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Archive for September 2009

Richtfest Marthashof: Mietenstopp-Bündnis organisiert kleinere Protestaktion – Berlin Prenzlauer Berg, 23. Sept 09

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[wn030] Am 23. September haben Aktive des Mietenstopp-Bündnisses die Ini Marthashof bei einer kleineren Aktion gegen das für diesen Tag angesetzte Richtfest des Bauprojekts an der Schwedter Straße im berliner Prenzlauer Berg unterstützt.

Foto: wn030 / Anna Panek

Hier gibt es ein Kurzinterview mit Karin Baumert (Berliner Sozialforum, Mietenstopp-Bündnis).

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Links:

Der am selben Tag auf de.indymedia erschienene Hinweis auf die Aktion (die blogseite des mietenstopp-bündnisses ist über den indylink zu erreichen)

Ini Marthashof

englischsprachig: fight gentrification

benachbart: mauerpark-fertigstellen.de (aktueller terminhinweis aus gegebenem anlaß: am 27.9. findet im mauerpark ab 13 uhr ein protestfest gegen die bebauungspläne des mauerparks statt. details sind unter dem angegebenem datum hier zu finden)

zum marthashof j. gernert im juni 2008 in der taz

zitatausschnitt matthias klipp im mai 09 in der taz: Ich staune eher, wie wenig gegen Projekte wie das Palais Kolle Belle oder Marthashof protestiert wird. Ich krieg schon das Kotzen, wenn ich die Werbesprüche sehe. Dass es nicht mal mehr jemanden gibt, der einen Farbbeutel wirft, das finde ich erstaunlich.”

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“Fashion meets Real Estate – The Stofanel World”: Hip, frisch (ähnlich frisch wie die in den letzten Wochen vor der Bundestagswahl  in müllorange durch die Stadt gestreuten ‘frischen Ideen’ des findigen CDU-Bürschchens  Gottfried Ludewig) und in Hochglanz-Vierfarbdruck präsentiert sich die STOFANEL Investment AG, die, nach eigenen Angaben aus der persönlichen Liason der beiden Firmeneigentümer erwachsen – erstaunlicherweise  dabei trotzdem auf “eine 100jährige Tradition” zurückblicken könnend – im Mai 2008 mit dem Marthashof Urban Village “in den deutschen Immobilienmarkt” trat. Weitere Projekte des Unternehmens sind das STOFANEL Projekt TILIA Living Resort (mit “Villen, Atrium Houses und Gallery Houses” auf einer Fläche von “mehr als 30.000 Quadratmetern am Ufer des Griebnitzsees und in unmittelbarer Nähe des Naturschutzgebietes Bäkewiese”) sowie ein weiteres Projekt in Berlin-Dahlem, dessen Start für 2010 vorgesehen ist (mit einer Fläche “von mehr als 50.000 Quadratmetern”, geplant ist dort ein Wohnpark mit “Townhouses, Apartments” und, natürlich, einem Einkaufszentrum. Ort: “auf dem heutigen Areal Truman Plaza”). Mit dem Marthashof entstehen nun in der Schwedter Str. 37-40 auf einer Fläche von 12.380 Quadratmetern 17 Häuser mit 1000 Quadratmetern “privater Gärten” (zuzüglich des ebenfalls nur den zukünftigern Luxusbewohnern zugängigen Gartenhofs auf 3.000 Quadratmeter Fläche).

Geworben wird selbstverständlich mit der Buntheit und “Kreativität” des “pulsierenden Viertels”, das “international bekannt für seine Vitalität (sei) und als kulturelles Zentrum der neuen Berliner Mitte” gelte. – “Edles verwöhnt das Auge, Schönheit verführt die Sinne, Harmonie erfreut das Herz” – so stellen sich die Firmeneigentümer die Bedürfnisse der neuen Marthashof-Bewohner vor; der Gestaltung der PR-Materialien ist anzumerken, dass Giovanna Stefanie-Stoffel all ihre Erfahrung “als Art Director” in der “Mode-Dynastie STEFANEL”  in das Projekt eingebracht  hat – sicherlich die beste aller möglichen Referenzen als Immobilienhändler (Quellen: Pressemappe-Materialien der STOFANEL Investment AG). Besonders unangenehm fällt bei der Durchsicht der Materialien ins Auge, dass das Unternehmen mit Errungenschaften ansässiger Bürger-Initiativen für sich Werbung macht – so wird u.a. in der zweitsprachig (deutsch und englisch) verfaßten Hochglanz-Vierfarbdruck-Werbebroschüre im Abschnitt “Für Familien” mit Aufnahmen vom Stadtbauernhof (Moritzhof) für den Marthashof geworben.

Der Blick aus der Gegenperspektive: zu einem Beitrag von Andrej Holm im Freitag vom 6.8.2009 verlinkt die Anliegerinitiative Marthashof auf der Unterseite ‘Gentrifizierung’, hier ist der Artikel direkt zu erklicken (“Die Stadt, das Geld und die Krise – Warum Townhouses selbst an den heruntergekommensten Ecken der Metropolen wie Pilze aus dem Boden sprießen und wie dadurch die Bevölkerung der Innenstädte ausgetauscht wird”).

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temporär aktiver link (radio eins archiviert seine seiten nicht): “Gentrifizierung und Yuppiesierung sorgt für Unmut – Richtfest “Marthashof” im Prenzlauer Berg” (Radio Eins wurde vor Ort während der kleinen Aktion zwar nicht gesichtet, das Thema schien die Redaktion jedoch zu interessieren; sie verbanden Details aus der Pressemappe mit einem Interview mit Hartmut Häussermann)

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24.9.: der vorübergehend vom netz genommene kurzbeitrag in der morgenpost ist wieder online (mit allerdings sich in grenzen haltender informationstiefe)

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der tagesspiegel vom 24.9. räumt platz für gleich 5 zeilen kurzmeldung ein: “Proteste bei Richtfest für Marthashof – Berlin – Mit kleinen Störungen verlief am Donnerstag das Richtfest für den Marthashof in Prenzlauer Berg. Eine Handvoll Aktivisten demonstrierte gegen steigende Mieten. An der Schwedter Straße entstehen 130 Wohnungen. Die Bewohner sollen 2010 einziehen. 60 Prozent der Wohnungen seien verkauft, teilt der Investor Stofanel mit, der 300 Millionen Euro in das Projekt investiert.wek (Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 24.09.2009)”

ein paar Zeilen mehr für die Ziele und Beweggründe der Ini Marthashof räumt da selbst die BZ vom 24.9. ein (temporärer Link)

Written by wn030

September 23, 2009 at 1:56 pm

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Kundgebung gegen Schweigemarsch christlicher Fundamentalisten – Berlin, 26.9.09

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Foto: wn030 / Anna Panek

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„Hätte Maria abgetrieben, wär uns das erspart geblieben“

Bündnis gegen christlichen Fundamentalismus protestiert gegen erzkonservativen „Marsch für das Leben“

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[wn030, Berlin, 26.9.09] Am heutigen Samstag haben ca. 200 Menschen (Schätzung von Teilnehmern) am Roten Rathaus/Berlin Alexanderplatz an einer Gegenkundgebung gegen den vom Bundesverband Lebensrecht und Unionspolitikern organisierten „Marsch für das Leben“ teilgenommen, einem Schweigemarsch, der zur Abtreibung entschlossene Frauen zu Mördern an Föten erklärt. Zur Gegenkundgebung unter dem Motto „1000 Kreuze in die Spree“ hatte neben der Partei Die Linke ein Bündnis linker, feministischer und emanzipatorischer Gruppierungen aufgerufen, das in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge zum Protest gegen die erzkonservative und christlich-fundamentalistische Veranstaltung aufrief. Bei der um 12:30 am Roten Rathaus begonnenen Gegenkundgebung handelte es sich um die erste von zwei Gegenveranstaltungen, die den „Schweigemarsch“ begleitete, die zweite Protestveranstaltung war für 15 Uhr am Bebelplatz angekündigt.

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Auf Flugblättern informieren und warnen FeministInnen vor dem Wiedererstarken der ‘Modernen Reaktionäre’, die seit dem Beginn dieses Jahrhunderts weltweit gegen Abtreibungsregelungen, z.T. mit beängstigendem Erfolg, zu Felde ziehen – genannt werden Polen, die USA und Österreich als Beispiele für neofundamentalistischen Aktivismus.

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Sarah König vom Bündnis gegen christlichen Fundamentalismus zeigt sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf: „die Gegenkundgebung ist gewachsen, sie ist um einiges größer als die Veranstaltung im Vorjahr.“ Sie deutet an, dass das aus den USA importierte Phänomen von ‘Trauermärschen’ für abgetriebene Föten womöglich nicht der einzige Import aus Übersee ist: „Wir vermuten, dass die Veranstaltung selbst aus den USA mitfinanziert wird.“ Aber auch Aktionsformen erzkatholischer ‘Lebensschützer’, die mit Großplakaten, auf denen Fotos von zerstückelten Föten zu erkennen sind, Stände vor Kliniken aufbauen und Frauen auf den Bürgersteigen ansprechen und belästigen, hält sie für eine importierte Erscheinung.

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Sie ist froh, dass sich die Teilnehmer der Protestveranstaltung Zeit genommen haben – nicht nur für die Teilnahme selbst, sondern auch für ihre eigene Vorbereitung: unter den Teilnehmern sind viele phantasievolle Verkleidungen zu entdecken – neben Clownschminke und -perücken über Nonnenschwarz sticht eine männliche bunte Ballerina mit Teufelshörnern ins Auge oder ein junger Demonstrant in Mönchskutte, auf dessen Rücken der Schriftzug „Zölibat für alle, sonst gibt’s Krawalle“ trotzig kontert. Sarah König ist gespannt auf den weiteren Verlauf: die Gegenkundgebung wird aufgelöst, als der Schweigemarsch der selbsternannten Lebensschützer beginnt. Die Teilnehmer der Gegenkundgebung sollen nun einzeln zum Bebelplatz ziehen – ganz ohne Störungen dürfte der Schweigemarsch auch dieses Jahr sein Ziel kaum erreichen.

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weitere Informationen bietet der Arbeitskreis linker Feminismus auf der Seite no218nofundis, zusätzliche Links zum Thema “christlicher Fundamentalismus” bietet die Seite der antifa-ASVberlin


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wn030-Information zum Aufruf vor dem 26.9.:

Für den 26.9.09 rufen verschiedene linke und emanzipatorische Gruppierungen (darunter die Antifa Prenzlauer Berg (apb), Antifa Hohenschönhausen, das Antifaschistische Bündnis Süd-Ost, der Schwarze Kanal, der Humanistische Verband Deutschlands, die feministische FrauenLesbenListe FU Berlin und die Partei die Linke) zu einer Gegenkundgebung gegen den christlich-fundamentalistischen Schweigemarsch („Trauermarsch“) auf, der am Tag vor den Bundestagswahlen gegen Abtreibung zu Felde zieht.

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Treffpunkt der Kundgebung gegen christlichen Fundamentalismus: 12.30 Uhr – Platz vor dem Roten Rathaus

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Aufrufer/-innen und Unterstützer. Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost [ABSO], ak linker feminismus, A.N.A Autonome Neuköllner Antifa, Antifa Prenzlauer Berg (apb), Antifaschistische Schüler_innenvernetzung (asv), Antifa Hohenschönhausen, Antisexismusbündnis Berlin, Arbeitskreis Kritischer Jurist/innen (AKJ), Emanzipative Antifaschistische Gruppe (EAG-Berlin), f.a.q. antisexistischer Infoladen, feministische FrauenLesbenListe FU Berlin, Forschungsgruppe christlicher Fundamentalismus, Gruppe Antisexistische Praxis [GAP], Humanistischer Verband Deutschlands (HVD), LaD.I.Y.fest Berlin, LAK Shalom Berlin der Linksjugend ['solid], LISA2 Marburg, Pro Familia Berlin e.V., reflect, Schwarzer Kanal Berlin, Seminar für angewandte Unsicherheit [SAU], Vorbereitungsgruppe Antisexistische Praxen III – die Konferenz, Partei Die Linke.

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Details: http://www.humanismus.de/aktuelles/gegen-abtreibungsverbot-und-christlichen-fundamentalismus

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Ein weiterer Aufruf (mit Jingle) ist hier zu finden (no218nofundis).

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(edit: am 23.9. wies das bündnis gegen abtreibungsverbot auf de.indy nochmals auf die gegenkundgebung hin)

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.Kurzbericht zur Gegenkundgebung am Nachmittag des 26.9.09 zu erwarten. – shortlink: http://wp.me/psdI6-vr

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Written by wn030

September 23, 2009 at 9:47 am

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“Wir zahlen nicht für eure Krise!” – Aktionstag mit Aktion Banküberfall in Berlin – 17.9.2009

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edit: offizielle pressemitteilung des bündnisses “wir zahlen nicht für eure krise!” online. scroll down for it.

17.09.2009. am tag, als die nachrichtenagenturen durchgaben, dass die vereinigten staaten auf das schutzschild in polen verzichten. es ist jedoch leider die rede von einem alternativplan.

[wn030. berlin, 17. sept. 2009, 19:30 uhr] Der heutige Aktionstag “Krise findet Stadt” (organisiert u.a. vom  Aktionsbündnis “Wir zahlen nicht für eure Krise”) scheint in Berlin nach ersten eintreffenden Berichten bunt und gelungen ausgefallen zu sein. Wir erwarten erste Details im Laufe dieses Abends. Hier schon mal eine Vorschau auf die eintreffenden Bilder vom Tage:

Foto: wn030 / Anna Panek

kurzbericht faules flußpferd: aktion moabit mit zunächt 30, dann mehr personen gut verlaufen. veranstalter zufrieden, wollen von 1x/monat auf 1x/woche erst langsam umsteigen.

kurzbericht faules fußpferd 2: akition zahltag! keiner muß allein zum amt! am jobcenter mitte mit 40+ aktionsbeteiligten erfolgreich verlaufen. veranstalter wollen sich das umsteigen von 1x/monat auf 1x/woche gemächlich überlegen, es sei mit den bisherigen 1x/monat-terminen noch genug zu tun…

kurzbericht tygrysek: aktion 13h abdankung: stellvertretend hat die senatorin für stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, abgedankt. die fliegende abdankungsurkunde (klick aufs bild) ist fast an ihre bürofenster gekommen, sie hat aber mitgeteilt, dass sie es lesen konnte. details folgen.

kurzbericht usw: 15-16h aktion umsonstfahren erfolgreich, zwei gruppen (grün) bestätigen stapel verteilter umonstkarten, keine vorfälle, die den versuch einer kriminalisierung dieser aktion vermuten lassen würden. zwei rote gruppen liefern kurzbericht an anderer stelle ab, wir verlinken, falls der ort der publikation, der lieferant des kurzberichts und das drumrum sich als verlinkbar erweist – falls nicht (nichtverlinkung ist wahrscheinlich), findet ihr die links dazu an entsprechenden stellen auf neben- und nachbarseiten im netz.

kurzbericht apk: 16 kundgebung am wittenbergplatz erfolgreich. details folgen.

kurzbericht plaggin: nach 18h: ein paar gruppen haben einige überraschte polizeibeamte über eine kreuzung laufen lassen, die herren sind ein bißchen außer atem gekommen. etliche banken im verlauf der aktion geschlossen, von innen. (auch von außen-innen). diese angaben können visuell belegt werden, details folgen. im verlauf der aktion kamen ein paar stinkende karosserien zum stehen.

aktionstag – linksammlung

indy1 (berlin)

indy2 (köln)

indy3 (berlin, zum zahltag, mit weiteren medienlinks, u.a. taz)

von den bei der abdankungsaktion fehrbelliner platz verteilten flugblättern halten wir das hier für das gelungendste. upload hiermit.

Presseerklärung des Bündnisses „Wir zahlen nicht für eure Krise“
Bundesweiter Aktionstag am 17. September findet große Resonanz – Aktionen und Kundgebungen in 28 Städten

In mindestens 28 Städten wurden auf den Aufruf des bundesweiten Bündnisses „Wir zahlen nicht für eure Krise“ Aktionen unterschiedlicher Art durchgeführt: Kundgebungen, Demonstrationen, Belagerungen von Banken, Konzernen und Ämtern, Filmvorführungen, Straßentheater, Aktionen vor Betrieben, Infostände usw. Bernd Riexinger, Geschäftsführer des ver.di Bezirks Stuttgart und Mitglied im Stuttgarter Bündnis: „Wir freuen uns, dass sich so viele Menschen beteiligt haben und sich in immer mehr Städten aktiven und handlungsfähige Bündnisse gründen.“

In Stuttgart versammelten sich etwa 700 Menschen zur Kundgebung vor und im Rathaus und forderten ein Ende des Sozialdumpings . Weit über 1000 Menschen nahmen an der abendlichen Abschlusskundgebung teil. Das nordhessische Widerstandsbündnis verteilte 4000 Flugblätter in der Fußgängerzone von Kassel und informierte über die Folgen der Krise auf kommunale Infrastruktur und Sozialpolitik. In Berlin wurde der Tag von der Aktion „Keiner muss allein zum Amt “ am Jobcenter Mitte eröffnet, in dem Begleitservice für Hartz4-Empfänger angeboten und genutzt wurde – vergleichbare Aktionen fanden auch in Hanau, Mannheim, Karlsruhe und Köln statt.

Im Zuge der Kundgebung „Die Krise findet Stadt“ wurde eine mehrere Quadratmeter große Abdankungsurkunde vor dem Büro der Senatorin für Stadtentwicklung an Ballons vor den Fenster ihres Büros gehisst. (wn030:  wurde in drachenform zu ihrem fenster gesteuert)

Von der Kundgebung auf dem zentralen Wittenbergplatz startete die Aktion„Banküberfall“, die symbolisch die Rückgabe der staatlichen Gelder, die Vergesellschaftung des Bankensektors und die Demokratisierung der Wirtschaft forderte. Die Menge von über 100 Personen wechselte so schnell zwischen verschiedenen Banken, dass Gegenmaßnahmen der Polizei vergeblich blieben.

„Der Aktionstag hat gezeigt, dass vielen Menschen nicht bereit sind, die Abwälzung der Krisenfolgen auf Erwerbslose, Beschäftigte, Schüler/innen und Studierende, Migrant/innen und Rentner/innen hinzunehmen und das wir für die nach den Bundestagswahlen anstehenden Kämpfe bereit sind “, so Christina Kaindl, Sprecherin des bundesweiten und Berliner Bündnisses. Das Bündnis trifft im November zu einer Aktionskonferenz zusammen und berät weitere Schritte.

Informationen über Aktivitäten vor Ort können auf der Homepage www.kapitalismuskrise.org abgerufen werden. (wn030: zu den zukünftigen terminen der begleitservice-aktionen informiert die seite des berliner mayday. das kann man googeln. oder linkklicken.)

wn030 zusatz: zur aktion “abdankung der berliner senatorin für stadtentwicklung” informiert diese seite detaillierter (link zur vorab-ankündigung der gruppe soziale kämpfe).

auch im gentrificationblog ist eine seite zum aktionstag zu finden.

Written by wn030

September 17, 2009 at 5:13 pm

Berliner Alpen: Stadtplanerische Hügel und pressemitteilende Erdbeben – Zum derzeitigen Zustand der Mediendebatte um Freiheit statt Angst 2009

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update aus gegebenem anlaß. dringender aufruf an juri engel.

text copyrighted. der folgende text wurde uns mit textcode option eingesandt am 16.9.09. vor übernahme anfragen (navigationsleiste, about). unsere platzierungsempfehlung: meinungsseite.

Berliner Alpen: Stadtplanerische Hügel und pressemitteilende Erdbeben

oder: seit wann ist Beamtenversetzung eine Nachricht?

Zum derzeitigen Zustand der Mediendebatte um Freiheit statt Angst 2009

Überraschend verhält sich derzeit die Medienwelt seit dem 12. September, dies muß zumindest zugegeben werden. Obwohl genügend Nachweise für das eigentlich Interessante am Verhalten der Berliner Polizei am Tag der Demonstration gegen Datensammlung in Berlin 2009 vorliegen, stürzt sich derzeit so ziemlich jedes Blatt auf die angebotene Medienmöhre des polizeilichen einzelnen Bauernopfers und die Pressemitteilung einer Versetzung in eine andere Einheit. Was als Versetzung zum Arbeitsalltag der Berliner Polizei gehört, wird plötzlich in der Nachrichtenagenda zu einem berichtenswerten Detail.

Der in dem “prominenten Video” (Zitat eines weiteren Zeugen) dargestellte nachgewiesene Schlag (zugeschlagen wurde unweit eines polizeikettenumstellten Hügels auf dem Potsdamer Platz, der in der ersten, haarsträubend tatsachenverfälschenden offiziellen Pressemitteilung der Polizei noch kurzerhand zum Kreuzberg  erklärt worden war) ist nur ein Vorzeigeschlag eines vorgezeigten, erwischten, eines einmal und ausnahmsweise nicht entwischten Gesichtes, dokumentiert sind genügend weitere Fälle und im Bezug auf den Schläger wird mit einiger Zuverlässigkeit erst die Meldung einer Suspendierung größere Medienwellen schlagen können.  So grausam ist Hartz IV nun wieder nicht (zumindest zeigt das das wütende Verhalten des Polizisten), dass man dem Herrn die Sammlung einiger eigener Erfahrungen diesbezüglich nicht wünschen könnte von ganzem Hertzen.

Was jedoch am betreffenden Abend als unterschätztes Medienthema sichtbar wird, ist die Frage nach dem Versuch der nachträglichen Legalisierung der Herausgabeverweigerung von Dienstnummern – weiterhin dürfte die Frage auf den Zungen brennen, wann der Berliner Bundestag diesen Vorschlag zu hören bekommen soll und aus welcher Richtung genau dieser Gesetzesvorschlag vorgelegt wird: wann soll die Polizei  – berlin oder landesweit? – offiziell und legalisiert nicht nur weiterhin keine Namen und keine personifizierten Dienstnummern außen sichtbar an den Uniformen tragen können, sondern auch noch im besten Gewissen der plötzlichen rückenstärkenden Sondergesetze – die Herausgabe ihrer Dienstnummern verweigern? Wird diese Forderung laut und vernehmlich im Bundestag in Berlin zu hören sein, auf Verwaltungssitzungen des Berliner Abgeordnetenhauses oder wird sie – so, wie die Verkündung flächender Camerabestrahlung in Berliner U-Bahnen – in den wirren lauterer Nachrichtenagenturmeldungen der Bevölkerung nur noch mitgeteilt? Ein Überfall in der U-Bahn gab die mediale Steilvorlage, Beobachtungsmonitore für die Nachzeichnung von Demonstrationsheimkehrern sind damit in einem Wurf mit eingerichtet. Man applaudiert.

Interessant wird das Datum der zukünftigen Nach-Legalisierung der Diensnummerverweigerung, die Vorlage des hier betreffenden Sondergesetzes.  Es kann angenommen werden, dass sie mit Koalitionsentscheidungen zusammenhängen wird, zum nächsten Absatz hierzu am 28. September daher zurückgekehrt werden kann.

Die Beamten der beiden an den Vorfällen des 12.9.09 am aktivsten beteiligten Einheiten haben mit Schlägen Gegenreaktionen zu provozieren versucht, die daraufhin gesetzlich genutzt werden sollten. Es gelang nicht. Der zweite Schritt nach den ausgeteilten gezielten Schlägen in die Gesichter war die Verweigerung der Herausgabe ihrer Dienstnummer, wir fordern dazu eine Aussage der Betreffenden: Pressesprecher der Polizei, der am Abend des 12.9. kurzerhand den grünen Hügel am Potsdamer Platz zum Kreuzberg erklärt hatte, Herr Dieter Glietsch,  der medial eigentlich als Verfechter der Personifizierung  von Polizeibeamten umworben wird, die Herren und Damen der Einheit (letztere vor Gericht, erstere sollten damit rechnen, früher dazu selbstpersönlich Antwort und Auskunft geben zu müssen).

(edit) Denn selbst nachdem Dieter Glietsch, Präsident der Berliner Polizei, am 16.9. die personifizierte Kennzeichnung von Berliner Polizeibeamten den Medien angekündigt hatte, fällt der nachträgliche Legalisierungsversuch eben dieses Sonderentzugs von der Verpflichtung zur Herausgabe ins Auge. Die Verweigerung war rechtsbrüchig, doch Glietsch liefert mit seiner Ankündigung (deren Realisierung erst erwartet werden muss, zudem kein gültiges fixes Datum der Ankündigung beigefügt war) schon mal probeweise die präsidiale Rückendeckung der Herausgabeverweigerung. Interessant wird auf jeden Fall, wie die Medien auf diese Möhre reagieren, denn diese Themenmöhre scheint am einen Ende zu brennen und zu zischen. Wenn es der Berliner Polizei nicht gelingt,  sich so schnell wie möglich zur Dienstnummer-Herausgabeverweigerung der Einheit 22 zu äußern und  ihre versehentliche Rückanzeige zurückzuziehen (der geprügelte Fahrradfahrer wurde von der Polizei nachträglich rück-angezeigt, eine Meinung darüber werden sich so viele Menschen derzeit gebildet haben können, wie die Klickzahlen aller Uploadplätze des betreffenden Films beweisen), könnte sich diese Möhre als eine thematische Dynamitstange erweisen. Das konkrete Datum der Einführung von Namensschildern und Dienstnummern an den Uniformen von Polizeibeamten in Berlin bleibt weiterhin eine Lücke in den bisherigen Pressemitteilungen dieser Organisation. Zwischen Neujahr und Sylvester liegt nunmal ein bißchen zuviel Zeit für bloße Jahresangaben – die Medienlandschaft wartet weiterhin auf die Bestätigung des 1.1.2010.

Noch erstaunlicher beginnt sich die Medienwelt ab dem 15.9. zu verhalten. Nihilistische Denkweisen “erfahrener” Zeitungsschreiber beginnen, ihren Lesern zu vermitteln, Verhaltensweisen dieser Art seitens der Berliner Polizei seien “normal”, Verhaftungen (medial derzeit hipper modischer angesagter Euphemismen: “Festnahmen”, “Maßnahmen” und “Erkennungsdienstliche Behandlungen”) seien üblich, die dokumentiere Form dieser “Festnahmen” auch. Vielen Dank, liebe “erfahrene” Zeitungsschreiber, nett, dass ihr darauf hinweist, wieviele derartiger Grenzüberschreitungen seitens der Berliner (und nicht nur Berliner) Polizei ihr bereits hautnah mitbekommen habt (und wie selten ihr Konkretes dagegen unternommen), es könnte jedoch sich als nicht ausschließbar erweisen, dass Angehörige einer nächsten Mediengeneration selbst wissen, wann und in welche Themenmöhre sie wie genau beißen wollen. Eure Abgespanntheit in allen ehren, “normal” ist was anderes.

apk

anm w030. an redakteure: bitte denken Sie daran, dass dieser text, abgedruckt in Ihrem blatt, teuer wird. wir rücken den nicht unter DEM DOPPELTEN OFFIZIELLEN DRUCKZEILENPREIS DER TAZ heraus, rechnen Sie also nach, bevor Sie anfragen oder ersparen Sie sich und uns die mühe, wenn Sie ihn  sich nicht leisten können.

fortsetzung der eingerichteten aktiven medienseite mit beweissammelfunktion zum thema polizeiübergriffe auf der demonstration freiheit statt angst (demonstration gegen datenspeicherung) in berlin am 12.9.2009

– fortsetzung linksammlung medien: taz am 16.9. (noch 41)

– weiterhin taz 16.9. (gut, aber das aua-gebrülle von polizeigewerkschaft und geschlossenen einheiten war zu erwarten, die schreien immer auf wie gesengt und glüheisenmarkiert, wenn sie personifizierte kennzeichnung hören, seit jahren, das läuft bei denen schon automatisch, ist ein medienreflex, langweilt und INTERESSIERT NACH DEN JÜNGSTEN VORGÄNGEN KEIN SCHWEIN MEHR IN DER STADT, DA MÜSSEN SIE JETZT DURCH.) (noch 40)

taz 18.9. (noch 39) – vielleicht kommen wir endlich mal zu den beiden anderen widerrechtlichen festnahmen vor ort – die juge dame mit dem bekannten namen und der freund der zeugin. und auf die frage, was das herausziehen des wagens und die stundenlange durchsuchung überhaupt sollte??? (!)  (jedenfalls: noch 39)

taz vom 15.9. – ein kommentar von gereon asmuth, wurde bisher noch nicht verlinkt (noch 38) – aber zu den beiden anderen haarsträubenden fällen polizeilicher willkür vor ort noch kein wort. ick fass’  et nich.bei asmuth ist leider eine leichte themaverfehlung zu beobachten. kommt vom reinen kommentieren, ohne vor ort gewesen zu sein, wäre unsere (nicht unbegründete) vermutung hierzu. zu welcher themaverfehlung und warum die bei uns so heißt und anders nicht, später genauer in einem der absätze im text weiter oben.

(nebensprüche zum tage. 19.9.: hm spannendes video terrorgefahr! so schön praktisch vor den wahlen SCHICKER VERSUCH, LIEBER WOLFGANG. vieviel haste für bezahlt? können wir bei dem studio auch mal bestellen?) – nebenbei wurde vor wenigen tagen die demovollbeobachtung bis vor die haustür – zumindest bis zur ausgangs-haltestelle durchgesetzt. ist es jemandem aufgefallen? wir denken, schon…

– über indy: stellungnahme bündnis freiheit statt angst (21.9.09) – ausführliche stellungnahme als pdf

wn030 red: wir planen einen beitrag zu den beiden anderen fällen vor ort für den 20.9. – nein, wir müssen den geplanten beitrag leicht verschieben. die für diesen beitrag nötigen interviews sind noch nicht abgeschlossen.

– taz vom 22.9. (die anderen brisanten fälle vor ort um den fahrradfahrer herum immer noch nicht einmal angedeutet.) [taz-artikel zum innenausschuß für sicherheit und ordnung, dessen wortmeldungen hier unten ausschnitthaft dokumentiert sind:  ]   (noch 37) (n noch 37

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mo, 21. sept 09 – chat-ticker von http://menschenfreundlich.blogsport.de/ (link jetzt repariert)
(von unten nach oben chronologisch)
Ausschuss für Inneres Sicherheit und Ordnung: FSA-Demo und Ausweitung der Überwachung – http://de.indymedia.org/2009/09/261487.shtml

um 12:00 läuft das “ergebnis” der sitzung bereits durch radionachrichten -> die geben nur durch, dass glietsch die beiden noch nicht suspendieren will, weil das einer “vorverurteilung” gleichkäme. NA KLAR DIETER, lass die netten damen und herren von der polizeigewerkschaft uns zeigen, was sie an vertuschung und verleugnung sonst noch alles drauf haben, solange der nette freund und helfer im innendienst weiter werkeln darf!!

(wortmeldungen, die nach 11:30 fielen, bitte unter dem angegebenen link suchen.)

# Administrator : zudem kam es zu diesen übergriffen auf einer demo, zu der drei parteien mit aufgerufen haben. was passiert eigentlich wenn es dunkler ist, oder menschen weggeführt wurden, wenn keine kameras vor ort. amnesty international hatr viele informationen hierüber? also was passiert an anderen stellen bspw. bei einer kapitalismuskrit ischen demonstration?

# Administrator : das opfer beklagt zudem das verschwinden seiner unterlagen, eines blocks mit aufzeichnungen. koennte das ein motiv der poliezi gewesen sein.

# Administrator : ausser die cdu die anderes sieht. was soll ich denn den Opfern sagen? etwa das liegt am ersten Mai du musst verstaendnis dafür haben geschlagen zu werden? nein!
# Administrator : täuschung, vertuschung und beschönigung, sie haben klar zur desinformation beigetragen und nicht die ergebnisse abwarten
# Administrator : behrend: warum gaben sie diese vertuschende, beschönigende presseerkläung ab?

# Administrator : erst nach dem abschluss der ermittlungen kann es weitere details geben.
# Administrator : ich weiss, dass es gelegentlich einen bematen gibt, dem das ncihtz zu gelingen scheint, aber mein urteil gebe ich nach einem urteil ab udn ich vergesse nicht in welcher situation dies stattfand. es muss ausermittelt werde, ein video genuegt da nciht.
# Administrator : herr lux unsere beamten stehen in einen spannungsverhält nis mit hohen emotionalen belastungen.
# Administrator : rechtsstaat zur rufen ud n danach nciht mehr damit zu tun haben wollen, vorverurteilunge n, geht von einem politischen verstaendnis aus,d as nichtzs mit mir zu tun hat, ich moechte mich dagen abgrenzen.

# Administrator : aber unsere gerichte sind nocht niocht zu diesem urtei gekommen. das untergräbt das ansehen berliner polizei. die berliner polizei hat einen guten ruf.
# Administrator : zu unterstützen. jede koerperverletzun g im amt ist ein schaden für die polizei.

# Administrator : sie stellen eine politische beliebigkeit hier in den raum, wenn es anhaltspunkte auf eine straftat gibt wird ein ermittlungsverfa hren eingeleitet. vorverurteilungen sind unangebracht, sie irren sich gewaltig. wir haben den auftrag unsere beamten die ihren kopf hin halten (“UNSERE BEAMTEN…” SICHER, SICHER, GUTER MANN. HÖREN SIE, DIE HALTEN FÜR NÜSCHT UND NIEMANDEN DEN KOPF HIN. DEREN EIGENER HEIDENSPAß AM UNGESTRAFTEN DRAUF LOSDRESCHEN IST AUF DEM VIDEO UNLEUGBAR ZU TAGE GETRETEN UND VERSUCHEN SIE NUR WEITERHIN, DIE AUGEN VOR DIESER UNBEQUEMEN TATSACHE ABZUWENDEN…)

# Administrator : staatssekretär freise: sie haben mein rechststaatliche s verstaendniss in frage gestellt.

# Administrator : falsche geheuchelte betroffenheit ist völlig neben der sache.#
# Administrator : überrascht wie unterschiedliche diese reagieren. sie fallsch mit beguenstigung von vorverurteilunge n.
# Administrator : as sagt die unschuldsvermutu ng. aber politisches handeln ist was anders, hier muessen wir nicht abwarten. es mag auch sein, dass wir hi nterher schlauer sind, aber wir koennen immer sagen, dass dieses verhalten inakzeptabel. sie erwiesen den vielen tausneden rechtmässig handelneden polizisten keinen dienst. klare polizeiliche aussagen entziehen sich solcher fragen. ich binn immer weider ueber die linksfraktion

# Administrator : abwarten und zu recht abwarten tun die gerichte.
# Administrator : jotzo: es ist schwierig gegenueber einer gewaltbereiten menge, aber genau das ist die herausforderung der polizei in dieser stadt. sie duerfen doch nicht sagen, wenn polizisten verletzt werden, duerffen sie sich auch mal abreagieren.

# Administrator : diskussion zur reihenfolge der wortmeldungen
# Administrator : jotzo: wird unterbriochen
# Administrator : sie sind auf dem absolut falschen weg.
# Administrator : das zeigt ihr gestötes verhälnis zu polizei. (GENAUSO GESTÖRT WIE DAS GEIßLERS?)
# Administrator : ein bundestagsabgeor dneter hat die polizei als “bullen” bezeichnet. auch in der linken gab es eine solche äusserung.

# Administrator : cdu: ich bin erfreut über die leidensfähigkeit der polizei. wissen sie wie viele polizisten täglich verletzt werden? tagtäglich um die 9 beamte werden verletzt (?? PRÜGELN DIE SICH JETZT GEGENSEITIG? DANN GLAUBEN WIR DAS AUF ANHIEB.) . im letzten jahr gab es 924 verletzte polizeibeamte. (VERLETZUNGEN BEIM ANZIEHEN VON MOTORRADHELMVISIEREN??!)  ihre ausserungen kommen einer vorverurteilung gleich. warten wir doch erst mal die ergebnisse der ermittlungen ab. ich habe vollstes vertrauen in polizei und staatsanwaltschaft.

# Administrator : lachen im raum =)

# Administrator : niemand bekommt den namen eines polizistend er einsatzhundertsc haft heraus auf grund der nummer. das steht dem nicht entgegen. es gibt eine präventionwirkun g, denn der polizist der weiss, dass er indentifiziert werden kann wird sich verhalten wie er sich verhalten muss.
# Administrator : bene lux: parlametarische kontrolle ist gerade mit gesudnen misstrauen verbunden. die polizei wird dieses sicher nciht infrage stellen.es geht abger auch icht fahdungsfotos von polizisten die von teilnehmern der demos veröffentlicht wurden. auch für den schutz der behörde muessen wir hier soregen.
# Administrator : wir sind stolz auf eine buergernahe deeskalierende polizei, die besonnen handelt. die individuelle kennzeichnung hat nichts mit dem vorfall zu tun. seit 2003 fordern wir dieses, gerade wenn helme verwendet werden insbesondere mit schutzüberzügen. die polizei darf nicht durch einzelfälle diskreditiert werden, das muss sich ändern. wir werden abwarten muessen. was auf den bildern zu sehen ikst nunmal zu sehen, egal was im vorfeld gelaufen ist.

# Administrator : eine andere gruppe von polizisten wendet sich während dessen von dem geschehen ab. dabei habe ich ein sehr unguites gefuehl.
# Administrator : aus der wegbewegung von den polizisten wird er zurueckgezehrt und misshandelt, obwohl er sich nicht gewehrt hat. ich habe mir den film öfter und auf einen grossen bildschirm angesehen. offenbar wurden hier auch quarzsandhandsch uhe benutzt. dies koennte im zusammenhang mit den gesichtsverletzu ngen der person zusammenhängen, darüber muessen wir auch reden. ich war erschrocken ueber das video.

# Administrator : was auf den videos zu sehen ist, hat der politik der ausgestreckten hand der berliner polizei einen bärendienst erwiesen.

# Administrator : frau selig linke: wir akzeptieren weder gewalt gegen polizisten noch gegen bürgerinnen
# Administrator : es hat kein problem gegebn gegen die polizisten zun ermitteln. wuir brauchen keine kennzeichnungspf licht. [KLAR NA KLAR MIT VERLAUB HALTEN SIE DIE KLAPPE MISTER WIR HABEN LANGE GENUZG ZUGESEHEN, WIE GUT SIE DA VORANKOMMEN OHNE DIE KENNZEICHNUNG ES WIRD SIE GEBEN ODER SIE ZEICHNEN PERSÖNLICH FÜR JEDEN WEITEREN FALL!!!] (admin – gib uns den namen des laberers “wir brauchen keine kennzeichnung”, das ist ja nicht mit geduld zu ertragen…)

# Administrator : wir unterstützen die ermittlungen, aber ihre sichtweise herr lux wird klar, wenn sie von “mustern” reden. sie scheinen ein grundsätzliches misstrauen zu haben. auch die strellung der fdp finde ich ssehr traurig.l von meiner fraktion wird die berliner polizei positiv bewertet.

# Administrator : diese diskussion um diesen einzelfall kritisiere ich. hier wird misstraune gegen die gesamte berliner polizei kpontruiert.

# Administrator : ich bitte sie herr jotzo dies nicht zu bewerten.
# Administrator : sogar in hamburg gilt die berliner polizei mit iheren antikonfliktteam s als beispiel.
# Administrator : ich habe eine piolizei erlebt die intelligent mit demos umgeht und deeskalierend gewirkt hat.

# Administrator : für mich ist das hinreichende hadeln der behörden dokumentiert. die unschuldsvermutu ng gilt auch für polizisten.
# Administrator : spd: das viedeo war anlass zu einleitung eine ermittlungsverfa hrens. viel ist au dem video nicht zusehen, erst danahc kann man bewerten was passiert ist.

# Administrator : so etqwas kann ich ihenen nixcht durchgehen lassen herr gleitsch, ist es das was wir von ihenen zu erwarten ahben?

# Administrator : gegenüber mir und der öffentlichkeit. also stellen sie das bitte nochmal da. und icgh frage mich ob es weiteere fälle dieser art gab:
# Administrator : ich habe kein verstaendnis für ihre darstellung. das ist keibne informations- siondern eine desinformationsp olitik.

# Administrator : ich als parlamentarier muss mich auf ihre angaben verlassen koennen, da gebe ich bene lux recht.
# Administrator : herr glietsch als ich mir am abend das video endlich andsehen konnte, fühlte ich mich sehr merkwurdig.

# Administrator : mittlweile gab es eine pm der polizei in der etwas von gefangenenbefrei ung stand.
# Administrator : jotzo, fdp zur informationspoli tik: dr. klugert usner verfassungspolit ischer sprecher rief mich lurz nach der demo an, da gibt es ein video online… kurz darauf rief mich eine frau von der presse an.

# Administrator : wir sind gegen die kennzeichnugnspf licht auch um die polizisten icht zu gefährden. (um die guten eingepackten in motorradvisiere gesteckten, unten drunter mit tüchern vermummten, mit schlagstöcken bis zu schusswaffen ausgestatteten armen armen polizisten nicht zu gefährden…)

# Administrator : mir ist kein fall bekannt wo ein polizist nicht identifiziert haette werden koennen. (700 MISTER ALEIN IN EINEM JAHR! UND DAS NUR DIE ZUR ANZEIGE GEBRACHTEN!!!)
# Administrator : wir lehen die kennzeichnungspf licht ab, denn die polizei wuird unter einen gewaltverdacht gestellt. (das ist sicher ein sprecher der polizeigewerkschaft…)
# Administrator : diese unschöne diskussion in zusammenhang mit der kennzeichnungspf licht halte ich für unglücklich.
# Administrator : dieser mensch sei bereits häufiger in demos aufgetreten als agent provocateur um das bild der Q”bösen prügelbullen” hervorzurufen. [WER TRAUT SICH DAS… ADMIN! ZITIER DEN SATZ WIR BRAUCHEN DEN NAMEN DER PERSON, DIE DAS AUSGESPROCHEN HAT!]

# Administrator : aber es ist klar das bei ververhalten dieses auch zu ahnden ist, das ist die kerhseite des staatlichen gewaltmonopols. ich bitte um mehr empathie für die provozierten polizisten.

# Administrator : herr freise wir haben uns bewusst zurückgehalten bei der bewertung des vorfalls, auf dem video, teilweise unscharf aus der distanz, das kann keine abschliessendes bilde der situation liefern.
# Administrator : eine unabhängige kontrolle der poliezei gibt es bereits, hier in diesem ausschuss. wer glaubt sowas gaebe es nocht nciht soll sich informieren wie demoktratie funktioniertr.

# Administrator : cdu: die polizei hat in der tat einen guten ruf. berlin ist die speerspitze fuer neuerungen. und speerspitze der linksradikalen gewalttäter.

# Administrator : herr straatssekretär sie versuchen ein modernens bild der polizei zu zeichnen und nehmen sonst nichts wahr

# Administrator : leiter: wenn sie die diskussion fortführen wollen dann bitte vor der tuer.
# Administrator : unruhe im raum =)
# Administrator : gab es angriffe auf polizisten? haben sie zur kenntnis genommen (herr schneider hören sie auf dazwischenzurufe n)

# Administrator : ich halte ine unabhängige beschwerdestelle für eine sinnvolle einrichtung. das ist der weg zu einer neuen, modernen polizei. herr freise koennen sie mir sagen was mit den polizisten passiert ist gegen die ermittlet wiorden siT? wieviele polizisten wurden wegen körperverletzung sanktioniert?

# Administrator : ich möchte eine polizei die konsequent ermittelt auch gegen sich selbst.
# Administrator : ich begrüße die einfürhung der kennzeichnung
# Administrator : bei der lautidurchsuchun g wurde zunächst der wagen gebeten zurück in die demonstration zu fahren laut antifa-angaben. sie haben das eben anders geschildert. wassagen sie dazu und was sagen zsie zu den undokumentierten fällen von polizeigewalt
# Administrator : ein mensch wurde 8 stunden lang festgehalten, nur weil er ein multitool dabei hatte. solchen und weitere einzelfälle sind nicht dokumentiert worden. eine zweite festnahme mit der sogenannten schocktechnik: ist das nötig muss das so passieren? da ist nicht so eindeutig wie der fahradfahrerfall .
# Administrator : wie bei vielen weiteren demos, gab es vorkontrollen
# Administrator : herr staassekretär, mehr sensibilität wäre angemessen gewesen, wenn sie schon den ruf der berliner polizei loben
# Administrator : so wie diese person behandelt worden ist, fragt man sich auf welcher seite dieser polzist steht.
# Administrator : eine entschuldigung hierfür wäre angebracht gewesen.
# Administrator : selbst wenn es sich um einen störer gehandelt hat, darf nciht so mit diesen umgegangen werden.
# Administrator : ich bin selber oft auf demos.
# Administrator : bene lux/die gruenen:
* Administrator :  zur diskussion:
* Administrator : gegend en betroffenn ist eine anzeige wegen widerstand ergangen diese wird bearbeitet.
* Administrator : jotzo: gibt es weitere anzeigen wie die des fahradfahrers?
* Administrator : das hat nichts mit dem vorfall zu tun wir arbeiten bereits seit monaten und jahren hieran. einen zusammenhang gibt es hier nicht
* Administrator : innerhalb der behörde ist das akzeptiert. im laufe der woche wird eine entsprechende anweisung erfolgen zur mitzeihnung.
* Administrator : bei bestimmten gefährdungen kannd as schild umgedrecht werden, dann ist die dienstnummer der rückseite zu sehen.
* Administrator : seit 6 jahren soll dies eingeführt werden. eine entsprechende empfehlung wurde jedoch kaum umgesetzt.
* Administrator : unsere polizisten müssen nicht anonym agieren.
* Administrator : ich bin für eine kennzeichnung der polizeibeamten
* Administrator : weitere details sind gegenstand von ermittlungen, daher giobt es weitere informationen in abstimmung mit der staatsanwaltscha ft. weitere als die bereits getroffnen massnhamen würden einen vorverurteilung gleich kommen
* Administrator : dem kam er nicht nach. bei seiner festnahme kam es zu körperverletzung en.
* Administrator : er wurde aufgefordert sich zu entfernen.
* Administrator : ein 37jähriger versuchete zu stören un schobimmer weider sein fahrad vor die polizisten.
* Administrator : es kam zu behinderungen beim abtransport.
* Administrator : ca. 50 linksextremisten versucht die massnahmen zu stoeren oder verhindern. in folge wurde eine vermummte person festgenommen.
* Administrator : bei der fontane promenade wurde der lauti aufgehalten um diesen zu kontrollieren.
* Administrator : eine ueberprüfung sollte stattfinden nach der demonstration
* Administrator : auf unmittelbare sofortmassnahmen wurde verzivchtet um nicght zu eskalieren.
* Administrator : bullenschweine wurde abgespielt und entsprehendes wurde sklandiert.
* Administrator : darin formierte sich ein antikap bloc mit etwa 700 leuten
* Administrator : etwa 300 demonstranten starteten zur demo, im verlauf wurden es ca. 10000
* Administrator : wir haben die vorfälle auch sofort bekannt gegeben. der sachverhalt:
* Administrator : die sta wird kurzfristig entscheiden welche weiteren schritte eingeleitet werden.
* Administrator : ich kann ihre kritik an unserer informatzionspol itik nicht anchvollziehen. wir haben sofort mit den ermittlungen begonnen wegen körperverletzung im amt. wir stehen in kontakt mit dem rehtsanwalt des betroffenen.
* Administrator : glietsch:
* Administrator : herr glietsch kann die details weiter ausfürhen.
* Administrator : es gibt merhere zwischenrufe
* Administrator : wir alle haben uns die videos angesehen. es ist sache der ermittlungsbehör den gegen und zu gunsten der möglicherweise betroffenen vorzugehen.
* Administrator : alles andere wäre strrafvereitelun g im amt.
* Administrator : falls es bei einsätzen zu unbotmässigem verhalten kommt wird in diese richtung auch ermittelt
* Administrator : dieses auftrages ist sie sich bewußt.
* Administrator : die polizei als teil einer buergergesellsch aft. sie hat sich auch den ruf erworben, besonders transparent zu sein. hinweise auf fehlverhalten werden sofort gewuerdigt und mit der gebotenen eiligkeit zu verfolgen. die polizei hat die pflicht in ihren eigenen reihen vorzugehen.
* Administrator : als rechtskonforme hochprofessionel le, verhältnismaessi ge einsätze.
* Administrator : berliner polizei hat sich einen ruf erarbeitet in dieser metropole
* Administrator : staatssekretär freise (vertretung von koerting):
* Administrator : soweit jotzo von der fdp
* Administrator : sie wollen diese Kennzeichnung erst jetzt einführen, herr glietsch warum erst jetzt?
* Administrator : jotzo wir haltenes fuer einen richigen schritt die kennzeichnungspf licht einzuführen
* Administrator : inwieweit liegen ihnen weitere infos ihrer behoerde vor und sind die bereit die aufklärung zu unterstützen? sie sehen keine grundlage für eine suspendierung, warum sollten die polizisten niht wieder gewaltätig werden?
* Administrator : herr glietsch wenn das die Informationen ihrer Informationskett e sind wei machen sie das dort wo keine kameras haengen?
* Administrator : 2frage: was ist an informationspoli tik passiert?
* Administrator : die einefrage was ist dort passiert?
* Administrator : jotzo, fdp listet die verletzugnen auf
* Administrator : keinesfalls haette diese gewalt angewendet werden sollen.
* Administrator : polizei sagt es habe sich um gefangenenbefreu iung gehandelt, aaaber das ergibt sich nciht aus den videos
* Administrator : jotzo: übergriff der polzei auf demonstranten, zu sehen auf youtube: was ist dort genau passiert
* Administrator : zur fsa demo
* Administrator : to 5 und 6 werden vorgezogen
* Administrator : es dauert noch etwas… die haelfte der besucherplätze ist belegt… einige bekannte datenaktivsten sind vor ort
* Administrator : ab jetzt live aus dem ausschuss fuer inneres sicherheit und ordnung

weitere links: kommentar vom 22.9.09 auf heise.de (incl. vermerk und link zur schlag-drauf-debatte, die zum fahrradfahrer-vorfall unter gewaltanhängern im PI-forum entbrannt ist)

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taz-beitrag vom 23.9.: das opfer geht nun gerichtlich gegen berliner polizeipräsident dieter glietsch vor (antrag auf anordnung einer einstweiligen unterlassung: glietsch soll zukünftig die behauptung unterlassen, der geschädigte trage eine mitschuld an dem gefilmten gewalttätigen übergriff der polizisten) (noch 36)

25.9.: über indymedia wird ein weiteres video veröffentlicht, dass den faustschlag eines anderen beamten derselben einheit dokumentiert

Written by wn030

September 16, 2009 at 6:36 am

Sammelplatz für Beweismittel – Freiheit statt Angst Demonstration in Berlin am 12.9.2009 (UPDATED MIT 30 COMMENTS UND EINEM SONNTAGSLINK)

with 71 comments

Unten – stellenweise, zugegeben, etwas chaotisch im Zuge der Bemühung um zeitnahe Mithilfe bei der Aufbereitung und Zeugensammlung – der Originalstand dieser Seite vom 12. September 2009 mit Bearbeitungen der Folgetage.

Vorab jedoch – für nachträglich weiterhin nach Informationen Suchende geeigneter – ein Link zur Aufnahme vom 26. Kongreß des Chaos ComputerClubs, der das Geschehen von diesem Nachmittag und Abend sowie dessen Folgen im Rahmen einer Präsentation minutiös schildert. Die Aufnahme ist hier eingebettet und verlinkt.

--- UPDATE halo T du wurdest sofort im anschluß auf Deinen anruf hin zurückgerufen, 2x. bitte notier Dir die zeit Deines anrufs hier. keine minute später, beim folgeanruf, war Dein telefon "nicht erreichbar", Du mußt aber eine nachricht im mailboxkasten haben. [nur das übliche, der auftakt, den ersten anruf, den für die eventuellen aufzeichner]. Du kannst uns per kommentarfunktion am einfachsten und schnellsten und direktesten erreichen, T. haben Sie schon begonnen? wenn ja - konntest Du es aufnehmen? (oder ihr)? konntet ihr es aufnehmen habt ihr die datei wenn ja können wir sie erhalten? (edit wn030 an die leser: wir erwarten die ersten drohanrufe bei unserem hauptinformanten und hauptzeugen. daher. begründung: wir haben die beweise für sehr ähnliche vorfälle. bei einem der ähnlichen vorfälle (eine andere einheit, grün) wurde danach nicht nur die person  mit drohanrufen belegt - die drohanrufe machen einen psychologisch geschulten eindruck und ziehen verschiedene register, die letzten drohanrufe sind dann im eindeutigen nazi-style [details können interessierten medien gegenüber bei nachfrage nachgereicht werden] bei dem hier angedeuteten ähnlichen vorfall nicht nur das bei der person selbst (eine person, die bei der pressestelle nachgefragt hat zum vorfall beim schulstreik 2006 - krankenhausreif geprügelter minderjähriger), sondern auch im haus. bei den nachbarn der person. die drohanrufe. daher. wir erwarten, dass sie das wieder versuchen, bitte entschuldigen Sie die themenablenkung, die aber nur leichte themenablenkung, sie hat ja mit derselben demonstration hier zu tun): 

Foto: wn030 / Anna Panek

[wn030] Am Rande der Demonstration Freiheit statt Angst kam es in Berlin es zu mehreren schweren Übergriffen der Polizei auf Demonstrationsteilnehmer. Die Polizei verübte die Übergriffe vor den Augen vieler Zeugen, es handelt sich um bewußte körperliche Agressivität, Gewalttätigkeit. Gefolgt von willkürlichen Festnahmen, nachdem die Betroffenen ruhig geblieben sind trotz von Polizisten verüber Gewaltanwendung (Schläge, Einprügeln auf Teilnehmer und offenbar auch auf einen Passanten / Fahrradfahrer) . Ein Demonstrationsteilnehmer wurde verhaftet, nachdem und weil er nach der Dienstnummer gefragt hatte (verhaftungen erfolgten aus dem gespräch mit bekannten heraus, sie wurden einfach aus dem gespräch herausgegriffen). Eine Person wurde mitten aus ihrem Gespäch mit einer/einem Journalisten heraus verhaftet. Es sind zwei Einheiten beteiligt (eine grün und eine dunkelblau/22).

was noch geprüft wird [edit: nicht mehr, gedächtnisprotokoll liegt jetzt vor. (zusätzlich: unseren berichterstattern durch zeugenaussagen und interviews bekannt): Ein Fahrradfahrer im alter von ca. 40 jahren (laut zeugenaussage) wurde von (schätzung) 6 Polizisten niedergeprügelt [einige zeugen gaben an, es könnten sogar evtl. mehr als 6 gewesen sein]. Nach Absprache mit Personen aus dem Personenkreis der Veranstalter wird hier ein Platz zum Sammeln von Beweismitteln (Fotos, Gedächtnisprotokolle) zur Verfügung gestellt. Ihr könnt uns über die Kommentarfunktion erreichen. links zu fotos, die online sind, geschriebene gedächtnisprotokolle, wir nehmen alles. auf dieser ausnahmeite aber achtet auf angabe der korrekten email-adresse. wir und die rechtsanwälte müssen euch erreichen können.

erste fotos und gedächtnisprotokolle online: gegen 12 uhr mitternacht vom 12.9. auf den 13.9.2009

– liste: erste sets der fotos von den verhaftungen, vielleicht ist etwas davon in einem qualitativ für gerichtliche zwecke ausreichendem zustand.(gegen 0/1h)

http://gallery.atpic.com/30369

– es gibt aufnahmen von den stimmen der zeugen vor ort. wir erwarten den upload am 13.9. – zeugenaussage ist HIER. hochgeladen ist aber nur der ausschnitt der tonspur, auf den es ankommt, das einzige, was stummgeschaltet wurde, ist der eigenname der betroffenen person, hier in der tonspur handelt es sich um die vierte festnahme di ekt vor unseren augen. (erste beiden festgesetzten – im wagen –  dritte – junge frau – vierter: junger freund der zeugin – fünfte war nur wenige meter entfernt, von zeugen vermittelt, der besagte fahrradfahrer). insgesamt also fünf in wenigen minuten und das nur in DIESER einen ecke, eine weitere war ein paar minuten davor  – wir kennen die gesamtzahl noch nicht, aber rechnen mit. – zu den im wagen festgehaltenen – lasst euch von der “entspannten haltung” auf den fotos nicht täuschen. die durften da wirklich nicht weg. die durften nur die sachen wieder zusammenräumen, die ihnen die “verbotenen songtitel” auseinander gezerrt und durchschnüffelt haben. es kommen noch weitere bilder dazu.  – zu lesen dazu gibt es ein bißchen was auf dieser seite unten


ein zweites protokoll bestätigt das einschlagen durch polizeibeamte auf den fahrradfahrer, das zweite protokoll bestätigt drei hauptschläger. es müssen weitere beteiligt gewesen sein, aber es werden drei haupttäter gesucht.

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– links zu bereits vorhandenem online: (links über andere seiten erhalten)

http://www.youtube.com/watch?v=TDYfm-NsXq8

anderer link zum video (wurde laut “fefes blog” ziemlich schnell bei youtube geflagged) http://www.youtube.com/watch?v=9Z6-fhe2iKY

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zum abschluß kurze notiz zum mitschreiben – was ist, was wird derzeit aufgearbeitet, was fehlt uns noch

– radfahrer: wird jetzt netzmedial aufgearbeitet -> info fehlt: haben die veranstalter bereits kontakt zum betroffenen?

– wagen ak vorrat: wir versuchen, informationen dazu am 13./14. zu erhalten – welches medium hat sich der sache bereits angenommen? ein anwalt ist da, soweit wir wissen, aber die information zu ersten artikeln dazu haben wir noch nicht…

– weibliche person: veranstalter haben jetzt namen und kontakt: andere medien, wie weit sind sie jetzt. wir warten da noch auf beiträge.

– männliche person: hier haben wir noch keine kenntnis, ob veranstalter kontakt zu männlicher person haben. name liegt uns vor, kontaktiert uns, wenn er euch noch fehlt: wie sieht es da aus: rechtsanwalt? medien? wie weit sind die anderen medien jetzt. (!!!)

– vorfall kurz vorher auf dem platz: was ist mit dem festgenommenen antifa-menschen.

– indylinksammlung: indy-1indy0indy 1indy 2indy 3indy 4

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Betr.: Freiheit statt Angest – gegen den Überwachungswahn – Berlin – 12.9.2009 – 12.09.2009 – 12. September 2009 – 12. Sept. 09 – sept 12th 09

update: …und unser verspäteter sonntagslink lautet: tschong patschetazkratztusch auf den schlagzeugteller HIER IST DAS TEIL. nummer eins.

…momentmal, das hier ist interessant, das hier kapieren wir noch nicht ganz: (zitataus dem eine Zeile weiter oben verlikten taz-Artikel) “Deshalb habe man diesen überprüfen wollen und dabei sei es zum Vorfall mit dem Radfahrer gekommen.” – äh das wird spannend, wenn der polizist das freundlicherweise nochmal wiederholen könnte… was genau der fahrradfahrer mit dem ein paar meter entfernten wagen und den leuten dort zu tun hat. hochinteressant, ich glaub nämlich, ein paar andere leute haben einen spruch dazu und den find ich passend an dieser stelle: “eigenes testosteron nicht im griff haben aber fahrradfahrern reindonnern mit schlagstöcken…”

hochinteressant. “und dabei sei es zu … gekommen” – aha. aha-aha.

 

WO IST DAS TELEFON.

dort, wo im visuellen protokoll “die junge frau” und “der freund der zeugin (ton)” steht, dorthin wurden die weggefahren (weggefahren die junge frau, der junge mann zu fuß). aufnahmeort nur wenige schritte entfernt von den leuten.

(…äh übrigens – Zitat taz – “Die Berliner Polizei ermittelt gegen die Beamten, die auf der „Freiheit statt Angst“-Demonstration mehrere Menschen angegriffen und verletzt haben….” ? :] hähä selten so gelacht, herr Schulz, ich muß sagen, doch-doch. Gekonnter Einstieg in einen Beitrag mit einem guten alten Witz, nicht schlecht, ich muß schon sagen.)

…paß auf, wikinews030 greift jetzt den Witz auf und macht draus eine ihrer seiner berühmten springerblatt-stylischen Paraphrasen

VERBOTENE SONGTITEL ERMITTELTN ZUM ERSTEN MAL IN DER GESCHICHTE DER HAUPTSTADT UND ALLER IHRER UMGRENZENDEN GEBIETLEIN GEGEN SICH SELBST! NUR HIER NUR BEI UNS! EX!TRABLATT!!! NICHT TEUER NUR HEUTE!

…ou backe echt geiler scherz. aber gut weiter im thema.

— bisherige medienreaktionen sammelt piratenblog unter http://piratenblog.wordpress.com/2009/09/13/unsicherheit-und-angst/

der blog, über dessen angeblich fehlenden (eben nicht fehlenden, der hat ihn nur nicht gefunden) link sich “unseraller” bernd unten so aufregt, der bloq ist http://blog.adrianlang.de/?p=653 der hier

die folgenden bilder gehören zu diesem bericht.

anmerkung zu diesem bild. wieso sieht der herr in grün, der die handschellen festzieht. zur seite, ob ihn jemand beobachtet. von der anderen seite abgeschirmt die sicht durch die kollegin und den kollegen des herrn in grün. wie fest die festziehen, wenn keiner hinschaut… – wissen ein paar unserer informanten. (anmerkung: bisher haben wir keine information darüber, welche benutzt wurden, einige beamten neigen zum gebrauch on handschellen, die fesseln sind, eine art kunststoff-striemen, die fester gezogen werden, als körper, blutdruck und hautwiderstand erlauben. das ist bekannt. )

Geschätzte uhrzeit auf diesem bild: 1 std vorher, vielleicht 40 mins. die waren ja etwa eine stunde da, bevor es da losging, als es ein bißchen dunkler wurde. (vor 19:30 – nein vor 19 uhr, denn halbe stunde gefühlte zeit zwischen ankunft an wagen und der ‘festnahme’ [verhaftung] der jungen frau verging schließlich auch.) was sagt die exif?

hm moment dann also doch. eine 22 in grün, eine 2221. hm. und die 2211 in dunkelblau.

gut, also hier wäre die formation, die andere aus anderen alben kennen, aus einem anderen blickwinkel: (die sache mit der formation können wir noch nicht interpretieren) vielleicht jemand unserer leser.

zu dem folgenden nur: STRANGE. star wars total. auf welchen show-effekt warten die hier jetzt eigentlich? – der nächste satz könnte zum beispiel lauten: öhm und weil´s nicht geklappt hat, mußte ein fahrradfahrer den kopf hinhalten? der nächste satz wäre dann: was macht denn ein tüfftüffzug mitten in der grünen landschaft, hat der zug denn auch eine endhaltestelle? wohin sind die unterwegs, zu nummer  5 des abends?  – also drei leute. aus dem wagen raus. aber zu wem gehörte die person in der formation? – von mir dazu kein wort. aufklärung wäre aber nicht schlecht – wurde der / die mitgezählt? bei dem offiziellen protokoll? wo ist das telefon.

Gib t  es in dieser stadt vielleicht mal die erste zeitung, die in der lage wäre, den herrn polizei-pressesprecher zu fragen, ob er die zitieren kann, die besagten straftaten? das war doch der vorwurf laut pressesprecher. bei dieser person. oder stimmt das auch nicht. weiter geht´s nicht vor dem 15.9.

anedit an den neugierigen jungen leser. nein, keinen vogel, es gibt spannendere gesten. hieß ‘denkzettel’, die geste.

edit an den neugierigen jungen leser. nein, keinen vogel, es gibt spannendere gesten. hieß ‘denkzettel’, die geste.

einheit 2211 – dunkelblau. die einheit mit dem freifahrtschein. müssen noch nichtmal dienstnummern herausgeben neuerdings. interessant. medien kennen das (an zitaten von dieter 2 dieser stadt) – leben zeigt dies. man wüßte gerne, woran man sich halten soll bei der nächsten. der nächsten demonstration dem nä ch s t oder auch der nächsten freiheit statt angst 2010.

der brief des anwalts ist hier

sehr früh verlinkte die netz-süddeutsche hierher. unsere antwort: nein. die gerichtsverhandlung, um die es hier geht, ist eine gerichtsverhandlung in vorbereitung und alle bisherigen und zukünftigen beteiligten: printpresse-, netzpresse-, tv-, radio-berichterstatter dowie grassroots-traditionsverpflichtete haben das recht, vorher zu wissen, was von eventuellen antwortversuchen zu halten ist. was aber noch wichtiger ist: vor allem die leser. sollten das recht haben, rechtzeitig sich eine eigene meinung bilden zu können. zu den erwarteten berichten der erwarteten berichterstatter der erwarteten gerichtsverhandlung. die sich aber nicht nur mit den damen und herren hier im bild auseinandersetzen wird, sondern mit dem eigentlichen, bisher nur flüsternd sich verbreitenden medienthema: “dienstnummern dürfen neuerdings verweigert werden? wann hören wir diese forderung im bundestag? und wer soll diese forderung vor der vorgeschlagenen gesetzänderung aussprechen? herr “findiger bursche” himself? der junge mann auf dem müllorange? wer soll statt dessen diese gesetzesänderung vorschlagen?

am 15.9. meldet sich indy dazu mit dem folgenden: indy1 –  indy2

und die taz am 15.9.? GÄHHHHN…. immer noch nur zu dem einen. das eigentliche medienthema. das thema der dienstnummern – noch immer nicht angefragt worden. naja, dann müssen das wohl erst andere medien aufgreifen. wir kaufen die vom 15.9. nicht. das ist uns zu wenig. nur der eine aus einer ganzen einheit, wir spielen da nicht mit.

indy am frühen 16.9. noch ein bißchen konkreter

wir schreiben den 16.9.2009. end lich kann man ein paar von den fehlenden abzählen. für alle, die die bisher verpaßt haben, hier rückwärts chronologisch geordnet:

das tatzenblatt dazu.

http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/das-neue-bild-von-der-polizei/
http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/brisante-notizen-verschwunden/
http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/polizei-braucht-ueberwachung/
http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/verfahren-gegen-pruegel-polizist-eroeffnet/
http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/das-wurde-dezidiert-gefilmt/

…das sind 5 oben einer, davor war noch einer, macht bisher 7. fehlen noch 43.

(“kündigt am dienstag, kündigt am dienstag….” wann wo welches Datum jetzt welche Uhrzeit den konkreten Termin bitte. Am 15. oder eine Woche später jetzt. Wenn´s gestern war, gibt´s noch genug dazu zu schreiben 2010 — wurde euch der konkrete Termin für 2010 genannt? Für die Einführung der Dienstnummern? Gilt das dann ab neujahr oder wann.)

interview taz/glietsch (= dieter2):

http://blogs.taz.de/ctrl/2009/09/15/freiheit_statt_angst_polizeipraesident_dieter_glietsch_ueber_die_polizeiattacke_am_sonnabend/

jetzt noch 42. (den könnte man fast schon doppelt zählen, aber kommt nicht in frage. noch 42.)

nochmal der link zum video ohne sicherheitsleine

damit hier setzen wir uns am heutigen abend gesondert auseinander. es handelt sich um autorisierte zitate von dieter glietsch.kopiert aus dem wordanhang, den die pressestelle der verbotenen songtitel der taz zugeschickt hat, online gesetzt von daniel (“herr schulz”).

Die folgenden Zitate werden autorisiert:
“Derzeit lässt sich nicht sagen, warum die Polizisten so gehandelt haben. Ich werde im Laufe der Ermittlungen dazu hoffentlich genaueres erfahren.”

“Suspendierungen sind sehr einschneidende Maßnahmen, die nur bei einem  Fehlverhalten des Beamten in Frage kommen, das im Straf- oder Disziplinarverfahren zur Entfernung aus dem Dienst führen kann.”

Gut, dann bitte genauer, Herr Glietsch. Sie geben hiermit der Außenwelt gegenüber zu, dass Sie professionelle Schläger und Gewalttätige in Ihrer berliner Gruppe brauchen und benötigen und das Verhalten vom 12.9. für Sie höchstens ein Grund für eine Beförderung ist aber für nichts anderes. Aber dann hätten wir das gerne deutlich ausgesprochen, und nicht so durch die Blume wie bisher.

Herr Glietsch, wachen Sie auf. Hier sind etliche Leute mit gültigem landesweiten Presseausweis, die Ihnen genau erzählen können, welche Dienstnummer bei welcher vor-Demonstration genau dasselbe Verhalten zu entwickeln  begonnen hatte. O-Töne, von denen Sie sich offiziell nie trauen würden zuzugeben, dass Ihnen dies ebenso bekannt ist. Vorschlagen von Faustschlägen in Gesichter. von Menschen. Männlichen aber auch verdammt nochmal weiblichen. Sie “brauchen solche leute für extrajobs/extraaufträge, jetzige und zukünftige”? ja? können Sie das dann bitte wenigstens offiziell genauso zugeben? das gezeigte verhalten ist für Sie ein normales verhalten eines nur leicht gestresstern normalen polizeibeamten im normalen dienst? eines berufstauglichen polizeibeamten? (dreier. es sind drei ver haf tung en nach drei faustschlägen ins gesicht. innerhalb weniger minuten an derselben stelle. nur die festgenommenen des wagens wurden nach kenntnisstand unserer berichterstatter nicht derartig “extrabehandelt”) – wir brauchen dann aber die erläuterung der extrajobs, für welche die normalen, nur leicht gestressten beamten dieser (seltsame extrafreiheiten geniessenden) einheit noch benötigt werden. für welche extrajobs diese beamten vorgesehen wird. wie weit planen Sie da schon om voraus?

“Beide Beamte sind derzeit im Innendienst eingesetzt.”

schön. ein beamter des innendienstes leider war es, der den betroffenen minderjährigen beim schulstreik 2006 krankenhausreif geprügelt hatte, wir dachten, Sie wüßten sowas. (erläuterung: ja. er wurde umstehenden zeugen des vorfalls gegenüber als ein solcher bezeichnet. von polizeibeamten selbst, um himmels willen, so etwas gibt es manchmal, dass solche sätze fallen, den zeugen des vorfalls gegenüber. was macht ein innendienst mit ausgang bei einer schulstreikdemo? ist das dann noch “inendienst”? wieso nimmt solche leute niemand an die leine? manchmal kann man sich nur anhören, was geschieht. erklären können wir uns nicht immer alles, was in Ihrer organisation so vor sich geht.)  wissen Sie doch eigentlich. also HÜBSCHE VERSETZUNG… sagen Sie es doch gleich offen, dass Sie den beamten schon mal jetzt ein bisschen zur sicherheit und später dann offiziell befördern wollen für diese extraleistung.

“Die Verbreiter des Films wurden von der Polizei nicht wegen Verletzung des Kunsturheberrechtsgesetzes angezeigt. Ein solcher Verstoß liegt m. E. auch nicht vor.”

herr glietsch, in aller ruhe nochmal. das kunsturheberrechtsgesetz ist für Ihre untergebenen zu komplex, um es ganz zu verstehen und mit den nebengesetzen, den stärkeren, abwiegen zu können, die schaffen das nicht alleine. wir schlagen vor, dass bei zukünftigen schulungen das gesetz zur pressefreiheit wieder in erinnerung gerufen wird, es ist nicht so lang und kompliziert und eignet sich sehr schön zum auswendig lernen für die damen und herren.

“Gegen Herrn H. wurde Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollzugsbeamte erstattet.”

HOCH.IN.TE.RES.SANT. HERR GLIETSCH. SIE TRAUEN SICH, EINEN SOLCHEN SATZ SCHLICHT TROCKEN DEN INTERESSIERTEN MEDIEN ZUZUSENDEN UND MACHEN SICH DABEI NICHT VOR SCHAM IN DIE HOSE?

“Es gibt eine Dienstanweisung, nach der die Dienstnummer herauszugeben ist. Hier gilt nur eine Ausnahme, nämlich dann, wenn besondere Umstände eine Herausgabe der Nummer nicht zulassen. Das kann ich aber nicht erkennen, die Herausgabe der Dienstnummer wäre m. E. durchaus möglich gewesen.”

HERR DIETER. MUß ICH IHNEN DAS BEI DER NÄCHSTEN PRESSEKONFERENZ GESONDERT PERSÖNLICH ERLÄUTERN ODER WAS. ES GIBT KEINE BESONDEREN UMSTÄNDE, DIE DIE VERWEIGERUNG DER HERAUSGABE DER DIENSTNUMMER LEGALISIEREN. WIR SPRECHEN UNS BEI DER NÄCHSTEN PRESSEKONFERENZ, HERR GLIETSCH.

bis dahin das folgende. (stellen Sie sich einfach mal vor, diese pressekonferenz hat schon begonnen und einer der journalisten m/w vor Ihnen spricht. mit Ihnen, herr Glietsch.

ich versuche Sie nur, zu verstehen, so gut wie möglich. alle Ihre zeilen und das, was dazwischen steht auch, das ist ja schließlich auch der wunsch bei einer solchen offiziellen verifizierten/autorisierten antwort.

wenn Sie das hier – diese zeile da oben nämlich durchziehen wollen bis zum schluß

dann bedeutet das das folgende:

erstens. tausende polizeibeamte im feierabend lesen Ihre mitteilung und batschen sich mit der freien hand auf die stirn. den text, den sie damit innerlich sprechen, den tippe ich Ihnen hier freundlicherweise rein: “boah ey… und icke war so damicht, so dermaßen dämlich, die rausgegeben zu haben am…” <— zig, hunderte in frage kommende demonstrationstermine

zweitens. der folgetext lautet dann: “boa ey das passiert mir nie wieder. besondere situation. nein, nochmal zum mitschreiben, das codewort lautet “besondere umstände”. wenn ich heute nacht einschlafen gehe, werde ich mir das 20, 30 mal vorsagen, dann hab ich das intus bis morgen. besondere umstände besondere umstände besondere umstände besondere umstände…”

drittens. wenn Sie das durchziehen wollen. wenn das also heißt, sie gehen jetzt so weit bei dem versuch der naträglichen legalisiertung einer verweigerung, die ungesetzlich ist verdammt nochmal, Sie wissen das. dann bedeutet das weiterhin:

– die medienlandschaft fordert von Ihnen die herausgabe folgender informationen, zu denen Sie dann leider verpflichtet sind:

– scan des betreffenden a4 blattes

– nachweis der formulierung (genau dieser)

– nachweis, dass da keine fußnote dabei ist

– und wenn das stimmt, wenn das tatsächlich stimmt, dass da was reingeschmuggelt wurde in dieser form, die dann einfach nur bedeutet, dass die “per gesetz” (ich kauf das nicht ab, will Ihnen aber nur präsentieren, was dass heißen würde.) …wenn das also heißen würde, dass “per gesetz” kein beamter jemals verpflichtet ist, seine oder ihre dienstnummer herauszugeben, weil alles je nach definition und gutdünklein ein “besonderer umstand sein kann oder erklärt werden kann zu einem  solchen – dann weiter.

– abschnitt reingesetzt worden wann. wann exakt.

– von wem. wer hatte so etwas je unterschrieben. EXAKTE ANTWORT!


“Es gibt drei Verfahren gegen Nicht-Polizisten, eines davon gegen Herrn H. wegen Widerstands gegen Vollzugsbeamte.”

interessant… noch ein spannender gerichts-pressetermin.und an Sie herr glietsch: was das teil der frage? das kommentar dazu können Sie ja dem zeitungsartikel vom 16.9. entnehmen aber.

“Unsere Mitteilung wurde auf der Basis der Erkenntnisse verfasst, die die Pressestelle zu diesem Zeitpunkt hatte. Inwieweit dies den tatsächlichen Geschehnissen entspricht prüfen wir gerade. Noch heute wird es dazu eine neue Presserklärung geben.”

“Wenn die Pressemitteilung falsch war, werden wir sie berichtigen.”

das heißt, erst wenn Sie sich persönlich vor ort davon überzeigt haben, dass der kreuzberg immer noch nicht auf dem potsdamer platz steht oder was.

“Für die Beamten war es möglicherweise eine Stresssituation, wie sie in solchen Einsätze immer wieder entstehen.”

verzeihung, sieht uns ein bißchen nach selbstgemachtem streß aus. Sie verzeihen uns das? dass wir uns da u.a. auch auf die bilder verlassen? bißchen ziemlich selbstgemachter streß. und das beste bleibt der kreuzberghügel mitten auf dem potsdamer platz. uns gegenüber wurde ja immer behauptet, die berliner polizei wisse einen stadtplan zu lesen, inclusive herrn pressesprecher.

unter uns. herr glietsch. was war da los. war diese einheit wolfgang persönlich untergestellt oder was. ich meine, ausschließbar ist hier kaum mehr etwas, ging doch schließlich darum, am ende auf deibel komm raus noch etwas aus dem hut zu zaubern, dass die sichtbar verlustig gehenden wählerstimmen hätte ins boot zurückholen können, das dunklere, das schwarze große.  boot. mithilfe des schwarzen blocks des grünen teams. ich meine, sagen Sie selbst: macht das hier etwa einen anderen eindruck? absolute anarchie in uniform, wenn Sie mich fragen. sagt das verhalten. die geordnete struktur Ihrer organisation lässt aber doch vermuten, dass ein ok für das verhalten evtl. vorhanden war. also: anarchie in uniform oder gab es den auftraggeber. fragezeichen. und nun decken Sie den schwarzen block Ihrer eigenen organisation? wenn Sie all dies etzten endes nicht verneinen können, dann wollen wir den namen. wolfang himself? wer ansonsten?

Herr Glietsch. Sie wissen doch eigentlich ganz genau, dass der einzige “besondere Umstand”, in dem der Polizeibeamte m/w die Herausgabe einer Dienstnummer auf einem Extrazettel verweigern kann, derjenige ist, dass der fragenden Person die Dienstnummer bekannt ist. Und das ist sie erst, wenn selbige Dienstnummer auf der Uniform angebracht ist UND DA

HABEN

SIE

schlicht und einfach

DAS DATUM VERGESSEN.

wir wollen den 1.1.2010 bestätigt haben, wir wollen das nicht erst als weihnachtsgeschenk 2010 und eine erläuterung, warum dass so lange braucht, wäre auch schön mal, weil kleine schildchen (bis die klettbänder fertig hergestellt sind) lassen sich auch vorher schon anbringen, da braucht man keine monate, um sowas an die uniform zu heften. um so etwas “durchzuorganisieren”, schildchen gibt es genug nicht teuer in der stadt für sowas.


Written by wn030

September 12, 2009 at 7:37 pm

Volksfront von Datenschutz und Datenschutzvolksfront – doppelte Freiheit statt einfacher Angst in Berlin am 12.9.2009 UPDATED. VORFÄLLE 18-20 UHR

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[update. bitte in der navigationsleiste zur beweismittelsammelseite klicken, wenn Sie bei dem klick hierher nach dieser gesucht haben.] (oder nehmen Sie einfach diesen link.)

[wn030] Am Rande der Demonstration wurde

– der wagen von ak vorrat durch die berliner polizei von der demonstration abgesondert. bis zum verlassen des orts  um 20 uhr waren weder wagen noch beide wageninsassen freigelassen. begründung: der wagen hätte einen verbotenen song abgespielt. den wageninsassen war nicht bekannt, dass der song auf einer liste verbotener lieder steht, uns auch nicht. das ist ak vorrat neu, uns neu, und wenn das selbst uns neu ist, dann. “bullenschweine” zu versuchen als verboten zu erklären ist ungefähr soviel, wie diesen song aus der welt zu bannen zu versuchen. der beanstandete song lautete mit titel: “bullenschweine” und stammt von [irgendwas mit fisch, kommt später genauer], aber der titel lautet “bullenschweine”. irgendwo auf youtube wird sich vielleicht ein eckchen noch davon  ergoogeln und aufschnappen lassen. aber googeln solltet ihr – und sollten Sie – den folgenden titel: “bullenschweine”. ein abgesonderter wagen, wagendurchsuchung und bis 20 uhr ungeklärt, ob sie wieder freigelassen werden.

– während der zuständige beamtenschreiber das lange formular ausfüllte, gab es in direkter nähe 3 vorfälle, die auf anhieb schwer zu beschreiben sind, weil sie möglicherweise kaum jemand, der ähnliches noch nie erlebt hat, glauben wird. aber es gibt genug zeugen.

– festnahmen zweier sehr junger leute.genug zeugen haben beobachtet, dass die festnahme ohne grund erfolgte. beide personen wurden von polizeibeamten geschlagen. die junge dame von einer weiblichen, der junge mann von einem männlichen polizisten (quelle: zeugenaussagen vor ort, wird bezügl. des ersten falls noch überprüft, bei dem zweiten fall [ein weiterer fall neben dem fahrradfahrer] durch o-ton-zeugenaussage vor ort nachgewiesen). die junge dame wurde später unter einem vorwand verhaftet. aus einem gespräch mit einer journalistin heraus.der junge mann reagierte auf die schläge des polizeibeamten mit der frage nach der dienstnummer. auf die frage hin wurde er verhaftet. es handelt sich um die einheit 22.

– der veranstalter teilt mit, dass das problem der verweigerung der herausgabe von dienstnummern vom letzten jahr bekannt ist. die einheit 22 weigert sich, ihre dienstnummern herauszugeben. sie geben sie einfach nicht und verhaften leute- wie man sieht, auch die, die nicht so reagieren, wie es ein polizeibeamter erwartet, um den erwünschten vorwand zu haben – verhaften auch ruhig bleibende junge menschen auf die frage nach der dienstnummer hin.

– ein fahrradfahrer wurde (wegen fahrradfahrens, es gibt genug zeugen für den vorfall, es gab keinen weiteren zweiten grund) – wurde von 6 polizeisten niedergeprügelt. ein mann mitte 40 nach schätzung der zeugen.

– auf wikinews030 wird nach absprache mit personen aus dem kreis der veranstalter eine seite seingerichtet, auf der sich betroffene und zeugen melden können, kontakt zu ersten haben wir, wir allen, die beobachtetes schriftlich oder im bild mitteilen können, den platz zum zusammentragen der beweise.

– von uns werden in den nächsten 2 tagen tonaufnahmen und fotos sowie weitere beiträge zur verfügung gestellt. wir halten die vorfälle für schwerwiegend genug, um sich einige zeit als medium genauer und gründlicher mit ihnen auseinanderzusetzen. nutzt also gerne unsere kommentarfunktion, wenn ihr eure beweismittel dazu steuern wollt.

diese information wird derzeit von indymedia blockiert. hintergrund unbekannt, die weiteren zeugen brauchen diesen informationszugang. leck nicht ausgeschlossen. die wichtigsten personen, die uns kontaktieren sollen, haben  zwar die direkte webadresse. wir hoffen jedoch weiterhin, dass indymedia sein heutiges problem in griff bekommt.— update: problem beginnt sich erst um 0:26 zu lösen.

edit: am 13.9. erreicht uns noch ein text (ein kurzfiklmscript) von einem künstler wir :] finden den gelungen, vielleicht gefällt er euch auch, haben wir weiter unten reingesetzt (also nur leicht runterscrollen)


–  feuilleton-beitrag zur demonstration (bleibt aktuell aber feuilleton) –


Doppelte Freiheit statt einfacher Angst in der Hauptstadt – 30.000 Mann starke Demonstration in Berlin überwältigt die Medien


Am heutigen Samstag, dem 12.September haben – nachdem das Land, die Stadt, der Kiez, mindestens fünfzehn Webseiten und vierzehn Nachrichtenmoderatoren sich langsam vom globalen geschichtsträchtigen Gedenktag des Vortages wieder erholt haben – ( :] ) haben über 30.000 Menschen Zeit gefunden, die Frage “lieber Stand oder lieber Sport?”  für sich zu beantworten und gleich an zwei Demonstrationen gegen die zunehmende Entgrenzung dieses Staates im Umgamg mit Basisrechten wie informationelle Selbstbestimmung, Recht auf Privatsphäre und Anspruch auf ein ZIPP gegenüber dem staatlichen, strengen, erzieherischen und seine paar Pfründchen mit allerlei Erfindungsreichtum verteidigenden Auge teilzunehmen.


Obwohl seltsam wählerische Plakatzerstörungen in den Wochen vor den beiden Volksfront-Fronten gesichtet wurden [zwei zeilen erläuterung folgen], haben sich um 13 Uhr am Roten Rathaus, Berlin Alexanderplatz, 1.500 Menschen eingefunden, um – statt stehend auf die Rückkehr der verlorenen Söhne und Töchter zu warten – sich spazierend die Zeit kürzer und die Stadt (verbal und – visuell – ) bunt, inhaltsvoll und aussagekräftig zu machen.

Nachdem die Stadt sich genug mit Hausverbotspielen unterhalten hat (Organisateure beider Demos klagten übereinander und einer davon machte eine Tür zu, die ihm nicht zu gehören schien), kommen wir also wenigstens nach der Demonstration selbst an ein paar erste Details zu dieser brennend heiß interessanten Doppeldemo-Backstage-Angelegenheit.

Die Taz – (gut, also sagen wir´s so: verstehen können wir´s, schließlich müssen die ihre Leser bei der Stange halten, irgendwo her muss ja das Werbeklick-Kleingeld für die lieben Freien, Festen Freien, Freien Festen, die Freien Feste und die ganz Festen (am Schreibtisch :] festgebundenen) – irgendwoher muss ja die Kohle ran) – also entschloss sich die Taz, bei der “großen Sache” zu bleiben und rührte die Trommel für das dicke herumstehende Potsdamer-Platz-Demoding. (Also für die Stillstand-Demo.)  [und zwar tat sie das am 22.08.2009 bzw. am 22.8.2009.]

Warum genau ausgerechnet die Thematik “zentrale Schülerdatei” sich so fest an den sichererererer scheinenden größeren fetten Demoluder-Krähennestmast klemmt, daran sitzen wir momentan, werden Ihnen aber brandheiße Stadtgeflüster dazu spendieren, sobald wir Ihnen hier das entsprechende Interview dazu verlinkend nachliefern können. [edit: das erste interview dazu ist nun verlinkt und online, es beschäftigt sich zunächst kurz mit der reaktion eines der demo-organisatoren auf den taz-artikel vom 22.8. – interviewstimmen aus dem kreis der aktiven gegen die zentrale schülerdatei liefern wir baldmöglichst nach].

Der kleine Sternkometenschweifmarsch jedenfalls, wie gesagt, unterhielt sich prima, und zwar tat er das an den folgenden Orten mit den folgenden Worten:

Foto: wn030 / Anna Panek

Da die Demonstration aber doch ein paar Worte auf den Weg gebracht hat, klicken Sie zu einer kleinen Überschau weiterer verbaler Kommunikationsangebote und Schauplatzübersichten auf das hier sichtbare Bild.


Nach Ankunft am Startplatz des großen Demonstrationszuges (insgesamt 30.000 Teilnehmer) konnte der zweite, lange, und entstressenden, wohlig genossenen, unsichtbaren Verkehrsstau verursachende Demonstrationsmarathon beginnen. Er endete leider mit einer wenig erheiternden Sondervorstellung der Einheit 21 und 22.

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so und hier, wie oben versprochen, kopieren das die uns eingereichte material ein (die einsendung des kruzfilmscripts vom “”scene”künstler mit reingeflutschtem versehentlichen c”  – der künstler will es unter dem wn030-redaktionskürzel Buchatek veröffentlichen, wir haben die erläuterung zum nickname nicht erhalten, lassen uns überraschen, vielleicht erfahren wir es einmal. hier erstmal das script uns gefällt´s :] vielleicht euch auch ein bißchen:

Buchatek: “video, nicht länger als 2 oder 3 minuten. start/play. schwarz, dann sieht man eine strichzeichnung. es tanzt und hüpft ein schräges wesen durch den monitor, sieht ein bißchen aus wie lederne rindshaut, sie tanzt aber nicht freiwillig, die rindshaut, es ist das stilltand einer strichzeichnung, tanzt nur im takt einer leiht-flockigen melodie im takt durch den monitor. die strichzeichnung ähnelt also “einem dieser berühmten süddeutschländischen mischwesen”, vorne stier, hinten rind, (also auffällig gemischt), und ganz ganz hinten hat es ein riesen-popochen. einen RIESENARSCH von einem hintern. und zwar lässt sich dafür entweder das alte logo des arschgeigengymnasiums nehmen oder eins der bilder aus einem friedrichshainer anti-naziläden-demo-album von PM_C, da gab´s 3 motive, die so freundlich waren, eine motivvorlage zu bieten. müßte man nur leicht anschrägen, den RIESENARSCH von einem hintern und an die lederne rindshaut, die durch den monitor hüpft, hinten ran. dazu läuft, wie gesagt, lustige wippende leise musik (xylophon oder ähnliches) – wir befinden uns immer noch in den ersten sekunden des vorspanns. (des 2-3 minuten films). jetzt hörbar wird ein chor junger piepsender (aber vokal geübter, damit sie gut zu piepsen wissen)  stimmchen. wie gesagt: sieht nach strichzeichnung zunächst aus wie das UNSCHULDSLAMM von einem kleinen frederick uff de wiese, hat aber kein blümchen im mundwinkel. lied ungefähr so:

ich bin ein VERBOTENER SONG-TIIII-TELLLL….

und ich mach mir die welt

wie sie mir gefällt

ich bin ein VERBOTENER SONG.TI.TEL (der riesenarsch hinten an ihm dran beginnt in lustigen farben zu leuchten, neonfarben)

und 2010 hau ich auf die

(… text im monitor: schnipp. zensiert. PAUKE. natürlich nur auf die PAUKE.)

song weiter:

ich bin ein VERBOTENER SONGTITEL (lustig neon leucht-leucht im takt)

und wenn ich will, hüpfst DU – DU – DU

(hinten im takt werden drei kleine frösche sichtbar und verschwinden sofort wieder)

nach meinem takt, nur ZU – HU – MUH

(ZU HU MUH wird genau so gesungen, während das ZU HUH MUH hörbar wird, werden hinten behelmte rindsviecherlein sichtbar, weiblich. also kühe, die vor sich hin mühen tüen.) (kühe mit helmen.)

tief singend vom frederick ohne blümchen uff de wiese: ich bin ein VERBOTENER SONGTITEL..

(neon leuchtend riesenarsch hinten an ihm dran, sein arsch darf ruhig größer sein als der rest von ihm selbst)

fred droht: wart nur ab, 2010 (zweitausendzehn) – werden wir dann sehn…

[an der sekunde 7 und acht sitze ich noch, ich schick´euch zu, sobald ich was zu sekunde 7 und 8 weiß.]

…ok paßt auf ihr habt ja recht, man müßte dann doch schon ziemlich schnell singen, um das da unterzubekommen also ist das da oben jetzt 14 sekunden lang, das ganze wird gestreckt auf 4,5 minuten gesamtlänge und hier ist ab sekunde 15:

(im hintergrund leichtes atemholen)

nuschel, ganz tief gesungen:] und ich bin NOCH EIN VERBOTENER SONG TI TELLLL (jetzt erst bayrische mischwesen, vorne oink miss piggy, hinten kurzes schweifchen)

und ich mach mir die welt

wie sie mir gefällt

offiziell-ell-elll

schütz ich dich und dich und dich

und dich und dich und staat

es sei denn, dass der staat

’twas gegen dich und dich und… haaaat

(hier oben in der zeile wird im hintergrund leicht angedeutet, dass “leider aus zeitgründen” ein wenig – also “kompakt zusammengerafft werden muss”)

(oder so)

sekunde – ? – 17 oder 18 spätergleich.

(während der andeutung rattern in bruchteilsekunden bilder solcher demonstrationen (nein. bilder dieser demonstration. oder dieser und der vor-demonstration. oder doch auch mit der finanzkrisedemo. nein. bilder dieser demonstration. OK -> ALSO. es rattern in bruchteilsekunden BILDER DER FREIHEIT STATT ANGST DEMOS DURCH.) auswahl sagen wir 150 muß schnell rennen dauer: 5 sekunden länge. 8 bilder / fotos pro sekunde.) -> HM. bekomm t man nur 5×8 fotochn unter, schade. naja, immerhin 40.

EY, PLATZ FÜR 40 FOTOS. NICHT SCHLECHT. (aber wenn nur 40, dann passen nur fotos von der freiheit statt angst 09 rein. hm.) naja immerhin EY, PLATZ FÜR 40 FOTOS. NICHT SCHLECHT.

also zu sekunde “17 oder 18 plus 40=5 == 23” -> zu sekunde 23 dann in ein paar momentchen.




ein. …


12. september 2009 – 12.9.2009 – 12.09.2009 – sept 12th –  september twelfth – demo – demonstrationsroute – demoroute – demonstration – manifestation – capital – city – germany – freedom statt fear – freedom not fear –  shortlink: http://wp.me/psdI6-pM – motto freiheit statt angst – stoppt den überwachungswahn – gegen überwachung durch staat und wirtschaft – (aber im grunde doch eher v.a. gegen die vom staat so…) –  infos und foto  bzw. sogar ganz ganz viele fotos im pluralis majestatis, und zwar die fotos für für frühaufsteher – diese seite ist online seit 12.9.2009 7 uhr. (indy weiß es genauer, wurde aber heute zensiert. warum wurde bei indy heute zensiert, wer genau zensierte und warum gelang das ausgerechnet heute. fragezeichen.  – wer und wie lief das genau technisch.  — doppeldemo – sternmarsch – doppeldemoroute – sternmärsche – story of star marches – tausende auf dem demoding heute voll der wahnsinn.

Written by wn030

September 12, 2009 at 4:52 am

Räumungsgefahr in Berlin Friedrichshain – Demonstration am 8.9.2009

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(platzhalter, vorbereitend. fotos und bericht zur demonstration im laufe des abends vom 8. auf den 9.9.2009) – anm. 21h: weitere fotos und ergänzung des beitrags ab 23h (verwaltungsbezirk friedrichshain-kreuzberg)

[wn 030, Berlin] Am heutigen Dienstag haben in Friedrichshain 700 Menschen (anm.: s.w.u.) unter dem Motto “Keine Räumung unter dieser Nummer” für die Erhaltung räumungsbedrohter Hausprojekte demonstriert. Zur Demonstration hatte die Kampagne WBA – Wir Bleiben Alle! aufgerufen. Im Fokus standen v.a. das seit 19 Jahren bestehende Hausprojekt in der Liebigstraße 14, die  ebenfalls räumungsbedrohte Brunnenstraße 183, die Rigaer Str. 94 und die Wagenburg Schwarzer Kanal: Haus- und Wohnprojekte, die der Stadt demnächst verloren gehen könnten.

Foto: Anna Panek


Konkreten Anlaß zum Demonstrationstermin gaben drei Prozesstermine gegen Mieter der Liebigstraße 14, ein 1990 besetztes und 1992 zunächst legalisiertes Hausprojekt mit 27 Bewohnern. Nachdem 1999 das Haus an die LiLa GbR verkauft worden war, kündigte Suitbert Beulker, einer der beiden Gesellschafter der LiLa GbR, den Mietern fristlos. Die Mieter der Liebigstraße gewannen daraufhin zwar zunächst die meisten Prozesse, 2008 jedoch ist es Beulker gelungen, die Kündigungen vor dem Amtsgericht Berlin durchzusetzen (Klagegrund war u.a. die Regelung der Bestimmung von Nachmietern und die Höhe von Mietminderungen, zu den Anlässen der neuen Kündigungen vgl. Blogseite der Bewohner –Link-). Bei insgesamt 9 Wohnungen im Haus sind in vier Fällen die Kündigungen auch in zweiter Instanz (im Juni 2009 – siehe hierzu Peter Nowak in der taz vom 7.9.09 und 10.6.2009) bereits bestätigt worden.
Für den Morgen des heutigen Tages waren drei weitere Prozesstermine vor dem Berliner Landgericht anberaumt. Die Gefahr einer Räumung hängt bei Abweisung des Widerspruchs sehr real über den Köpfen der Bewohner. Zunächst ist die Urteilsfindung jedoch auf den 9. Oktober verschoben worden: wie über indymedia um 16 Uhr des heutigen Tages bekannt gegeben wurde, konnte der neue Anwalt der LiLa GbR keine Vollmacht des zweiten Gesellschafters, Edwin Thöne, vorlegen. Das Gericht soll aber bei dem heutigen Termin bereits angedeutet haben, dass die Abweisung der Berufung der auf Räumung beklagten Mieter nach Vorlage der Vollmacht  von Thöne zu erwarten ist.

Das Verhalten des Vermieters Beulker, dem die Bewohner vorwerfen, auch auf illegale Methoden zurückzugreifen, um sich der unbequemen Bewohner seiner Immobilie zu entledigen, dürfte – neben wirtschaftlichen Interessen – von persönlichen politischen Vorlieben mit angetrieben sein. Die Bewohner der Liebigstraße 14 erwähnen eine zitierwürdige Aussage von Suitbert Beulker  vor Gericht, er wolle “mit so Leuten, die nach Heiligendamm fahren, nichts zu tun haben”. So gesehen, müßten sich jetzt 80.000 Menschen fragen, ob die eigene Unterschrift unter ihrem Mietvertrag noch gültig ist. Beulker ist neben der Liebigstr. 14 Eigentümer dreier weiteren Immobilien in Friedrichshain (Rigaer Str. 94, 95 und 96).

Die Bewohner werfen dem Gericht politisch motivierte Entscheidungsfindung vor, wozu sie einige Berechtigung haben dürften: bereits im Juni hatte der Anwalt der beklagten Mieter (in der taz vom 10.6.) das Augenmerk auf den Mißstand gelenkt, dass eine Kündigung nur bei wichtigen und berechtigten Interessen des Vermieters Bestand haben könne. Dass eine in den Augen des Gerichts ungerechtfertigte Mietminderung in fünf Fällen als schwerwiegender beurteilt wird als eine überhöhte Mietforderung der Vermieter in 12 Fällen, erschließe sich daher kaum.

Die Kampagne WBA und die Bewohner der Liebigstr. 14 lenkten daher bei der heutigen Demonstration das Augenmerk auf stadtpolitische Fehlentwicklungen, die ihrer Ansicht nach die Durchsetzung einer “kapitalistischen Normalität” (WBA) zu Lasten von Mieterschutz und sozialer Wohnungsstruktur vorantreibe.

Zur Demonstration selbst: durch technische Probleme mit dem Lautsprecherwagen leicht verzögert begonnen (anm hierzu s.w.u.), verlief sie bis 20 Uhr friedlich. Berichte über den weiteren Fortgang finden sich hier: Link 1 (indy), hier werden 1500 Teilnehmer gezählt, und Link 2 (indy), mit der Angabe “über 500 Teilnehmer”. Da auch wir uns auf polizeiliche Angaben nicht verlassen wollten, wurden Teilnehmer der Demonstration zu ihrer Schätzung der Teilnehmerzahl befragt, wobei eine erstaunliche Spannweite von “350” bis “knapp über 1000” zustande kam. Wir wählten angesichts der Länge und Dichte der Demonstration zum Zeitpunkt 19:45 ein möglichst realistisches Mittelmaß für unsere o.g. Angabe. Inhaltlich angereichert wurde der Demonstrationsauftakt von Redebeiträgen von United We Stay sowie einem Gruß der  Wittenberger Besetzer, die, nach Ihrer Aufgabe der Besetzung der Wallstraße 1 am 25.8., für den kommenden 19.9. um 15 Uhr zur Demonstration am Bahnhof Wittenberg aufrufen. Zu den Auflagen bei dieser Demonstration: WBA wertet am 9.8. (indy) die auffällig und ungewöhnlich milden Auflagen aus und fragt sich, ob dies als Änderung der bisherigen Auflagenpraxis interpretiert werden kann oder als einmaliger Ausnahmefall gewertet werden sollte.

Links: die Broschüre der Kampagne WBA gegen Stadtumstrukturierung, Verdrängung von Einwohnern mit geringen Einkommen (Gentrifikation oder auch Gentrifizierung) und die Vertreibung alternativer Projekte ist hier digital abrufbar.

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anm. an einen indyergänzer bezügl. technische probleme: der ursprüngliche lauti war laut demoorga zum zeitpunkt des geplanten beginns der demo kaputt, die plane betraf den ausweichlauti, bitten also verspätet auftauchende kommentierer, sich zurückzuhalten oder gründlicher+pünktlicher zu recherchieren (“recherchieren”, falls der ergänzer m/w es hätte besser wissen müssen) bzw. sich einfach mal kurz umzuhören, bevor er seinen senf dazu gibt (“umhören”, falls der ergänzer m/w einfach nur mal was loswerden wollte). – anm. zur anm. nach nachkorrektur des bemängelten kommentars: nagut sei´s drum, kann ja mal passieren.

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…und ein kleiner nachsatz von hier aus an die taz, der am 7.9. ein aufmerksamkeit erregender tippfehler gelungen ist: ja, so kommt das. kurz durchlesen, bevor man beiträge in die zeitung setzt, sollte man dann doch schon. die rede war wohl von der brunnenstraße 183, wir erinnern: das hausprojekt, dem gegenüber ein verknallter erpel kürzlich (offiziell mit der frau entenmama) – 5? 7? – jedenfalls ein grüppchen eindeutig rötlich angehauchter linker kleiner enten gezeugt hatte. (anhänger der bio- und zoologisch orientierten berichterstattenden akuratesse, die in vergrößerungen der beweisbilder winzige leckere fliegen auf der roten wand entdeckt haben wollen, bitten wir, von weiteren hinweiskommentaren darauf abzusehen, für beiträge über erpelerdnüsse und sonstigen knabberkram sind wir nicht zuständig.) der erpel ist eindeutig kunstkenner und ein farbverliebter noch dazu, also hört endlich auf, ihn als ‘bloß verfressenen tagedieb’ zu verunglimpfen. (dafür ist die offizielle frau entenmama zuständig.)

…nachtrag zum thema: “5? 7?” – oder sagt selbst: könntet ihr das grüppchen so auf anhieb schätzen? (übrigens pssst… :] die sind jetzt schon im teenie-alter.) so sehen sie aus jetzt:(…und nochmal pssst… man beachte die farbe von der soli-kunstaktion im hintergrund: die hat bis heute gehalten…)


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nachtrag: am selben tag gab es auch eine kundgebung mit gysi und lafontaine am brandenburger tor in berlin um 17 Uhr, der anlass (gegen afghanistaneinsatz, protestkundgebung gegen den von der bundeswehr angeforderten NATO-luftangriff vom freitag, 4.9.2009) ist gewichtig und uns eine verlinkende erwähnung wert. mit ein bißchen geduld kommen Sie über einen kleinen umweg (indy und flickr-album von PM_C) zu fotos von der kundgebung.

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Written by wn030

September 8, 2009 at 12:17 pm