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BundesVerfassungsGericht kam heute “auf Gedanken”… – Dortmund stellt sich quer am 4.9.2010 (GER)

with 21 comments

[wn030] Wir unterbrechen aufgrund einer dringenden Meldung. Am heutigen Morgen (4.9.2010) zeigte das Deutsche Bundesverfassungsgericht, was von ihm im Ausland gehalten werden kann. Inoffiziell aufgrund “mangelnder Beweise” zur Gefahr von Sprengstofftransporten der Nazis zur Demonstration in Dortmund, offiziell sogar ohne Nennung dieser nachgewiesenen Gefahr, hob das Bundesverfassungsgericht heute das polizeilich erteilte Verbot der Neonazi-Demonstration auf. [Details hier.]

Da anschließend ein sich deutlich als ein Desinformationsversuch erkennbar gebender medialer Vorfall beobachtet wurde (wir vermuten hier eine bestimmte Strömung in der polizeilichen Struktur als Täter und warten auf Nachweise, dass dies nicht so sei via Dokumentebereich auf http://213.251.145.96/), folgen ab 15 Uhr Updates auch auf dieser Stelle. Wir versuchen, so life wie möglich von vor Ort [medial transmittiert] zu berichten. (PS. Nachträgliches Update. Hallo Polizist oder Polizistin, der Sie mit so einigen Sachen von heute eventuell nicht wirklich einverstanden sind. Sie können Dokumente, die Mißbrauch von Dienstanweisungen, Sadismus im Amt, gezieltes Streuen von Falschmeldungen über polizeifreundliche Medien (zum letztendlichen Ziel der Stärkung einer bestimmten Strömung in dieser Struktur)  und politische halbe oder fortgeschrittene Idiotie nachweisen, DIREKT EINSENDEN über DIESEN LINK. update 2011: und fall der kasten dort überfüllt ist, nach http://openleaks.org – sobald Sie dort nach der onlineschaltung den upload-knopf entdecken können.) Die Verbindung ist gut verschlüsselt von Leuten, die in einem ziemlich großen Netzwerk sogar US-amerikanische Top Secret Military Codes zu knacken geschafft haben KORREKTUR, lassen Sie sich also trotzdem von Gerüchten nicht durcheinanderbringen. Bradley ist als Verdächtiger ins Gefängnis gekommen, weil er einem Unbekannten gegenüber im Chat über die Sache angegeben hat. Angeben können viele, Stories erzählen ist nicht schwer – ob das als Beweis für einen “legalen” Mord an Bradley in den Staaten ausreicht, muß man erstmal sehen. Fakt ist: er ist NICHT durch das Netzwerk / die Netzverbindung ins Visier geraten, die Verbindung ist zuverlässig. WH: Dokumente können konnten eingesendet werden HIER. Die Plattform wird von Journalisten zur Sichtung und medialen Aufarbeitung der Dokumente verwendet. Dieser Kontakt ist sicherer, als wenn Sie sich [z.B. per widerrechtlich abgehörtes Telefon etc.] mit einer Zeitung oder einem Journalisten direkt in Verbindung setzen würden. WH: HIER DIREKT. Sie erreichen diese Seite über DIESEN LINK.)

Hier erstmal ein erstes Bild von den Sitzblockaden [wir warten auf Bestätiung von entweder 3 oder 50 Festnahmen 150 Festnahmen (um 15:30 gezählt) bei den Sitzblockaden, die wir via EA und Zeugen vor Ort einholen werden]

Foto: websnapshot wn030 via Bilderdatenbank. Werter Fotograf oder Handybesitzer: bitte setzen Sie sich bei Bedarf über einen der unter “About” (Navileiste > pages)sichtbaren Mailkästen  mit uns bezüglich Klärung der Autorrechte in Verbindung.

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updates via tickerchannel.

Quellen. DortmundQuer et al.

Zwischenbericht vom EA: bisher rund 150 Festnahmen. Anwälte sind unterwegs. EA-Nummer: 0231 / 222 111 6 #DSSQ #Antikriegstag

(wir fassen zusammen und setzen den o.a. Beitrag nach Abschluss der Web- und Telefonrecherchen fort… bis dahin Tickerchannel-News…)

16h: tickerchannel meldet: Polizei hat Verhandlungen für eine Demo abgebrochen. Ab jetzt: Protest in Hör- und Sichtweite der Nazis – über Schiller- bzw. Bülowstraße

Polizei: 10.000 -15.000 Teilnehmer bei Gegendemos, 466 Rechtsradikale am Hafen http://bit.ly/aKMnjq #DSSQ #ASF #DORTMUND

muss zu den o.a. Zahlen evtl. dazugezählt werden: Vereinzelte Festnahmen Kreuzung Leopold/Malickrod. Angespannte Stimmung. #dssq (kurz nach 16:15h)

kurz nach 16:25: Bullen greifen wahllos Leute bei Mallinckrodtstr. Ecke Leopoldstr. raus. Passt auf einander auf. EA ist informiert.

Beachtet diesen Eintrag von vor 2 std: +++ 14.03 Uhr +++ Eine weitere Zahl ist im Umlauf: Bei den Sitzblockaden und Auseinandersetzungen der Linksautonomen mit der Polizei habe es bislang etwa 50 Festnahmen gegeben. Bislang ist nur ein verletzter Polizist bestätigt. (quelle: hier / ticker ) <> wn030: ebenso warten wir auf die Bestätigung der über 150 jetzt. Die Bestätigung kommt dann wahrscheinlich erst nächste Woche. Desweiteren (an Ticker-Tipper) – das mit den Linksautonomen verbitten wir uns. Sitzblokaden und Potest gegen Neonaziaufmärsche sind LEGALER PROTEST VON LEUTEN, die offensichtlich mehr vom Geschichtsunterricht intus haben als die Damen und Herren in den albernen verfassungsgerichtlichen Rotroben UND sie sind eine Angelegenheit mit ZIEMLICH BREITEM Spektrum. Die “Linksautonomen” als Begriff werden dann später nur für die Polizeiberichte nutzbringend angewendet… also Vorsicht mit sowas, wenn man bitten darf.

Weitere Bilder von vor Ort werden gerade über die eigens für DSSQ eingerichtete Webseite zur Verfügung gestellt, Fotos erreichbar ab 16:45: hier ist der Link

wenn der #twypo “Zahlreiche Gruppe haben ihren Widerstand angekündigt” dort korrigiert ist, dann müssen wir uns vielleicht für diesen Link hier nicht zu Boden schämen…

weitere Bilder: erreichbar seit 17:15 – hier. (derwesten.de)

ein kleiner nachträglicher uploadlink von DortmundQuer: no parasan. bye-bye, nazi. (mit text.)

link zu Basta! (mit updates) 

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Foto: websnapshot wn030 via Bilderdatenbank (gesendet von DortmundQuer). Werter Fotograf oder Handybesitzer: bitte setzen Sie sich bei Bedarf über einen der unter “About” (Navileiste > pages) sichtbaren Mailkästen mit uns bezüglich Klärung der Autorrechte in Verbindung.

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Foto: websnapshot wn030 via Bilderdatenbank (gesendet von DortmundQuer). Werter Fotograf oder Handybesitzer: bitte setzen Sie sich bei Bedarf über einen der unter “About” (Navileiste > pages) sichtbaren Mailkästen mit uns bezüglich Klärung der Autorrechte in Verbindung.

 

 

gegen 19h auf wdr schon online (von piratengegenrechts durchgesendet): “Verfassungsgericht hebt Verbot rechter Versammlung auf – Großer Protest gegen Rechts”

Ein Update zur Lage der Betroffenen um 21h am 4.9.2010: Das Infobüro schließt bald. Immer noch Leute in der Gesa. – EA: 0231/2221116 und Infotelefon 01578 / 8055466 bleiben weiter erreichbar

21:15:  dortmund-quer-erstes-fazit/

21:30: Gemeinsame Pressemitteilung von “Dortmund stellt sich quer” und Fraktion die LINKE im Landtag NRW.

 

 

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(Keywords: DSSQ, Dortmund stellt sich Quer, Anti-Neonazi-Blockade, Sitzblockade, wir erwarten a) Aufklärung einer jeden Festnahme von Sitzblockadenteilnehmern sowie b) Klärung des Desinfo-Vorfalls via polizeinahe Zeitung (RN). Open call for LEAK via http://wikileaks.org) – http://wp.me/psdI6-TN

Written by wn030

September 4, 2010 at 1:49 pm

21 Responses

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  1. #twypo? steht da oben irgendwo #twypo? Ja also nach unserem Kenntnisstand hat bislang weder Mr. “prefer without” (Obama wartet jetzt auch auf den prosecutor…) noch eine der anderen superschnellen Twitterschichten [nach dem 5tageurlaub wg Umzug nach James-Bond-Höhle] den hy per pein lichen Tippfehler [“Le Monde Diplomatic” und dann direktlink zur Le Monde Diplomatique…] zu korrigieren geschafft. Wir haben ein paar Retweets eingefangen und um Tippfehler-Korrektur oder Löschung gebeten und bislang haben alle grinsend lieber gelöscht als Tippfehler von jemandem auszubügeln, der seinen eigenen #twypo geflchtst selber zu korrigieren hat. Was wir schwer in Ordnung finden übrigens.

    Das wird noch Gesprächsstoff für 2020…

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    wn030-6: re “Obama wartet jetzt auch auf den prosecutor…” – du, wo’s mir grade einfällt – F.CK! ich sollte meinen dad warnen…

    btw. gestern #joke im tickerchannel gesichtet – “listen, j. we have to talk. you also preferred without, as fas as I remember. do you have a lawyer?” (mariamagdalena2JeezasChrajst)
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    (oh achso, hi – du fragst dich, was das thema hier soll? schau mal unter newscompact nach [navileiste], dort genaueres. und erm macht euch auf was gefasst. euren und unseren schuldkatalog könnt ihr euch gar nicht vorstellen, wenn die damit in schweden durchkommen, die beiden bunnybiester. sex ist dann verboten und leider gesetzesbruch. also viel spaß dann so… – erm PIRATEN? schon in schweden angerufen??…)

    …und während also der konsensual begangene verbrecherische sex zwischen volljährigem männlein und weiblein (konsensual, war früh genug im ersten polizeibericht zu lesen, da gab’s keinen zwang außer der üblichen baggerei bis funken übersprang, auf die sie antworten konnte mit watsche [verbaler oder praktisch-deutlicher watsche] oder mit “naja gut ok”, bzw. hier mit etwas mehr als nur “naja gut”, nicht wahr.) – (da gab’s sogar ein deutliches zitat von ihr, im polizeibericht selbst. “nö also bedroht fühle ich mich von dem nicht…”) jedenfalls während dieser verbrechersex begangen wurde und jetzt strafrechtlich verfolgt werden soll, damit die politisch interessierte kandidatin für die schwedische “brotherhood”-bewegung nicht gegen die piraten verliert… (einerseits bekommt sie selbst im laufe der tage und wochen fahrt… “jetzt erst recht”…, andererseits treibt der rechtsanwalt an und natürlich brotherhood. achdu, die schwedische piratengefahr, was man nicht alles macht, um die nicht durchkommen zu lassen, zur not sex verbieten, wird schon irgendwie durchkommen… meiomei) – während also diese farce weiterläuft, bleiben ganz andere themen in den medien komischerweise unter der aktionspotentialschwelle, irgendwie komisch – handelt es sich hier doch immerhin um vorfälle der pädophilie. im pentagon. pentagon versucht, zu dementieren, aber leider… was nachweisbar, das nachweisbar. wo steht das in den zeitungen? wir warten… schließlich … geht’s hier nebenbei um wiklileaks, oder? und darum, dass zensur, ja dass also zensur laut zensursula doch ursprünglich angeblich so notwendig, weil pädophilie und damit dann nach der zensur nicht mehr soviel pädophilie. und nun also soll wikileaks der garaus gemacht werden [was man ja nicht zensur nennen kann, wo kämen wir denn da hin…] – der garaus, als würde das so einfach gehen – der garaus wiederum auf wunsch von pentagon… und gleichzeitig huch – hier ist sie. die pädophilie. im pentagon. und nun? meine damen und herren kollegen da draußen – wie wär’s mal mit AN DIE ARBEIT?!!

    WH: Kinderpornographie im Pentagon. Hier ist der Link.

    UPDATE 5.9.2010: LINK (dokumentationsarchiv) – translated to sev languages plus video about it

    teeater

    September 4, 2010 at 4:51 pm

  2. final comment von wn030-9 (aus Berlin). Anlässlich der zu uns durchgedrungenen polizeilichen Aufrüstung zum 11.9.2010.

    Google: “Wo bleiben die Namenschilder, Herr Glietsch?”

    teeater

    September 4, 2010 at 8:12 pm

  3. udates zum beitrag oben [beitragscontent wird jetzt eingefroren, updates hier]

    http://www.dielinke-nrw.de/3463.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=14727&tx_ttnews%5BbackPid%5D=3456&cHash=8ccff320d9 (LINKE verurteilt übermäßigen Polizeieinsatz gegen friedlichen Protest)
    (nicht nur die LINKE tut das, die anderen haben das ihrige aber noch nicht rumgetweetet… wir warten.)

    ebenf. v. 5.9.: http://www.rf-news.de/2010/kw35/frankreich-stuttgart-dortmund-ein-wochenende-des-volkswiderstands-gegen-reaktionaere-regierungspolitik-und-neofaschistische-demagogie

    teeater

    September 5, 2010 at 10:44 am

  4. …ps… zu den zwei weiter unten sichtbaren bildern da oben. bei denen bleiben wir sprachlos. man sieht (- man sieht das bei recherchen vor ort, bei demonstrationen, ziemlich deutlich -) diese leute in uniformen kommen nicht einmal mit der ausbildung ihrer eigenen hunde klar.

    das man ihnen jetzt aber erlaubt, menschen

    so zu behandeln, wie sie versuchen, ihre hunde zu erm “erziehen”,

    dazu möchten wir a) offizielle stellungnahmen und b) fahrplan. leute, die steuern zahlen, können angesichts dieser bilder tief luft holen und sagen: so – ohne mich das. bekommt das polizeiproblem in griff, auf die art geht das nicht weiter.

    wir wiederholen. anlässlich des baldigen 11.9.2009 in berlin.

    GOOGLE: “WO BLEIBEN DIE NAMENSCHILDER, HERR GLIETSCH?”

    teeater

    September 5, 2010 at 11:51 am

  5. …aber, man muss zugeben, zumindest ein teil der fangroup von wikileaks ist verdammt selbst schuld an dem momentanen zustand. sie scheinen sich selbst in die bett-thematik derart verbissen zu haben, dass sie schwer davon loskommen.

    unter all den blogosphäre-posts und tweets zu bettgeschichten von leuten divers… bleiben themen auf der strecke. so – genau so – macht man sich zum handlanger eben derjenigene, die von der situation profitieren – von überdeckten themen.

    dabei: bislang gab es niemanden, der die chance aufgegriffen hätte, sich im netz deutlich zu outen als interessiert am langweiligen presentation job. nicht ein einziger twitteraccount nahm die gegebene gelegenheit (einladungen zu kurzbewerbungen via twitter) wahr. scheinen sich nicht wirklich leute um den job zu reißen – einfach eventuell deshalb, weil an der art, wie der job ausgeführt wurde, keiner was auszusetzen hat. diejenigen, die jetzt an der lächerlichen bettgeschichts-thematik hängen, betreiben jetzt die deinstallation selber kräftig mit, ob sie es wahrhaben wollen oder nicht. sie neigen – deutlich – sichtbar – nachweisbar zu schwer gereizten reaktionen, wenn man sie auf darauf hinweist, aber…

    wn030 empfhielt: ohren steifhalten und trommelt bei den medien – kinderpornographie im pentagon und ihr habt kein recht, darüber vernünftig aufgeklärt zu werden? links sind nach leichtem herunterscrollen hier zu finden.

    (updates re bradley manning werden weiterhin zu “wer will den showdown?” hinzugefügt. z.b. heute frisch reingeflogen – ein radiointerview mit daniel ellsberg zum manning-fall. siehe hier [der link führt zu einer beitrags-seite, die im unteren abschnitt, knapp über den ergänzungen, informations- und supportlinks zu bradley manning versammelt. neben links zu michael moore, zur bradley-manning-supportwikiseite sowie direktlinks zu breiteren supportnetzwerken findet sich dort jetzt auch der link zum radio-interview mit ellsberg.])

    Die schon netzwerktechnisch und zielstrategisch fragwürdige zulassung der konzentration von medien auf die person assange über das für die sprecherfunktion notwendige hinaus [bsp artikel zur biographie…] könnte derzeit in ihrem rückschlag noch größere schäden anrichten, falls sich das WL-netzwerk nicht auf die versehentliche nebenwirkung seiner nicht eben geringeren neugier in privaten dingen anderer personen besinnt. es ist kein geheimnis, dass auf privatsphäre bedachten, ehemals oder noch an wl interessierten personenkreisen die thematik mit gutem grund zum halse raushängen kann. selbst 100 beweise für eine kontrollierte hetz- oder verleumdungskampagne ändern an der tatsache nichts: auch diese beweise verwandeln sich bei rezipienten zu nichts anderem als einem drögen, ermüdenden weiter-antreiben von thematikbereichen aus privaten (und privatesten) angelegenheiten. wenn die derzeitige fangruppe mit dem weiterposten von verleumdungskampagnen-“infos” auch die letzten – an wikileaks selbst – interessierten leser und webnachbarn verlieren will, nur zu. schwer, die beiden themen auseinanderzuhalten, ist es nicht gerade. die channel #wikileaks und #assange existieren und sie existieren getrennt voneinander. kompliziert, die bettgeschichten-fanatiker bei channel #assage zu halten und den #wikileaks-kanal für relevantere medienthemen und medieninhalte offenzuhalten, ist es nicht gerade. wir bitten den freundeskreis um etwas contenance.

    teeater

    September 6, 2010 at 1:24 am

  6. Also eben hier weiter.

    Zu Kontraste:
    Der Beitrag war durchaus tendenziös, was so einem Magazin einfach nicht ansteht. Nichtsdestotrotz ist gerade die Ablehnung der Stellungnahme durch diesen Herrn Schmitt auch bezeichnend. Warum stellt er sich den Nachfragen nicht? Die könnte er im Interview weit besser entkräften oder enttarnen.
    Sollte das dann falsch dargestellt werden, hat er alles Recht der Welt, eine Gegendarstellung durchzusetzen.

    Zu diesem Posting hier:
    Offenbar will der Verfasser nicht, das man den Beitrag ganz liest. Die Sätze sind viel zu lang und verschachtelt, der Satzbau unendlich schwerfällig, von den grammatikalischen Fehlern und den unmöglich platzierten Fotos mal ganz abgesehen. Einfach unleserlich. Und was ist ein “sich deutlich als ein Desinformationsversuch erkennbar gebender medialer Vorfall”?

    wn030-7. hallo axel, vielen dank für deine wortmeldung. zur frage “gerade die Ablehnung der Stellungnahme durch diesen Herrn Schmitt auch bezeichnend” – inwiefern? daniel hat nicht wenige interviews gegeben in der letzten zeit, vielleicht will er jetzt in einer debatte, die von interessierten personenkreisen selbstverständlich begrüßt wird (was für themen jetzt unter dem teppich bleiben… alles interessiert sich für den angeblichen “bürgerkrieg” bei wl (dem von einem für seine gründliche recherche berüchtigten blatt wie die daily biest erfundenen und von dem spammer-blatt newsweek angeheizten “bürgerkrieg bei wl”) – all das, während die problematik der kinderpornographie im pentagon unaufgearbeitet bleibt. – außerdem bedenke bitte, dass auch daniel gründe hat, momentan eher zurückhaltend zu reagieren. schau mal hier und folge dem gawker-thema-link. kannst du in etwa nachempfinden, dass leute zum derzeitigen zeitpunkt sagen: später. jetzt gerade nicht so günstig.

    dein kommentar zu diesem beitrag hier allerdings greifen wir gerne auf.
    1) “Offenbar will der Verfasser nicht, das man den Beitrag ganz liest. Die Sätze sind viel zu lang und verschachtelt,” zitierst du uns bitte den anmonierten satz? (bitte bedenke, dass wir unter unseren lesern nicht nur chatmeister, tweetsüberflieger und bild-satz”kunst”werkegenießer haben…)
    2) “von den grammatikalischen Fehlern” sry ab hier kann ich jetzt schon absehen, dass morgen wn030-3 und garantiert auch unsere wn030-21 auf dich aufmerksam werden. solche schnoddrig hingetippten sätze brauchen – unter kritikerfahrenen leuten – normalerweise einen nachweis. der grammatikfehler ist bitteschön wo genau? genaues zitat bitte.
    3) “und den unmöglich platzierten Fotos mal ganz abgesehen.” – wird von uns ignoriert, ist [das hat bei uns tradition, in bestimmte sachen lassen wir uns nicht reinwurschteln. willst du einen link zu “Bernds” supereintrag? “Bernd” meinte auch mal, seine klappe zu unserem layout aufreißen zu müssen. “Bernd.” der berühmte “Bernd”. hat sich nach der antwort verpisst und wir haben noch nicht gehört, dass diesen leser jemand vermisst hat. willste den link zu dem? dazu von uns nur:] fliegendreck, kein thema – platzierung der fotos ist perfekt so, da wird kein krümel dran verändert, sry.

    zu “Und was ist ein “sich deutlich als ein Desinformationsversuch erkennbar gebender medialer Vorfall”?” – eine polizeinahe zeitung hatte eine gezielte falschmeldung verbreitet. die strategie, die wir der meldung ablesen konnten: verbreiten, dass die demo verboten wurde und warten, bis ein teil der leute geht. also auflockerung der blockaden. später korrektur aus anderen richtung, auf druck von einem weiteren medium schließlich zugabe der falschmeldung. aufklärung der falschmeldung bis heute ausstehend. polizeinähe der zeitung nachgewiesen, weil nicht eben wirklich versteckt, war und ist deren beiträgen deutlich ablesbar.

    Axel

    September 6, 2010 at 9:51 pm

    • Also, los gehts. 1. Absatz.

      “Wir unterbrechen aufgrund einer dringenden Meldung.”

      Völlig unnötig. In den ersten Satz gehört die wichtige Meldung selbst und nicht die (vermeintliche oder tatsächliche) Tatsache, dass sie wichtig ist.

      wn030-7. :] hi axel. na dann mal ran an die manatkis.

      zu ‘Also, los gehts. 1. Absatz. “Wir unterbrechen aufgrund einer dringenden Meldung.” – Völlig unnötig. In den ersten Satz gehört die wichtige Meldung selbst und nicht die (vermeintliche oder tatsächliche) Tatsache, dass sie wichtig ist.’

      wer sagt das – die liebe gewohnheit? wir verstehen liebe gewohnheiten aus schönen alten analogen medienzeiten, unser ticker ist etwas schneller und gerade deswegen lassen wir uns gerne für schöne einführungen zeit. wie dröge, wenn menschen wegklicken, weil schon wieder ein nachrichtensprecher darauf hören (und nachsagen muss), was der nachrichtenschreiber (und der agentur-vorschreiber) von ihren schnell-ritsch-rasch-journistudiengangs-dozenten eingebrettert bekommen haben. wir nix. wir mit einleitung.

      axel:
      … “Am heutigen Morgen (4.9.2010) zeigte das Deutsche Bundesverfassungsgericht, was von ihm im Ausland gehalten werden kann.”

      Warum “Am heutigen Morgen”? Zu umständlich. “Heute morgen” reicht völlig. Und das Datum erkennt man am Ende des Beitrags. Auch unnötig. Das “Deutsche Bundesverfassungsgericht” gibt es nicht, bestenfalls das deutsche Bundesverfassungsgericht. Das “Deutsche” ist kein Eigenname und wird somit, wenn überhaupt, klein geschrieben.
      Abgesehen davon: Was hat das Ausland damit zu tun? Im Ausland hat man die gleichen Probleme mit Nationalisten und beobachtet die Lage in Deutschland durchaus differenzert, siehe z. B. France 24.

      wn030-7:
      zu ‘“Am heutigen Morgen (4.9.2010) zeigte das Deutsche Bundesverfassungsgericht, was von ihm im Ausland gehalten werden kann.” – Warum “Am heutigen Morgen”? Zu umständlich. “Heute morgen” reicht völlig.’

      wem. wem genau. sprachschluderern sicher. wir haben nir-gend-wo – auf keiner unserer seiten – auch nicht unter “about” – jemals versprochen, dass wir fastreadfood liefern (auch wenn dies ab uns zu – aber in handgemachter manier – gelegentlich geschieht, sogar dönertexte mit und ohne zwiebel… – link führt zu: dönerstände in frankreich, nach dem klick etwas weiter unten.)

      zu ‘Das “Deutsche Bundesverfassungsgericht” gibt es nicht, bestenfalls das deutsche Bundesverfassungsgericht. Das “Deutsche” ist kein Eigenname und wird somit, wenn überhaupt, klein geschrieben.”‘

      eben nicht, in diesem fall eben nicht. bedenke, w.e.l.c.h.e. entscheidung das BVerfG an diesem tag gefällt hatte. kleine hyper-intertextuelle brückenbildung: es gibt einen urs spannenden essay von grass aus dem jahr 1981, in dem er sehr, wirklich sehr schön über den drögen alten gut bekannten größenwahn der deutschen herzieht, erkennbar schon an ihrer schreibweise, dem hang zur [in dieser form und in diesem ausmaß in europa singulären] großschreibung. wir haben das d gut bedacht so gewählt, wie es im beitrag zu sehen ist.

      zu “Abgesehen davon: Was hat das Ausland damit zu tun? Im Ausland hat man die gleichen Probleme mit Nationalisten und beobachtet die Lage in Deutschland durchaus differenzert, siehe z. B. France 24.” – in frankreich mag man ähnliche probleme zu gewissen zeiten [bp derzeit verstärkt siehe sarkozy-rassismus, die roma-abschiebungen…] – aber das bedeutet nicht, dass sarkozy in frankreich der einzige franzose ist, der von der entscheidung vom 4.9. gehört hat nicht wahr. ganz davon abgesehen, dass es nicht nur andere nachbarn geben soll sondern ogar andere länder außerdem, nicht nur nachbarn (gerüchteweise. soll es auch andere länder geben mit augen und ohren für solche vorfälle). schämen zu tode kann man sich für sowas, sagen wir nur. und dann noch parallel zur sarrazin-debatte, bei der die SPD weiterhin denkt, ihr laufen die mitglieder und wähler bei dem verhalten nicht in scharen davon. krass, ey, schon zu zeiten von “aldimöhre” hätte der längst vor die tür dort deligiert werden müssen, da spätestens und die “debattieren” und eiern immer hoch herum um diese type. peinlisch! sagen wir dazu. zu to-de schämen kann man sich für sowas.

      axel:
      “Inoffiziell aufgrund “mangelnder Beweise” zur Gefahr von Sprengstofftransporten der Nazis zur Demonstration in Dortmund, offiziell sogar ohne Nennung dieser nachgewiesenen Gefahr, hob das Bundesverfassungsgericht heute das polizeilich erteilte Verbot der Neonazi-Demonstration auf.”

      Bitte was? Welche Beweise? In welchem Prozess? Nazis? Welche Demonstration? Sprengstofftransporte? Hier ist vollkommen unklar, um was es überhaupt geht! Ganz abgesehen davon ist der Satz viel zu lang. Besser wäre etwa das hier als Einstieg: “Das Bundesverfassungsgericht hat das Demonstrationsverbot der Polizei für die Rechten im letzten Moment aufgehoben.” Danach kann man immer noch auf die Begründung eingehen.

      wn030-7 dazu: wir wiederholen uns gelegentlich gerne, wenn der tag lang ist aber wenn ein beitrag zu stehen hat und wenn die erklärung zu “welche demonstration? welche sprengstofftransporte?” parat liegt und wir mit der einsetzung eines links sagen: bitte den angegebenen links folgen, lesbar auch als “hintergründe hierzu finden Sie im angegebenen link”, dann schreiben wir das nicht nur zum zeitvertreib hin (indem wir den link setzen). (wenn wir uns schon die zeit und mühe genommen haben, die links reinzusetzen, dann schlagen wir uns hinterher verbal nicht gerne allzulang mit verwöhnten medienkonsumenten herum (kommt von der glotze, wett ich was drupp, die klick-bequemlichkeit). ein link ist ein link und klick heißt klick. (oder sonst später nicht wundern. so leid’s uns tut…)

      axel:
      Zweiter Absatz:
      “Da anschließend ein sich deutlich als ein Desinformationsversuch erkennbar gebender medialer Vorfall beobachtet wurde (wir vermuten hier eine bestimmte Strömung in der polizeilichen Struktur als Täter und warten auf Nachweise, dass dies nicht so sei via Dokumentebereich auf http://wikileaks.org), folgen ab 15 Uhr Updates auch auf dieser Stelle.”

      – viel zu lang
      – Welcher Vorfall? Welche Zeitung? Namen! Fakten! Das hier sind nur Gerüchte und Andeutungen.
      – “bestimmte Strömung in der polizeilichen Struktur” ??
      – Weil sich das ereignet hat, folgen Updates? Doch wohl eher, weil man noch nicht alles weiß…

      Dann die Bilder: Sie nehmen bei einer üblichen Auflösung und Standard-Schriftgröße fast den Ganzen Bildschirm ein. Dabei wären sie besser an der Seite mit Klickmöglichkeit platziert.

      Und der Schluss?

      “Ein Update zur Lage der Betroffenen um 21h am 4.9.2010: Das Infobüro schließt bald. Immer noch Leute in der Gesa. – EA: 0231/2221116 und Infotelefon 01578 / 8055466 bleiben weiter erreichbar”

      – Welches Infobüro? Was ist Gesa? Und zu wem gehören die Telefonnummern?

      (die aw von wn030 dazu dann morgen. wir müssen leider gerade die jalousien runterfahren :] )

      Axel

      September 6, 2010 at 10:33 pm

      • Das hat nix mit Lehrgängen zu tun. Das ist einfach keine gute Qualität. Damit erreicht Ihr außerhalb Eures Spektrums niemanden.

        wn030-7: sry, wir vertrauen nicht auf schablonensätze und fertig-definitionen. wie definierst du “qualität”? für uns ist detailgenauigkeit in gewissen dingen, langer atem in recherchefragen (auf diversen kanälen) und in sprachlichen dingen genau die erfahrung der leute, auf die wir zurückgreifen. normsprache kann nicht nur abtöten, sie tut es. das netz hat unter anderen eben die möglichkeit – aufzuzeigen, was sprache alles zu leisten in der lage ist. sie kann mehr als marschieren und vorgelerntes, durchstrukturiertes, auswendiges, gewohntes, ewig und ewig gleiches widerkauen.

        axel:
        Das hat auch nix mit Sprachschluderei zu tun. Der genannte Satz ist schlimmer als jedes Amtsdeutsch. Und “fastreadfood” muss auch nicht sein “readablefood” reicht völlig aus.

        wn030-6: dir… ist bewußt, daß zur “readability” zwei seiten gehören? – lesefähige leser sind allerdings die basis, grundlage und absolute wurzelvoraussetzung eines jeden mediums. (von sprachnormierungen ermüdete rezipienten können selbige basis spürbar und messbar stärken, nebenbei. es s.o.l.l. hierzulande nicht wenige köpfe geben, die entnervt ausschalten, wenn ihnen ein sender zu normiert und abgedroschen daherkommt. manche von ihnen schmeißen danach firefox an. und suchen aktiv. gerade solche leser begrüßen wir im anschluss auf unseren seiten gerne…

        axel:
        Und was die Eigennamen angeht: Das ist die allgemeingültige Rechtschreibung der deutschen Sprache. Man mag das nun mit “deutschem Größenwahn” verknüpfen oder nicht – ich tendiere zu Letzterem -, es ist nun mal (noch) so. Im Übrigen: Wirkliche Eigennamen werden auch in anderen Sprachen groß geschrieben, z. B. im Englischen.

        wn030-7: na gut also die begründung zu unserer entscheidung haben wir gegeben, bitte respektieren, dass wir ein nachhaken diesbezüglich für zeitverschwendung halten. entweder interessiert dich nach unserem hinweis der genannte essay oder halt dann nicht, aber längeres versuchen, sich über unsere wahl des d zu streiten lohnt nicht.

        (rest steht dann morgen hier, übernimmt die nächste schicht… [jalousien vorerst zurrrrrrrrrrr….. :])

        Axel

        September 6, 2010 at 11:06 pm

  7. wn030-21: moment, hab hier gerade reingeklickt…. EY AXEL?! HASTE NU DEN LINK ZUM GAWKER-THEMA ZU KLICKEN GESCHAFFT?… ODER GING DAS SCHON WIEDER UNTER??..

    .

    .

    .
    (..was denn, der steht doch auf großbuchstabendebatten…)

    teeater

    September 6, 2010 at 11:17 pm

    • Ja, und das, obwohl der Gawker-Link wirklich untergeht in dieser Buchstabenwüste. Und stell Dir vor, ich kenne die Vorwürfe gegen Assange. Und die Berichte darüber. Und wenn nichts dran ist, dann wird auch dabei nichts rauskommen. Alles zu diffus und zu ungenau, um wirklich ein Urteil abgeben zu können. Bislang nichts als Gerüchte, die von irgendwoher gestreut werden.

      wn030-7: ja und stell dir vor, weiter biste nicht gekommen. denn dann wäre dein letzter satz hier oben nicht möglich gewesen. 2 themen. eines geht richtung topic “zu viel mediale konzentration auf eine person, über das für die sprecherfunktion notwendige maß hinaus, eine weile von wl zugelassen und mit vorangetrieben, jetzt mit haarsträubenden auswüchsen in der medienlndschaft, zusammen mit seiteninteressen von brotherhood und pentagon nebenbei”, das andere führt nach gawker. also klicken, lesen und dann gerne wiedermelden, dein spruch zeigt, dass du das thema, dass du durch den gawker-themenlink findest, noch nicht aufgegriffen hast. das kommentar dazu – würde uns allerdings interessieren.

      Axel

      September 6, 2010 at 11:35 pm

      • Sorry, aber die Diskussion dreht sich im Kreis.

        Wikileaks, eine Organisation, die Geheimnisse offenlegen, aber selbst komplett im Dunkeln bleibt? Dubios. Zweifelhaft. Wer steckt dahinter? Wer finanziert? Wenn man Offenheit propagiert, wirkt es nicht gerade sehr glaubwürdig, wenn man selbst geheimniskrämerisch tut. Und wer die große Masse der Bevölkerung erreichen und wirklich etwas ändern will, der muss sich auch zeigen und die Leute da abholen, wo sie stehen. Hysterie und Anwürfe in Bandwurmsätzen helfen da nicht.

        Und zum Fall Assange habe ich bereits alles gesagt.

        wn030-5: zu einer diskussion gehört, dass das thema halbwegs klar und umrissen ist. wir haben mit einem eingehen auf deine frage / deinen vorwurf (re daniel enthaltung stellungnahme) angefangen und dich, um bei dem thema zu bleiben, um die befolgung des linktips gegeben. grund: weil ohne das hineinlesen in bereits vorhandene argumentationen eine jede diskussion erst recht als ‘diskus’ endet. die fragen, die du nennst, sind im angegebenen link bereits beantwortet. erst nach dem nachlesen lässt sich auf deine rückfrage (aber dann eine rückfrage zur gegebenen argumentation) eingehen. mach das bitte, folge dem gawkerthema-link, lies dich ein. bitte debatte dazu erst danach hier weiter.

        zum fall Assange haben wir dir keine fragen gestellt.

        (für alle neuen leser: das ist der “newscompact”-eintrag, via navileiste zu finden und dann dem link-tip folgen…)

        Axel

        September 7, 2010 at 12:08 am

  8. Da sind eben keine Antworten zu finden.

    Zitat von “WikiLeaks keeps Funding Secret” (verlinkt über Gawker/WikiLeakiLeaks)

    “WikiLeaks’s lack of financial transparency stands in contrast to the total transparency it seeks from governments and corporations.”

    – Finanzierung über eine Wau Holland Foundation in Holland. (edit korrektur Axel: sorry, Wau Foundation in Deutschland.) Und weiter:

    “”We’re registered as a library in Australia, we’re registered as a foundation in France, we’re registered as a newspaper in Sweden,” Mr. Assange said.”

    – Wer steht hinter dieser Foundation? Warum diese Aufteilung, wo man doch Offenheit und Transparenz einfordert?

    Fazit: Sehr zweifelhaft und dubios.

    Axel

    September 7, 2010 at 12:28 am

  9. axel. (1. wir editieren deinen beitrag, korrigieren also den oberen mit der angegebenen korrektur und schmeißen den darunterliegenden dafür raus.)

    axel. was genau ist der erste satz. wenn du den gawkerthemalink klickst.

    plz klick nach dem klicken auf den gawkerthema-link [via newscompact]. nach dem erreichen der seite und OHNE dort herumzuscrollen. was ist dann der erste satz, den du liest.

    (fragezeichen.)

    teeater

    September 7, 2010 at 12:42 am

    • “if you take a look at the gawker page, you see e.g.

      (1) “* Financial information: Who supports Wikileaks? How much money do they receive in donations and grants? What does Wikileaks do with this money? How is the money managed?”

      (2) * Identity of Wikileaks’ half-dozen-or-so “core volunteers” (Who, for example, is Wikileaks spokesman “Daniel Schmitt”?)

      (3) “* Information regarding relations with other groups/media organizations”

      (4) “* Information regarding upcoming leaks”

      Wenn ich weiter auf Wikileakileaks oder gawker.com gehe, finde ich ebendiese Informationen aber NICHT. Also bleiben alle Fragen offen. Vor allem die, warum Wikileaks Offenheit und Transparenz einfordert, selbst aber geheimniskrämerisch tut.

      .

      wn030-5:

      hallo axel. hast du die zeilen, die unter den 4 angegebenen sind, lesen können? was sagst du zu ihnen?

      danach würde uns deine meinung zum eintrag dort, nummer 7 interessieren. (also selber link, dann leicht zu eintrag 7 hochscrollen)

      zum satz “Wenn ich weiter auf Wikileakileaks oder gawker.com gehe, finde ich eben dies (…) aber NICHT” – doch, diese zitierten fragen stammen tatsächlich genau so von der gawker-seite.

      du weißt, dass in den staaten bereits mit dem gedanken einer entführung des sprechers gespielt wurde? mit dem bruch internationaler gesetze, einer geheimdienstlichen aktion der USA auf dem boden souveräner staaten? offiziell, kein scherz, stammt vom früheren redeschreiber von bush (thiessen). hier mehr dazu (wenn du nach dem klick lesend etwas herunterscrollst, findest du eine auswahl von netz-reaktionen darauf, danach den link. der link heißt “lasst uns mal gucken, was die leute dazu sagen” und führt direkt zur washington post, in der thiessen seinen aufruf zum organisierten rechtsbruch hatte veröffentlichen lassen).

      Axel

      September 7, 2010 at 8:13 am

      • Ja, habe ich, und die Zeilen geben keine Antwort auf meine Fragen.

        wn030: wir müsen zugeben. wenn dir der unter 7 sichtbare eintrag keine antwort auf deine fragen gibt, dann ist – von uns aus – vorerst kein weiteres eingehen auf deine fragen zu erwarten. bitte zitiere den satz aus eintrag 7 (aus dem angegebenen link-“schleichweg”), der dir diesbezüglich unklar erscheint.

        axel:
        Ich will dazu abschließend nur noch eins sagen, da sich die Diskussion nach wie vor im Kreis dreht.

        wn030 – gut, vielleicht sehen wir denselben film mit verschiedenen projektor-umdrehungszahlen. für uns ist ein jeder satz ein nächster satz in einer debatte.

        axel:
        Wikileaks ist meines Erachtens eine Plattform, die zwar viele wichtige Dokumente veröffentlicht hat, die geforderte Offenheit und Transparenz jedoch selbst nicht praktiziert. Die Gründe dafür bleiben ebenfalls im Dunkeln. Schade um die eigentlich guten Absichten.

        wn030: dazu wiederholen wir die o.a. aw. bitte zitiere aus eintrag 7 aus dem angegebenen link-schleichweg den satz, der dir diesbezüglich unklar erscheint. nicht nur die gründe sind dort klar aufgezählt. bedenke bitte, dass bis auf ein paar schreibtischgewohnte medien-bürotäter viele medien um die bedeutung des zugangs zu dokumenten wissen, die berufslebens-notwendig sind für journalismus, was er üblicherweise bedeuten sollte.

        Axel

        September 7, 2010 at 2:52 pm

  10. “when a newspaper knows a page has documents online which might make structures like e.g. the NATO “not that good humoured”, then you simply don’t expect “total transparency”, as a newspaper definitely not.”

    Nein, von einer eindeutig und ausschließlich als solchen angemeldeten, klar erkennbaren Institution wie dem Süddeutsche-Zeitungsverlag erwarte ich das nicht. Von einer Organisation, die sich aus ungenannten Gründen “als Bibliothek in Australien, als Stiftung in Frankreich, als Zeitung in Schweden angemeldet” hat (O-Ton Assange) und darüber hinaus von Anderen Offenheit und Transparenz fordert, dagegen schon.

    wn030-12. hallo axel. ich übernehme deinen fall heute. normalerweise überlasse ich die diskussion mit den lesern unseren kommunikations-fachkräften, aber ich stelle fest, hier muß ein profi her, das zieht sich sonst ewig hin. kurzum: falsch verstanden. der oben zitierte satz beschreibt den überraschenden mangel an fachverständnis einer zeitung, genau diese neugier gesättigt haben zu wollen. wikileaks ist eine plattform, auf der dokumente bereit liegen, die recherche-erfahrene netznutzer zwar gelegentlich auch anklicken, die aber von ihrer form her nichts anderes sind als grundlagenmaterial für journalistische arbeit. die zeit (die spesen, die telefonkosten etc), an aus dem materialberg herausstechende dokumente eine gründliche recherche anschließen zu lassen oder – bei größeren materialmengen – die dokumente anständig auszuwerten, kann kein netznutzer bieten, der das netzsurfen (die suche nach informationen) feierabends betreibt. deshalb zählen journalisten zu den an dem material interessierten gruppen. genau deswegen wird es verwunderlich, wenn medien ihre übliche (sonst sehr löbliche) neugier plötzlich auf den punkt wenden, auf den sie selbst angewiesen sind: auf informanten. wl vermittelt sie, verbindet den informanten, der das dokument anonym einsenden kann mit dem journalisten, der sich der sache annimmt, also mit dem journalisten, den der informant sucht. quellenschutz – ist journalisten üblicherweise kein unbekannter begriff. eine plattform den an der zerstörung interessierten kreisen (belies dich mal, was alleine in den us derzeit – rechtlich – vorbereitet wird, was technisch in der mache ist, sie werden so schnell nciht aufgeben) – eine plattform von so hohem interessegrad für u.a. das amerikanische militär (aber nicht nur das us-militär) – diese plattform via medien-neugier zerlegen zu helfen, halten wir für exterm naiv und würden einer jeden zeitung, die sich an diesem versuch beteiligt hat raten, schleunigst ein paar verpasste zusatz-seminare zu journalismus, was er ursprünglich bedeutet und wozu er heute sich auch hiesseits des großen wassers zu verwandeln droht – nachzuholen. die süddeutsche hat daran (kurz, aber nachwirkend, weil das dort online ist…) teilgenommen, wir wünschen der zeitung, dass sie sich von dem rückschlag bald wieder erholt.

    kurzum – du hast den satz falsch verstanden. bitte lies ihn unter dem gegebenen vorzeichen nochmal neu.

    btw aber übrigens interessant – so falsch, wie du den satz verstanden hast, hättest du der süddeutschen also den schutz [ihres selbst, ihrer mitarbeieter und ihrer quellen] zugestanden, der plattform, die den “rohstoff” der journallie liefert dagegen nicht? sie liefert, das darf man ihr wohl zugestehen, zumindest den rohstoff des daten- und dokumentquellenjournalismus, gelegentlich etwas mehr. das collateral murder video war ein ergebnis, das… kein embedded journalist einbringen kann, wofür es nur zu logische gründe gibt – also: süddeutsche darf (nach deiner lesart des satzes), der rohstofflieferant wl dagegen nicht? hm-hm…

    axel:
    just like documents related with the chinese military, with docs proving what happened to anna politkovkaja…

    Der Verweis auf das chinesische Militär und die ermordete russische Journalistin Politkowskaja weisen auf die durchaus vorhandene Gefahr hin. Nichtsdestotrotz macht Wikileaks mit dieser völligen (!) Intransparenz die eigene Arbeit teilweise unglaubwürdig.

    wn030: sie würden sich selbst durch genau diese transparenz unglaubwürdig machen, die du von ihnen erwartest. genau dafür kann man ihnen jetzt die daumen drücken – nicht bereitwillig gegen leute wie thiessen, wie roberts, wie die gesamte neocon-bagage und ihre “connections” – die flinte mit einer falsch verstandenen “transparenz” ins korn zu werfen, sich als plattform und das, was sie für die medienwelt bedeutet, etwas konkreter zu schützen, als ein paar ihren eigenen beruf vergessende neu-gierige journalisten es gerne hätten.

    Axel

    September 8, 2010 at 12:21 am

    • axel:
      Na, das ist doch mal eine Diskussionsgrundlage.

      Ok, Wikileaks vermittelt Quellenmaterial an Journalisten. Das lässt die Sache natürlich in einem ganz anderen Licht erscheinen. Dass in diesem Fall Quellenschutz Vorrang hat, ist klar.
      Aber warum kommuniziert man genau das dann nicht auch klar und deutlich nach außen, wenn solche Anfragen wie die von Kontraste schon kommen? (Ob die Fragen berechtigt sind oder nicht, steht auf einem anderen Blatt.)

      wn030-7. wir wissen nicht, weshalb kontraste sich mit einer eigenen gründlichen vorrecherche so schwer tut. sieh mal alleine die zeitungsbeiträge an, die wir unter “META journalism” zitiert und verlinkt haben. das ist eine extrem strenge auswahl – das, was in einer relativ kurzen zeit explizit zur metajournalistischen thematik veröffentlicht wurde. wie gesagt: nur eine strenge auswahl von medienstimmen, aus einem nicht eben stimmschwachen chor – die diskussion ist hochinteressant und du wirst feststellen, dass die bedeutung von wl für den journalismus von medien nicht gering eingeschätzt wird, solange a) es sich noch um medien handelt, die sich nicht als sprachrohr der jeweiligen regierung im sinne eines bloßen volksempfängers begreifen und b) solange sie sich nicht durch schräge schmierenkampagnen oder scheindebatten wie die angebliche mangelnde transparenz ablenken lassen. es gibt, zusätzlich dazu, aufnahmen von journalistischen diskussionskreisen, in denen sich die debatte ebenfalls gut nachvollziehen lässt. braucht kontraste also tatsächlich den buchstäblichen hinweis auf sachlagen, die der länger am thema wl interessierten medienwelt nicht eben ein geheimnis sind?

      axel:
      Was ist dann aber mit einer Veröffentlichung wie dem Video “Collateral Murder”, das meines Wissens nach direkt von Wikileaks stammt? Dabei handelt es sich schließlich nicht um Rohmaterial, sondern um ein bearbeitetes Video, dass sich offensichtlich direkt an den Nutzer richtet.

      wn030: hast du dir das video angesehen? weiter oben haben wir dir einen link zu den tönen von thiessen angegeben. dort beim hochscrollen findest du übrigens – ebenfalls in einer auswahl – frühe medienstimmen zur collateral-murder-veröffentlichung, kurz nach dem erscheinen. das video bekam bei der bearbeitung die untertitel. und einen vorspann. veränderungen des inhalts wirst du nicht feststellen. kennst du das video, kennst du es in seiner ganzen länge?
      wl gelang es an dieses video heranzukommen, obwohl sich das us-militär reuters gegenüber jahrelang gesträubt hatte, es auszuhändigen. auf anfragen teilte man (reuters gegenüber) lässig mit, es sei alles in einklang mit den amerikanischen kampfrichtlinien. das video rückten sie nicht heraus.

      axel:
      Zur Verdeutlichung:
      Aus der oben genannnten Perspektive betrachtet hat der Beitrag bei Fernsehkritik-TV durchaus seine Daseinsberechtigung. Aber: Mit einem Statement in “Kontraste” hätte man den Sachverhalt einem weitaus größeren Publikum klar machen können. Schließlich sind die Antworten ja nicht vorgegeben.

      wn030: es gibt für alles passende und weniger passende zeitpunkte. daniel hat nicht wenig interviews in letzter zeit gegeben. ein netzwerk kann sich nicht um alle fronten zur selben zeit kümmern:
      – eine schwedische brotherhoodangehörige, die sich wählen lassen will bei den nächsten wahlen, kämpft derzeit ‘um jeden preis und mit allen mitteln gegen jeden’, zur not auch gegen die piraten. die, für die junge dame (freundlicher offizieller ton. wn030-slang: eines der beiden bunnybiester, aber nicht weitersagen) die für sie gelinde gesagt, extrem peinlichen ersponnenen vorwürfe, die sie in schweden dem sprecher für die englischsprachige hemisphare macht. aufgefriffen von zeitungen, die nie etwas zu den dokumenten auf wl zustande gebracht haben, aber mit der käseblatt-thematik ihre notgroschen verdienen wollen (newsweek), aufgeprustet schließlich zu weiteren scheindebatten um angebliche rücktrittsdiskussionen [betr sprecher engl.sprachige hemisphäre] (zu der es übrigens einen sehr gelungenen knackigen ein-satz-kommentar bei heise gibt, findest du unter der seite zu den gestrigen razzien verlinkt).
      – durch die käseblatt-themen mitverdeckt, bleiben ein paar fragezeichen unbearbeitet in der medienlandschaft: schon einen beitrag zum thema kinderpornographie im pentagon gelesen?
      – die transparenz-debatte, die ebenfalls prächtig zur (selbstgemachten) ablenkung von den eigentlichen themen beiträgt – themen, die [betr pentagon] ja auch mit gewissen aufklärungspflichten der medienlandschaft zusammenhängen.
      – gleichzeitig wird diese transparenz-debatte zu einem der vielen antriebsstoffe zur (selbstverschuldeten) themenablenkung [klotz am bein für ein jedes blatt, das es aufgreift. erinnert stark an ein stückchen von gerhart polt. buchladen – buchverkäuferin versucht, auf fragen eines kunden einzugehen. man hätte gedacht, der kunde will ein buch und worum geht’s ihm? es fehlt ein passender einband zum herumliegen im wohnzimmer, für die gäste. am besten schön dick und schwer aussehend und am besten grün, passend zur garnitur. so in etwa.]
      – das alles, während plötzlich eine seite auftaucht, die explizit fragen z.b. gerade zur person daniel stellt (siehe gegebener link-schleichweg)

      es gibt für alles passende und weniger passende zeitpunkte. und… wie stark ein journalist vorrecherschiert hat, merkst du vorgesprächen ziemlich deutlich an. würdest du jedem ein interview anbieten, um jeden preis, auf jeder grundlage? auch wenn du merkst, auf der anderen seite der leitung hat jemand seine hausaufgaben nicht erledigt?

      (nachsatz ein paar tage später. womit nicht gesagt sein soll, dass wir wikileaks bzw. konkreter sunshinepress gänzlich unkritisch gegenüber stehen würden. nur sehen wir die kritikpunkte woanders… – allerdings, eine besorgniserregende entwicklung, die sich da anbahnt. wikileaks distanziert sich von wikileaks, netzwerk droht, zu einem reinem dealer-unternehmen, einer kleinen, uninteressanten privatfirma zu verkommen. wir wünschen den kritischen kräften an bord eine baldige kurskorrektur.)

      Axel

      September 8, 2010 at 8:43 am

  11. vorab: update vom 9.9.2010 – anlässlich der obigen diskussion lässt sich an dieser stelle prächtig zu einem ähnlich angelegten debattenbeitrag zum thema “wieviel transparenz können medien von informanten und informantenmaterial vermittelnden plattformen erwarten…” hier ist der link:
    http://knowledgeempire.wordpress.com/2010/09/09/article-from-external-source-calls-for-wikileaks-to-be-%E2%80%9Ctransparent%E2%80%9D-are-stupid-evil-or-both/
    ein text, den man sich gelassen ansehen sollte. er wurde, da er auf der ursprünglichen seite obendrein mit einem foto veröffentlicht wurde, das mit der thematik in keinem zusammenhang stand (und von dem nicht erkennbar war, ob es sich dabei um einen mißglückten party-people-layout gehandelt hatte oder um eine softdrink-schleichwerbung) schließlich in die knowledgeempire-seite integriert. der text sollte mit bedacht genossen werden, er neigt sichtlich zu einer extrem pathetischen, weit ausholenden rhetorik. aber – auch ein stimmchen im akkord. (eventuell gelingt es uns, eine debatte über diesen text anzuregen, wir halten Sie und euch auf dem laufenden, sobald es dazu neues gibt – )

    zur frage “transparenz oder nicht” hat KnowledgeEmpire eine kurze und knackige Einschätzung abgegeben…

    erst nach diesem update-link können wir zum ursprünglichen ergänzungseintrag vom 8.9. zurückkehren:

    “Afshin and Yvonne talk to … and Vaughan Smith, Founder of the Frontline Club on [the spokesperson for the english speaking hemisphere], Wikileaks and Death Squads in Afghanistan and Rakim Nas.” (one click plays the video. double-click opens the video on its platform. unfold the description page. you will find the full names list of the discussion participants there.) minute: 3:02 ff.

    teeater

    September 8, 2010 at 1:11 pm

  12. …and the missing 1 minute (start – up to min 1:00)

    teeater

    September 9, 2010 at 11:41 pm

  13. korrektur. einer der früheren mitarbeiter bei wikileaks stellt später richtig: zumindest beim heli-video (“collateral murder”) hatte es sich nicht um eine dekodierung gehandelt, der plattform war das passwort mitgeteilt worden.

    teeater

    February 9, 2011 at 3:20 pm

  14. zum thema in den kommentaren hier weiter oben dann bitte hier weiter.

    teeater

    July 16, 2011 at 1:15 pm


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