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(via AFP) IWH: Deutschland hat bereits 100 Mrd. EUR an der Griechenland-Krise verdient

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Wie die Nachrichtenagentur AFP am 10. August 2015 berichtet, hat Deutschland an der Krise in Griechenland bereits 100 Mrd. EUR verdient.

Berufen wird sich dabei auf eine Studie des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Noch selbentags berichtet auch die tagesschau der ARD über die Ergebnisse der Studie.

Die Studie (“Germany’s Benefit from the Greek Crisis”, vom selben Tag, 10. August 2015) ist hier abrufbar.

Der Text der die Berichte auslösenden Pressemitteilung des IWH vom 10. August ist in deutscher Sprache hier zu finden. Darin schreibt das Institut: “Der ausgeglichene Haushalt in Deutschland ist zu einem großen Teil auf Zinseinsparungen aufgrund der Schuldenkrise zurückzuführen. Berechnungen des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zeigen, dass sich aus der Krise zwischen 2010 und heute Einsparungen für den deutschen Haushalt von rund 100 Mrd. Euro (mehr als 3% des Bruttoinlandsprodukts, BIP) ergaben, die sich zumindest zum Teil direkt auf die Griechenlandkrise zurückführen lassen. Diese Einsparungen übertreffen die Kosten der Krise – selbst dann, wenn Griechenland seine Schulden komplett nicht bedienen würde. Deutschland hat also in jedem Fall von der Griechenlandkrise profitiert.” (Hervorhebung wn030)

Weitere Medienberichte dazu: die Zeit ist am 10.8. bereits um halb drei nachmittags mit dem Thema online: Deutschland profitiert selbst bei Griechenland-Pleite – “Schlechte Nachrichten in Griechenland waren gute Nachrichten in Deutschland”: Laut einer Studie hat Deutschland in der Eurokrise bislang 100 Milliarden Euro gespart. (die Zeit wiederum hatte es via dpa)

(Nebenbei: Bereits am 16. Juli 2015 hat die Süddeutsche Zeitung berichtet, wie Deutschland an der Krise verdient. Bezuggenommen wurde dort auf das Berechnungsergebnis des Institus für Weltwirtschaft (IfW). Die Differenz ist spannend. Während das Kieler IfW 160 Mrd. bis 2030 sieht, kommt Halle auf konretere Werte: 100 Mrd. in 5 Jahren, von 2010 bis 2015.)

Über das Ergebnis der Berechnung des IWH in Halle berichtet auch das Handelsblatt am 10.08 (Handelsblatt lief via dpa): Griechenland: Deutschland ist der große Krisengewinner – “…Von 2010 bis heute habe der deutsche Fiskus wegen der durch die Krise gesunkenen Zinslasten mehr als 100 Milliarden Euro gespart, heißt es in der am Montag veröffentlichten Untersuchung des Instituts für Wirtschaftsforschung (IWH) in Halle. Dies seien mehr als die rund 90 Milliarden Euro, die Griechenland Deutschland direkt und indirekt zum Beispiel über den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) schulde. „Diese Einsparungen übertreffen die Kosten der Krise – selbst dann, wenn Griechenland seine Schulden komplett nicht bedienen würde“, heißt es in einer Mitteilung des Leibniz-Instituts. „Deutschland hat also in jedem Fall von der Griechenlandkrise profitiert.“ (Hervorhebung wn030)

noch

mehr

abstand

zu

dem

werbefeld

wir

haben

mit

den

einkünften

von

wordpress

nichts

zu

tun.

Written by wn030

August 12, 2015 at 11:58 am

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