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(updated) Ein unganehmenes Thema, das zur Sprache kommen muss: Wikileaks und Rechtsextremismus – 10 Tweets nach Fria Tider und der Repost einer Naziseite

with 17 comments

[wn030] Hierzu gibt es (endlich) ein update. Klick.

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Wie Englisch sprechende Leser unserer Seite seit einigen Tagen verfolgen konnten, existiert aktuell ein ernstzunehmendes Problem bei Wikileaks – die Gruppe muss sich der Frage stellen, wie indifferent und sogar tolerant gegenüber Rechtsextremismus sie ist.

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Dieser Frage müsste sich unserer Meinung nach – neben der Gruppe in ihrer aktuellen Zusammensetzung – ihr aktueller “chief editor” ganz besonders stellen, da er erst kürzlich den Wahlkampf zum australischen Senatssitz eingeläutet hatte. – Doch wie auch immer man genau diese Frage gewichten will (wir finden sie nicht gerade irrelevant für eine politische Kampagne), eines sollte der Gruppe deutlich sein: ihre aktuelle Haltung gegenüber rechtsextremen Seiten und Inhalten ist mehr als nur fragwürdig und in der Lage, Unterstützung nicht nur für sich selbst als Wikileaks weiter zerbröseln zu lassen, sondern darüber hinaus auch den für Bradley Manning ernsthaft zu gefährden.

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Wir hatten selbst bei dem Vorfall mit Israel Shamir schließlich die Augen zugedrückt, da wir der Meinung waren, dass eine offizielle Distanzierung akzeptiert werden muss und weil wir gehofft hatten, dass der Vorfall der Gruppe deutlich vor Augen geführt hatte, wie wichtig eine Nivellierung ihrer internen Machthierarchiestruktur ist, um Vorfälle dieser Art in Zukunft zu vermeiden. Wie wir aktuell erkennen müssen, hat Wikileaks diesen Schritt nicht geschafft.

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Worin genau liegt das Problem?

Erstens: 10 Tweets mit Links zu “Fria Tider”

Wikileaks hatte 2012, bis zum 4. Januar 2013, insgesamt 9 Tweets mit Direktinks zum schwedischen rechtsextremen Blatt “Fria Tider” getweetet. Wir reden hier von einem Account mit (Stand 5. Januar 2013) fast 1,7 Mio Account-Abonnenten (“followern”). Am 5. Januar 2013 folgte schließlich der 10. Tweet. Diesen 10. Tweet betrachten wir als besonders widerwärtig, da er mitten in einer Twitterpanik getweetet wurde, die von einer Falschmeldung zu einer angeblichen Verhaftung Assanges verursacht worden war (1). Der Tweet wurde von vielen Abonnenten in der Folge als “Lebenszeichen” angesehen und um so kräftiger weiterverbreitet (“retweetet”). Bis zum Abend des 5. Januar konnte WL so über 70 Retweets für den Link zu einem rechtsextremen Blatt gewinnen (darunter ein paar besonders fanatische “Supporter” und selbst die Mutter von Assange) – mit deren Hilfe zählte der Tweetlink zum rechtsextremen Blatt insgesamt 90 Retweets am 7. Januar.

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Es handelt sich, wohlgemerkt, um den nunmehr 10. Tweet mit Direktlink zu dieser Zeitung. Wie bereits auf Englisch ausgeführt, verbietet sich selbst beim ersten Tweet die Vermutung eines “Versehens” oder “Fehlers”, da die Organisation Wikileaks sich als eine journalistische Organisation bzw. als Plattform für Medien darstellt und ihr schwerlich jemand derart horrende Ahnungslosigkeit und Unprofessionalität vorwerfen wollen und unterstellen wird, sie hätten keinen Schimmer, welchen Link genau sie da tweeten. Hätte es sich bei dem ersten Tweet um einen “Fehler” gehandelt (ein ziemlich gravierender, aber nicht irreparabler, wenn zeitnah behoben), wäre die Korrektur denkbar unproblematisch gewesen: durch die Löschung des Tweets mit nachgesendeter kurzer Entschuldigung für das Versehen. Natürlich hätte dies einiges Kopfschütteln in der Twitternutzer-Schar verursacht und die Frage aufkommen lassen, was für Personal derzeit Zugang zum offiziellen Account hat – aber das Problem wäre wenigstens halbwegs behoben und erledigt. Nicht so Wikileaks: der Tweet blieb nicht nur stehen (und es handelt sich bei allen 10 Tweets um Links zu in einem rechtsextremen Blatt veröffentlichte, für Assange “nützliche” Artikel – für jede um ihre Reputation bedachte Medienorganisation ein Grund mehr, sich möglichst rasch von einem solchen Freundeskreis zu distanzieren…) – sie tweeteten darüber hinaus weitere Linktweets, als hätte es keine frühzeitigen Warnungen ernstzunehmender Stimmen gegeben, dass sie damit selbst die geduligsten Unterstützer entfremden.

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Die Reaktionen einiger fanatischer Assange-Unterstützer auf unsere Seite, auf der wir unsere ersten Recherchen zu dieser Problematik dokumentiet haben, waren hierbei besonders ernüchternd. “Supporter”, die sonst den Tag lang damit beschäftigt sind, Slogans wie “don’t kill the messenger” zu verbreiten, stürzten sich auf unseren Twitter-Account als wären wir der Beelzebub persönlich – keiner der Unterstützer-Accounts, die uns mit einer ganzen Reihe von Beleidigungen und Angriffen überschütteten, interessierte sich dabei für das Problem – wichtig war es ihnen, möglichst rasch möglichst viele Gerüchte über uns in die Welt zu setzen. Innerhalb weniger Stunden wurden wir zu Teilnehmern einer “social media smear campaign” erklärt (also eine Schmutzkampagne unter Zuhilfenahme sozialer Netzwerke), wir mussten hören, dass wir angeblich vom CIA bezahlt werden, wir waren gleichzeitig auch noch “IP Phisher” und selbstverständlich darüber hinaus Doppel-Accounts von FOWL-Konten (“Friends Of WikiLeaks”-Konten), da Wikileaks-Unterstützer, die das Problem ähnlich ernsthaft sehen, irgendwie mundtot gemacht werden mussten.

Wohlgemerkt: So verhalten sich Unterstützer-Konten, die diversen Medien und investigativen Journalisten “Schmutzkampagnen” vorwerfen.

Ein insgesamt doch etwas üppiger Phantasiereichtum – hervorgezaubert, um Links zu einer rechtsextremen Zeitung zu verteidigen.

Bei diesem 10. Tweet mit Link nach “Fria Tider” haben wir schließlich einige Retweeter kontaktiert und sie um Bestätigung gebeten, dass sie über die Tendenz des von ihnen via Retweet mitverlinkten Blattes informiert wurden. Eine Handvoll machten ihren Retweet rückgängig, eine weitere Handvoll tweetete unseren Hinweis mit einem Aufklärungslink. Wie angemerkt, sind trotzdem mit Stand vom 7. Januar aktuell 90 Retweeter dieses Links sichtbar.

Wikileaks sendete einen mehr als peinlichen Folgetweet noch am selben 5. Januar ab, der ihren Fria-Tider-Link oberflächlich “erklären” sollte. Ihr Erklärungsversuch, dass ihre Tweets nicht gleichbedeutend mit Unterstützung oder Empfehlung einer Zeitung sind, greift hier leider keinen Millimeter – würde man diesen Erklärungsversuch ernstnehmen, würde die Frage im Raum stehen, ob auch der Tweet zu einer “Blood and Honour”-Seite mit Assange-Bezug für sie unter demselben Vorzeichen ebenso unproblematisch wäre. Doch diese Frage stellt sich hier nicht – der Artikel ist ein für JA eindeutig nützlicher – ebenso wie es sich, wie angemerkt, bei den 9 weiteren “Fria-Tider”-Tweets nicht um kritsche oder distanzierende Tweets gehandelt hatte.

Dass es WikiLeaks ernsthaft erstaunt oder erstaunen kann, dass ihre Nutzung Assange-freundlicher Texte in einem rechtsextremen Blatt und die dadurch sichtbar werdende Begrüßung rechtsextremer Klientel unter ihren “Supportern” auch die zuvor geduldigsten Unterstützer entfremden muss, kaufen wir nicht ab – vielleicht deswegen, da wir davon ausgehen, dass die aktuelle Crew sich aus volljährigem Personal zusammensetzt.

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Zweitens: Der Repost eines Nazitextes und seine Verwendung

Als wäre das Problem mit den Fria-Tider-Links nicht schon groß genug, gibt es jedoch eine weitere Problematik in direkter Verbindung mit Wikileaks – hier handelt es sich um die Verlinkung eines  Nazi-Textes über den Umweg zweier Supporter. Es handelt sich um den Repost des Textes eines medienweit bekannten Neonazis, Tony Olsson (hier der Link zu einem Beitrag in der Süddeutschen über diesen Nazi). Es handelt sich bei dem Repost des Nazi-Textes nicht um einen Fehler, ein Versehen oder eine Namensverwechslung, sein Text wurde von einem Assange-Unterstützer (Rixstep) repostet, und zwar a) ohne jeglichen Warnhinweis für Leser, dass es sich um den Text eines Nazis handelt und b) gleich mit einem Werbelink zu desseen Blog (Olsson sitzt ein, hat aber die Möglichkeit, zu schreiben und durch Hilfe von Unterstürtzern auch einen Blog zu betreiben). Auf unserer Seite mit der englischsprachigen Recherche-Dokumentation haben wir bereits darauf hingewiesen, dass Rixstep selbst nicht selten Tweets mit Links zu Nazi-Seiten tweetet (siehe Screenshot mit Rixstep-Link zu info 14 dot com). Von der Seite, die über das Problem zuerst berichtet hatte (zu finden via google oder duckduckgo mit Eingabe des Seitentitels “Rixstep And The Nazi Website”)  wurden wir darauf hingewiesen, dass das offizielle Wikileaks-Twitterkonto dem Konto Rixstep eine zeitlang sogar gefolgt sein soll (eine Aussage, die wir nicht bestätigen können, da wir diese Phase nicht live miterlebt haben, die Watch-Seite bietet jedoch einen Screenshot dazu als Nachweis). Der offizielle Twitter-Account hat zusätzlich dazu eine zeitlang regelmäßig Links von Rixstep retweetet. (Dieselbe Schwäche für Retweets fanatischer Supporter selbst bei offensichtlich mehr als nur fragwürdigen Links konnten wir am 5. Januar beobachten.)

Der Nazi-Repost auf Rixstep wird zusätzlich zu alldem, und hier wird es überdeutlich problematisch, von der offiziellen Unterstützerseite justice4assange als “Resource” verlinkt – auch hier nicht einmal eine Warnung, dass auf einen Nazitext zur Verteidigung zurückgegriffen wird. Auch Justice4 ist als Unterstützerseite offiziell wie es offizieller nicht geht – mit regelmäßigen Tweet-Links zur Seite und Direktverlinkung auf wikileaks.org.

Hier die bereits auf der englischsprachigen Seite vorgestellten, von uns kommentierten Screenshots. Die entsprechenden Webadressen zur Überprüfung sind im Kommentar angegeben:

rixsteps-repost

oben: besagter Nazitext-Repost auf Rixstep

unten: Verlinkung zu diesem Nazitext auf justice4:

screenshotJustce4

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Bei diesem Repost  und seiner Verlinkung stellen sich mehrere Fragen gleichzeitig: glaubt tatsächlich die gesamte aktuelle Crew, dass die Öffentlichkeit sich nicht die Frage stellt, weshalb JA angeblich keine Möglichkeit gesehen hat, Rixstep als überzeugten eigenen Supporter darauf hinzuweisen, dass seine Seite weder in Tweets noch per Links weiter von WL gepusht werden kann, solange der Nazi-Text dort sichtbar ist – zudem in dieser Form, ohne Warnung, mit Werbelink? 

Das kaufen wir mit gutem Grund nicht ab.

Weiter: möchte wikileaks.org der Öffentlichkeit verkaufen, dass die von ihnen direktverlinkte Seite justice4 nicht zeitnah nach den ersten Hinweisen auf das Problem den Link zum Nazitext-Repost entfernen konnte?

Auch das dürfte mit gutem Grund kaum jemand abnehmen.

Umso ernüchternder dürfte für unsere Leser sein zu hören, dass der erste Hinweis darauf von der Watch-Seite bereits Ende Oktober 2012 veröffentlicht wurde.  Die Screenshots haben wir im Zuge unserer Recherche erst vor wenigen Tagen, Ende Dezember aufgenommen. Der zehnte Tweet zu Fria Tider erfolgte, wie angemerkt, am 5. Januar. Hier ist kein Umdenken in Sicht.

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(1) Die Twitterpanik wurde am 5. Januar durch eine Falschmeldung verursacht, die über die englische indymedia-Seite, trotz früher Moderation der Falschmeldung, verbreitet worden war. Der Text wurde selbentags von einem Guardian-Journalisten zeitnah ausdrücklich als Falschmeldung bestätigt (bei dem Indymedia-Text wurde der Name eines weiteren Guardian-Journalisten verwendet, auch dies eine Falschangabe). Die Zeit, in der sich einige Assange-Fans immer noch Sorgen um seinen Verbleib machten, nutzte der offizielle WL-Account für das Tweeten des besagten 10. Tweets mit dem Link zum für Assange nützlichen Artikel im rechtsextremen Blatt “Fria Tider”. 

(text in progress, feel free to revisit)

Written by wn030

January 7, 2013 at 1:02 pm

17 Responses

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  1. Für Leute, die erst kürzlich auf Wikileaks aufmerksam wurden und das Thema I. Shamir / unerwünschtes und nicht vom gesamten Team akzeptiertes, unter Decknamen vorgestelltes Personal / nicht kennen, hier einige Zitate aus Zeitungsberichten 2010-2011:

    “He also denied that he had any special connection with WikiLeaks, though the group’s spokesman, Kristinn Hrafnsson, confirmed that he was their representative in Russia, just as his son is in Scandinavia. … Given the tight if murky links between the Russian security apparatus and the quasi-fascist Nationalist movement with which Shamir is associated there, it has worrying implications for the security of anyone named in the cables.” (Dec 17, 2010)

    “Shamir has a years-long friendship with Assange, and was privy to the contents of tens of thousands of US diplomatic cables months before WikiLeaks made public the full cache. Such was Shamir’s controversial nature that Assange introduced him to WikiLeaks staffers under a false name. Known for views held by many to be antisemitic, Shamir aroused the suspicion of several WikiLeaks staffers – myself included – when he asked for access to all cable material concerning “the Jews”, a request which was refused.

    When questions were asked about Shamir’s involvement with WikiLeaks, given his controversial background and unorthodox requests, we were told in no uncertain terms that Assange would not condone criticism of his friend. Instead, a mealy-mouthed statement distancing WikiLeaks from its freelancers was issued. Still later, when damning evidence emerged that Shamir had handed cables material to the dictator of Belarus – a man he holds in high esteem – to assist his persecution of opposition activists, Assange shamefully refused to investigate.” (Nov 8, 2011)

    “…So I decided to grit my teeth and carry on. Dismay mounted, however, with the arrival of Israel Shamir, a self-styled Russian “peace campaigner” with a long history of antisemitic writing. Shamir was introduced to the team under the pseudonym Adam, and it was only several weeks after he had left – with a huge cache of unredacted cables – that most of us started to find out who he was.

    Press enquiries started to trickle in. A little research revealed his unsavoury history, but I was told Julian would be unwilling for WikiLeaks to publish anything critical of Shamir. Instead, shamefully, we put out a statement simply distancing WikiLeaks from him….” (Sept 2, 2011)

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    Dieser Hintergrund ist nicht gänzlich irrelevant für die Einschätzung der aktuellen Vorgänge. Unser Standpunkt war bisher, dass eine offizielle Distanzierung – die Distanzierung von I. Shamir damals – als solche anerkannt werden muss, wie auch immer Leser im Detail und für sich individuell diese Distanzierung interpretieren (z.B. als Hinweis darauf, dass das Einführen der Person Shamir nach Aufklärung über dessen Identität und Hintergrund nicht vom gesamten Team akzeptiert wurde). An den aktuellen Vorgängen lässt sich jedoch leider erkennen, dass das Team aus der damaligen Erfahrung offensichtlich bis zum heutigen Tag keine Konsequenzen zu ziehen in der Lage war, die zur Vermeidung von Problemen wie den im Text beschriebenen hätten führen können.

    wn030

    January 7, 2013 at 3:27 pm

  2. Was mir in diesem Artikel fehlt, sind genauere Erklärungen dazu, was in den Artikeln der besagten Nazi-Seite bzw. im Repost des “Nazitext” geschrieben wurde.

    Bei mir entsteht somit der Eindruck, dass der Verfasser dieses Artikels es für wichtiger hält, wer etwas gesagt hat, als was(!) eigentlich gesagt wurde.

    Falls dieser Eindruck der Realität entspricht, kann ich nur dringend empfehlen, noch einmal genau darüber nachzudenken, ob diese Prioritätenverteilung wirklich für eine objektive Diskussion förderlich ist…

    Antwort von wn030: zu Deinem Satz “Was mir in diesem Artikel fehlt, sind genauere Erklärungen dazu, was in den Artikeln der besagten Nazi-Seite bzw. im Repost des “Nazitext” geschrieben wurde.”

    Um ehrlich zu sein, wir sehen das Problem eher darin, dass es immer wieder Leute gibt, die genau mit ähnlichen Sätzen sich in Relativierungen verlaufen. Das Problem ist in den Screenshots erkennbar, es wird zu dem Nazi-Text-Repost auf rixstep verlinkt von Justice4 ohne den geringsten Warnhinweis für die Leute. Ebenso rixstep – gibt denen sogar einen Werbelink – ohne die geringste Warnung. Wann hast du jemals erlebt oder gesehen, dass eine reputable Zeitung derartig unverantwortlich verfährt?

    zu Deinem Satz: “Bei mir entsteht somit der Eindruck, dass der Verfasser dieses Artikels es für wichtiger hält, wer etwas gesagt hat, als was(!) eigentlich gesagt wurde.”

    Antwort von wn030: da kannst Du aber Gift drauf nehmen, dass wir allemal genau hinschauen, wenn Leute zu Naziseiten verlinken, die reposten, das derartig hinterhältig betreiben wie hier [ohne Warnhinweis, wobei auch mit Hinhinweis ein Direktlink schlicht nicht akzeptabel ist] – da kannst Du, um es auf Berlinerisch auszudrücken, gift drauf nehmen, dass wir da genau hinschauen. Auch wenn wir Relativierungsversuche in Kommentaren lesen.

    Zu Deinem Satz: “Falls dieser Eindruck der Realität entspricht, kann ich nur dringend empfehlen, noch einmal genau darüber nachzudenken, ob diese Prioritätenverteilung wirklich für eine objektive Diskussion förderlich ist…”

    Antwort von wn030: Wir dagegen empfehlen Dir nochmal genau in ein Geschichtsbuch reinzulesen. Wenn Du Deine Kenntnisse etwas aufgefischt hast empfehlen wir eine Lesefähigkeiten-Strärkungskur. Unsere Empfehlungen dazu wären – EinsZweiDreiVierFünf.

    malvar

    January 13, 2013 at 4:05 am

    • Zuerst einmal: Ich möchte hier überhaupt nichts relativieren.

      wn030: nein, nein. ein nazi-text mit link zu einem nazi-blog ist plötzlich keiner mehr, sondern ein “inhalt”. den man für eine supportkampagne für “nützlich” hält. eine unterstützungskampagne für jemanden, der sich als aktueller chefred von wikileaks (“chief editor”) vorstellt, und zwar als “chefred” einer “media organisation”, der sich zu alldem auch noch seit kürzlich zu einer politischen wahlkampagne aufwärmt. aber “nein, nein”, wo sieht man denn da eine relativierung. “ja, wo laufen sie denn.”

      malvar: Ich habe vielmehr bemängelt, dass in diesem Artikel meiner Meinung nach Informationen gefehlt haben, die ich benötigt hätte, um mir eine fundierte Meinung zum Thema bilden zu können.

      wn030: das tut uns sehr leid, dass wir nur zu diesem einen sz-artikel zu dem nazi verlinkt haben. wir verlinken gerne mehr artikel. es gibt was in aftonbladet zu dem, wenn Ihnen das was bringt (ist aber euf Schwedisch)

      malvar: In dieser Hinsicht muss ich zugeben, mich geirrt zu haben bzw. nicht aufmerksam genug gelesen zu haben.

      wn030: ok, also kein aftonbladet-link (können wir aber trotzdem noch nach-verlinken, in einem der kommentare darunter, müssten wir heute noch schaffen.

      malvar: Hätte ich dies von vornherein getan, hätte ich die Frage danach, ob Sie die Aussagen einer Person rein danach bewerten, wer die besagte Person ist, wohl selbst beantworten können und vermutlich direkt erkannt, dass mein Kommentar reine Zeitverschwendung war.

      wn030: ja. das ist kein exit-typ, kein exit-pirat, kein fall, der nach etwas zusätzlicher bildung den weg rausgefunden hat, tut uns leid, hier gibt es nichts zu relativieren.

      Eigentlich sollte ich damit die Diskussion als beendet ansehen,

      wn030: Eigentlich ja.

      malvar: aber ich glaube noch immer an das Gute im Menschen

      wn030: “das gute im Nazi…” – ja, ja.

      malvar: und daran, dass jeder Mensch dazu in der Lage ist, die eigenen Sichtweisen zu hinterfragen,

      wn030: ne, der nazi hinterfragt aktuell lieber anderes als die eigenen Sichtweisen, das sollte sich Ihnen eigentlich selbst aus unserem Screenshot, dem Ausschnitt oben deutlich genug erschlossen haben. Ist wohl nicht angekommen, aber viel können wir Ihnen da nicht helfen. (Außer mit dem Aftonbladet-Link)

      malvar: weshalb ich meine Kritik nun noch einmal etwas genauer ausführen werde:

      wn030: nur zu.

      Ich bin der festen Überzeugung, dass es jeder Mensch verdient hat, gleich behandelt zu werden, unabhängig von dessen Hautfarbe, Geschlecht, Abstammung oder eben auch politischer Überzeugung.

      wn030: und hier liegt das problem. das ist ein grundübel amerikanischer sozialisierung eigentlich, deshalb auch die bemerkung einer bei uns mitschreibenden personen zur “farce” (ist in der englischsprachigen recherche-doku zu finden und in diesem [hier gleich verlinkten] kommentar genauer ausgeführt. es GIBT keine gleichbehandlung / anti-diskriminierung von nazis, weil sich die aussage “gleichbehandlung unabhängig von abstammung, hautfarbe…” und “unabhängig von politischer gesinnung” gegenseitig AUSSCHLIEßEN. es gibt diskriminierende politische einstellungen und medien, die diese diskriminierenden ansichten stärken. relativieren Sie promotion-links auf support-seiten oder in tweets, unterstützen Sie damit eben leider die diskriminierende seite. lassen Sie uns nochmal kurz den Jungle-World-Artikel erwähnen, der diese häufig vergessene tatsache in kürze zusammenfasst: “Eine Anfrage der Jungle World an das schwedische Justizministerium ergab: Peter Sunde hat, um es wohlwollend auszudrücken, das am 1. Januar 2009 in Kraft getretene diskrimineringslagen nicht gänzlich verstanden. Wie der Jurist Cafer Uzunel erklärte, gehe es im Gesetz – wenig über­raschend – darum, Gleichberechtigung herzustellen und zu verhindern, dass Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihres Geschlechts oder ihres Glaubens diskriminiert werden. Nazis von einem Internetangebot auszuschließen, ist demnach keine Diskriminierung und nicht verboten. Peter Sunde antwortete auf die Bitte um eine Stellungnahme zum Statement des Justizministeriums übrigens nicht.”

      malvar: Getreu diesem Motto

      wn030: dem motto, das nationale, auch nationalistische […Fria Tider….] rassistische, diskriminierende einstellungen schützt, ob es sich nun dieses bewusst werden will oder nicht…

      malvar: versuche ich die Aussagen einer Person so objektiv wie möglich zu bewerten, ohne mich dabei von Vorurteilen lenken zu lassen.

      wn030: geschichtsgrundkenntnisse sind keine “vorurteile”. parteiprogramme von nazis öffentlich nachlesbar. “vorurteile” sind etwas anderes.

      malvar: Von vornherein die Meinung einer Person abzulehnen, weil ich deren politische Überzeugung ablehne, empfinde ich als genauso falsch wie dies aufgrund der Hautfarbe der besagten Person zu tun.

      wn030: genau, wenn eine person rassistisch denkt, dann wäre man doch “diskriminierend”, wenn man deren rassismus “kein fußbreit” entgegensetzt. eine person, die nationalistisch denkt und dies mit rassistischen denkmustern verbunden hat, ist eben diese, kein weiteres kommentar dazu.

      malvar: Der besagten Person ihr Recht auf freie Meinungsäußerung aus derartigen Motiven absprechen zu wollen,

      wn030: wie gesagt, bitte keine amerikanische propaganda hier. wenn die amis ihre eigenen gesetze nicht im griff haben und bei denen parteien im logo ein hakenkreuz haben können und das von denen nciht verboten wird, ist das deren problem, hier bitte keine solchen scherze, liebe/r malvin. nazipropaganda ist nazipropaganda, das verbreiten nationalistishen gedankenguts, braunen “denk”mülls und rassistischer einstellung fällt nicht unter freie meinungsäußerung, aus gründen, wie sie im o.a. Jungle-World-Zitat deutlich ausgeführt worden sind.

      malvar: halte ich sogar noch für deutlich schlimmer und an der Grenze zur kriminellen Handlung.

      wn030: für kriminell halten wir eher dein kommentar, siehe unsere begründug oben, weshalb genau.

      malvar: Was ich damit sagen will:
      Ich persönlich halte jedwede rassistische Ideologie für falsch, genauer gesagt für eine absolute Dämlichkeit. Ich denke insofern, dass ein Mensch der an so etwas glaubt, es höchstwahrscheinlich einfach nicht besser weiß und man diesem helfen sollte, seinen Irrtum zu verstehen.

      wn030: dazu ist exit da, nich support-seiten eines typen, der den braunen mist ohne warnung für die leser als “referenz” nützt, nur um sich eines erm “gefährlichen weiberstaats” zu entziehen (rixstep). du weißt schon, der gefährliche feministische “faschismus” (rixstep dreht frei durch bei solchen texten, aber lassen wir das, fanatische fans sind so drauf). jedenfalls wird der text nur dazu genutzt. weder wikileaks noch ein supporter ist exit. die nutzen das zeug und nutzen deren anhängerschaft. (wir wissen nicht, warum, möglicherweise wird es doch knapp an richtigen supportern und vorzeigbaren referenzen, da nehmen die alles, was kommt – bis zum nazikram und leuten, die entsprechend drauf sind und nicht aufhören, diesen mist zu relativieren.

      malvar: Für mich sind Nazis deshalb (mit wenigen unbekehrbaren Ausnahmen) arme Menschen, die dringend jemanden benötigen, der sie an die Hand nimmt und aus ihrem Wahnsinn zurück in die Realität führt.

      wn030: wofür leute da sind, die dafür entsprechend ausgebildet sind und sich dis zur aufgabe gemacht haben, das ist wikileaks nicht. weder assange, noch rixstep. die nutzen die inhalte und linken auch noch zu denen, verstehst du das problem so langsam?

      malvar: Was ich hingegen überhaupt nicht verstehen kann, ist, warum Leute, die im Falle der Nazis diesen Irrsinn erkennen können, gleichzeitig auf ähnliche Weise handeln, indem sie Nazis als Menschen zweiter Klasse definieren, die es nicht verdient haben, mit dem selben Respekt behandelt zu werden wie jeder andere Mensch!

      wn030: respekt für diskriminierer! respekt für nazis, na klar! malve, du spinnst in dem absatz da oben so richtig. vielelicht fällt dir das doch auf, wenn du dein kommentar nochmal durchliest.

      malvar: Leider scheint mir dieses paradoxe Denken

      wn030: der war gut…

      malve: in extremem Maße gerade bei Mitgliedern der Antifa-Bewegung sehr verbreitet zu sein, also bei genau denjenigen, von denen ich eigentlich mehr erwarten würde.

      wn030: du erwartest von der antifa respekt für nazis? ich will mir den nächsten satz verkneifen, aber ich kann nicht. du erwartest von der antifa respekt für nazis? hast du deine tabletten heute schon genommen? [ich konnte mir das nicht verkneifen, wie auch, bei einem solchen satz.]

      malvar: Noch schlimmer finde ich allerdings, dass auch in der Allgemeinheit eine weniger krasse Version dieser Denkweise sehr verbreitet ist,

      wn030: hoffentlich. das wäre ja schön, wenn leute wie du das so sehen, was wir nämlich erkennen, ist, dass eine nicht weniger, sondern stärker ausgeprägte variante deiner denkrichtung in der gesellschaft ausgeprägt ist: relativieren bis zum get-no, politische blindheit bis zur bewussten akzeptanz und begrüßung diskriminierender aussagen (neulich im tagesspiegel wieder ein cdu-fritze: wohnungsknappheit in berlin sei angeblich von gestiegenen asylantragszahlen verursacht. verstehst du? nicht von car-lofts, wo kommt man da hin, sondern von gestiegenen asylbewerberzahlen. relativieren bis zum get-no, bis man eines morgens aufwacht, die wahlergebnisse in der zeitung findet und sich fragt, “wie das nur so weit kommen konnte…”

      malvar: was sich darin äußert, dass viele Menschen sich nicht trauen, berechtigte Kritik zu äußern, aus Angst, dadurch in die rechte Ecke eingeordnet zu werden.

      wn030: hm weißt du, so wie sich aktuell einige fanatische assange-anhänger verhalten, bemühen die sich deutlich und aggressiv, jegliche kritik an den fria-tider links und dem nazi-repost zu killen, wie es nur geht, sieh dir nur den abschnitt zu den reaktionen von anhängern an. und zu deiner “berechtigten” kritik aus “angst, dadurch in die rechte ecke” – jo, also wenn du zitaten wie dem zitat des cdu-fritzen zustimmst, dann stehst du aus gewissen politischen gründen mittendrin in der echten ecke, da muss man dich nicht erst hinstellen, dass schafft man mit sowas schon selbst. gilt auch für das tweeten von links zu rechtsextremen blättern. und für nazi-reposts. und links zu naziblogs.

      malvar: Dieses schwarz-weiß-Denken ist halte ich im Sinne des Strebens nach einer besseren Gesellschaft für alle Menschen für äußerst kontraproduktiv,

      wn030: noch kontraproduktiver halten wir relativierungsversuche bezügl. tweets zu rechtsextremen blättern, zumal bei tweets von konten mit aktuell 1,7 mio followerkonten. sorry, keine diskussion dazu. was auf der hand liegt, liegt dort. assange ist selbst dafür verantwortlich, dass der die tweets nicht zurückzuziehen geschafft hat und keine vernünftige entschuldigung für das massive fail kam. die wird nicht kommen und die tweets werden von dem nicht gelscht werden. weshalb es nicht nur seiten wie da oben gibt, sondern mit der zeit auch weitere dazukommen müssen. aktuell haben wir über twitter zum beispiel diesen spannenden link gefunden:

      F*ct Fact Sheet, ein Piratenpad-Link

      malvar: denn einerseits werden dadurch real existierende Probleme totgeschwiegen

      wn030: den spruch mit den “real existierenden” fanden wir super. weil fria tider ja nicht existiert und die tweets dahin auch niemand gesehen hat. wir lachen nächste woche über deine zeile, aktuell ist uns nicht danach.

      malvar: und andererseits wird es Anhängern eines falschen Glaubens (damit meine ich konkret rassistisches Gedankengut) erschwert, den Fehler in ihrem Denken zu erkennen, da sie sich nur unter Ihresgleichen trauen können, über dieses Thema zu sprechen und insofern nur sehr selten an jemanden geraten, der ihnen erklären könnte, warum sie sich irren.

      wn030: du, nicht für umsonst haben wir extra für Dich in der antwort oben gleich fünf links gezeigt, und das ist nur eine winzige auswahl. wer von denen will, kann sich informieren. das reicht absolut. und die links, über die -hier- die rede ist (die tweets nach fria tider zu einem assangefreundlichen text, der link zum nazi-repost) sind -keine- texte bei denen es darum geht, nazis das verquere an ihrem “denken” aufzuzeigen. verstehe das bitte, die nutzen den mist als “resource”, steht doch deutlich drin im text und ist den beiden screenshots nun wirklich überdeutlich zu ersehen.

      malvar: Diese Art mit “Nazis” umzugehen, hilft meiner Auffassung nach nicht im Geringsten dabei, rechtes Gedankengut effektiv zu bekämpfen,

      wn030: genau, das relativieren von fria-tider-links ist eigentlich super und hilft, den mist richtig zu bekämpfen und lass den nur die nächsten 50 tweets zum rechtsextremen blatt tweeten und noch ein paar nazireposts verlinken – malvar, du merkst, wo hier das problem ist? du weichst zu einer allgemein-debatte ab bei einem thema, das konkret ist, und nur konkret zu diesem fall diskutiert werden kann. da es sich beim text – nicht – um einen allgemein-theoretischen text handelt sondern um einen text zu konkreten vorfällen, das heißt, dass wir sehr darum bitten, dass du dich bei weiteren antworten, so denn noch welche kommen, bitte an das thema hältst. keine generaldebatten. es geht um 10 tweets, getweetet von assange. und um den link auf justice4 zum von rixstep reposteten nazitext, tweets zu einem assangefreundlichen text, keine distanzierenden tweets, keine rücknahme der tweets, fehlen jeglicher entschuldigung und distanzierung, links zum repost als “resource” und ohne jegliche warnung für den leser.

      malvar: sondern stärkt vielmehr den Zusammenhalt der Rechtsradikalen, die durch diese unrechte Behandlung zu Opfern werden und sich somit noch stärker im Recht fühlen, und führt der rechtsradikalen Szene zusätzliche Mitglieder zu, die ursprünglich zwar durchaus als politisch rechts zu betrachten sind, aber erst durch die gesellschaftliche Ablehnung ihrer moderat rechten Einstellung den Weg zu rassistischem Gedankengut finden, da die Rechtsradikalen die einzigen Menschen sind, die ihre Einstellung zu akzeptieren bereit sind.

      wn030: bitte zum thema. in diesem fall wird ein nazi-repost genutzt, mit einem promotion-link zum naziblog versehen. es handelt sich nicht um eine kritik des textes oder blogs, es handelt sich um eine nutzung des inhalts mit werbelink. die 10 tweets an die über anderthalb mio (plus retweets) sind nutz-tweets, sie bescherten und bescheren dem rechtsextremen blatt extra klicks. es geht um einen assange-freundlichen text dort. und um die daraus ersichtliche begrüßung rechts eingestellten personals unter ihren “supportern” (was aus den sich nun über monate hinziehenden relativierungen zu erkennen ist)

      malve: Ein effektives Vorgehen gegen rechtsradikales Gedankengut sollte meiner Meinung nach durch Aufklärung

      wn030: äh aufklärung läuft nicht so, dass du einen nazi-text repostest, unterschlägst, was das für ein text ist und den von einer supporterseite ohne kommentar als “resource” verwendest. nochmal: nein, der nazi steigt nicht aus, der hinterfragt auch heute noch lieber andere sachen als seine politische einstellung.

      malve: und offene Diskussionen erfolgen und nicht durch generelle Ablehnung einer gesamten Gruppe von Menschen.

      wn030: genau weil eine generelle ablehnung einer gesamten gruppe von menschen nicht akzeptabel ist, muss nazis (und deren relativierern) – also den leuten, die gesamte menschengruppen aufgrund derer abstammung, hautfarbe, oft auch über den umweg der ablehnung ihrer religion, sowie den leuten, die diese tatsache nicht wahrnehmen können (wie malvar in diesen beiden kommentaren) genau das “kein fußbreit” entgegengesetzt werden, das hier hingehört.

      malvar: Kurz gesagt: Wer die Forderung vertritt, dass jedem Menschen mit Respekt begegnet wird, sollte mit gutem Beispiel vorangehen und dies selbst konsequent umsetzen, selbst wenn dies bedeutet, Nazis als Menschen genauso zu respektieren wie jeden anderen.

      wn030: wir wiederholen nicht nochmal, dass jemand, der rechte gesinnung vertritt oder die neigung zu dieser zeigt, sich selbst in eine solche ecke stellt, nicht dort erst platziert werden muss. “Wer die Forderung vertritt, dass jedem Menschen mit Respekt begegnet wird” – KANN – per definitionen und wie oben dargestellt, nicht solche kommentare schreiben, wie malvar es hier getan hat. sonst wüsste er, warum nazis sich selbst von dieser forderung ausschließen.

      malvar: Noch schlimmer als die generelle Abwertung von Nazis zu Menschen zweiter Klasse

      wn030: bitte keine untertreibungen. achter klasse.

      malvar: finde ich es allerdings, “normale Menschen” zu diskreditieren, wenn diese bereit sind, Nazis in Diskussionen zu einer anderen Thematik auf Augenhöhe, von Mensch zu Mensch, gegenüber zu treten.

      wn030: nochmal, bei dem link wird nichts gegenübergetreten, da wird ein nazitext genutzt als “resource” für die verteidigung von assange… malvar, zum thema!

      malvar: Um Missverständnissen vorzubeugen: Wie ich bereits erwähnte, lehne ich Rassismus in jeder Form ab

      wn030: dann aber müsstest du deine kommentare anders schreiben, das hast du nicht.

      malvar: und bin auch der Meinung, dass man rassistischen Aussagen jederzeit widersprechen sollte.

      wn030: anstatt zu rechtsextremen blättern zu tweeten und nazireposts als “resource zu verwenden.

      malvar: Gleichzeitig sollte man aber die nicht-rassistischen Aussagen einer Person, von der man weiß, dass sie ein Rassist ist, genauso behandeln wie die jeder anderen Person.

      wn030: bevor die person es nach exit geschafft hat? in welcher form? mit welchem namen, welchem link? so richtig schön unterstützend, dem eine plattform bietend, dessen ansehen steigernd? so, wie hier die tiraden zum schwedischen rechtssystem, mit dem der nazi “unzufrieden” ist? mit werbelink zum blog? malvar, vorsicht, aber hier kommt schon wieder ein satz, den ich mir nicht verkneifen kann: hast du sie noch alle? ein nazi ist in erster linie ein nazi. und der gibt, weil er zu seiner gesinnung steht, solange er sich in diesem dunstkreis befindet, kaum aussagen, die nicht in relation zu seiner gesinnung stehen. vielleicht sagt der mal abends, dass sein bier geschmeckt hat, aber das interressiert keinen. solange er nazi ist, ist die antwort selbst auf einen solchen satz: “das ist bald wieder draußen“.

      malvar: Wer mich in ein schlechtes Licht rücken möchte, könnte zwar behaupten, ich fordere “ein Herz für Nazis”,

      wn030: wir haben an deinen kommentaren nichts verändert, das hast du tatsächlich. nur, leider…

      malvar: aber dies entspricht nicht den Tatsachen.

      wn030: nnneinein.

      malvar: Was ich fordere, ist nichts weiter als jeden Menschen mit Respekt zu behandeln,

      wn030: auch den mit hitlergruß und den mit den sprachproblemen.

      malvar: unabhängig von dessen politischer Einstellung,

      wn030: klar weil wir alle in einer so unpolitischen welt leben…

      malvar: denn darin sehe ich den ersten Schritt zu einer besseren Welt für uns alle.

      wn030: die bessere welt mit dem herz für nationalisten und dem respekt für die nazis, na das wäre ja aussichtsreich…

      malvar: Ich hoffe, dieser Kommentar regt Sie ein wenig zum Nachdenken an.

      wn030: nicht wirklich, wir haben eher ein bißchen gelacht, dürfen wir?

      malvar: Falls ich Sie von meiner Position überzeugen konnte, wäre das natürlich toll.

      wn030: sorry… nnnnnö.

      malvar: Falls nicht, würde ich mich freuen, ihre Gegenargumentation zu lesen,

      wn030: das trifft sich ja gut dann.

      malvar: die es mir vielleicht erleichtert, ihre Position in dieser Sache besser zu verstehen.

      wn030: mal gucken, wir haben unser bestes gegeben.

      malvar: Ich freue mich auf ihre Antwort und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

      wn030: achten Sie darauf, dass Sie, falls Sie nochmal antworten:
      a) bitte beim thema bleiben, das ist kein allgemeintheoretischer text, es geht um konkrete vorfälle, die diskussion geht um genau die tweets, um genau das blatt (fria tider), die retweets, die tatsache, dass nur eine handvoll follower die retweets wieder rückgängig gemacht haben, den als resource verwendeten nazitextrepost etc. – das heißt, wenn sie nochmal kommentieren, nehmen Sie am besten einen satz des textes und zitieren Sie ihn. dann schweift man bei der diskussion des satzes nicht so stark vom thema ab. (hilft wirklich manchmal.)
      b) zweitens – wenn Sie nochmal antworten – dann nehmen Sie wieder den antwortknopf direkt unter dem beitrag (nicht den unter diesem kommentar), da wordpress manchmal probleme hat mit mehrstufigen kommentaren, die gehen ab der 3. stufe los, das heisst, dass eine antwort auf diesen kommentar verschwinden kann. die wird dann gar nicht gespeichert. passiert gelegentlich. also lieber wieder den normalen antwortknopf unter dem text selbst (stolpern Sie eh drüber, wenn Sie zum text für das zitat hochscrollen)

      malvar

      January 18, 2013 at 2:33 pm

  3. nur ein kleines statement am rande. bezug zum oben angedeuteten fall i. shamir und das kleine detail, dass assange sehr wohl kontakte zur piratenpartei hat, dazu zur erinnerung:

    wn030

    January 18, 2013 at 10:09 am

  4. wn030

    January 18, 2013 at 10:09 am

  5. :-] “Respekt für Nazis”

    wn030

    January 18, 2013 at 6:15 pm

  6. … und ein Herzchen für die Herzen öffnenden Nazis…

    wn030

    January 18, 2013 at 6:18 pm

  7. Vielen Dank für ihre wiederholte Antwort auf unsere (auch wir verwenden von nun an den pluralis majestatis) Kritik an ihrem Artikel.

    wn030: also -ich- ich kann das ich nur dann einsetzen, wenn ich eine zeile schreibe. da der nächste absatz meist von einem nächsten geschrieben wird, sind es insgesamt halt leider wir, mit majestatis hat das nichts zu tun.

    malvar: Es freut uns zu hören, dass Sie ihr Bestes gegeben haben. Weniger erfreulich finden wir die Tatsache, dass ihr Bestes darin besteht, immer wieder über unsere Bemühungen zu lachen, eine ernsthafte Diskussion zu führen,

    wn030: die bemühungen sehe ich nicht, auch die anderen reiben sich die augen – wo ist das zitat zum text? der text, den Sie kommentiert haben, ist kein allgemeintheoretischer, hier geht es um einen konkreten vorfall, bitte verstehen Sie das und halten Sie sich an unsere o.a. empfehlung

    malvar: Sie sich nicht entscheiden können, ob sie nun mit oder über uns sprechen und es Sie offenbar sogar überfordert, sich unseren Namen für den Zeitraum des Verfassens ihrer Antwort zu merken.

    wn030: hören Sie mal, Sie werden als kommentierer von uns geblockt werden müssen, wenn das so weitergeht. Sie wurden eindeutig aufgefordert, zum thema des textes zu kommentieren, wenn Sie das nicht einhalten können, können wir Ihnen haufenweise Seiten bieten, bei denen Sie bzw Ihr kommentar besser aufgehoben ist.

    malvar: Bitte verstehen Sie, dass wir aus diesem Grund ihre Ratschläge zum Thema Rhetorik leider nicht ernst nehmen können.

    wn030: mit rhetorik hat das nichts zu tun, sondern mit Ihrer themaverfehlung. Sie haben nicht verstanden, dass es um tweets geht und um den link zum nazirepost oder? Sie haben nicht verstanden, dass der link auf einer offiziellen supporterseite sitzt?

    malvar: Achtung: Ab hier wechseln wir vom pluralis majestatis in die dritte Person. Er versucht damit, seinen Schreibstil genauso abwechslungsreich zu gestalten wie den ihren. (Tipp: Durch einen Hinweis wie diesen lässt sich die Verwirrung, die durch derartige Perspektivwechsel beim Leser entstehen könnte, mindern.)

    wn030: malvar, dein nächstes kommentar, wenn es wieder das thema verfehlt, wird wirklich gelöscht werden müssen. wir können nur einmal warnen.

    malvar: malvar (alias “malvin”)

    wn030: ist sicher in der einen oder anderen zeile oben vertippt worden, wir korrigieren das irgendwann.

    malvar: widerspricht davon abgesehen auch weiterhin ihrer Behauptung, er heiße Rassismus gut. Er glaubt, dies besser als Sie beurteilen zu können, auch wenn sie ihm hier sicherlich widersprechen.

    wn030: und wn030 wiederholt, dass ein nächstes kommentar ohne themabezug gelöscht wird.

    malvar: Ihrer Aussage, er relativiere (was genau ist ihm nicht hundertprozentig klar), kann er hingegen nicht mehr widersprechen, zumindest nicht unter ihrer Prämisse, dass die Ansicht, auch ein Nazi sei zuerst einmal ein Mensch und erst in zweiter Linie ein Nazi, per Definition eine Relativierung ist.

    wn030: ein Nazi ist ein Nazi. er denkt national und dazu gehört nunmal eine rassistische und deskriminierende einstellung, wer sich einfälle aus den tippenden fingern saugt, um das gutzuheißen, ist selber schuld.

    malvar: (Ab hier wechselt er wieder in den pluralis majestatis, da uns das Schreiben in der dritten Person mehr anstrengte, als wir …

    wn030: [schnipp.] auch der rest war ohne themenbezug. gelöscht. versuche es nochmal, wenn du zum thema was zu sagen hast, ansonsten bitte in das SPIEGEL-forum oder ey! liest du taz? die haben auch tolle kommentarfelder.

    malvar

    January 18, 2013 at 7:53 pm

  8. PS: Die Tatsache, dass Sie es für nötig hielten, meinen (ich bin wieder zur ersten Person zurückgekehrt) Kommentar komplett durch die von ihnen kommentierte und somit nicht mehr in seiner ursprünglichen Form lesbaren, Version ersetzt haben,

    wn030: joaaah, das passiert. wir nehmen die kommentare gründlich auseinander. ein redeschwall wird stück für stück in sätze geteilt und auf die wird gründlich geantwortet, wir gehen dabei sozusagen chirurgisch vor. Ihr kommentar ist nicht verändert worden, wir haben eben nur die angewohnheit, manchen leuten lieber satz- und stückweise zu antworten. anstatt eine plattform für redeschwall ohne konkreten themenbezug zu bieten. Ihr kommentar wurde – außer, dass satz- und abschnittweise geantwortet wurde, ansonsten nicht verändert.

    malvar: deute ich als Hinweis darauf, dass sie befürchten, meine Worte könnten auf einen außenstehenden Leser überzeugender wirken als die ihren.

    wn030: wieso, finden Sie, wir haben mehr zeilen bekommen als Sie? haben Sie nachgezählt? [ich – ich persönlich tippe jetzt mit den fingern auf der schreibtischplatte, weil der kommentar wieder das thema verfehlt. mein nachbar schmaucht gerade eine zigarette. seine augenbrauen sind zusammengezogen, der blick sieht kritisch aus und soeben bestätigt er wörtlich, dass er auch der meinung ist, dass es nun gut ist. könnte also sein, dass auch dieser Ihr kommentar ohne konreten themenbezug zum text gekürzt wird werden müssen.

    malvar: Ich könnte nun noch zusätzlich darauf hinweisen, dass dieses Vorgehen mir gegenüber sehr respektlos ist,

    wn030: oh.

    malvar: aber da Sie mich ja scheinbar bereits zum Nazi und somit zum Menschen achter Klasse erklärt haben,

    wn030: nicht wir. Ihre worte haben Sie selbst eingetippt. Sie haben nicht verstanden, was für eine ideologie neonazis in ihre strohköpfe eingelassen haben, oder? sie haben das jungle-world-zitat nicht wirklich kapiert, oder?

    malvar: gehe ich davon aus, dass diese Respektlosigkeit von Ihnen beabsichtigt ist.

    wn030: so gesehen irgendwie schon. wir hier haben mehr respekt vor leuten, die wissen, was sie von nazis zu halten haben.

    malvar, sorry, wir müssen uns daran halten. sollten hier weitere kommentare von Ihnen sichtbar werden, die mit dem konkreten thema dieses artikels nichts zu tun haben, in dem kein einziger satz des artikels zitiert wird, keine themenbezogene zusatzinformationen kommen oder sonst -ir-gend-et-was- brauchbares themenrelevantes, nichts zum eigentlichen artikelthema, müssen wir löschen. sie konnten sich jetzt in 4 kommentaren austoben, wir denken, das reicht.

    malvar

    January 18, 2013 at 8:12 pm

  9. Interessante Diskussion, ich will hier nur mal auf einen Absatz eine Frage stellen:

    ” Gleichberechtigung herzustellen und zu verhindern, dass Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihres Geschlechts oder ihres Glaubens diskriminiert werden. Nazis von einem Internetangebot auszuschließen, ist demnach keine Diskriminierung und nicht verboten. Peter Sunde antwortete auf die Bitte um eine Stellungnahme zum Statement des Justizministeriums übrigens nicht.”

    Müssten nach dieser Logik nicht auch Moslems vom Internet ausgeschlossen werden?

    So von wegen Gleichberechtigung z.B.

    Ich meine ja. Von daher eine krude Logik denn ich will niemanden daran hindern seine Meinung zu sagen auch wenn ich sie noch so sehr ablehne. Denn irgendwann wird man auch meine Meinung verhindert wollen so humanistisch sie auch sein mag. Wehret den Anfängen.

    Ihr tut hier so als wären “Rechte” irgendwie Wesen von fremden Planeten.

    melli

    January 19, 2013 at 12:43 pm

  10. ps:

    Man sieht aber bei dem Beispiel das wenn man nicht mit zweierlei Maß messen will auch Seiten von Moslems bzw. Islamisten gesperrt werden müssen!

    wn030 dazu: aha, jetzt also antidiskriminierung doch nutzen wollen, um rassistische vorurteile zu streuen – rassismus geht über viele kanäle in die köpfe. manche glauben, dass sie keine rassisten seien, weil es ihnen nur um die religion geht. nur ist der abschnitt oben ganz gut zitiert, weißt du? oben im kommentar, das zitat aus der Jungle-World, lies das noch mal. (“aufgrund herkuft, religion…”)

    melli: Denn der Islam ist nunmal gegen die Gleichberechtigung der Frau.

    wn030: das musst du den frauen überlassen. manche von ihnen sagen, nur fanatiker sind gegen die gleichberechtigung. wenn die das marx-zitat nicht akzeptieren wollen für sich (“opium für das volk”), oder wenn die es einfach nicht kennen, dann ist das ihnen zu überlassen. solange ein paar bibliotheken das zitat bei sich haben, sollten sie früher oder später darüber stolpern, wie die sich danach aber entscheiden, ist deren sache. ob ich persönlich lieber frauen ohne kopfbedeckung mit frei wehendem haar sehe oder nicht, ist meine privatsache, meine präferenz hat mit deren entscheidung nichts zu tun. es gibt auch männer aus deren kulturkreis, die ins schwärmen kommen, wenn sie vom sex appeal schön geprägter tücher erzählen, manchmal ein detail, manchmal ein haarsträhnchen, die schreiben gedichte über sowas. eigene präferenzen haben ist das eine, sie anderen aufzudrücken zu versuchen ist ein no-go.

    melli: Mit unseren GG nicht kompatibel. Oder das von Koran geforderte Verhalten gegen “Unggläubige”.

    wn030: wir haben ein GG, korrekt. solange sich die polizei dieses landes daran hält ist das ja nett. ist sie nicht immer in der laune dazu. übrigens haben Sie gehört, von den aktenstapeln, die bei den untersuchungen zum NSU-skandal verschwinden, auch seit der herr der archive hier präsident spielt?

    melli: Ich danke mal da gibts auch keine 2 Meinungen. Das ist fakt.

    wn030: was ist fakt, dass die polizei dieses landes sich nicht gerne an das GG des eigenen landes hält, das leute so gerne zitieren? ja, das können wir unterschreiben.

    melli: Also was nun: Muslimische InternetSeiten verbieten? Weil Islaem und Demokratie schliessen sich gegenseitig aus.

    wn030: also vom “Islaem” wissen wir nichts genaues. fanatiker und demokratie haben so ihre schwierigkeiten. polizei und demokratie auch. verfassungsschutz und demokratie nachweislich nicht vereinbar miteinander (linke – werden überwacht, obwohl die leute sie gewählt haben und obwohl die leute mit der geschichte zur deinstallation der demokratie auf dem wege demokratischer hebel ja eher auf dem rand der gegenseite zu finden ist, nicht? oh pardon, richtig: seit kurzem “nicht mehr die gesamte Linke, nur gewisse kreise“, achso.) also – bei “nazis und demokratie” hat man details, weil die gibt es nicht erst seit vorgestern. “Islam” als solches ist eine religion, nichts weiter. und antidiskriminierung schließt auch diskriminierung aufgrund religion aus. (was nicht heißt, dass wir uns nicht auch über jede muslima oder auch nur zum sexappeal mit kopftuch bekleidete dame freuen, die gender studies wählt. wie die sich dann entscheidet, wenn die ein bisschen durch die feminismus-geschichte durchgestiegen ist, ist deren sache.) (aber da kannste dich jetzt schon auf die resultate freuen, weil als “faschistoider feministenstaat” ist das arme schweden ja jetzt schon verschrieen (rixstep – der typ mit der vollmeise.)

    melli

    January 19, 2013 at 12:52 pm

  11. vorläufig für Februar hier zwischengepostet

    wn030

    January 25, 2013 at 12:45 pm

  12. Guten Tag, ich bin durch eine Suche nach Informationen über die Seriosität von Frida Tidar auf diese Seite gekommen. Leider findet man kaum deutsch- oder auch englischsprachige Quellen dazu. Könnten Sie Ihre Vorwürfe in dieser Richtung bitte konkretisieren?

    Antwort wn030: das rechtspopulistische Blatt heißt Fria Tider und ist in etwa mit der Jungen Freiheit zu vergleichen. Beides Blätter, von denen man sich fernhalten sollte, wenn man auf journalistische Qualität wert legt. Es ist ja nicht so, als gäbe es hierzulande im Blätterwald keine Alternativen. Was war der Grund Ihrer Suche? Eventuell können wir diesbezüglich helfen. Ansonsten hilft Ihnen der unten eingefügte Beitrag von Report Mainz vielleicht weiter.

    Richard Müller

    January 4, 2016 at 10:53 am

  13. wn030

    January 12, 2016 at 11:52 pm

  14. Update 2016. Wir haben die besagte Seite auf justice4 am 4.2.2016 erneut überprüft. Der Link ist zwischenzeitlich (endlich) entfernt worden.
    Anlass unseres aktuellen Besuchs auf der Seite war die heute bekanntgewordene Entscheidung des UN-Menschenrechtsrats (die, wie berichtet wird, zumindest dazu geführt hat, dass Schweden seine Position bezüglich einer Befragung in der Botschaft ändert: “…The BBC has reported that Swedish prosecutors are now preparing to let Ecuadorian prosecutors question him inside the embassy, and questions are already being compiled and translated….”) – wir müssen an dieser Stelle betonen, dass es uns nach der endlich erfolgten Löschung des Links um einiges leichter fällt, die Daumen zu drücken.

    Off: Über den damaligen Tweet reden wir noch.

    .

    .

    .

    (kurze Pause.)

    .

    (Blick schließlich zurück zu unseren werten Lesern – )

    Der beim Menschenrechtsrat eingereichte Antragstext ist hier zu finden.

    eine umfangreiche eidesstattliche Erklärung zu den Vorgängen, die schließlich zum langjährigen Aufenthalt in der equadorianischen Botschaft geführt haben, unterzeichnet am 2. September 2013, ist hier abrufbar.

    wn030

    February 4, 2016 at 2:56 pm

  15. Zeit am 5. Feb 2016: “…Sein Sieg wird jedoch keine absehbaren Konsequenzen haben. Schweden und Großbritannien werteten die UN-Entscheidung als “lächerlich” und nicht bindend. Assange wird daher auf dem Gelände der Botschaft bleiben müssen. Er hat es selbst in der Hand, wie lange noch.”.

    Deutschlandfunkt, 5.2.2016: “…: die Entscheidung der UNO-Arbeitsgruppe in Genf ist ein moralischer Punktgewinn für Julian Assange. Er hat von einem Gremium der Vereinten Nationen bestätigt bekommen, was er der schwedischen und britischen Justiz schon immer vorgeworfen hat: mit ihm werde nicht rechtsstaatlich umgegangen …”

    Guardian, 5.2.2016: “…But the former chair of the UN working group, Mads Andenas, defended its finding, saying: “There is no doubt that the normal course of action for the Swedish authorities would have been to interview Assange in London. The extradition request was disproportionate.”…”

    wn030

    February 5, 2016 at 4:42 pm

  16. im Juli 2016 gibt es wieder verstörende Tweets:

    Wired: Wikileaks has officially lost the moral high ground

    “In the last two weeks, the font of digital secrets has doxed millions of Turkish women … and fired off some seriously anti-Semitic tweets.

    It’s…weird.

    WikiLeaks is always going to be releasing information some people don’t like. That is the point of them. But lately the timing of and tone surrounding their leaks have felt a little off …. At times, they haven’t looked so much like a group speaking truth to power as an alt-right subreddit, right down to their defense of Milo Yiannopoulos, a (let’s be honest, kind of trollish) writer at Breitbart.”

    wn030

    July 28, 2016 at 11:58 am


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