall. Genauso übel wie die Russen.

Sie verrammelten die Türen, drehten sich um, gingen weg.

Der Film beschreibt Ereignisse aus dem Jahr 1943. Sechs Jahre später, im Jahr 1949, wurde Jarosław Kaczyński geboren.

Kaczyński – de facto an der Spitze des Staates, sagte kürzlich, dass „Immigranten Cholera und Dysentherie nach Europa eingeschleppt haben, außerdem Parasiten vielerlei Art und Protozoen, die in den Organismen dieser Menschen ungefährlich sind, aber eine Gefährdung für die einheimische Bevölkerung darstellen können“.

Andrzej Duda, der Präsident Polens, behauptete, dass Immigranten das Risiko „möglicher Epidemien“ mit sich gebracht haben.

Ein anderer Parlamentsabgeordneter, Marek Jakubiak aus der Partei „Kukiz 15“: „Flüchtlinge eignen sich nicht zu einer anspruchsvollen Arbeit, sondern ausschließlich zum Ernten von Kartoffeln“.
Der Eropaparlamentarier Janusz Korwin-Mikke wiederum nannte Immigranten „menschlichen Abfall“.

Wenn den Autoren dieses Aufrufs, wie auch den Funktionären der Stiftung zur „Rettung des Guten Rufs“, dieses filmische Gemälde – die Sequenzen des Films „Unsere Mütter, unsere Väter“ – so ein Dorn im Auge ist,  wenn dieser Film das Andenken der Untergrundsoldaten verunglimpft, warum schmerzt dann nicht das wirkliche, und nicht fiktive, Verhalten dieser Regierung. Hier und jetzt. Warum tut es nicht weh, dass heute Kaczyński, Szydło, Błaszczak sich umdrehen, weggehen.

Sie – wie der Partisan der Landesarmee aus dem Film – sie haben sich umgedreht. Sie verschlossen die Türen der Güterzüge, in denen die Juden des XXI. Jahrhunderts waren: Waisen aus Aleppo, Damaskus, Hims…

Wie hat es sich wirklich zutragen können damals, in Kriegszeiten, wenn heute die „Erben“ des Untergrundstaates, glühende Katholiken, der Premier, President, die Minister – über Streptokokken reden anstatt über Hilfe und elementare Solidarität?

Wie hat es damals wirklich zutragen können? In den damaligen Zeiten, als – wie es die Satiriker des Kabaretts „Neonówka” ausdrückten – Gott nicht anwesend war, krankgeschrieben, unfähig.

Die Autoren dieses Films behandelten den polnischen Abschnitt des Films nur leicht, oberflächlich.

Und zum Glück hatten sie weder das Herz dazu noch die Lust dazu und auf jeden Fall hatten sie nicht das Wissen über die damaligen Zeiten. Stellen wir uns vor, ein gründlicher, genauer Dokumentarfilmer macht sich, vor dem Schreiben des Drehbuchs, auf den Weg nach Warschau, um gründlich und solide zu untersuchen, wie damals eine Begegnung von Juden mit einem Kommando der AK wohl wirklich zugegangen wäre, Flüchtlingen aus einem Transport.

Wenn einer der Filmemacher zum IPN gekommen wäre (2) oder direkt zum Zentrum der Untersuchung der Vernichtung von Juden (Fachbereich der polnischen Wissenschaftsakademie) und sich dort durchgelesen hätte, wie solche Begegnungen wirklich abgelaufen wären, wenn…

Wenn sie dort auf einen der vielen – leider sehr vielen – Berichte wie den folgenden getroffen wären, der einen Tatsachenbericht darstellt.

9. Juli 1943. An diesem Tag haben Soldaten der Landesarmee aus dem Abschnitt Opatów 12 Juden aus dem Ghetto im Ostrowiec Świętokrzyski ermordet.

Sie sagten ihnen, dass sie sie in ihre Truppe aufnehmen werden, aber dass das bezahlt werden müsse. Die Juden haben bezahlt und den Text des Eides auswendig gelernt.

Der Eid beinhaltete die Worte: „Ich schwöre, für ein freies und mächtiges Polen zu kämpfen, die Befehle der Vorgesetzten zu befolgen, sowahr mir Gott helfe“.

Die jungen, jüdischen Flüchtlinge aus dem Ghetto, legten den Eid ab. Nach den Worten „sowahr mir Gott helfe“ begannen die Landesarmee-Soldaten zu schießen.

Sie ermordeten 12 bereits eingeschworene Juden, 12 neue Kollegen, Partisanen.

Nach dem Krieg wurden drei noch lebende Teilnehmer dieses Verbrechens (Józef Mularski, Leon Nowak und Edward Perzyński) verhaftet und gerichtlich verurteilt. Sie kamen nach der Amnestie 1956 frei.

Im Jahre 2000 erhielt Józef Mularski eine hohe Abfindung für seinen Gefängnisaufenthalt.

Er wurde letztlich zu einem Kriegshelden gemacht – einem Helden des Krieges um ein echtes, ungebeugtes Polen.
Ein freies, christliches, katholisches Polen.
Ein Polen ohne Kommunisten.

Und ohne Juden.

Und das ist auch unsere echte Geschichte.

Denn in Ostrowiec Świętokrzyski, Kielce, Leżajsk, Bukowa in der Nähe von Radom, überall dort sind Menschen durch polnische Hände umgekommen. Auch diese Hände waren schließlich Hände unserer Mütter, unserer Väter.

*Quelle: Alina Skibińska, Dariusz Libionka, “Zagłada Żydów. Studia i materiały” nr 4 2008

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Übersetzung, Fußnoten und eigensinnige Fettschriftwahl für den Textabschnitt zum Fall in Ostrowiec Świętokrzyski: Anna Panek

(1) ja also für unfreiwillige Komik bitte nicht die Übersetzerin verantwortlich machen, die heißen so bei Übersetzung aus dem Original – nämlichen dem polnischen Namen der Stiftung. Aus dem englischen Sprachraum haben sie sich einen anderen Namen zukommen lassen, da sind sie eine “League against defamation”, aber wir orientieren uns hier nach dem polnischen Original, wonach denn auch sonst.

(2) Instytut Pamięci Narodowej – verbatim: Institut für Nationales Andenken

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tip an Leser: falls Sie hier unten Werbung sehen, sollten Sie mal Ihre Cookies löschen.

Written by wn030

June 25, 2017 at 11:26 am

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Zanim zatrzaśniemy drzwi, zanim odejdziemy (PL)

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Fundacja Reduta Dobrego Imienia powstała, jak piszą na swojej stronie internetowej jej założyciele, po to by prostować fałszywe informacje o Polsce, Polakach, ich udziale w II wojnie światowej, stosunku Polaków do Żydów.

Na stronie internetowej czytamy m. in.:

Cele te osiągnięte mogą być różnymi drogami, lecz najważniejsza z nich to aktywne występowanie przeciwko oszczercom, których ataki w ciągu ostatniego roku wyraźnie się zwielokrotniły, czego wymownym dowodem jest cała sprawa niemieckiego paszkwilu na Armię Krajową “Unsere Mütter, unsere Väter”.

Pozew cywilny przeciw producentom i autorom filmu wniósł były żołnierz Armii Krajowej,

90-letni Zbigniew Radłowski oraz dodatkowo Światowy Związek Żołnierzy AK. Strona powodowa twierdzi, iż „w serialu znalazły się między innymi sceny, które mają dowodzić, że Armia Krajowa rzekomo była współwinna zbrodni na osobach narodowości żydowskiej”.

Zanalizujmy spokojnie całą polską sekwencję.

Z transportu do obozu koncentracyjnego ucieka dwoje młodych ludzi. Niemiecki Żyd i Polka.

Trafiają w polskiej wsi do jakiegoś rolnika. Jeden, starszy, chce ich wydać Niemcom, drugi – jego syn – pomaga tej parze dostać się do oddziału partyzantów Armii Krajowej.

Z dialogu wynika, że partyzanci nie lubią Żydów. Któregoś dnia zatrzymują pociąg, który powinien przewozić broń, amunicję i żywność. Otwierają wagony, a tam, w wagonach Żydzi. Kolejny transport do Auschwitz. Partyzanci zamykają wagony, nie chcą mieć z tymi ludźmi nic wspólnego. Ich los ich nie obchodzi. Dowódca nie chce ich mieć ich w swoim oddziale, u siebie.

I tyle. Nic więcej.

Wątek polski w filmie, „Nasze matki, nasi ojcowie”, to nieco ponad 30 min. Tyle w 3 częściowej (każda po 90 min.) telewizyjnej produkcji.

Niechęć do Żydów, brak sympatii jest widoczny ale to właściwie wszystko. Odwracają się i odchodzą. Czytali, przecież nie raz, że Żydzi roznoszą zarazki cholery i tyfusu plamistego. Nie nadają się do skomplikowanej pracy, najwyżej do zbierania ziemniaków. Tak naprawdę są ludzkim śmieciem.

Tak samo wstrętni jak Rosjanie.

Zamknęli wagony, odwrócili się, odeszli.

Film opisuje wydarzenia z roku 1943. 6 lat później, w 1949 roku urodził się Jarosław Kaczyński.

Kaczyński faktyczny naczelnik, zarządca państwa powiedział niedawno, że „imigranci przynieśli do Europy cholerę i dyzenterię a także różnego rodzaju pasożyty i pierwotniaki, które nie są groźne w organizmach tych ludzi, ale mogą stanowić zagrożenie dla miejscowej ludności”.

Andrzej Duda, prezydent Polski stwierdził, że imigranci przywieźli ze sobą ryzyko „możliwych epidemii”.

Inny poseł do parlamentu, Marek Jakubiak z partii „Kukiz 15: “Uchodźcy nie nadają się do skomplikowanej pracy, a wyłącznie do… zbierania ziemniaków”. Z kolei europarlamentarzysta niesławnej pamięci, Janusz Korwin–Mikke nawał imigrantów „śmieciem ludzkim”.

Jeżeli autorów tego pozwu, a również działaczy Reduty Dobrego Imienia, boli taki filmowy obrazek, bolą polskie sekwencje filmu “Unsere Mütter, unsere Väter”, jeżeli uwłacza ten film pamięci żołnierzy podziemia to dlaczego nie boli ich rzeczywiste, a nie fikcyjne, zachowanie się tej władzy. Tutaj i teraz. Dlaczego nie boli ich to, że dzisiaj to Kaczyński, Szydło, Błaszczak odwracają głowy, odchodzą.

To oni, tak jak ten filmowy partyzant z Armii Krajowej, oni się odwrócili. Zamknęli drzwi wagonów towarowych, w których byli Żydzi XXI wieku: sieroty z Aleppo, Damaszku, Hims …

Jak mogło być naprawdę, wtedy, w czasie wojny, skoro dzisiaj ci „spadkobiercy“, państwa podziemnego, żarliwi katolicy, premier, prezydent, ministrowie mówią nam o streptokokach zamiast o pomocy i elementarnej solidarności?

Jak mogło być naprawdę wtedy? W tamtych czasach gdy, jak to zauważyli satyrycy z kabaretu „Neonówka”, Bóg był nieobecny, chorował, niedomagał.

Autorzy tego filmu, potraktowali polski watek pobieżnie, lekko, powierzchownie.

I całe szczęście, że nie mieli serca i chęci a na pewno nie mieli wiedzy o tamtych czasach. Wyobraźmy sobie, że skrupulatny, dokładny dokumentalista wybiera się, przed napisaniem scenariusza, do Warszawy, po to aby porządnie, solidnie zbadać jak mogło naprawdę wyglądać spotkanie oddziału AK z Żydami, uciekinierami z transportu.

Gdyby któryś z twórców filmu dotarł do IPN-u (Instytut Pamięci Narodowej) albo od razu do Centrum Badań nad Zagładą Żydów, (placówki Polskiej Akademii Nauk) i tam poczytał sobie o tym jak takie spotkania wyglądały naprawdę, gdyby….

Gdyby trafili tam na jedną z wielu, niestety bardzo wielu, relacji takiej jak ta, opisująca wydarzenia

z 9-go lutego 1943. Tego dnia żołnierze Armii Krajowej z Obwodu Opatowskiego zamordowali 12 Żydów z getta w Ostrowcu Świętokrzyskim.

Powiedzieli im, że przyjmą ich do oddziału ale trzeba za to zapłacić. Żydzi zapłacili, wykuli na pamięć tekst ślubowania.

Rota przysięgi zawierała słowa: “Przysięgam walczyć o wolną i potężną Polskę, wykonywać rozkazy przełożonych, tak mi dopomóż Bóg”.

Młodzi, żydowscy uciekinierzy z getta, złożyli przysięgę. Po słowach „…tak mi dopomóż Bóg“

AK-owcy zaczęli strzelać.

Zabili 12, zaprzysiężonych już Żydów, 12 nowych kolegów, partyzantów.

Po wojnie, 3 żyjących jeszcze współsprawców tej zbrodni (Józefa Mularskiego, Leona Nowaka i Edwarda Perzyńskiego) aresztowano i osądzono. Wyszli na wolność po amnestii w 1956r. W roku 2000 Józef Mularski otrzymał wysokie odszkodowanie za pobyt w wiezieniu.

Został więc bohaterem walki o prawdziwą, niepodległą Polskę.

Polskę wolną, chrześcijańską, katolicką.

Polskę bez komunistów.

I bez Żydów.

I taka jest też nasza, prawdziwa historia. Bo w Ostrowcu Świętokrzyskim, Kielcach, Leżajsku, Bukowie kolo Radomia, tam wszędzie, gdzie z polskich rąk ginęli Żydzi, tam były przecież również i nasze matki, tam byli i nasi ojcowie.

* Źródło: Alina Skibińska, Dariusz Libionka, “Zagłada Żydów. Studia i materiały” nr 4 2008

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Ryszard Panek

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Written by wn030

April 27, 2017 at 7:44 pm

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“Small” #TaxMarch and an interesting tape

with 22 comments

page in progress. contents are added into the supplement fields below

(klick or just scroll down)

The personal financial disclosure of “Shiny” was filed in July 2015, it can be found here. (CNBC about the financial disclosure)

Now let’s talk taxes.

His reaction to the huge protests against him was his regular denial. He called it “small rallies”.

Let’s take a look at one of those:

 

 

 

while in Berkeley:

Written by wn030

April 19, 2017 at 2:48 pm

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Dear Trump supporter.

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(wn030)

Es ist ein hübsches Aufklärungsvideo im Netz aufgetaucht, wir präsentieres es ohne weiteren Kommentar mit der Ausnahme der kleinen Hinzufügung, dass wir ihn für klickbar halten.

English: there’s also some text below this well-done and interesting video.

 

Also:

  1. no, Climate Change is not a fairy tale from China as that Clown in the White House tweeted but simply a fact (with many words to go through if you want to follow up on the evidence, hope you’re up to it when you click)
  2. Yes, The Donald is a brothel-owner grandson Kraut,
  3. who, as it happens, is also the son of a Klan rioter
  4. And now stick to that for a second. Just breathe in. And out. You want to just wave all that away with the old question who’s responsible for the KKK? Think again. Because whether you agree with the switch narrative or not: the guy you voted for did not hide it. Neither did his fanclub.

 

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Written by wn030

April 17, 2017 at 6:28 am

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Dampf und Rauch und was waren nochmal Abgase.

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Seit heute etwa 16:30 mitteleuropäischer Zeit ist die Seite Smoke & Fumes wieder online. Die mindestens einen Tag, höchstens drei Tage (Anm. 1) offline befindliche Seite ist im Netz zurück. Man sollte sich nie darauf verlassen, dass Quell-Dokumente auf ewig verfügbar bleiben (Anm. 2), es kann immer mal bei einer Hosting-Rechnung etwas schiefgehen. Also: ladet herunter, was ihr könnt. Wer weiß, wie lange das noch geht.

Die Seite zeigt anhand sauber und gut durchsuchbar präsentierten Unterlagen, seit wievielen Jahrzehnten der einflussreichste Industriezweig der Vereinigten Staaten – die Ölindustrie – intern gut über den menschgemachten Klimawandel informiert war und mit welchen Mitteln sie zur Täuschung der Gesellschaft an der Klimawandel-Leugnung arbeitete.

Zum Glück lässt sich eines schon jetzt mit Sicherheit sagen: wenn die Dokumente wieder fehlen, wird es nicht aufgrund des Besucheransturms aus Deutschland sein. Eine erstaunliche Anzahl an Leuten hierzulande kümmert sich nicht um Partikel in der Atmosphäre, die kümmern sich lieber um UFO-Partikel in Luft, bekannt unter dem Namen Plemplemtrails, und posten wunderschöne Kommentare, wie zum Beispiel unter den Aluhut-Top-5 von “Olaf”. Stehend an der Ampel nehmen sie einen unbesorgt tiefen Zug aus manipulierten, aber gut gefütterten Motoren (Anm. 3), schauen daraufhin voller Grimm in den Himmel, von dem sie keine Kerosin-Abgase aber dafür UFO-Chemikalien zu befürchten haben – und tippen auf dem Handy drauf los, was das Zeug hält.

Mal ehrlich – dieses Geschenk hätten sich Exxon und Shell in den wildesten Träumen nicht zu wünschen getraut. Da drehen sie jahrzehntelang an den elegantesten Klimaleugnungs-Spins, mühen sich ab, bis endlich ein Donald mit seinen Patsche-Händchen die Rundungen des Oval Office begrabschen kann (Anm. 4) – aber diese unverhoffte Hilfestellung? Das ist doch ein Exxtra-Träumchen.

Exxon und Shell finden: Chemtrail-Aluhüte? We like! Und das auch noch umsonst! Let’s sing together…

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Oliver Kalkofe wie immer unschlagbar

Anm. 1: bei den 1-3 Tagen Offline-Zeit handelt es sich um einen Annäherungswert

Anm 2: Leser dieses Artikels zum Beispiel könnten jederzeit wieder ins Leere klicken.

Anm. 3: “manipulierte Motoren” – nämlich weniger die vom Flugzeug, das mit  bewusstseinsverändernden Drogen frei Haus um sich wirft, sondern zum Beispiel diese hier. Flugzeuge wiederum tanken und verbrennen Kerosin. Warum aber Tatsachen bemühen – dann müsste man am Ende Abgase sagen und auf eine Grünen-Demo gehen und das ist bäh – wenn man sich schöne UFO-Partikel ausdenken kann. Und wählt dann halt… entsprechend.

Anm. 4: Donald ist der mit dem “Klimawandel ist ein Märchen aus China“.

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Written by wn030

April 11, 2017 at 4:37 pm

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Pictures from the StopTTIP/CETA demonstration in Germany on Sept 17, 2016 – Berlin

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(wn030)

On Sept 17, 2016 demonstrations against the TTIP and CETA contracts, understood for reasons as tools to further deinstall democratic processes in the European Union, took place in several cities in Germany (Berlin, Munich, Leipzig, Hamburg, Frankfurt/Main, Köln/Cologne).

Pictures from the demonstration in Berlin can be viewed at wikipics030.

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Written by wn030

September 19, 2016 at 6:56 am

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Ryszard Panek: Alle gesund? (Polen, Jedwabne, Version DE)

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Alle gesund?

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In demselben Gespräch, in dem die Bildungsministerin Zalewska ihre entwaffnende Ahnungslosigkeit in philologischen Fragen entblößt hatte – eventuell sogar eine mangelhafte allgemeine Kenntnis der polnischen Sprache – offenbarte sie auch eine erschreckende Unkenntnis historischer Fakten.

Sie war nicht in der Lage, eine einfache Frage zu beantworten: Wer hat im Jahr 1941 seine eigenen Nachbarn angezündet, Juden, die im Städtchen Jedwabne gewohnt hatten?

Seit dem 22. Juni 1941 befand sich das kleine, im nordöstlichen Polen gelegene Städtchen Jedwabne unter deutscher Besatzung.

Am 10. Juli 1941 trieben polnische Einwohner des Städtchens ihre jüdischen Nachbarn in eine Scheune. Sie schlossen das Scheunentor, begossen das Gebäude mit Benzin und zündeten es an. Es starben dabei mehr als 300 Personen.

Frau Bildungsministerin wusste auch nicht, wer im Jahr 1946 für das sog. „Kielcer Pogrom“ verantwortlich ist. Am 4. Juli 1946 führte das Gerücht, dass in Kielce wohnende Juden angeblich einen kleinen Jungen entführt hätten, um einen rituellen Mord an ihm zu verüben, zu einer mehrere Stunden währenden Jagd auf Einwohner jüdischer Abstammung. Polen, Einwohner von Kielce, ermordeten damals 37 Juden.

Ich befürchte, dass Frau Minister diese Fakten kennt, jedoch nicht klar und deutlich aussprechen will, was geschehen ist.

Diese beiden Geschehnisse wurden bereits seit vielen Jahren untersucht, bewertet, aufgeklärt. Es gibt keinen Geschichtswissenschaftler in Polen, der behaupten würde, das wäre anders gewesen. Dass das auf jemandes Auftrag – den Auftrag irgendwelcher „denen“ – geschehen sei.

Es gibt sie nicht?

Es kam uns nur so vor, als würde es solche Geschichtswissenschaftler nicht geben. Seit dem 20. Juli dieses Jahres haben wir einen neuen Präses des “Instytut Pamięci Narodowej“ (wörtlich “Institut für Nationale Erinnerung”), Jarosław Szarek.

Doktor Szarek, gefragt im Sejm danach, wer diese Verbrechen verübt hat, sagte, dass Deutsche in Jedwabne die Polen zu diesen Verbrechen gezwungen hätten. In Kielce war es vermutlich genauso aber dort – ein Jahr nach Ende des Krieges – mussten das schon russische Soldaten gewesen sein und bestimmt geborene Kommunisten.

Und wir? Wir – wie immer – sind unschuldig, großartig, heldenhaft.

PiS schreibt Geschichte neu. In dieser neuen Geschichte war Lech Wałęsa ein kommunistischer Agent und der wahre Führer der Solidarność war jemand anders: Lech. Kaczyński.

In dieser neuen PiSser Geschichte waren es Deutsche, die Juden in Jedwabne ermordet haben und in Kielce waren es Russen.

Und es sind Russen, in ukrainische Banderaner-Uniformen (siehe Anm. 1) verkleidet, die für den Völkermord auf dem Wołyń verantwortlich sind.

Genau das behauptet ein anderer Minister der polnischen Regierung, der Verteidigungsminister Antoni Macierewicz.

Und wer hat zu den terroristischen Attacken in Frankreich beigetragen? Na wer wohl, das weiß man doch! Das ist der LGBT-Kreis. Liberale und Homosexualisten. Das behauptete ein nächstes politisches Genie, der Innenminister Mariusz Błaszczak.

Das ganze Übel dieser Welt haben Russen verursacht, Deutsche, vermutlich Juden und auf jeden Fall Kommunisten und Homosexualisten.

Ansonsten ist in der Regierung von Premier Szydło alles in Ordnung. Alle gesund.

Alle?

Ja. Dort haben sie sich das so. Alle.


Text: Ryszard Panek

Übersetzung: Anna Panek

Anm. 1: UPA des Stefan Bandera

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Sie sollen die Cookies in Ihrem Browser löschen.

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Doch.

Written by wn030

July 22, 2016 at 10:17 am

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Ryszard Panek: Wszyscy zdrowi? (Jedwabne) – PL

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Wszyscy zdrowi?

W tej samej rozmowie, w której minister edukacji ujawniła swoją rozbrajającą niewiedzę filologiczną a nawet, być może, słabą ogólną znajomość języka polskiego, w tej rozmowie odsłoniła również zastraszającą niewiedzę historyczną.

Nie potrafiła odpowiedzieć na proste pytanie. Kto w 1941 roku spalił swoich sąsiadów, Żydów mieszkających w miasteczku Jedwabne.

Od 22 czerwca 1941 roku, Jedwabne, małe miasteczko w północno-wschodniej Polsce znajdowało się pod niemieckim zarządem.

10 lipca 1941 roku, polscy mieszkańcy miasteczka zagonili swoich żydowskich sąsiadów do stodoły. Zamknęli wrota, oblali budynek benzyną i podpalili. Zginęło wtedy ponad 300 osób.

Pani minister edukacji nie wiedziała też kto dokonał w 1946 tzw „pogromu kieleckiego”.

4 lipca 1946 plotka o tym jakoby mieszkający w Kielcach Żydzi porwali kilkuletniego chłopca aby dokonać mordu rytualnego, spowodowała, trwające przez wiele godzin polowanie na ludność pochodzenia żydowskiego. Polacy, mieszkańcy Kielc, zamordowali wówczas 37 Żydów.

Podejrzewam, że Pani Minister zna te fakty, nie chce jednak powiedzieć, krótko, wyraźnie jak było.

Oba te wydarzenia były już od lat zbadane, ocenione, wyjaśnione. Nie ma w Polsce historyka, który by twierdził iż było jakoś inaczej, że to na czyjś, jakichś „onych”, rozkaz.

Nie ma?

To nam się tylko tak wydawało, że nie ma. Od 20 lipca br mamy nowego prezesa Instytutu Pamięci Narodowej. Jest nim doktor nauk historycznych, Jarosław Szarek.

Doktor Szarek zapytany w Sejmie o to kto popełnił te zbrodnie powiedział, że to Niemcy, w Jedwabnem, zmusili Polaków do tej zbrodni. W Kielcach było, prawdopodobnie tak samo ale tam, rok po zakończeniu wojny, to musieli być już rosyjscy żołnierze i na pewno rodzimi komuniści.

A my? My, jak zawsze, niewinni, wspaniali, bohaterscy.

PiS pisze historię na nowo. W tej nowej historii Lech Walesa był komunistycznym agentem a prawdziwym wodzem Solidarności był inny Lech, Kaczyński.

W tej nowej pisowskiej historii to nie Polacy, to Niemcy mordowali w Jedwabnem, a w Kielcach – to Rosjanie.

I to Rosjanie, przebrani w ukraińskie mundury banderowców, są odpowiedzialni za ludobójstwo ludności polskiej na Wołyniu.

Tak właśnie twierdzi inny minister polskiego rządu, minister obrony narodowej Antoni Macierewicz.

A kto przyczynił się do serii zamachów terrorystycznych we Francji? Wiadomo! To środowisko LGBT. Liberałowie i homoseksualiści. Tak właśnie powiedział kolejny geniusz polityczny tego rządu, minister spraw wewnętrznych – Mariusz Błaszczak.

Całe zło tego świata spowodowali Rosjanie, Niemcy, być może Żydzi a na pewno komuniści i homoseksualiści.

A poza tym w rządzie premier Szydło wszystko w porządku. Wszyscy zdrowi.

Wszyscy ?

Tak. Oni już tak mają. Wszyscy.

Autor: Ryszard Panek

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na, wer hat hier schon wieder vergessen, die Cookies im  Browser zu löschen?

Written by wn030

July 22, 2016 at 8:26 am

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Aktionsbündnis aus campact, foodwatch und Mehr Demokratie startet Bürgerklage gegen Freihandelsabkommen zwischen EU und Kanada

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Verfassungsbeschwerde „Nein zu CETA“ – Aktionsbündnis aus campact, foodwatch und Mehr Demokratie startet Bürgerklage gegen Freihandelsabkommen zwischen EU und Kanada

(Quelle: Pressemitteilung pdf) (die Sie übrigens auch lesen dürfen, wenn Sie nicht gerade in einer Redaktion sitzen, sondern eher interessiert daran sind, wo man unterschreiben darf)

und der zum-Unterschreiben-Link dazu ist hier: ceta-verfassungsbeschwerde.de

Bitte beachten Sie den Text links im Browserfenster: es muss nach dem Ausfüllen ausgedruckt und handschriftlich unterschrieben werden, da es sich um eine Vollmacht handelt (wie denn auch sonst, geht schließlich um eine Klage). Nach dem Unterschreiben in ein Couvert und das Couvert (also den Umschlag für die Vollmacht) bitte frankieren.

 

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Written by wn030

July 20, 2016 at 7:39 pm

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Der Frau Zalewska ihr Durchschnitt.

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Die Bildungs(!)ministerin Anna Zalewska wand sich, schraubte an Sprache, Gedanke und Tat im Fernsehen. Sie hätte der der Journalistin ihre Frage beantworten sollen, welche Bedeutung das Verb fallen hat.

Das Problem betrifft die „gefallenen“ Opfer der Smoleńsker Flugzeugkatastrophe. Aber „fallen“ kann man schließlich nur auf dem Schlachtfeld, aus den Händen des Feindes. Man „fällt“ nicht bei einem Unfall, sei es der Unfall eines Flugzeuges oder ein Straßenverkehrsunfall.

Sie schlussfolgerte, lagerte um von Wortbein zu Wortbein**, um zu antworten, dass „fallen“ die Bedeutung trage, tragisch zu sterben.
Ach so, sagte ich an dem Punkt. Nicht jeder muss Absolvent der polnischen Philologie sein, nicht jeder muss eine – mehr oder weniger – vorzeigbare Beherrschung der Etymologie von Ausdrücken vorweisen, gerade der häufig, zu häufig verwendeten. Selbst einem Bildungsminister m/w können Ausrutscher passieren.
Nicht jeder konnte in seinen oder ihren studentischen Zeiten mit Professoren wie Bralczyk oder Miodek Umgang pflegen.

Das Leben erinnert zuweilen an das Pokerspiel. Es lohnt sich, gelegentlich nachzuprüfen, welche Karten in der Hand Frau Minister hat.
Ich googelte, fand und konnte es nicht glauben!
Frau Anna Zalewska ist Absolventin der… polnischen Philologie! Und zwar an der Breslauer Universität!!*

Sie musste doch Herrn Miodek wenigstens einmal über den Weg gelaufen sein.
Wenn man nur wenige Sätze verändert.
Synchronlinguistik ist verpflichtend für alle Polonisten. Unabhängig von ihrer weiteren Spezialisierung, sei es einer linguistischen, historischen oder literaturhistorischen.

Ich erinnere Frau Minister:
das transitive und vollendete Verb –
polec (fallen im Polnischen. Im Deutschen: gefallen).

Infinitiv – fallen (polec), Präteritum, Plural – fielen (polegli).
Alle – wirklich alle – Wörterbücher der polnischen Sprache unterstreichen, dass man „fallen“ ausschließlich in einer Schlacht kann – es bedeutet, dass dieser Tod kein zufälliger war, er war von jemand (feindlichem) beauftragt.

Lass mich kurz meine geplagte Seele wandern… Wrocław (also Breslau), ul. Grodzka, die Gemächer des polnischen Instituts. Sicher, das ist nicht der Nankier-Platz, aber zu meinen Zeiten betritt man das Institut von der Grodzka-Straße. In der nahegelegenen Hala Targowa (Markthalle) gab es an Zitrusfrüchten Äpfel, Zwetschgen und einen Mandarinen-Softdrink. An Biersorten gab es einzig die städtische. Es hatte die Farbe von Wasser, das einige Zeit auf dem Stoppelfeld gestanden hat. Und es schmeckte nicht unähnlich. Und es hatte noch eine Eigenschaft: es war nicht da.
Damals wurde nichts gekauft, sondern organisiert. Man besorgte Sachen. Man hatte Zutritt. Zu einem Kärtchen oder zu jemandem, der Kärtchen herausgab.

Frau Minister kennt die Treppe, die zum Saal gewidmet Władysław Nehring führt (Sala im. Władysława Nehringa). Zu meinen Zeiten ging man diese Treppe hinunter, bei gehobenem Schummerlicht. Elegant umgingen wir die Spinnfäden, die sich mit Nehring bereits angefreundet hatten.

Im ersten Semester gab es 148 Studenten. 130 Mädels und der Rest waren Jungs. Zu Anfang herrschte das Chaos. Die Mädels haben, in irgendwelchen Gesellschaftsgrüppchen verschweißt, besetzten alle vorderen Ränge. Wir nahmen das taktische Grenzland. Die letzten Stühle, nah an der Tür.

Nach einigen Tagen begann der Prozess der Selbstorganisation, einer einkehrenden Ordnung.  Wie der Säer Bryna dafür sorgte, dass das Korn regelmäßig auf dem ganzen Feld verteilt ist, wie die Hausfrau, die den Sandkuchen in der Schüssel anrührt. Eine Handvoll Rosinen hineinwerfen, zweimal umrühren und schon hat sie sie regelmäßig verteilt, genau so wurden wir nach wenigen Tagen fair zwischen unseren Mitstudentinnen verteilt.
Wir waren 18 und sie waren 130. Nach zwei Vorlesungen war jeder von uns von einem Kränzchen Freundinnen umgeben.
Und die brachten aus ihren Häusern Äpfelchen, Törtchen mit Krusten, die nach Rum rochen, Pfannkuchen mit Käse (Sternchen: Pfannkuchen sind, wie wir bitteschön alle wissen, keine Berliner), mit Marmelade (Konfitüre meinetwegen, sagt der Frosch), Dampfnudeln zuweilen.

Es vergingen Stunden, und wir knabberten im göttlichen Nirwana. Manchmal ein Pfläumchen, ein Pastetchen, irgendwelche Träubchen.
Oh Gott! Was waren das für herrliche Studien!

Eines Tages kamen wir, wie immer, „nach Nehring“, zur Vorlesung.
Notizbücher auf den Tisch, relax. Die Atmosphäre erfreuter Erwartung.
Nach einigen Minuten fühlte ich etwas Ungewöhnliches und sehr Beunruhigendes. Etwas wie Kälte, Frost.
Leere, Abgrund, minus 273,15 Grad Celsius, Zero auf der Skala von Kelvin.
Keine Törtchen, Berliner, Äpfelchen.
Schlicht gar nichts.

Ich öffne die Augen und sehe, dass meine Mitstudenten auch beunruhigt sind, etwas ähnliches fühlen. Was ist los?
Wir sehen uns um. Die Mädels sind da, sitzen neben uns. Aber wir existieren für sie nicht mehr. Sie sehen uns nicht. Alle Köpfe sehen in eine Richtung, die Augen auf einen Punkt gerichtet.
Alle bewegungslos, wie paralysiert, hypnotisiert.

Und dort, hinter dem Stehpult, steht ein magerer Junge mit durcheinandergewirbeltem Wuschelkopf. Es ist der wissenschaftliche Mitarbeiter unseres Fachbereichs, Dr. Jan Miodek, er sprach über die beschreibende Grammatik der polnischen Sprache.

Ich weiß nicht, ob diese Mädchen dem zugehört haben, was der damalige Dr. Miodek sagte, oder ob sie sich nur für seine menschliche Figur interessierten.

Ich weiß nicht, ob Frau Minister das Vergnügen hatte, den Vorlesungen des Professors zuzuhören. Falls nicht – kann das nicht eine Begründung sein, irgendwelche mildernden Umstände.
Falls sie jedoch dort war, hörte aber nicht zuhörte, holte sie das Wissen der Polonistik ab aber eignete sie sich nicht an?
Die „Reczypospolite“*** von Fr. Minister werden so sein wie ihre Bildung.

Ich empfehle Fr. Minister:
Die Beratung zu sprachlichen Fragen des Instituts der Polnischen Philologie der  Universität Wrocław        http://www.poradnia-jezykowa.uni.wroc.pl/pj/
tel.: (71) 375-24-30 (poniedziałek-piątek: 13.00-15.00)

Polnischer Text: Ryszard Panek

Übersetzung ins Deutsche: Anna Panek


Anm.:

* Das sind zwei. Ausrufezeichen. Und jedes einzelne mit Bedacht platziert, punkt.

** Lösungsvorschlag des Übersetzers m/w. Von Wort zu Wort hüpfen… hier wird das Bild des Gewichtsverlagerns von Standbein zu Standbein verbal gezeichnet. Wer einen besseren Einfall hierzu hat, bitte gerne in die Kommentare.

*** allgemeine/öffentliche Dinge, Angelegenheiten, Fragen, „Sachen“ – all dies, was in der Quellsprachen-Bezeichnung „Reczpospolita“ der Republik drin steht – aber schön zu wissen ist ein kleines Detail: etwas „pospolite“ kann auch: „Durchschnitt“ sein.


Update: weitere Links:

“Minister edukacji należy odebrać tytuł magistra”. Za słowa o pogromie kieleckim i Jedwabnem
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ceterum censeo, dass Sie, wenn Sie hier unten Werbung sehen, endlich die bei Ihnen gesetzten Cokies löschen sollten.

Written by wn030

July 20, 2016 at 2:30 pm

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Rzeczypospolite pani Anny Z.

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von Ryszard Panek

Minister edukacji (!) Anna Zalewska wiła się, kluczyła, wierciła mową, myślą i uczynkiem w programie telewizyjnym. Powinna była odpowiedzieć na pytanie dziennikarki o to, jakie jest znaczenie czasownika polec.

Problem dotyczy „poległych” pod Smoleńskiem ofiar katastrofy.

Ale przecież polec można na polu bitwy, z rąk wroga. Nie można polec w katastrofie czy wypadku lotniczym bądź drogowym.

Kluczyła, przeskakiwała ze słowa na słowo aby odpowiedzieć, że polec to znaczy zginać, umrzeć tragicznie.

No tak, pomyślałem. Nie każdy musi być absolwentem filologii polskiej, nie każdy musi mieć opanowaną, jako tako, etymologię wyrazów nawet tych często, zbyt często, nadużywanych. Nawet minister edukacji.

Nie każdy mógł, w swoich studenckich czasach, obcować intelektualnie z profesorami Bralczykiem lub Miodkiem.

Życie przypomina czasem grę w pokera. Warto od czasu do czasu sprawdzić jakie to karty ma swoim ręku Pani Minister.

Wygooglowałem, znalazłem i nie mogłem uwierzyć!

Pani Anna Zalewska jest absolwentem …. Filologii Polskiej! Uniwersytetu Wrocławskiego!!

Musiała przecież od czasu do czasu spotkać się z profesorem Janem Miodkiem.

Zamienić chociaż kilka zdań. Językoznawstwo synchroniczne jest obowiązkowe dla wszystkich polonistów. Niezależnie od ich późniejszej specjalizacji, lingwistycznej, historycznej czy też teoretycznoliterackiej.

Przypominam Pani Minister:

czasownik nieprzechodni i dokonany – polec.

Bezokolicznik – polec, czas przeszły, liczba mnoga – polegli.

Wszystkie, naprawdę wszystkie, słowniki języka polskiego podkreślają, iż polec można jedynie w walce, polec – oznacza iż ta śmierć była nieprzypadkowa, przez kogoś (wroga) zadana.

Tymczasem przenoś moją duszę utęsknioną……

Wrocław, ul. Grodzka, gmach Wydziału Filologii. Tak po prawdzie to jest plac Nankiera ale za moich czasów wchodziło się od Grodzkiej. W pobliskiej Hali Targowej, z owoców cytrusowych były tylko jabłka, śliwki i oranżada mandarynka. Piwo można było dostać jedynie Mieszczańskie. Miało kolor wody stojącej jakiś czas na rżysku. I smak podobny. I jeszcze jedną właściwość miało to piwo. Taką, że go nie było.

Wtedy nic się nie kupowało tylko organizowało, załatwiało. Miało się dostęp. Do talonu lub kogoś kto talony wystawiał.

Pani Minister zna schody prowadzące do sali im. Władysława Nehringa. W moich czasach, schodziło się tymi schodami, w dostojnym półmroku. Sprytnie omijaliśmy pajęczyny zaprzyjaźnione już z portretami Nehringa.

Na 1. roku było 148 studentów. 130 dziewcząt i reszta chłopaków.

Na początku był chaos. Dziewczyny razem, zbite w jakieś gromadki towarzyskie zajęły

wszystkie pierwsze rzędy. My opanowaliśmy rubieże taktyczne. Ostatnie krzesła, najbliżej drzwi.

Po kilku dniach nastąpił proces samoregulacji, uporządkowania.

Tak jak Boryna, siewca, dbał o to by ziarno było równomiernie po całym polu rozrzucone, jak gospodyni ucierająca babkę w makutrze. Rzuci garść tylko rodzynek, pokręci dwa razy i już je ma regularnie rozmieszczone, tak my po kilku dniach byliśmy wśród naszych koleżanek sprawiedliwie rozlokowani.

Nas 18 a ich 130. Po dwóch wykładach każdy otoczony był wianuszkiem koleżanek.

A one przynosiły z domów jabłuszka, ciasteczka, chrusty rumem pachnące, naleśniczki z serem, z dżemem, kluchy na łachu czasem.

Mijały godziny, a my w błogiej nirwanie skubaliśmy. Czasem śliweczkę, jakiś pasztecik, jakieś winogrona…

O Boże!! Jakie to były piękne studia!

Pewnego dnia przyszliśmy jak zawsze, do Nehringa, na wykład.

Notatniki na stole, relaks. Nastrój radosnego oczekiwania.

Po kilku minutach czuję coś niezwykłego i bardzo niepokojącego. Coś takiego jak zimno, chłód.

Pustka, otchłań. Minus 273,15 St. w Celsjuszu. Zero w skali Kelvina.

Żadnych ciasteczek, pączków, jabłuszek. Nic po prostu nic.

Otwieram oczy widzę, że moi koledzy też są zaniepokojeni, odczuwają coś podobnego. Co się dzieje?

Rozglądamy się. Dziewczyny są, siedzą koło nas. Ale my dla nich już nie istniejemy. One nas nie widzą. Wszystkie głowy zwrócone w jedną stronę, oczy w jeden punkt wpatrzone.

Wszystkie nieruchome, jakby sparaliżowane, zahipnotyzowane.

A tam, za katedrą, szczupły chłopak z bujną kędzierzawą czupryną. Adiunkt na naszym wydziale, dr Jan Miodek opowiadał o gramatyce opisowej języka polskiego.

Nie wiem czy te dziewczyny słuchały tego co mówi ówczesny dr Miodek, czy tylko napawały się jego osobą ludzką.

Nie wiem czy Pani Minister miała przyjemność wysłuchać wykładów profesora. Jeżeli nie – to może to być jakieś małe usprawiedliwienie, jakaś drobna okoliczność łagodząca.

Jeżeli jednak była tam, słuchała ale nie usłyszała, odebrała tę wiedzę polonistyczną ale jej nie przyswoiła?

Takie będą Rzeczypospolite jakie Pani Minister edukowanie.

Polecam Pani Minister:

Poradnia Językowa Instytutu Filologii Polskiej Uniwersytetu Wrocławskiego http://www.poradnia-jezykowa.uni.wroc.pl/pj/

tel.: (71) 375-24-30 (poniedziałek-piątek: 13.00-15.00)


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Wenn Sie hier unten eine Werbung sehen, heißt das nur, dass Sie die bei Ihnen gesetzten Cokies noch immer nicht gelöscht haben.

Written by wn030

July 20, 2016 at 10:37 am

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Brexit is sometimes just another Ex. Or: Why it’s not advisable to cry after a country that did not even reach a historical level of civility to call itself a country with experience.

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So let us repeat for a second. Great Britain is one term, United Kingdom is another and, let me remember, a post-revolution country is, I think, a first in the objective glossary.

So if I did not miss something especially relevant in those history books I “glimpsed” at, I’d say this country could actually call itself lucky to have been granted the right to belong to the rest of us for a while.

Because, historically, actually, it was not experienced enough for that.

With this in mind, I’d say, this decision is absolutely – historically – well, fitting to what we learned from them in all those… (sigh…) all those patient centuries.

Right, agreed: of -course- among those who signed for the exit there -might- be a few people who did not care for the antirefugees tabloid toilet paper articles. There might be some among them who closed their eyes and whispered “forgive me but as long as I don’t have the confirmation on my desk that this TTIP grotesque will not be signed, I will do everything to help this from happening.” – I don’t know. If I would live there temporarily for a while, would have lived there or there in the years before and would maybe want to visit this or that later… I would say “thanks for this voting right, you don’t have to know why I help tearing this apart. I am afraid this or that country where people of my family or mischpoke live, they might be among the victim countries (yeah. “might.”). And I don’t care what their d-street will do afterwards for their own internals. All I care about is to help tearing this one away as long as I still don’t have this confirmation and the grotesque is still being played.”

I. Do. Not. Know. If there were or are thoughts like this in the minds of signing people.

How. Should. I. Know. That.

And where from.

But. I can say I wouldn’t be surprised if that were the case.

While adding that just as long as the grotesque still has the chance to turn to a real flop, I am staring at the page in this history book and say to them: “Actually… When did you earn your Entry rights? You were an exception right from the start and I am not really sad about this exception finally finding it’s end.”

So long.

You “Ex”.

 

Written by wn030

July 17, 2016 at 12:22 pm

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Freihandels-Vertragsbegräbnisse und Wiederauferstehungen. Der Versuch einer Kalenderordnung.

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“…Heck, no idea. Best hint: revisit maybe tomorrow or next week. This just started. Not sure…— .. OK, let’s say better revisit tomorrow. should be ready by then. BYE.”

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I SAID BYE.

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AND NOW I SAY: WHY. WHY-Oh-WHY.

DO SOME PEOPLE NEVER LISTEN.

YOU ARE SUPPOSED NOT TO READ THIS NOW BECAUSE FIRST IF YOU READ THIS, THEN IT’S ANYWAY NOT YOUR LANGUAGE AND YOU’LL HAVE NO CLUE IF YOU READ FURTHER AND SECOND: AS YOU CAN CLEARLY SEE I AM STILL IN THE MIDDLE OF THE WORK.

AKA ON IT. THIS IS NOT YET READY.

SEE YOU TOMMOROW:

In der hinteren Reihe halten zwei das Konzertprogamm für die kommende Woche in der Hand.
Die Akustik ist mittelmäßig, die heutigen Vorsprechenden noch mieserabler,
aber das wussten sie ja, als sie ihren Arbeitsvertrag unterschrieben hatten, damals.

Mit einem halben Ohr auf die bemühten Möchtegern-Künstler auf der Bühne und einem (immerhin ganzen) Auge auf dem Programm wird leise genuschelt.

“Oh. Die Truppe SPD will am Mittwoch ‘Das Vertragsbegräbnis’ aufführen.”

“Will oder wird?”

“Das wissen wir beide, wie immer, erst am Donnerstag, oder? Was soll die Frage.
Als wäre ich das Orakel” (Noch leiser-genuschelter:) “Oder gar Kassandra.”

“Die hatte wenigstens Klasse.”

“Ah.”

“J-Ah. Das J nicht vergessen. Klasse ist Klasse. Oder was.”

(An die drei auf der Bühne gerichtet) “J-ah, vielen Dank. Wir melden uns bei Ihnen.”

Als die drei herausschlendern und die nächsten in der Reihe durch die Tür hereinkommen:

“Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Legen Sie los.”

Während die neuen (noch mieserablen als die von soeben) sich bemühen, sehr bemüht zu wirken, geht die Besprechung der Folgewoche weiter.

“Wen plant die SPD-Truppe für nächste Woche für die Hauptrollen zu nehmen? Hast Du was flüstern gehört?”

“Also Flüstern… so gut ist mein Gehör nicht mehr.”

“Nein?”

“Ich würde ihnen immer noch den Siggi dafür vorschlagen: wer so einmalig
die Vergöttlichungsphase geschafft hat, wird auch mit der Vertragsmörderrolle fertig. Oder?”

“Ist der nicht für den Weinenden am Grabe geplant?”

“Magdalenus ist umbesetzt, soweit ich weiß.”

“Also unterschätzen sie die Leute weiterin.”

“Wie meinst du jetzt.”

“Naja, wenn der Siggi den Hammer nehmen und den Nagel ins Holz treffen soll nächste Woche, dann bleiben uns die Theaterbesucher weg. Das müssen die doch wissen…”

“Also um einen, der für >die< Truppe auch noch Eintrittskarten zahlt, würde ich gerade noch weinen.”

“Ja, nur jemand muss die Beleuchter bezahlen. Die sind am Freitag fällig. Falls Du das vergessen hast. Oder willst Du am Wochenende im Dunkeln spielen lassen.”

“Weekend-Schunkeln mit Munkeln im Dunkeln: so furchtbar?” (An die vorsprechenden Leute auf der Bühne: “Das war sehr interessant. Vielen Dank. Wir melden uns bei Ihnen.”)
Dann wieder an den im Nebensitz: “Also gut. Für die Beleuchter. Was war die Frage.”

“Die Frage war, mit wem die SPD-Truppe die Vertragsmörderrolle besetzen will. Ob Du was gehört hast.
Wäre gut zu wissen, bevor die Himmelfahrts-komma-ndoremisofasolas-Choraufführungen und vor allem die Wiederauferstehungs-Spiele im Anschluss beginnen. Das wird zeitlich knapp sonst.”

“Die Himmelfahrts-was?”

“Du hältst das Programm doch in den Händen. Lies nach.”

“Da steht Passion.”

“Das heißt soviel wie ‘mit Dressing’. Aber wie heißt der Salat nochmal?”

“Ah, da steht’s. Tatsache.”

“Also?”

“Grummel. Ich höre mich um. Das ist tatsächlich etwas knapp…”

“Na ja – ist ja nicht so, dass sie nicht gewusst hätten, dass das Stück auf dem Programm steht.”

“Die Passion?”

“Der Vertragsmörder-Krimi.”

“Ach, das davor. Vor der Passion.”

“Der Krimi.”

“Du, der da links stand, soeben: der wäre doch eine prima Besetzung gewesen.”

“Dem darfst du dann aber selber hinterherrennen und fragen, ob er Zeit hat. Aber… sicher. Gepasst hätte er.” Genuschelter: “Zum Talent der Truppe.”

“Ernsthaft jetzt: wie wollen die das dem Publikum verkaufen? ‘Tut uns leid, wir haben uns hinter dem Mond etwas ausschlafen müssen und haben deswegen erst heute zwei und zwei zusammenzuzählen geschafft und verstanden? Und zwar nachdem wir selbst kräftig mitgemacht hatten, die Summe zu einer Fünf zu verklären?'”

“Du glaubst nicht, wie gespannt ich darauf bin.”

“Die Besucher bleiben uns weg bei sowas. Du sagst, jetzt machen wir nochmal kurz Platz wegen der Beleuchter und ich frage dich: wie lange noch? Und von woher sollen dann die Beleuchter vom nächsten Jahr bezahlt werden, wenn die uns das Publikum mit ihren Sonderaufführungen noch weiter verüppeln?”

“Ich werde darüber nachdenken. Wie das nächstes Jahr weitergehen soll mit dem Publikum, nach dieser Vertragsburleske. Jetzt aber – “

“- aber?”

Etwas Luft holen.

“Jetzt will ich erstmal den Nagel im Holz sehen.”

 

 

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dibb

diribb

dibb-diribb-ibb

dübb

dürübb

dübüdübidibb

und noch eine letzte zeile

für den abstand

zu deren werbung für die kröten.

 

 

Written by wn030

July 16, 2016 at 9:12 pm

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Wer pietscht da so im Kuckucksei? Christophers TwitterWerke oder: Des kostümierten Dödels ungewaschene Unterhosen

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(wn030) (this is still in progress, please revisit around Feb 5th)

Also, wenn Christopher sich statt auf das Ausfüllen falsch adressierter Parteimitgliedschaftsanträge auf einen für ihn passenderen Beruf konzentriert hätte, hätten einige Damen aus unserer Leserschaft sicherlich lieber in einem verrauchten Publikum gesessen und “Hosen aus!” gerufen.

Die Chance hat er nun verpasst. Und auch der Stripper-und-Stripperinnen-Schuppen am Vulkan hat sich für das Hanswürstchen mittlerweile erledigt, selbst die nehmen nicht jeden.

Bleibt die Frage, wie es dazu kommen konnte, dass Christopher bis heute der Berliner Linken das Leben schwer machen darf. Weil es aber darf, sitzen einige Damen aus unserer Leserschaft im Publikum und rufen “Hosen aus”.

Dann ziehen wir doch mal an dem Reißverschluss und gucken, oder?

Der erste halbe Zentimeter enthüllt wahrlich erstaunliche Idole, die unser Christopher so hegt und pflegt. .

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chr-p-1

Wetten, Sie denken jetzt, das ist jetzt ganz losgelöst vom Kontext und überhaupt sicher falsch verstanden?

Dann ziehen wir noch ein Stücken weiter.

chr-p-3

OK, wir können uns jetzt Ihre Antwort vorstellen: dieser Screenshot ist sicher ein Fake, das kann nicht sein… ja? Geben Sie’s zu.

Jo, oder?

Dann schauen Sie mal hier. Wir haben den Tweet für Sie aus den Tiefen der Webarchive ausgegraben. Und wenn Sie glauben, der Like kommt von jemand anderem als der Angebeteten, dann lassen Sie sich überraschen…

 

chr-p-5

Müssen wir erwähnen, wie wenig uns angesichts dieses Fans Christophers Lieblings-Nachtlektüre überrascht? Wollema es anschalte, das Nachtlämpsche?

chr-p-4

Aber – ein bloßer JF-Retweet, das ist doch langweilig. Wie wäre es, wenn man einen Link zur JF tweetet und dabei gleichzeitig Solid Baden-Württemberg kräftig eine langt?

Zu abgehoben?

Na?

chr-p-95

 

Ist der Reißverschluss etwa steckengeblieben? Kann nicht sein. Wir rucken ein bisschen und ziehen ihn ein Stückchen weiter:

chr-p-2

Die Front National ist für unseren lieben kleinen Christopher nichts rechtsextrem. Der einsame Herr, dem dieser Tweet gefällt, heißt übrigens Braun mit Nachnamen (Off: ihr sollt doch nicht immer so albern sein. Der heißt nunmal so…)

Aufpassen, jetzt kommen wir an die Stelle, wo sich ein Schamhaar im Reißverschluss eingeklemmt haben könnte. Und ratsch! Hier ist es:

chr-p-6

Dieser Tweet war am und um den 26. November eine Weile lang online. Den Tweet hat er mittlerweile gelöscht, daher können wir nur zu dem Tweet linken, der den Screen gesichert hat.

Zeitungslesern und agilen Netzsurfern dürfte die Nähe zur Optik der australischen Regierungskampagne unter Anleitung von Tony Abbott aufgefallen sein

chr-p-7

Ist nicht uninteressant, die Sammlung an politischen Idolen dieses Überraschungsei-“Mitglieds”, oder?

Aber… aber… wenn Sie dachten, schlimmer kann es nicht werden, dann haben Sie ihn wie auch uns unterschätzt. Diese Seite ist erst am 5. Februar fertig, wir haben eben erst  angefangen.

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Gehen wir also den nächsten halben Zentimeter an. Dort entblößt Pietsch, welches Druckerzeugnis außer der Jungen Freiheit er noch so toll findet:

chr-p-8

..

Werbung: um sich von diesem Tweet zu erholen, empfehlen wir etwas Aktuelles und etwas immer-noch-Aktuelles, da wäre also einerseits zum Beispiel Bildblog und andererseits etwas Lektüre für Leute, die nicht so gerne in geistigen Abgründen blättern wie dieser Kuckucks-Zwitscherer.

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Also bekommen Eltern, die ihr Kind gerade vor dem Krieg gerettet haben, ein wackeres deutsches “Nicht willkommen!” entgegengerufen:

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…denn wo kommen wir da hin, wenn man daheim uffm warmen Sofa beim Dschungelcamp-Schauen von nervigen Nachrichten gestört wird.

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chr-p-91

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In der Pause zwischen patriotischem Dschungelcampgucken, echt deutschen Tiraden gegen Asylbewerber und Antifa ist noch Platz, mal eben mit seinem “Lieblingssozi”, dem zweifellos größten TTIP-Fan der SPD zu posieren:

chr-p-92

Wen interessiert schon der Verlust von Arbeitnehmerrechten, die Gefährdung okölogischer Standards, undemokratisches Zustandekommen von Dokumenten in Geheimverhandlungen oder, bah, Maulkörbe für Abgeordnete, wenn man mit genau dem Lieblingssozi posieren kann, der die Kritik an TTIP für dummes hysterisches Gelaber hält?

Mit dieser Grundhaltung wird dann selbst der folgende Tweet nachvollziehbar, oder?

chr-p-93.jpg

Also merkt euch: streiken meinetwegen, wenn es sein muss, aber dann bitte so, dass es keiner merkt. Arbeitskampf ist so 2014…

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So erklären sich denn auch Christophers eigenartige Fans. Einer seiner Follower ist uns kürzlich unerwartet durch den Twitteraccount der “Heute Show” aufgefallen, als sie das streng statistische Zuschauerauswertungsergebnis von Raisa getweetet haben. Und wen finden wir unter den Accounts, denen Raisa so folgt? Richtig, Pietsch wie er pietscht und zwitschert, in direkter Nachbarschaft von Frauke Petry.

 

 

 

 

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(…this is in progress, please revisit around Feb 5th…)

Written by wn030

February 2, 2016 at 5:42 pm

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Publikative: Gensing und Steiner versenken Jahre (nicht nur ihrer eigenen) Arbeit im Orkus und alle sagen brav “danke”.

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(wn030)

OK, also eins vorab: wir haben wirklich versucht, uns hier so gut es ging rauszuhalten. In der Hoffnung, dass die “Jungs von nebenan” (die Leute einen Klick weiter) wieder nüchtern werden, zur Besinnung kommen, etwas Verstand tanken und uns schließlich doch News erreichen, die sich  wieder anders lesen, aber dem ist nicht so.

Und weil dem nicht so ist, geben wir nun doch unseren Senf zum besten.

Und der liest sich so:

SAGT

MAL,

HABT

IHR

SIE

NOCH

ALLE?!

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Es gibt keine Begründung, die das Löschen der Inhalte weniger hirnrissig erscheinen lassen würde, als es ist. Keine Argumentklamotte dürfte den Beitrag weniger nackich machen, als er ist. Dass die Leute “von nebenan” keine Exportfunktion für ihre eigenen Beiträge (und die ihrer Gastautoren) haben sollten erscheint ebenso wenig glaubwürdig wie Behauptung, eine anständige Archivierung ließe sich nur mit einer solchen fachgerecht bewerkstelligen.

Es bleibt wie es ist: solange Hoffnungen auf die Webadresse gelegt wurden, hat man sich um seine Inhalte gekümmert. Als die Hoffnung verflog, etikettierten sich die Netznachbarn ihre eigene Arbeit zu Netzschrott um, der löschentsorgt werden kann. Wer als Leser was retten will, soll sich das gefälligst selbst abholen.

Byte für Byte wird genau mit solchen Prozessen dem Lager “AfD+” die Arbeit erleichtert. Zwei Monate später versucht ein Text, zu einem kürzlich gelesenen Publikativebeitrag zu verlinken und erlebt ein “ätsch, das hast Du nur geträumt”. Drei Monate später findet ein weiterer Netzschreiber den nunmehr kürzeren und linklosen Text und verzichtet auf einen Abschnitt in seinem eigenen. Vier Monate später…

Aber ihr kennt das ja.

Was uns erstaunt, ist die Stille. Die Gastautoren schwimmen gerne im Orkus? Alle? Das einzige, das man hört ist “danke”? Von allen? Ein Publikationsnachweis, der nur in einem Screen erscheint, der ebenso ein Fake sein könnte (da online nicht aufzufinden) – ist das dann noch einer?

Wir haben uns entschlossen, uns den “Danke”-Fähnchen nicht anzuschließen. Und fragen uns, welches Gesöff die Jungs wieder nüchtern machen könnte. Ein Mordsmocca ohne Milch und Zucker (einer, “in dem der Löffel stehen bleibt” – so nennt man den bei uns)? Oder lieber ein Kombucha, der 2 Monate reifen durfte (Zweimonatskombuchas sind eigentlich nicht genießbar, essigsauer ist nichts dagegen, eine Vierteltasse davon dürfte auch den verkatertsten Blogger wieder auf die Beine bringen).

Was ihr wollt – wir schicken euch das gerne frei Haus, Leute. Wollen dann aber auch Ergebnisse sehen. Schiffchen verkenken spielte man mal auf Papier, wisst ihr. Passt zum  Netzmedium nicht mehr so wirklich.

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Written by wn030

January 31, 2016 at 7:21 pm

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2016: weiter zu #TTIP

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Themenseite mit Linksammlungen Nr. 4 (zur Übersicht)

 

Kleiner Pressespiegel zur Studie “Dangerous Regulatory Duet” von Lobby Control und Corporate Europe Observatory (“Ein gefährliches regulatorisches Duett. Wie Bürokraten und Großunternehmen durch die trans­atlantische regulatorische Zusammenarbeit bei TTIP dem Gemeinwohl schaden könnten”):

Spiegel Online 18.01.2016: “Er und seine Co-Autoren von der Nichtregierungsorganisation Corporate Europe Observatory (CEO) haben sechs Fälle ausgegraben, die belegen sollen, dass längst Praxis ist, was Kritiker bei TTIP fürchten. Die Studie lag SPIEGEL ONLINE vorab exklusiv vor. … Torpediert wurde auch ein EU-Vorschlag aus dem Jahr 1997, verstärkt gegen die Ozonschicht zerstörende Stoffe vorzugehen – durch eine sogenannte Kältemittelgruppe innerhalb des TABD. Einer der Teilnehmer der Gruppe, die die später doch verbotenen Kältemittel H-FCKW und Brommethan verteidigten, sagte Jahre später einem Forscher: “Wir waren glaubwürdig, nur weil wir im TABD waren.”…”

Taz 19.1.2016 “…All das zeige, dass der in TTIP geplante „Regulierungsrat“ eine große Gefahr darstelle, warnt Kenneth Haar vom Corporate Europe Observatory (CEO). Denn damit erhielten Lobbyisten noch mehr Möglichkeiten, Umwelt- und Sozialgesetze aufzuweichen oder zu verhindern. …”

jW 22.01.2016 “…Die zusammen mit der Partnerorganisation Corporate Europe Observatory (CEO) entstandene Untersuchung blickt sowohl zurück als auch nach vorn. Bisher geschieht die wechselseitige Einflussnahme zwischen EU und USA beim Bestreben, dies- und jenseits des Atlantiks optimale Verwertungs- und Profitbedingungen zu schaffen, ohne feste Regeln. Allerdings ist es fest eingeplant, den Prozess im Rahmen des Transatlantischen Handelsabkommens (TTIP – Transatlantic Trade and Investment Partnership) zu institutionalisieren. Damit werde das Instrument »weit verbindlicher« und »damit gefährlicher«, warnen die Autoren. …”

n-tv, 19.1.2016: Eine Studie von Lobbykritikern zeigt, wie ein Interessenverband von Konzernen der US- und EU-Wirtschaft schon jetzt die Gesetzgebung in Europa beeinflusst. Im umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP soll die Praxis festgeschrieben werden. …

correctiv, 26.1.2016: Maulkorb für Abgeordnete. USA drohen mit disziplinarischen Maßnahmen, wenn TTIP-Texte durchsickern

 

 

 

 

 

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Written by wn030

January 26, 2016 at 9:55 pm

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Aktuelle Verfassung der EU #Rigaer #Rigaer94 #Berlin #Blumenkübel #nurso #EIL

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AKTUELLE VERFASSUNG DER EU

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Written by wn030

January 22, 2016 at 7:59 am

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Linksammlung zur polizeilichen “Begehung” der #Rigaer94 vom 13.1.2016

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Linksammlung in progress, Tweets werden im Kommentarbereich eingebettet

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Berliner Zeitung, 14.1.2016: “…Von der Bäckerei aus war auch zu sehen, dass am Mittwochmittag ein Kontaktbereichsbeamter angegriffen wurde, der Parkverstöße geahndet hatte. „Verprügelt wurde der nicht, eher geschubst“, sagt der Bäckerei-Inhaber….”

Vice: Schläge, Beleidigungen, Drohungen – wenn das SEK Berlin eine Hausbegehung macht

Berliner Zeitung, 15.1.2016: Polizei bricht ohne Durchsuchungsbeschluss Wohnungstüren auf

Tagesspiegel, 15.1.2016: “…Es waren keine “Neugierigen”, die in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain am Donnerstagabend mit Eisenstangen angegriffen wurden. Sondern bekannte Rechtsextremisten….”

taz, 15.1.2016: “…Oder aber es geht darum, dass hier noch ein ganz anderer Stärke zeigen will: ein Innensenator etwa, der in seiner bisherigen Amtszeit oft mit Abwesenheit glänzte und nun mit einem Knalleffekt das Wahlkampfjahr einläuten möchte.…”

Patrick Gensing: Rigaer94: Polizei hat Polizei

ND, 16.1.2016 (online am 15.1. abends): “…Thomas Neuendorf, Pressesprecher der Berliner Polizei, bestätigte auf nd-Nachfrage den Vorwurf von Bewohnern, Polizeibeamte hätten sich sehr wohl Zutritt zu Wohnungen verschafft und dafür Türen aufgebrochen, obwohl es keinen Durchsuchungsbeschluss gab. …”

tagesspiegel 15.1.2016 u.a. zur Fragestunde im Abgeordnetenhaus mit Zitaten von C. Lauer, C. Bayram und Henkels Antworten sowie mit Raktionen aus dem Internet

Tonaufnahme von der Pressekonferenz der Rigaer 94 am 14.1.2016 (“…gleichzeitig verlangten wir nach einem Durchsuchungsbeschluss, der nur mit einem Lachen quittiert wurde…”) –
Beschreibung von Körperverletzungen und Beschädigung der Einrichtung, Nennung der zwei Tonnen entwendeter Heizkohle und Hinweis darauf, dass den Bewohnern kein Beschlagnahmungsprotokoll ausgehändigt wurde

rbb-online: “…Nach Informationen des Tagesspiegel und mehrerer Bewohner hat es sich bei den dreien um Rechtsextreme gehandelt, die von den Angreifern erkannt wurden….” – “…Außerdem sei der Kohlenkeller mit zehn Tonnen Kohlen leergeräumt worden, auch alle Gasflaschen seien entweden worden….” – “…Zum Vorwurf, die Berliner Polizei gehe nicht mit gleicher Entschlossenheit gegen rechtsextremistische Übergriffe auf Aylbewerberheime vor, bemerkte Henkel, dass dies bereits geschehe.” – (Anm. wn030) dies lässt sich allerdings, mit etwas neutralem Abstand betrachtet, leider nicht bestätigen: Siehe hierzu zunächst einmal alleine die Tatsache, dass Henkel die beiden Rechtsextremen [unter anderem in der rbb-Abendschau am 14.1.2016] nicht einmal als solche klar benannt hat, obwohl gerade die Polizei über die nicht unbekannten “Besucher” informiert hätte sein müssen, will Henkel bei diesem Satz bleiben – er hat sie statt dessen dargestellt, als hätte es sich um Stadtflaneure oder Touristen gehandelt… – doch es gibt Raum für weitere Zweifel, betrachtet man beispielsweise die aktuellen Zahlen in  (1) und (2).

Rand-Eskalationen: am 16.1. informiert der Tagesspiegel über einen Autobrand im Prenzlauer Berg, der mithilfe einer “Selbstbezichtigung” auf indymedia (beim TS verlinkt) mit der Rigaer Straße in Verbindung gesetzt wird. Wir stufen das als mediale Gerüchteküche ein, ein Brand im Prenzlauer Berg ist schwerlich mit Polizeiaktionen in einem entfernten Bezirk verbindbar. Genauso könnte man das gestohlene Bahn-Fahrrad von 10.02 Uhr in Wilmersdorf, die verletzte linke Hundepfote in Spandau und den heruntergefallenen Blumentopf in Treptow der Rigaer in die Schuhe schieben. Das abgebrannte Elektroauto geht auf das Konto entweder durchgeknallter Jugentlicher oder Provokateure. Es ist sogar denkbar, dass es zunächst einen zusammenhanglosen Brand gegeben hat und daraufhin erst eine Fake-Selbstbezichtigung verfasst wurde, sie -kann- von denen stammen, die es angezündet haben, -muss- es aber nicht.

Falls sie aber von denen stammt, die es angezündet haben: der folgende Satz ist an euch: na toll. Was die Rigaer jetzt am Dringendsten braucht, sind Spinner, die ihr Testosteron nicht im Griff haben. Das Teil war ein Elektroauto. Ihr habt es geschafft, eins der wenigen Teile zu zerlegen, die die Stadtluft etwas leichter zum Atmen machen. Super.

17.1.: Am Sonntag wurde nach Aussagen auf Twitter anlasslos, ein Kuchen-Nachmittag von der Polizei gestört. Die Polizei dagegen behauptet, mit Gegenständen beworfen worden zu sein, was sie zum Anlass einer erneuten Durchsuchung (diesmal nach Aussagen eines TS-Journalistem mit Durchsuchungsbeschluss) genommen hat. Es heißt, der Tagesspiegel-Reporter könne das Bewerfen bezeugen, wonach Fragen auf Twitter laut wurden, wer den TS-Journalisten im Hof gesehen hat. Daraus ergibt sich: falls es ein Bewerfen gab, geschah das im Hinterhof. Erst daraufhin gab es den Durchsuchungsbeschluss. Dann muss folglich, wenn sie beworfen wurde, die Polizei wieder im Hinterhof gewesen sein, wo zu dem Zeitpunkt der Kuchen-Nachmittag stattfinden sollte. Was genau hatte sie da zu suchen? Auch wir verteidigen nicht das Bewerfen von Leuten mit Dingen, die Sonntagsschichten schieben, nur damit ein ihnen fremder Vermieter später seinen Profit daraus ziehen kann. Sie “machen ja nur ihren Job”, Hinterfragen ihrer Einsätze ist in der polizeilichen Hierarchie nicht gerade gern gesehen, dann schiebt man halt Sonntagsschichten, wie befohlen. Natürlich heißen wir das Bewerfen nicht gut, könnten das gar nicht, denn das Einzige, was daraus entsteht, ist ein perfekt gelieferter Vorwand für die nächste B.Z.-Schlagzeile, für die nächste Durchsuchungsaktion bei der nächsten Spät- und Feiertagsschicht der nächsten 500 Leute, es gibt ja sonst keine Probleme in der Stadt.

Aber das ändert nichts an der eigentlichen Frage: was hatte die Polizei in dem Hof an einem Kuchen-Nachmittag zu suchen? Diese Störung war anlasslos und führte erst zur Eskalation (wenn das Bewerfen denn stimmt). Bei dieser Störung, bevor es zum etwaigen Bewerfen kam, wurde auch Winterkleidung der Bewohner beanstandet? Wenn die Polizei das will, sollte sie die nächste Begehung dann aber auch in T-Shirts und Boxershorts machen. Mützen und Schals gehen Poliziebeamte nichts an. Auch 70-minütige Passkontrollen sprechen nicht für Polizeiarbeit, sie wirken eher als zähe, zermürben sollende Taktik auf dem Rücken der Rechte der Anwohner.

Kurz nach 20 Uhr meldet die Berliner Polizei am 17.1., dass ein heruntergeworfener Müllsack der Auslöser gewesen sei. Gut, dann konkretisieren wir die Frage an die Berliner Polizei: Wo genau habt ihr euch befunden, als der Müllsack heruntergeschafft wurde (ein doch durchaus netter Zug, Sonntags sollte man nicht extra Treppen steigen müssen, und nachdem sich die Berliner Polizei in der Rigaer in den letzten Tagen als Hilfs-BSR profiliert hat, ist die Geste doch im Grunde eine freundliche…) – wo genau habt ihr euch befunden, dass der Müllsack beim Herunterfallen euch so ins “Herz” getroffen hat? Die Polizei bestätigt, dass der Müllsack zum Anlass genommen wurde, einen Durchsuchungsbeschluss zu holen. Sie erklärt die Durchsuchung um 20:08 Uhr für beendet.

17.1.2016: “Ich muss kein Freund der Rigaer sein, um Grundrechtsverletzungen scheiße zu finden” (Metronaut) – “…Als dann am Sonntag in der Rigaer Straße um 14 Uhr ein veganer Kuchenbasar stattfinden soll, erscheint eine halbe Stunde davor die 14. Einsatzhundertschaft mit 70 Mann und fängt wieder mit der Begründung “Gefahr im Verzug” mit behelmten Polizisten an den Hinterhof und die Mülltonnen zu durchsuchen. Nach Aussagen auf Twitter (bei Metronaut verlinkt mit Quelle) fliegt dann mit der Vorwarnung “Braucht ihr noch mehr Müll?” ein blauer etwa 5 kg schwerer Müllsack aus einem Fenster und landet neben den Polizisten am Boden. Die Polizei wertet dies als tätlichen Angriff und erwirkt beim Amtsgericht erstmalig einen Durchsuchungsbeschluss, der ab etwa 16 Uhr gegen mindestens eine Wohnung durchgesetzt wird. Bis in die späten Abendstunden werden Personalien im Kiez festgestellt….”

an eine Polizeisprecherin wurde offenbar weitergegeben, sie solle “Behälter mit Schutt” sagen (wurde dann so von rbb übernommen), die Anwohner beharren darauf, dass es eine Mülltüte war. (Soweit also in Übereinstimmung mit der bereits angemerkten polizeilichen Kurzmitteilung.)

Am 18.1.2016 bestätigen sich die Vermutungen: es war eine (übrigens weiße) Mülltüte, die nicht auf die Polizisten geworfen, sondern in den Hof fallen gelassen wurde, wo sie etwa 10 Meter von den Polizisten entfernt am Boden ankam. Desweiteren bestätigt sich, dass ein Tagesspiegel-Journalist unzuverläsiges Material liefert (nach dem Klick leicht hochscrollen).

 rbb-online 19.1.2016: “…Diese Szene aus dem Friedrichshainer Nordkiez wurde auf einem knapp 30-minütigen Video festgehalten, das am Montagabend auf einer Video-Plattform veröffentlicht wurde. Es soll zeigen, dass die Bewohner der Rigaer Straße 94 zwar einen Müllbeutel in den Innenhof geworfen, dies aber vorher angekündigt haben. Außerdem flog der Sack offenbar weit an den herumstehenden Polizisten vorbei, die geschützt im Hauseingang stehen….”

Tagesspiegel, 18.1.2016: Polizeieinsatz in der Rigaer Straße in Berlin – Frank Henkel ist eine Gefahr für Sicherheit und Ordnung

Radio Eins 18.1.: Streit um Polizeieinsätze in Rigaer Straße

Morgenpost, 18.1.: Der Müllsack, der den Einsatz an der Rigaer auslöste

B.Z., 19.1.: Rigaer 94: Video zeigt den angeblichen Müllsackwurf auf Polizisten

Berliner Zeitung 25.1.: Fragwürdige Rechtsgrundlage für Razzia in Rigaer Straße

ND 26.1. (online am 25.1.): Nach umstrittenen Polizeieinsätzen in der Rigaer Straße: Anna Biselli (Netzpolitik-Autorin) wirft Polizei rechtswidriges Vorgehen vor und warnt vor Gefahrengebieten

 

 

 

 

 

 

 

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Written by wn030

January 15, 2016 at 7:49 pm

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KOD (Komitet Obrony Demokracji) protestiert in Berlin am 9.1.2016 gegen das PiS-Regime und die umstrittene Medienreform

with 4 comments

(wn030)

Am heutigen Samstag hat KOD (Komitee zur Verteidigung der Demokratie – Komitet Obrony Demokracji) wie angekündigt, landesweit in Polen Protestveranstaltungen sowie Demonstrationen gegen die PiS-Regierung und die umstrittene Medienreform durchgeführt. Wir haben einen kleinen Pressespiegel zu Berichten über die Proteste in deutschsprachigen Medien hier zusammengestellt.

Auch außerhalb Polens wurde in mehreren Großstädten (darunter u.a. Prag, Berlin und London) demonstriert. Wir zeigen Impressionen von der Berliner Protestveranstaltung.

Die Kurzerläuterung einiger Plakate für deutschsprachige Leser ist unter den Fotos zu finden.

Daniel Bouhs hat freundlicherweise Filmaufnahmen von der Veranstaltung zum Einbetten zur Verfügung gestellt.

Fotos: (c) Anna Panek

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“Najgorszy sort Polaków” (sichtbar auf den T-Shirts sowie als Anspielung in mehreren Plakaten auf der Protestveranstaltung bezieht sich auf einen Ausspruch Kaczyńskis, in dem er Polen, die sich ihm kritisch gegenüberstellen, als “Polen der übelsten Sorte” bezeichnet hat. Die Kritiker seien “Spitzel”, die Polen als Land im Ausland (Feindesland! Alles!) verpetzen und “verraten”, das liege ihnen “genetisch im Blut” (das sind Originalzitate). Auf dieses Zitat referiert auch “Popkulturwa” an mehreren Stellen (Sortheid zwischen “Polen” und “Nichtpolen”). Der KOD-Demonstrant auf der Straße – grundsätzlich jeder, der ihn kritisiert und sich gegen PiS stellt – ist laut Kaczyński beileibe nicht Kritiker seiner Politik und Person, sondern wird von ihm kurzerhand definiert als Antipole, Volksverräter und genetisch programmierter Agent für das feindliche Ausland. Bei 82% “Nichtpolen” der “übelsten Sorte” ein doch ganz schön angeschlagenes Land…

Wörtlich bedeutet “Najgorszy sort Polaków” eben: “Polen der übelsten Sorte”

Einige der handgefertigten Plakate sind bilingual und erübrigen einer Übersetzung.

Auf dem Mond-Plakat steht: “Kaczyński auf den Mond! (aber auf dessen dunkle Seite)”

Das gedruckte Plakat sagt: “Ihr wurdet gewählt von 18% (Anm.: der Bevölkerung, Bezugnahme auf den tatsächlichen Prozentsatz der PiS-Wähler bei Einberechnung der Nichtwählerzahlen) – beurteilen werden euch 100%”

“Bezwolne Media” (mit dem durchgestrichenen “bez”) ist ein nur im Polnischen mögliches Wortspiel: “bezwolne” heißt soviel wie willenlos, ohne Rückgrat. “Wolne Media” heißt freie Medien.

Die Kartoffel bezieht sich auf die stadtweit bekannte “Kartoffelaffäre” (ausgelöst von diesem Text).

Das Fahrrad mit dem Gemüsekorb ist eine Referenz auf Waszczykowskis kürzlich europaweit bekannt gewordenen Ausspruch über die “marxistische” Plage der “Fahrradfahrer und Vegetarier”. Das Plakat daneben ist an Fr. Szydło adressiert (mit einem Ratschlag, das Fahrradfahren doch mal kennenzulernen).

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Written by wn030

January 9, 2016 at 11:42 pm

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