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Archive for January 2012

#12M und #15M – Globale Aktionstage am 12. und 15.Mai 2012. Eine Übersetzung für Occupy Berlin

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(Übersetzung von wn030 für Occupy Berlin, speziell für acampadabln:

Gemeinsam für globalen Wandel

Vorbereitungsversammlung für den globalen Aktionstag #12M und #15M (12. und 15. Mai), 2012

Wenn irgend etwas in dieser Zeit des Aufruhrs, von Island bis zu den jüngsten Protesten in Russland und Ungarn, deutlich geworden ist, dann dies: die politischen Systeme und deren Repräsentationsmechanismen befinden sich in einem Stadium fortgeschrittenen Zerfalls (sie repräsentieren nicht uns!), unterstrichen von ihrer Unterwürfigkeit gegenüber der kapitalistischen Herrschaft (rettet Menschen, nicht Banken!).

2011 sind wir auf die Straße gegangen, wir fanden auf öffentlichen Plätzen zu unserer Stimme – auf Plätzen, an denen wir zusammenkommen und unsere Vorstellungen von der Zukunft miteinander austauschen konnten. Wir kamen zusammen, um deutlich zu machen, dass wir nicht Waren in den Händen von Politikern und Bankern sind, dass Sparmaßnahmen unsere Arbeitsplätze weiter gefährden und dass wir, wie unsere Brüder und Schwestern in Griechenland fordern müssen: „wir schulden nicht, wir zahlen nicht, wir verkaufen nicht!“

Was jedoch noch wichtiger ist: wir haben auch das Bedürfnis gemeinsam, über unseren Alltag und unser Eigentum durch direkte Partizipation und gemeinsame Verwaltung wieder zu bestimmen sowie schließlich auch das Bedürfnis nach einer echten Demokratie im Dienste des gemeinschaftlichen Wohls.

Infolge von Diskussionen in internationalen Foren, online sowie auch bei Treffen vor Ort, wurde beschlossen, den 12. Mai als einen Tag der Demonstrationen (Aktionen) festzulegen sowie den 15. Mai als einen transnationalen Tag neuer Formen der Mobilisierung.

Samstag, der 12. Mai (#12M) soll ein globaler Aktionstag (global day of action) werden, an dem wir wieder auf die Straße gehen werden, entweder um Plätze zu besetzen oder um spezifische Aktionen an jenen Orten durchzuführen, an denen Massendemonstrationen gelingen.

Im Gegensatz dazu soll der 15. Mai ein globaler Aktionstag der anderen Art werden, ein Tag, der sich auf Kapitalströme und Mobilität konzentriert, in Form koordinierter Aktionen, die in der Lage sind, dem Lauf der Welt eine andere Richtung zu eröffnen. Hier geht es um die gemeinsame Entwicklung einer neuen Denkweise, wie menschliche Beziehungen in ökonomischer und sozialer Hinsicht definiert werden, um zu einer Transformation der Kräftebeziehungen zwischen Regierungen, kapitalistischer Herrschaft und Gesellschaften zu finden.

Zur Planung dieser Aktionen wurde ein Mumble-Treffen (Englisch / Spanisch) vorgeschlagen, das am Samstag, dem 28. Januar stattfinden soll

Mumble [VoIP-Software]:

http://takethesquare.net/2011/10/04/mumble-setup-walkthrough/
Server: tomalaplaza.net

Raum: # 12M # 15M [2012]

Samstag, der 28. Januar:

11:00 (UTC-8) West Coast of USA
12:00 (UTC-7 MST, Arizona …)
13:00 (UTC-6 Chicago, Texas)
14:00 (UTC-5 New York / DC)
16:00 (UTC-6 East Coast of Brazil)
19:00 (UTC +0 Canaries and UK)
20:00 (UTC +1 Europe)
23:00 (UTC +3 Western Africa) [<- hier dürfte es sich um einen Rechenfehler handeln, UTC+3 bei UTC=19:00 müsste 22:00 sein, Anm. d. Übers.]

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Diese Version ist eine Übersetzung der englischen Version: “Preparatory Assembly for the global day of action 12M and 15M [2012]“,  die wiederum aus dem Spanischen übersetzt wurde: [CC] Copied and translated from http://madrilonia.org/2012/01/asamblea-preparatoria-de-la-convocatoria-global-del-12m-y-15m-de-2012/

Written by wn030

January 23, 2012 at 2:52 pm

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Gurke in der Warteschleife.

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Warteschleife.

(Zu Pandoraschleifen von Mailboxschächtelchen an einer anderen Stelle. Dies hier ist ziemlich prosaisch-banal, es ist nur ein Textbestandteil an einer Bushaltestelle verschollen, der Zigarettenautomat (zum offiziellen Verschollengehen) war eigentlich in der anderen Richtung und nun hat wn030 plötzlich einen Text mehr. Wir sind auch überrascht.)

Der durch den oben geschilderten Vorfall nunmehr lädierte, da nicht originale und nur anhand von Skizzen sporadisch nur fast wieder zusammengeflickte  Textbestandteil lautet:

… zu der auch auf >dieser< Seite aufgetauchten Frage “hat denn wenigstens der Berliner Journi…” äußert sich die junge Welt am frühen 6.1.*: “Belege für diesen – für einen Journalisten extrem rufschädigenden – Vorwurf nannte das Blatt nicht. Die Autorin hielt es auch nicht für nötig, eine Stellungnahme des Betroffenen einzuholen. »Wenn mir der Richter das so sagt, wird es wohl stimmen«, erklärte sie gestern auf jW-Nachfrage.”
http://www.jungewelt.de/2012/01-06/034.php

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— Der Zeilensprung an dieser Stelle ist ein Blattwenden und das nächste gehört zu einem anderen Ressort —

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Leute, es ist Freitag.
Freitags wird bei einigen leuten Fisch gegessen.
Andere zitieren Freitags lieber Tucho.

Das nach Umwegen gefundene Zitat zum heutigen Feitage hatte mit Gurkenbesitzern zu tun und wartet in einem technischen schwarzen Loch. Da Zitate nicht auf physikalische Gesetzmäßigkeiten hören (laut Hawking zumindest nicht Zitate bestimmter Sorte), könnte es sein, dass es da wieder rauskriecht, wenn man etwas Gauda davorlegt. Mal abwarten.
Extrem unangenehm, auf ein nach dem Eintippen schon wieder vergessenes Tuchozitat warten zu müssen, das man ja auch erst beim Wiederlesen vor Augen haben wird.

Es ging um Gurkenbesitzer und die Seitenangabe hat die Seite nebenan.
Ich versuch’s aus dem Gedächtnis:
“Es ist nicht mehr möglich zu sagen: ‘Es gibt in Spanien kleine Gürkchen, die ich in Deutschland noch niemals gefunden habe – etwas sehr Erfrischendes und Wohlschmeckendes’, ohne daß** der ‘Reichsverband deutscher Gurkenbesitzer’ in einem feierlichen Schreiben Protest einlegt.”***

An welcher Stelle Tucho unterbrochen worden war, um ihn darauf hinzuweisen, dass er an heutigen Redaktionsschreibtischen noch ganz andere Probleme erleben würde. Von welchem Punkt ab das Gespräch anschließend weiterlief über Medienmetafragen divers zu Fußvolkkommentierweisetechniken und ihren Nebenerscheinungen und vergaß auch nicht (sogar noch vor dem Gurkenbesitzerthema-Zitat) vom Einweben aktueller Agenda-Modewellen (>Brieffreundschaften. Demnächst gebunden in Ihrem Amazon-Tab!< anläßlich so schöner Titel wie “Zeitungsdeutsch und Briefstil”) zu “Justizia schwooft” zurückzufinden.*

Titledropping. Ohne das kann sich heute kein anständiger Text mehr auf dem Trottoir sehen lassen.
Da wehen sie hin, die Blätter mit den Zeilen,

den Zeilen in der Warteschleife um den schwarzen technischen Riss. Mal hoffen, dass Warteschleifen aus einem mindestens so widerständigen Material gewoben sind wie Keilriemendamenstrümpfe.

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*in vorab-version zu lesen ab dem 5.1. abends gewesen
** ;] ätsch, ich weiß, dass der zitierte text vor der letzten und vorletzten und vorvorletzten reform veröffentlicht wurde. “daß” punktum.
***vollständiger Nachdruck der Jahrgänge 1918-1933, 25 Jhg., 1929, Athenäum Verlag/Königstein/Ts., 1978, mit Kaffeefleck von 2012. (ansonsten zur Debatte gestanden haben folgende Titel: “Korresspondanx” und “Mir fehlt ein Wort” (schade, dass der rausgeflogen ist, eigentlich)

****die sind alle im index auf V zusammengetragen, daran erinnere ich mich

*****autorangabe der lädierten paar worte weiter oben lautet: “verschollen, steht doch oben” aber könnte aus der versenkung auftauchen, wenn diese textbestandteilsreste hier auch noch auf wanderschaft gehen, ungefragt, also lieber einfach nur lesen und weiterklicken oder tab zumachen oder kommentieren, was auch immer, aber jedenfalls der text hat die autorangabe “verschollen, ist jedoch nicht für die wanderschaft bestimmt. ”

****** ;] stimmt, da war ein satz am ende. wie ging der…

“Aber bevor du gleich beschäftigt aus der Tür gehst, noch eine kleine Frage.

du-huu

haste ma’n dog, ma? Was ist denn das in der Alufolie? Heiß? Echt, hot dog? Kann ick?

Hab Hunger.”

Written by wn030

January 6, 2012 at 6:51 pm

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