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Gustl Mollath: Über esoterische Gutachten und Richter, die Autoren spielen.

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(wn030-5)

Es gibt doch Sachen, von denen denkt man sich als Fahrradfahrer: so, das war jetzt der geistige Achttausender meines Lebens. Es gibt Skandale, Affären, von denen man sich strampelnd denkt: wow, jetzt habe ich aber etwas erlebt in meinem Leben, Höhen unerahnte, krassestes an Unmöglichem, mehr geht gar nicht, wenn an der nächsten Ampel einer vergißt, auf die Bremse zu treten, werde ich mit dem Gedanken abschließen: “Es hat sich gelohnt”.

Dinge, von denen man hört, liest, die eigentlich gar nicht gehen, “theoretisch”. Praktisch aber, siehe da, gehen sie doch. Bestellte Ghostwriter im Dunkeln an tiefen Astlöchern, Doktormacher, beklaute Studenten, nein, also es gibt Skandale und Affären, von denen darf man sich denken – höher geht nimmer.

Und dann strampelt man weiter und stellt fest: Nanu, Achttausendfünfzig. Theoretisch ist hier kein Berg laut Landkarte und dann ist da plötzlich doch einer. “War ja klar – Apple Maps, warum hab ich bloß nicht auf die Warnung gehört. – Nun gut, dann also Gebirge” (sagt sich der Fahrradstrampler) und hält die Hand an die Augen, da die Sonne gerade so fröhlich blond strahlt. “Sieht nach Bayern aus.”

Gustl Mollath, der ehemalige Maschinenbaustudent, der seit 2006 für etwas in der Psychiatrie festgehalten wird, das, beliest man sich in der Urteilsbegründung, der neueste Roman aus einem Brigitte-Verlag werden hätte können, wäre der Richter nicht abgewiesen worden und hätte er nicht versucht, aus Frust statt dessen Romane in Urteilsbegründungen zu schreiben.

Zitat: “obwohl er 1976 unglücklich verliebt war, legte er das zweitbeste Abitur der Schule ab”. (Zitat aus der Urteilsbegründung 2006 – das pdf kann von der Chronologie-Seite der Unterstützer heruntergeladen werden)

Was denkt man sich da als Literaturkritiker zum Ergebnis eines Richters, der sich nicht entscheiden kann, ob er einen Bildungsroman verfassen will oder später von Trivialliteraturexperten begutäugt werden möchte? Denkt man sich da – interessante Einleitung, sehr nett eingefädelt, der Satz, gleich von vornherein direkt zum angepeilten literarischen Motiv, aus dem Autor wird noch mal was? Könnte schon sein, dass man sich das denkt. Als Literaturkritiker.

Und als Fahrradstrampler? – Sieht nach Bayern aus. Dirndlbuch mitten in einer Urteilsbegründung, wer hätte das erwartet.

Keine zwei Kilometer höher jedoch kommt noch eine Überraschung. Kennen Sie Esoterik? Das sind so “Ganzheitlichkeit” und “Fixpunkte”, Wasser,  Steine, Brettl, goldene und etwas Geld verdienen. Manche etwas weniger, manche etwas heftiger. Wenn Sie mit mir (ich strampele auf einem unterwarteten und auf der Landkarte nicht verzeichneten Berg, auf aktuell 2550 Höhenmetern) – wenn Sie mit mir wetten wollen würden, wo Sie die heute nun nicht gerade erwartet hätten, wo wäre das in etwa? Bei drei Kilometern? Verloren.

Zitat: “Ein anderer Gutachter sei 2011 zum Ergebnis gekommen, Mollaths Gedanken “kreisten um einen fernen Punkt von Unrecht, das sich in der Welt ereigne und der den Kristallisationspunkt der wahnhaften Störung” darstelle.”

Ist das nicht irre? Ich sagte Ihnen doch, es gibt Sachen, von denen hätte man vorher nicht gedacht, dass die einen derart hammerhart umwerfen, dass man gar nicht weiß, woher man auf die Schnelle genügend Kissen und Matratzen zum weichen Landen organisieren soll. (Sie haben’s erraten. 3050 Meter, ich liege gerade im Gras und ich sage Ihnen, der Rest bis 8050, der wird nicht schlechter.)

Ich erreiche langsam die 3070. (Ich schiebe jetzt lieber ein Stück, ab jetzt bin ich auf alles gefaßt, denke ich.) Was finde ich vor, auf dreitausendundsiebzig Metern? Möchte jemand einen kleinen Einsatz wagen? Meine Warnung: machen Sie das lieber nicht. Dieses Spiel ist nicht zu gewinnen, Sie werden verlieren, egal, was Sie auf 3070 vermuten möchten.

Ich finde nämlich, mitten in dieser herrlichen Gebirgslandschaft…

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ein…

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Kunstmuseum. Name: “LouvreManouvre.” [Link Mona Lisa Bavaria 1] [Mona Lisa Bavaria 2] [Mona Lisa Bavaria 3] [Mona Lisa Bavaria 4] [Mona Lisa twittert] [und wird angetwittert] [update: doch, doch, wird] [Link zur vollen Länge]. Der Name der Ausstellung lautet: Documenta XL.

Der “Link zur vollen Länge” ist übrigens eine Klanginstallation. Und weil wir hier in Bayern sind, im Gebirge, erzeugt diese Klanginstallation ein Echo. Und wie Echos eben so sind… (“Ich habe nicht “strikt vertreten”, dass Herr M. “zurecht weggesperrt ist”, sondern …”)

 .

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Auf 3075 schalte ich auf “SloMo”. Nein, ich schalte nicht den Gang meines edlen  Statussymbol-Rennrads auf 2, mit dem ich zu dieser Tour de Ferd(inand) angemeldet worden bin, denn das edle Drahtross liegt ja dort hinten kaputt im Gras. Mir wurde für den nächsten Abschnitt eines dieser uralten Herrenrad-Dinger in die Hand gedrückt, bei dem ich so arg hoch greifen muss. (Ihr wisst schon, die Dinger so, wie sie gebaut wurden, als es noch darum ging, “auf Augenhöhe” mit den Reitern zu bleiben.) – Ich muss also ziemlich hoch greifen.

Mit diesem Uralt-Teil an der Hand, ganz langsam Schritt für Schritt gehe ich im SlowMotion-Tempo weiter nach oben.

Also ernsthaft jetzt – vorsichtiger kann man doch nicht sein, oder?

Auf 3080 liege ich aber schon wieder im Gras, denn ich bin eben von einer Schülerdemo überrannt worden. Stampede. Meine Haare sind ganz durcheinander, aber wenigstens lebe ich noch. (Glaube ich.)

Ich rappele mich wieder auf und bekomme ein nächstes Ersatzradl in die Hand gedrückt, diesmal aus Bambus*. Es sieht so aus, als hätte es Chancen, bis zum vorletzten Tausender durchzuhalten (der letzte ist für ein bestimmtes Edelrad reserviert, das kommt noch, aber die 3970 bis zum Umstieg auf das reservierte Besondere hätte ich lieber etwas sicherer in der Hand jetzt, also Bambus*). Ich schwinge mich auf das Teil und stelle den Gang zuerst auf 0,314, bevor ich mit Überraschung feststelle, dass o,42 auch geht. Ich fühle mich sofort wie auf dem Heimtrainer oder vor einem Bluescreen und atme tief durch, denn jetzt heißt es in die Pedale treten, ich sehe schon von weitem das nächste Ziel – unweit in Fluglinie, bei der Steigung jedoch eine erkleckliche Anzahl von Umdrehungen entfernt leuchtet ein Schild. Das sieht nach einem spannenden Schuppen aus – und vor dem Schuppen hängt ein Plakat. Darauf, von meinem jetzigen Tretpunkt gut zu erkennen, die Worte: AUTORENLESUNG.

“Aha”, sagt der zu meinem Team gehörende Literaturkritiker, “sieh an, der Dirndlbuchschreiber mit der Unterschriftenurlaubsvertretung hat es also doch zu etwas gebracht, ein Verlag hat ihm das abgekauft?” – “Bayern”, antworte ich kräftig in die Pedale tretend.  “Die stehen auf Dirndlromane. Zahlungskräftiges Publikum, da hat dann wohl ein ‘Literatur’-Verlag am Ende auf die Qualität gepfiffen.”  Wir wollen uns beide diese Lesung nicht entgehen lassen,  also los.

Ab da überstürzen sich die Ereignisse allerdings etwas. Auf dem Weg zu dem angesagten Schuppen geraten wir urplötzlich in eine Schlägerei zwischen zwei verfeindeten Gangs, die sich um einen sogenanntes Stimmviech, eine genetisch eher konstruierte Dolly prügeln. Dolly ist aber im Labor etwas unkoordiniert abgelaufen. In ihrer Schnauze steckt ein Hefter. Die beiden Gangs prügeln sich anschließend mit Dolly um den Hefter, dabei wird das Ding völlig zerrissen und landet in einer Pfütze. Dolly beißt den Anführern beider Gangs kräftig in die Hand und entkommt quer durch die Alm.

Leicht perplex radle ich langsam durch das Schlachtfeld, der Literaturkritiker sitzt auf meinem Gepäckträger. Ich manövriere vorsichtig durch die Papierfetzen, abgerissene Hemd- und Handtaschen sowie herumliegende Knöpfe.

Kaum sind wir beide uns halbwegs sicher, das Schlimmste wenn schon nicht bereits hinter uns, so doch zumindest sehr bald hinter uns zu haben, da uns nun auf dem Weg zu dem angesagten Schuppen mit der Autorenlesung nichts mehr in den Weg kommen kann, werden wir knapp vor dem Eingang von einer Polizeirazzia überholt.

Es herrscht etwas Aufregung, also halten wir uns etwas abseits und überlegen, wo wir nun heute die geplante Streckenpause einlegen, da ja das Kulturevent offensichtlich ausfällt.

“Psssst…”, werden wir da plötzlich von der Seite angeflüstert. Eine unscheinbar wirkende Gestalt in grauem Schlapphut und Trenchcoat schiebt uns einen Zettel zu. Der Literaturkritiker nimmt ihn entgegen und wir starren gemeinsam auf den Zettel. Der Kritiker entfaltet ihn (er mag aussagekräftige rhetorische Pausen, auch wenn er sie gelegentlich in Gesten statt in Worte packt, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt).

Auf dem Zettel steht (jetzt entfaltet der Kritiker das vorletzte Drittel des Zettels…):

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“AUTORENLESUNG Umzug zur Scheune. Beginn wie geplant. Beeilt euch.”

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Wir sehen uns um und entdecken etwas weiter hinter dem angesagten Schuppen tatsächlich eine halbverfallene Scheune, um die weitere unauffällig-unscheinbare Gestalten herumstehen. Wir sehen uns an, der Literaturkritiker hat jetzt richtig schön hohe Augenbrauen. Mehr Bestätigung brauche ich nicht, also machen wir uns jetzt, ebenfalls sehr unauffällig-unscheinbar aus dem Razziageschehen davonstehlend, auf dem Weg zur nur leicht verschobenen Kulturveranstaltung.

Wir betreten den Schuppen. Auf der Bühne sehen wir, schwach beleuchtet und vom Dunkel der restlichen Bühne umrandet, einen Schreibtisch und ein Telefon.

Die Lesung beginnt.

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Wir bemühen uns, eine gute Figur als Zuschauer der Vorstellung zu machen. Mein Begleiter zählt die literarischen Stilmittel mit – “hörst du diese Exklamationen”, sagt er, “sehr gekonnt”.  Das begeisterte Publikum klatscht andächtig, dann betreten 3 Figuren in Anzug und Krawatte die Bühne, in den Händen ein goldener Pokal. Der Literaturkritiker packt seinen Zettel aus und faltet nun auch das letzte Drittel des Blattes auseinander, darauf steht: “PS: mit Preisverleihung im Anschluss!”

Wenige Minuten später (es wurde etwas stickig im Raum) stehen wir wieder vor dem Schuppen. Doch wie es scheint, können wir heute mit einer längeren Nacht rechnen: nur knapp oberhalb der Stelle, an der noch vor kurzem die Schlägerei tobte, sammelt sich nun eine neue  aufgeregte Menge. Wir treten an die Gruppe heran. “Unerhört!” Hören wir einen Bauern schimpfen, “unerhört!” – Wir befragen einige der mit Mistgabeln und Rechen bewaffneten Personen und erfahren, dass die Ikone des naheliegenden Dorfes besudelt worden sein soll. Einige Journalisten sollen dem Kunstmodell (dem aus dem Museum LouvreManeuvre) nachgesagt haben, sie hätte sich faceliften lassen – “unerhört!”, schimpfen die Bauern. “Unsere Mona Lisa eine Lügnerin? Niemals!” – Bedrohlich recken die Bauern ihre Mistgabeln und Rechen in die Luft.

Und da kommt sie – die Dorfschönheit selbst. Die Bauern verstummen andächtig, erwartungsvolle Stille liegt nun in der Luft. Sie nähert sich der Bauernmenge, stolz ragt ihr Kopf über dem Mob.

Da, plötzlich  – ein Rascheln hinter uns, wir drehen uns um. Aufgeregt kommt eine Bauernhofdame den Berg hochgerannt, es raschelt aus den Dirndl-Unterröcken.

Es raschelt,

und raschelt,

und raschelt,

die Bauernhofdame atmet etwas schwer, als Sie vor dem Kunstmodell steht. “Ihro Hoheit” – stammelt sie entrückt, die Stimme versagt etwas vor Atemlosigkeit. Sie händigt dem Kunstmodell ein Papier aus. “Ihre Rehabilitation.” – Sie macht einen geübten, vor dem SPIEGEL sichtlich mit viel Fleiß trainierten Bauernhofknicks, eine Art Dorftanzpirouette, den sogenannten Odlplattler.  “Selbstgeschrieben“, fügt sie noch nach, in ihren Augen glänzt ein Freudetränchen.

“Spieglein, Spieglein.”  Sagt ein älterer Herr mit Brille und grau meliertem Bart, der sich gerade zu uns gestellt hat. Er und der Literaturkritiker nicken sich zu. Offensichtlich Arbeitskollegen. “Es geht doch nichts über ein gestandenes literarisches Kulturerbe”, fügt er noch nach. – “Märchentradition bester, grimmigster Sorte – hatte mal mit dem Gedanken gespielt, mich darauf zu spezialisieren”, sagt der Literaturkritiker.  “Da sehen Sie mal, welch einträgliches Material Ihnen entgangen ist, eine wahre Goldgrube”, erwidert sein Arbeitskollege und verschwindet, mit seinem Spazierstock wedelnd, durch die Menge der noch immer andächtig schweigenden Bauern.

“Wenn man bedenkt”, sagt der Literaturkritiker, “dass wir erst auf 3090 Meter sind…” – Wir beschließen, dass wir uns auf diesem Streckenabschnitt nunmehr lange genug aufgehalten haben. Der Kritiker setzt sich auf meinen Gepäckträger und ich trete in die Pedale.  Die Gangschaltung auf, wie gehabt, o,42 – wir haben noch viel vor.

Auf den nächsten Metern wird die Steigung allerdings beträchtlich. Ich muss herunterschalten, wenn ich den Literaturkritiker auf meinem Gepäckträger, der gerade mit einer Bergbauarbeiterlampe auf dem Kopf in ein Buch vertieft ist (Sie erinnern sich – es war Nacht, als wir – ohne Pause in der netten Gesellschaft mit den Rechen und Mistgabeln einzulegen, weitergefahren sind), wenn ich den Literaturkritiker auf meinem Gepäckträger also nicht herunterwerfen will, womöglich auch noch auf mich drauf beim Herunterfallen. Also 0,314, geht aber immer noch schwer, jetzt 0,21 – auch nicht, schließlich schalte ich auf 0,1984.

Jetzt geht es endlich wieder spürbar voran.

Der Literaturkritiker fragt, ob er mir aus dem Buch vorlesen soll.

 

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(dieser text ist noch im entstehen, bitte etwas geduld, klicken Sie bald wieder vorbei…)

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Fußnote: Auswahl weiterer empfohlener Links.

Medienecho gesammelt (verlinken wir, damit unsere Twitter-Updates da unten diese Seite nicht ganz so vollknallen, dass die erst nach Stunden aufgeht…)

Codewortzeile: “Alle nachprüfbaren Behauptungen haben sich als zutreffend herausgestellt. …  Das birgt die Gefahr, dass …”

Nebenthemen.

* Das mit dem Bambusrad ist nur Keyworddropping, lasst euch davon bitte nicht ablenken, ihr könnt beizeiten nach “Bambusrad SPIEGEL” suchen und dort weiterklicken, wenn ihr ein Fahrrad braucht, ist hier irrelevant, wirklich nur Keyworddropping.

Written by wn030

November 18, 2012 at 11:49 pm

28 Responses

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    Sonderrevisionsbericht der HypoVereinsbank

    Prüfungszeitraum: 15.1.-5.3.2003 – erging an den Konzernvorstand und weitere. Freigabe REV-L am 19.3.2003
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    wn030 feuilleton: Documenta XL

    November 19, 2012 at 12:46 am

  2. teeater

    November 20, 2012 at 5:54 pm

  3. teeater

    November 20, 2012 at 5:58 pm

  4. teeater

    November 20, 2012 at 6:01 pm

  5. wn030-8

    November 21, 2012 at 9:34 am

  6. wn030-4

    November 21, 2012 at 10:54 am

  7. wn030-4

    November 21, 2012 at 10:58 am

  8. teeater

    November 21, 2012 at 2:02 pm

  9. wn030-7

    November 22, 2012 at 12:15 am

  10. Fast eine Woche alt, aber immer noch frisch genug:

    Der fragwürdige Fall Gustl Mollath

    “… Was eigentlich nötig ist, ist eine lückenlose Aufklärung, wie es überhaupt erst zu diesem Skandal kommen konnte. …”

    (Patrick Linnert, mittelfränkische Piraten, bayrische Landesliste zur Bundestagswahl)

    wn030-7

    November 22, 2012 at 12:26 am

  11. 030-8

    November 23, 2012 at 10:11 am

  12. 030-8

    November 23, 2012 at 10:12 am

  13. teeater

    November 23, 2012 at 10:22 am

  14. wn030-5

    November 24, 2012 at 4:16 pm

  15. “Ein Vorgutachter (Dr. Simmerl) hatte 2007 eine ernstliche psychische Störung und mit ihr eine Einschränkung seiner Geschäftsfähigkeit verneint. Ich fand bei ihm jetzt ebenso wenig Hinweise auf eine solche Erkrankung geschweige eine Fremdgefährlichkeit. Das Gericht verwarf auch mein Gutachten.” – dies ist ein Zitat von der Seite zwei dieses Dokuments:
    http://www.psychiatrie-und-ethik.de/wpgepde/wp-content/uploads/2012/10/RB201202.pdf
    (über die Seite http://view.samurajdata.se/ können Sie sich das Dokument auch online, ohne Herunterladen oder Add-Ons/Zusatzprogramme zu Ihrem Browser ansehen)

    Auf dem Titelblatt steht, das Dokument stammt von 2012, und zwar September.
    Walter-von-Baeyer-Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie e.V. (GEP)
    Assoziiert mit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)

    wn030-5

    November 24, 2012 at 5:41 pm

  16. “Doch weit gefehlt: Die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) beharrt weiterhin auf dem Standpunkt, Mollath sei durch ein »unabhängiges Gericht« als »gefährlich« erkannt worden, weshalb er zurecht in der Psychiatrie sitze. Und auch der zuständige Chefarzt der forensischen Psychiatrie, der zugleich auch der Verfasser des für Mollath fatalen Gutachtens gewesen war, macht keine Anstalten, die Reste seiner beruflichen Reputation zu retten.” Zitat aus: Olle Piepen Blog. Endstation Psychiatrie. Der Fall Gustl Mollath. Der Tweet zu diesem Zitat lief unter dem Motto: “Gustl flog übers Kukucksnest”

    leser

    November 24, 2012 at 9:58 pm

  17. wn030-5

    November 26, 2012 at 7:53 am

  18. wn030-4

    November 26, 2012 at 8:01 am

  19. eine spät aufgewachte, aber trotzdem noch lesbare nachverlinkung, die hier noch ausstand.
    die jW hatte am 14.11. zu mollath was geschafft, also einen tag vor patrick linnert.
    [nicht schlecht.]

    wo das ist? hier ist es. Titel: “Wegschließerin des Tages

    wn030-8

    November 26, 2012 at 8:16 am

  20. Aktenvernichtungsfall in Bayern. Siehe im folgenden Artikel auf Seite 2.

    wn030-8

    November 26, 2012 at 10:33 am

  21. wn030-8

    November 26, 2012 at 4:41 pm

  22. für kilometer 4,5

    November 26, 2012 at 7:45 pm

  23. wn030-4

    November 26, 2012 at 9:39 pm

  24. wn030-8

    November 28, 2012 at 6:02 am

  25. …nach dem heutigen TS-Bericht zu Merks aktueller Laune, etwas lauter.

    openPetition: Rücktritt der Bayerischen Justizministerin und Aufnahme einer Untersuchung im Fall Mollath

    wn030-7

    November 28, 2012 at 4:03 pm

  26. wn030-8

    November 28, 2012 at 11:26 pm

  27. Zur Großrazzia in 13 Gebäuden der Hypovereinsbank vom 28.11.2012 eine Auswahl von Medienberichten vom 29.11. (weitere u.a. in der taz, FOCUS, derStandard.at u.v.m.)

    tagesschau
    Süddeutsche Zeitung
    SPIEGEL
    Frankfurter Rundschau

    wn030-5

    November 29, 2012 at 12:49 pm

  28. wn030-5

    November 30, 2012 at 5:39 pm


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