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Oh, du selige meine Güte – Polizeigewerkschaftsvorsitzende geben der Jungen Freiheit Interviews

with one comment

[wn030]

Weihnachten nähert sich. Die Zeit, in der empfindliche Gemüter von “Last Christmas” durch Stadt und Warteschleifen gejagt werden, die Zeit liebevoller Weihnachtsgrußkarten, die Zeit der Spendenaufrufe und des Geldausgebens, auch des Spenden-Geldausgebens – kurzum: die Zeit des friedlichen Miteinanders wo man nur hinschaut.

Die Zeit, so erfahren wir aus der B.Z., in der auch der neue, seit Montag dieser Woche im Amt weilende Berliner Polizeipräsident Peter Klaus Kandt nicht umhin kann, um etwas Liebe und Wärme im Netz zu bitten *[1].

Nun – wünschen darf sich jeder was, auch Polizeipräsidenten dürfen an den Weihnachtsmann  schreiben – der Berliner ist in punkto Polizeipräsidenten in seiner Stadt so Einiges gewohnt, den schmeißt auch ein Brief von Klaus an Santa Claus nicht um, auch drei in schneller Folge und in der B.Z. nicht – er greift höchstens mitleidig zum Taschentuch für seinen frischen Uniformbürger-Präsidenten und nickt mit dem Kopf: “in der B.Z. zu landen, der Arme.” – Nun, der Terminkalender ist voll, wir haben Doomsday morgen noch vor Weihnachten, da sind eben andere für Themen wie dieses sonst als Erste in Fragende kommende Weihnachtsmänner mit Wichtigerem beschäftigt. “Ja, ja…”, sagt der Berliner. “Das Leben ist aber auch manchmal hart.” – Und wendet sich wieder Relevanterem zu, besagten Weihnachtsgrußkarten zum Beispiel oder der Frage, wie man Anti-Last-Christmas-Oropax so geschickt in die Ohren gestopft bekommt, dass das unleidige “gave you my heeeeaaart” einem nicht auch noch den Rest des Tages versaut. Vielleicht stellt er sich, bevor er das Thema gänzlich verlässt, noch kurz einen Peter Klaus mit angezündeten Weihnachtskerzen auf Schopf und Schultern vor – alternativ eine angezündete, also angeschaltete blinkende Lichterkette um Hals und Arme geschlungen – “ja-ja… der Arme.” Und fragt beiläufig einen Mitfahrgast in der U-Bahn: “welche Farbe würden Sie für Peter Klaus’ Lichterkette nehmen? Blau?” Er hat die Anti-Last-Christmas-Oropax im Ohr, also kann er nur per Lippenlesen  mit dem Fahrgast neben ihm kommunizieren, der eben noch seinen Blick auf den News-Monitor in der U-Bahn geklebt hatte und ihm seinen Blick zuwendet: “Blau” oder “Auch”, liest der der Berliner seinem Mitfahrgast ab, was der Berliner als “Blau” bzw. “denke ich auch” interpretiet. “Ich würde die Lichterkette blinken lassen”, sagt der Berliner noch.

Wo der Durchschnittsberliner allerdings beim Aussteigen sein Mitleid samt Taschentuch in der U-Bahn lassen könnte, könnte der Zeitpunkt sein, zu dem er erfährt, dass aus lauter Weihnachtsstress und Doomsdayfrust zwei neue Protagonisten das Medienareal betreten, um für den weihnachtlich blau blinkenden Polizeipräsidenten via Interview ins Feld zu ziehen. So geschehen noch am selbigen 19.12. An diesem Tag äußern sich der DPolG-Vorsitzende Bodo Pfalzgraf -sowie- der GdP-Vorsitzende Michael Purpur wo? – In der “Jungen Freiheit”. Die JF greift hier nicht etwa auf Zitate aus anderen Medien zu, beide Gewerkschaftsvorsitzende werden mit Sätzen zitiert, die sie der JF gegenüber geäußert haben. *[2]

Wir möchten betonen, dass die am weihnatlich blau blinkenden frischen Polizeipräsidenten aus Piratensete geäußerte Kritik sich auf dessen Eintreten für “Racial Profiling” bezieht – vor diesem Hintergrund werden der JF gegebene Interviews von Polizeigewerkschaftsvorsitzenden im Kampf um des Präsidenten Lichterkettenehre besonders interessant.

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(hallo lieber Leser, Sie haben zu früh reingeklickt, dieser Beitrag entsteht erst, kommen Sie in einer Stunde nochmal vorbei)

*[1] Die BZ hatte sich für den frischen Polizeipräsidenten mächtig ins Zeug gelegt – gleich drei Links können wir hierzu anbieten. Die ersten beiden laufen unter selbem Titel, daher hier die Untertitel dieser Beiträge: “Auf Twitter bezeichnete Mareike Peter Klaus Kandt als Rassisten. Nicht zum ersten Mal griff sie ihn im Netz an. Der zweite: “Aus Fehlern lernt … wohl nicht jeder” (mit Ausrufezeichen) und der dritte Beitrag titelt “Beleidigung empört Innensenator Henkel

*[2] Zur JF verlinken wir nicht. Per Suchmaschine lässt sich der Beitrag finden, wenn man z.B. nach den folgenden Zitaten aus besagtem Artikel vom 19.12.2012 sucht: “Demokratiefeindlichkeit ist noch das Netteste, was man ihr bescheinigen kann“, sagte der Berliner Landesvorsitzende der Polizeigewerkschaft Bodo Pfalzgraf der JUNGEN FREIHEIT” sowie “Unterstützung erhielt Pfalzgraf vom Berliner Landesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Michael Purpur. Gegenüber der JF forderte er, die Äußerungen der Piraten-Mitarbeiterin auf ihre strafrechtliche Relevanz prüfen zu lassen.” Sie finden diesen Artikel auch beim Klick auf diesen Suchmaschinenlink.

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Weiterführende Links

Neulinge im Netz und auf dieser Seite des Mondes starten Ihre Erkundungen zur Frage  “Was ist die Junge Freiheit” bitte hier.

Zu Rassismus in der Polizei starte man seine Informationssuche zum Beispiel hier (Zitat: “In Deutschland ist nicht der Rassismus skandalös, sondern die Kritik daran. Dementsprechend umgeht es eine Polizeiwissenschaftlerin gekonnt, das böse R-Wort zu benutzen.”)

Linkauswahl zu Racial Profiling: 123

Es gab eine kürzlich abgelaufene Frist zum Unterschreiben einer Bundestagspetition bezüglich Racial Profiling: [Tweetlink]

Zur Frage, wie es zum Ergebnis dieser Petition [Link Petition] kommen konnte, wird man sich in der Stadt noch genauer unterhalten müssen.

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Written by wn030

December 20, 2012 at 12:19 pm

One Response

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  1. Programmhinweis eines stillen Dashboard-Gastes unserer Seite. Hamburg in diesem Fall, nicht Berlin, und wenn wir eine noch konkreter passende Themenseite zu dem folgenden Programmtipp haben, setzen wir die dahin um, bis dahin bleibt der Hinweis vorerst hier.
    Einer der Kommentatoren zu diesem Video schreibt: “Der Bildschirmschoner bei 34:30 sollte meines Erachtens für eine fristlose Kündigung der Mitarbeiterin genügen.” – 34m 30s können Sie unten in der Leiste per Schieberegler anpeilen.

    teeater

    December 21, 2012 at 3:02 pm


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