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Mal richtig abschalten: Antiatom-Demonstration in Berlin am 5.9.2009 und Links zum Treck (UPDATED.)

with 19 comments

[platzhalter, vorbereitend.] – [Bericht und Bilder von der Antiatom-Demonstration “Mal richtig abschalten” in Berlin am 5.9.2009 – ab 13h Hauptbahnhof] – [text/fotos: ab Nachmittag des 5.9.2009] [shortlink: http://wp.me/psdI6-o2%5D

update: (hier sichtbar bis zum 16.9.): termininfo folgeaktion (scroll down for it.)

Fotos: Anna Panek

[wn030] Berlin, 5.9.2009. Über 50.000 Menschen haben heute an einer Großdemonstration gegen den Atomkurs der Bundesregierung und für einen endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie teilgenommen (Quelle: 54.000 wurden bei der Schlußkundgebung als erste Schätzung durchgegeben). Aufgerufen hatte ein breites Bündnis von Umweltverbänden und Bürgerinitiativen mit Unterstützung von 200 Organisationen. Sie forderten die endgültige Stillegung der Atomkraftwerke. Die Schlußkundgebung fand am Brandenburger Tor statt, vor dem die Traktoren des vor einer Woche im Wendland gestarteten Antiatom-Trecks in einer langen Schlange auf der Straße des 17. Juni die Demontration mit vielen Themenwagen schwergewichtig verstärkten.

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Auf seinem roten Trecker verfolgt Bauer Stephan die Schlußkundgebung, sein Hof liegt in der Nähe des AKW Krümmel. Mit Freundeshilfe hat er es zum Treck geschafft, wenn auch mit kleiner Abkürzung. Auf einem Laster hat ein Kumpel seinen Trecker hierher gefahren, erst ab Gatow ist er bei dem Treck dabei. Zur Teilnehmerzahl sagt er: “Um ein Uhr wurde noch gemunkelt, es seien nur 30.000, ich bin froh, dass es wenigstens etwas mehr sind. Sicher hätten es weit mehr sein müssen – viele von uns befürchten Schwarz-Gelb, die Gefahr ist schon sehr real.” Jochen Stay von ausgestrahlt.de kann der Teilnehmerzahl ebenfalls positive Zeichen abgewinnen: es sei immerhin die “größte Anti-Atom-Demonstration in der Bundesrepublik seit 23 Jahren, dem Tschernobyl-Jahr 1986” und führt weiter aus: “Wir haben den Parteien heute gezeigt, womit zu rechnen ist, wenn der lang angekündigte Atomausstieg nicht umgehend umgesetzt wird. Die Anti-Atom-Sonne ist kein Relikt aus den 80er Jahren, sondern das hochaktuelle Symbol einer starken Protestbewegung”.

Am 29.08. ist der erste Antiatom-Treck mit 36 Treckern und 30 Begleitfahrzeugen von Gorleben nach Berlin aufgebrochen. Am 30.8. startete ein zweiter kleinerer Treck von Lüneburg aus, der zum ersten Treck hinzustieß. Eine Woche lang war der Treck – mit Zwischenstops am Schacht Konrad (31.8.), an der Asse (am 1. und 2.9.) und in Morsleben (am 3.9.) –  nach Berlin unterwegs.

In Morsleben ist es am 3.9. gegen 11 Uhr zu Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen, die Pfefferspray einsetzte.  Ein Polizist hat dabei eine Schusswaffee gezogen (erste Informationen: indy1indy2contratom.de – nachmittags bei der taz: taz.de am 3.9.Frankfurter Rundschau – die gezogene Schusswaffe bei der FR ist auf einem Foto zu sehen – taz geht auf den vorfall am 4.9. nochmal ein).

Der letzte Zwischenstop des Trecks, der laut AP  bereits am 1.9. auf über 100 Fahrzeuge angewachsen war – quelle – , war Potsdam am 4.9. Dort wurde um 12h eine Kundgebung abgehalten.

Der zweite, “schnelle” Treck, startete am Freitagmorgen (4.9.) in Lüchow mit ‘über 200’ (anti-atom-treck.de) bzw. 230 Fahrzeugen (quelle indy).

Onlinemedienlinks:

Graswurzel.tv: Der erste Treck startet am 29.08 in Gorleben Aufnahmen von der Auftaktdemonstration, Start des Trecks graswurzel.tv

Grazwurzel.tv: Filmaufnahmen von der Abfahrt des zweiten Trecks am Freitag (4.9.) in Lüchow: graswurzel.tv

Graswurzel.tv: Impressionen von der Strecke graswurzel.tv

Presse:
taz 31.8.
jW 31.8.
taz 2.9.
taz 3.9. (Rückkehr der Atomveteranen)

30 Jahre nach dem als legendär geltenden Gorleben-Treck 1979 (Gedelitz-Hannover) will die spürbar wiedererstarkende Antiatombewegung an ihren Erfolg vor 30 Jahren anknüpfen. Der Treck war damals am 25.3.79 gestartet und mündete am 31.3. in der “größten Demonstration in der Geschichte Niedersachsens” mit 100.000 AKW-Gegnern in Hannover.

In einem recht kläglich wirkenden Versuch, der erwarteten negativen Öffentlichkeitswirkung zu begegnen, hatte der Energiekonzern RWE für den 4.9. Auszubildende des eigenen Unternehmens zu einer Pro-Atom-“Kundgebung” in Biblis beordert (taz: RWE lässt demonstrieren). Vor Beginn der PR-‘Kundgebung’, an der 1.500 Azubis teilgenommen hatten, ist Greenpeace die Projektion eines riesigen Totenkopfes auf dem Kühlturm des Atomreaktors Biblis A gelungen: Artikel zur Greenpeace-Aktion.

Weitere Links zu contratom, campact, ausgestrahlt.de, BI lüchow-dannenberg (incl. Links zur Bildergalerie mit Fotos von Treck und Auftaktdemonstration) und zu weiteren aktiven Seiten finden sich in den Einträgen zum 29.8. und 5.9. auf dieser Seite. Für die Zeit der Koalitionsverhandlungen kündigen die Veranstalter weitere Aktionen in Berlin an, u.a. eine “Ständige Vertretung” mit Demonstrationen bei den Koalitionsrunden. Details folgen.

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abschließend, aktuell zur kommenden bundestagswahl, unsere videoempfehlung.

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Foto: Anna Panek


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Berlin, vor dem Bundeskanzleramt, 16.9.2009 (Mittwoch):

Folgeaktion der BI Lüchow-Dannenberg mit ausgestrahlt.de.

(name: “Endlagersuche im Regierungsviertel”)

Uhrzeit symbolisch und konkret:

5 vor zwölf, also 11:55 h

ausgewählte visuelle impressionen von dieser veranstaltung können wir hier verlinken und…

…und der text von wn030 zu dieser veranstaltung ist relativ knapp und bündig. einer unserer berichterstatter m/w hat der dame auf der leiter (fotolink klick) eine frage gestellt. sie war recht rasch und deutlich formuliert und lautete wie folgt: “wieviel wetten Sie darauf, dass das endlager sich direkt unter dem bundeskanzleramt befindet, falls es zu einer wiederwahl kommt?”– die antwort darauf war ebenfalls nicht lange ergrübelt und lautete “99!”. die kurze nachfrage (für unsere leser vor ort gestellt worden): “von was?” erhielt die nicht minder prompte antwort (mehrstimmig):

“von der bevölkerung!”


…und weil bis morgen (17.9.) (und 27.9.) noch ein bißchen zeit

für MUCKE ist…

16.9.2009 – 16.09.2009 – sept 16th – september 16th – 16. september – zwotausendundacht.

Written by wn030

September 4, 2009 at 3:33 pm

19 Responses

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  1. 24. April: Aktions- und Menschenkette zwischen Krümmel und Brunsbüttel

    Am 24. April 2010 wird es eine große Anti-Atom-Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel in Norddeutschland geben. Zigtausende werden ein starkes Zeichen für das Ende der Atomenergie setzen.
    Wir brauchen viele mobilisierende Kräfte…halt Dich auf dem Laufenden unter: http://www.ausgestrahlt.de/aktionen/menschenkette.html

    wn030: txssssssssssss. vielen dank für das einsetzen. haben darauf gewartet. was wär die medienwelt ohne das twitscherchen. so ist es doch auch ein bißchen einfacher, dranzubleiben. ab jetzt sucht dieses medienblatt hier ganz offiziell und etwas dringend ein unternehmen, das mobilität für journalisten anbietet. und dafür etwas werbung machen möchte. konkret suchen wir nach ein paar kilometern mobilität zu “journalistenkonditionen”. ist das unternehmen schon erfunden, d.h. – ist der bizplan dafür schon geschrieben, copyrights geklärt? schon online oder wird eure webseite noch entwickelt? wenn ersteres, wie lautet eure mailadresse? interessierte unternehmen melden sich bitte unterhalb dieses eintrags.

    .ausgestrahlt

    February 1, 2010 at 4:03 pm

  2. (presseinfo 17. März 2010)

    Großdemonstration mit Umzingelung des AKW Biblis am 24. April

    Breites gesellschaftliches Bündnis kündigt massenhaften Anti-Atom-Protest an

    Zeitgleich zum geplanten Anfahren von Block A des AKW Biblis machen Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbände mit breiter gesellschaftlicher Unterstützung mobil für die Stilllegung der Atomkraftwerke. Für den 24. April rufen sie unter dem Motto „KettenreAktion: Atomkraft abschalten!“ zur Umzingelung des AKW Biblis auf.

    Zum geplanten Anfahren des bundesweit ältesten Reaktors erklärte Michael Wilk, Notfallmediziner und einer der Sprecher der Aktion: „Den Meiler wieder hochzufahren ist fahrlässig und spielt vorsätzlich mit dem Leben der Menschen im Rhein-Main-Ballungsraum.“

    Matthias Weyland, Regionalgeschäftsführer beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ergänzte für den Trägerkreis: „Die Wut in der Bevölkerung wächst! Am 24.4 werden Tausende Menschen bei der zentralen süddeutschen Demonstration in Biblis auf die Straße gehen. Dabei wird bewusst auch von anderen AKW-Standorten nach Biblis mobilisiert.“

    Die Anti-Atom-Umzingelung wird organisiert von Anti-Atom-Initiativen aus Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg sowie verschiedenen Umweltorganisationen. Die Aktion wird inzwischen von über hundert Organisationen unterstützt, darunter auch Gewerkschaften und Parteien.

    Alle Informationen wie zum Ablauf der Anti-Atom-Umzingelung sowie zu geplanten Bussen und Sonderzügen finden Sie unter http://www.anti-atom-umzingelung.de

    Die Demonstration findet in Abstimmung mit den weiteren Aktivitäten zum Tschernobyl-Jahrestag statt. Am 24. April werden auch im nordrhein-westfälischen Ahaus Atomkraftgegner demonstrieren, in Norddeutschland findet eine Menschenkette zwischen den AKW Krümmel und Brunsbüttel statt. In der Woche zuvor startet vom Wendland aus ein Traktor-Treck zum AKW Krümmel.

    Pressekontakte des Trägerkreis Anti-Atom-Umzingelung:

    E-Mail: presse@anti-atom-umzingelung.de

    Dr. Michael Wilk (AKU Wiesbaden): Tel.: 0171-4548280

    Matthias Weyland (BUND Rhein-Neckar-Odenwald): Tel.: 0163-7758838

    teeater

    March 17, 2010 at 12:10 pm

  3. ps: am heutigen 19.3. erscheint in der taz ein artikel zur für den 24.4. geplanten umzingelung (von felix lee)

    teeater

    March 19, 2010 at 3:53 pm

  4. (update)

    zur aktion am samstag, 10.4.2010 (mobilisierungsaktion für die ketten-re-aktion am 24.4.2010) – menschenketten gegen atomkraft in vielen großstädten in deutschland

    teeater

    April 11, 2010 at 4:53 pm

  5. Pressemitteilung der Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen
    (Träger der Biblis-Umzingelung vom 24. April 2010)

    Freiburg, 25. Juni 2010

    *Hochradioaktiver Atommülltransport über südwestdeutsche Autobahnen steht kurz bevor*

    In den kommenden Tagen soll hochradioaktiver Atommüll vom Kernforschungszentrum GKSS bei Geesthacht an der Unterelbe über eine Strecke von 1500 km zum Kernforschungszentrum Cadarache in Südfrankreich nahe Marseille gebracht werden.
    Bereits seit Dienstagvormittag haben Atomkraftgegner/innen in Geesthacht gegen den bevorstehenden Abtransport von radioaktiven Brennstäben protestiert.(a)

    Dieser Transport soll per LKW im allgemeinen Straßenverkehr erfolgen und wird dabei auch Südwestdeutschland durchqueren. Der Atommüll in Form von 52 Brennstäben stammt vom einzigen deutschen Frachter mit Atomantrieb, der 1979 stillgelegten „Otto Hahn“. Seit 30 Jahren lagerte das radioaktive Material auf dem Gelände der GKSS und soll nun im französischen Cadarache zusammen mit Atommüll aus dem ehemaligen Kernforschungszentrum Karlsruhe umverpackt werden. In vier Transport- und Lagerbehältern vom Typ CASTOR KNK soll anschließend wiederum ein Transport erfolgen. Diesmal über eine Strecke von 1800 km in das Zwischenlager Nord bei Greifswald-Lubmin – per Bahn.

    “Wir fordern den Stopp dieser völlig absurden Atommüllverschiebung. Der Transport gefährdet Millionen Menschen entlang der Fahrstrecke quer durch Deutschland und Frankreich, ein Unfall mit massiver Freisetzung von Radioaktivität könnte ganze Ballungsräume unbewohnbar machen und viele Todesopfer fordern. Wegen der behördlichen Geheimhaltungspolitik bezüglich der Transportzeit und -route wird ein derartiger Unfall die lokalen Katastrophenschutzbehörden und Einsatzkräfte wie Feuerwehr, Rettungsdienste oder THW völlig unvorbereitet treffen.
    Wir bitten Verkehrsteilnehmer/innen im Umfeld polizeilich begleiteter Schwerlasttransporte in den kommenden Tagen besonders vorsichtig zu fahren, falls der Transport unverantwortlicherweise doch rollen sollte. Den Müll vom Parkplatz Geesthacht zum Parkplatz Lubmin mit einem Umweg von 3.000 km zu verschieben, bringt ihm seiner Entsorgung keinen Millimeter näher, deshalb sollte er bleiben wo er ist.
    Die Problematik der ungelösten Endlagerung lässt nur einen Schluss zu: Jegliche weitere Atommüllproduktion ist einzustellen, alle Atomanlagen müssen sofort abgeschaltet werden“, erklärte Thomas Rosa von den Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen.

    Rückfragen an Holger Hillenbrandt, Tel.: 0160/92844452
    oder an Thomas Rosa: t.rosa@gmx.net

    (a) Näheres zu den Protestaktionen in Geesthacht:
    Artikel:
    http://wendland-net.de/index.php/artikel/20100623/geesthacht-luftiger-protest-gegen-atommuell-23770

    Fotos:
    http://yfrog.com/mwgeesthachtj (Quelle “Eichhörnchen”)
    http://www.eichhoernchen.ouvaton.org/deutsch/anti-atom/gkss/bilder.html
    (Fotos frei nutzbar unter Angabe der Quelle “Eichhörnchen”)

    Pressekontakt in Geesthacht: Cecile Lecomte, Tel.: 0163/7342462

    *Hintergrund*:

    1. Das GKSS-Forschungszentrum

    Das GKSS-Forschungszentrum wurde 1956 als Gesellschaft für Kernenergieverwertung in Schiffbau und Schifffahrt GmbH (GKSS) im Geesthachter Ortsteil Krümmel gegründet.
    Den Vorsitz übernahmen u.a. Erich Bagge (1) und Kurt Diebner (2), zwei Physiker welche bereits in der Nazizeit an der Atombombe forschten und diese Forschungen in der Nachkriegszeit fortsetzten. In der Folge wurden auf dem Gelände zwei Forschungsreaktoren errichtet, der Forschungsreaktor Geesthacht 1 (FRG 1) nahm 1958 den Betrieb auf und wurde 2010 stillgelegt. Der FRG 2 startete 1963 und wurde 1993 stillgelegt.

    Das im Wesentlichen vom Bund (90%) und den Ländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg und Brandenburg (10%) finanzierte GKSS ist Mitglied der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Auf dem Gelände befindet sich ebenfalls die Landessammelstelle für radioaktive Abfälle der Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

    In der Umgebung des GKSS und des Atomkraftwerkes Krümmel wurde eine der höchsten Leukämieraten bei Kindern weltweit festgestellt. Als eine mögliche Ursache ist die Freisetzung von radioaktiven Kügelchen durch einen Unfall auf dem Gelände der GKSS im Gespräch.(3)

    2. Atommüll der „Otto Hahn“

    Der atomgetriebene Frachter „NS Otto Hahn“ wurde 1968 fertiggestellt und ab 1979 stillgelegt. Die damaligen Stillegungskosten betrugen laut Angaben der GKSS 46 Millionen DM. Das Schiff wurde nach dem Ausbau des Reaktors mit einem konventionellen Antrieb weiterbetrieben und 2010 abgewrackt.(4)

    Auf dem Gelände des GKSS wurden anschließend die 52 Brennstäbe, der Reaktordruckbehälter und weitere Abfälle wie gebrauchte Schutzkleidung, Filter und Rohre gelagert.(5) Die Öffentlichkeit erfuhr von den im FRG 1 gelagerten Brennstäben erst durch den geplanten Abtransport, bis dato vermutete man diese im ehemaligen Kernforschungszentrum Karlsruhe.(6)

    Das GKSS hat das Unternehmen Nuclear Cargo & Service (NCS) beauftragt, die 52 Brennstäbe aus dem Atomschiff in Transportbehältern des Typs TN 7-2 mit dem LKW in das französische Kernforschungszentrum Cadarache zu transportieren.(7)
    Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat am 1. Juni 2010 die Genehmigung für diesen Transport erteilt.

    Die 49 bestrahlten und 3 unbestrahlten Brennstäbe der „Otto Hahn“ sollen in Cadarache zusammen mit abgebrannten Brennstäben aus der Kompakten Natriumgekühlten Kernreaktoranlage KNK (‘Schneller Brüter’) und bestrahlten und unbestrahlten Brennstäben aus Nuklearexperimenten des ehemaligen Kernforschungszentrums Karlsruhe in vier Behälter des Typs CASTOR KNK umgeladen werden.

    Anschließend sollen diese Behälter per Bahn in das Zwischenlager Nord auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Greifswald-Lubmin verfrachtet werden und dort für unbestimmte Zeit gelagert werden.(8) Das BfS hatte diesen Transport bereits am 30. April 2010 genehmigt.

    Der Abfahrtstermin und die Transportroute werden von den Behörden geheimgehalten, für den Transport zuständig sind die jeweiligen Innenministerien der Bundesländer.

    (1) http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Bagge
    (2) http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Diebner
    (3) http://www.anti-atom-aktuell.de/archiv/174/174schweigen.html /
    http://www.anti-atom-aktuell.de/archiv/136/136grauzone.htm
    (4)
    http://www.gkss.de/imperia/md/content/gkss/presse/geschichte/gkss_50jahre_kapitel1.pdf
    – S. 25
    (5)
    http://www.bergedorfer-zeitung.de/geesthacht/article73212/Noch_mehr_Atom_Muell_auf_dem_GKSS_Gelaende.html
    (6)
    http://www.bergedorfer-zeitung.de/geesthacht/article72996/Noch_immer_52_Brennstaebe_in_Geesthacht.html
    (7) http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/der-transporteur-hat-das-sagen/
    (8) http://linkszeitung.de/akwcas100615liz.html

    ———————————————————————–
    Die Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen sind ein seit über 10 Jahren bestehender Zusammenschluss von Gruppen der Anti-Atom-Bewegung aus Südwestdeutschland. Sie haben einen wesentlichen Teil der Aktion „Anti-Atom-Umzingelung“ in Biblis organisiert.
    Webseite der Initiativen: http://www.atomausstieg-sofort.de/
    Webseite der Biblis-Umzingelung: http://www.anti-atom-umzingelung.de/

    Presseservice der Aktion “Anti-Atom-Umzingelung” am 24. April 2010 in Biblis.

    teeater

    June 27, 2010 at 12:48 pm

  6. update juli 2010:

    “12. Castortransport nach Gorleben. (vom 19. 07. 2010)

    Im Herbst 2010 wird ein weiterer Castortransport in das niedersächsische Zwischenlager Gorleben erwartet. …)

    hier geht’s mit hintergrund-kurzinfo und pdf-aufruflink weiter.

    und der gesamt-widerstandskalender (von contrAtom) für spätsommer, herbst, winter 2010 ist hier zu finden. dabei ist auch – zitat: – “18. September – Großdemo in Berlin: Schluss jetzt mit Atomkraft! – Am 18. September ist in Berlin eine Großdemonstration mit Umzingelung des Regierungsviertels geplant. Denn wenn Bundestag und Bundesregierung über ein sogenanntes “Energiekonzept” diskutieren, habe auch wir ein Wörtchen mitzureden! – Für Samstag, 18. September, organisieren .ausgestrahlt und andere Organisationen deswegen eine Großdemo gegen Atomkraft in Berlin. Unsere Nachricht: Die Zukunft der Atomenergie heißt Abschalten. Gegen die Mehrheit der Bevölkerung hält die schwarz-gelbe Bundesregierung an ihren Atomplänen fest. Sie will die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängern – und den Bundestag möglicherweise noch im September darüber entscheiden lassen. – Wir sagen: Schluss jetzt!” und den rest des demoeinladungstextes kann man auf dieser extraseite hier nachlesen.

    weitere links zur großdemo am 18.9.2010 sind auf unserer termine-seite zu finden.

    btw aktuell — am 31.7.2010 wird ein störfall im AKW Biblis-B gemeldet…

    teeater

    July 24, 2010 at 8:21 pm

  7. update tickerchannel

    ausgestrahlt – RT @campact 4000 Menschen forderten heute in 41 Städten von Bundesregierung endlich “mal richtig abschalten” http://bit.ly/9MjYnk #antiakw

    teeater

    August 21, 2010 at 5:22 pm

  8. SPIEGEL_Top

    Koalitionsgipfel im Kanzleramt: Merkel bittet zum Atom-Showdown http://bit.ly/cP63Lm

    (und siehe unseren eintrag weiter unten unter september im kalender…-> navileiste “kalender / termine / dates”)

    6.9.2010 (lobby setzt akw-verlängerung durch) – http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-09/atom-akw-laufzeiten-oppsition

    teeater

    September 5, 2010 at 11:22 am

  9. teeater

    September 6, 2010 at 2:47 pm

  10. X-tausendmalquer plant große Sitzblockade gegen den Castor2010 http://fb.me/up6tdQ8H

    teeater

    September 8, 2010 at 2:37 pm

  11. http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=blog&artikel=1076 – “Zwei Tage nachdem die Bundesregierung Ihre Pläne zur Verlängerung der AKW-Laufzeiten verkündet hat, tritt die Kampagne Castor Schottern an die Öffentlichkeit. Zur bundesweiten Kampagne gehören mittlerweile 39 Gruppen, Initiativen und Organisationen von Flensburg bis München, von Düsseldorf bis Berlin – und aus dem Wendland selbst. … Die Kampagne Castor Schottern kündigt für die nächsten Wochen Aktionstrainings in zahlreichen Städten an. …”

    Grüne Presseschau: Geheime Absprachen mit Strombossen http://bit.ly/9koHik

    FRonline Koalition plant Sicherheitsstandards bei Atomlaufwerken zu senken.http://ow.ly/2BBvG

    ausgestrahlt – 150 Atommüll-Fässer vorm Bundestag zeigen Abgeordneten, worüber sie wegen AKW zu beschließen haben http://bit.ly/9JCYYO (ebenf. vom 9.9.)

    transparency_de – Pressemitteilung: Transparency kritisiert schriftliche Geheimvereinbarung der Bundesregierung mit den Energiekonzernen http://bit.ly/9VJagO

    9.9.2010 – spiegel – Geheimabsprache mit AKW-Betreibern: Atom-Deal enthält Schutzklausel für Regierungswechsel http://bit.ly/bW8irc

    teeater

    September 9, 2010 at 10:21 am

  12. […] Geheimvertrag zwischen der Bundesregierung und Atomkonzernen vom 6.9.2010, über den heute u.a. Medien wie der SPIEGEL berichtet […]

  13. teeater

    January 12, 2011 at 2:23 pm

  14. kleines update zwischendurch: nächste menschenkette ist in planung (für den 12. märz 2011)

    http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/menschenkette-2011.html

    Protest am laufenden Meter – Menschenkette durch Baden-Württemberg – Atomausstieg in die Hand nehmen! Am 12. März 2011: http://is.gd/72t3jH

    Zwischendurch TV-tip http://blog.greenpeace.de/blog/2011/01/18/film-restrisiko-fiktion-und-wirklichkeit/

    AUFTAKTDEMONSTRATION: 12.2.2011 in Greifswald – CASTOR fährt am 15.2. in Karlsruhe los und wird am 16.2. in Lubmin erwartet – AntiAtom

    via antiatom berlin: Auftaktdemo: Samstag 12. Februar 2011 Greifswald http://fb.me/NpVmqPEm

    via Aufstand S 21: Termin vormerken! 12. März 2011: Menschenkette vom AKW Neckarwestheim nach Stuttgart.. http://fur.ly/4em3 Bitte RT

    teeater

    January 12, 2011 at 3:16 pm

  15. castorticker meldet um 13:30: “Seit heute morgen blockiert Greenpeace die Zufahrt der Atomanlage in Karlsruhe mit Ankettaktion und Hebebühne. http://bit.ly/dKrSoY

    13:25 castorticker: “Die Greenpeace-Blockade wurde inzwischen vollständig geräumt und die Schienen werden repariert. Die Räumung dauerte insgesamt ca. 9 Stunden.”

    http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=7635502/168whkw/index.html – Karlsruhe: Polizei transportiert Castor-Gegner samt Gleisen ab

    teeater

    February 15, 2011 at 12:43 pm

  16. update – ein jahr nach fukushima

    empfehlenswerter beitrag von ZDF: die fukushima-lüge
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1576888/ZDFzoom-Die-Fukushima-Luege#/beitrag/video/1576888/ZDFzoom-Die-Fukushima-Luege

    und ein beitrag am 11.3.: Störfall D-Land (wie schlecht D-Land auf einen atomaren supergau vorbereitet ist)
    http://planet-e.zdf.de/ZDFde/inhalt/26/0,1872,8486458,00.html

    .

    teeater

    March 11, 2012 at 12:04 pm

  17. teeater

    March 11, 2012 at 9:19 pm

  18. leser

    December 4, 2012 at 6:25 pm

  19. Link zu einem Foto (Castor schottern November 2011), das wir nie wieder stundenlang suchen müssen wollen.

    wn030-7

    December 10, 2012 at 1:23 am


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