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Freihandels-Vertragsbegräbnisse und Wiederauferstehungen. Der Versuch einer Kalenderordnung.

with 2 comments

“…Heck, no idea. Best hint: revisit maybe tomorrow or next week. This just started. Not sure…— .. OK, let’s say better revisit tomorrow. should be ready by then. BYE.”

.

.

.

I SAID BYE.

.

.

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AND NOW I SAY: WHY. WHY-Oh-WHY.

DO SOME PEOPLE NEVER LISTEN.

YOU ARE SUPPOSED NOT TO READ THIS NOW BECAUSE FIRST IF YOU READ THIS, THEN IT’S ANYWAY NOT YOUR LANGUAGE AND YOU’LL HAVE NO CLUE IF YOU READ FURTHER AND SECOND: AS YOU CAN CLEARLY SEE I AM STILL IN THE MIDDLE OF THE WORK.

AKA ON IT. THIS IS NOT YET READY.

SEE YOU TOMMOROW:

In der hinteren Reihe halten zwei das Konzertprogamm für die kommende Woche in der Hand.
Die Akustik ist mittelmäßig, die heutigen Vorsprechenden noch mieserabler,
aber das wussten sie ja, als sie ihren Arbeitsvertrag unterschrieben hatten, damals.

Mit einem halben Ohr auf die bemühten Möchtegern-Künstler auf der Bühne und einem (immerhin ganzen) Auge auf dem Programm wird leise genuschelt.

“Oh. Die Truppe SPD will am Mittwoch ‘Das Vertragsbegräbnis’ aufführen.”

“Will oder wird?”

“Das wissen wir beide, wie immer, erst am Donnerstag, oder? Was soll die Frage.
Als wäre ich das Orakel” (Noch leiser-genuschelter:) “Oder gar Kassandra.”

“Die hatte wenigstens Klasse.”

“Ah.”

“J-Ah. Das J nicht vergessen. Klasse ist Klasse. Oder was.”

(An die drei auf der Bühne gerichtet) “J-ah, vielen Dank. Wir melden uns bei Ihnen.”

Als die drei herausschlendern und die nächsten in der Reihe durch die Tür hereinkommen:

“Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Legen Sie los.”

Während die neuen (noch mieserablen als die von soeben) sich bemühen, sehr bemüht zu wirken, geht die Besprechung der Folgewoche weiter.

“Wen plant die SPD-Truppe für nächste Woche für die Hauptrollen zu nehmen? Hast Du was flüstern gehört?”

“Also Flüstern… so gut ist mein Gehör nicht mehr.”

“Nein?”

“Ich würde ihnen immer noch den Siggi dafür vorschlagen: wer so einmalig
die Vergöttlichungsphase geschafft hat, wird auch mit der Vertragsmörderrolle fertig. Oder?”

“Ist der nicht für den Weinenden am Grabe geplant?”

“Magdalenus ist umbesetzt, soweit ich weiß.”

“Also unterschätzen sie die Leute weiterin.”

“Wie meinst du jetzt.”

“Naja, wenn der Siggi den Hammer nehmen und den Nagel ins Holz treffen soll nächste Woche, dann bleiben uns die Theaterbesucher weg. Das müssen die doch wissen…”

“Also um einen, der für >die< Truppe auch noch Eintrittskarten zahlt, würde ich gerade noch weinen.”

“Ja, nur jemand muss die Beleuchter bezahlen. Die sind am Freitag fällig. Falls Du das vergessen hast. Oder willst Du am Wochenende im Dunkeln spielen lassen.”

“Weekend-Schunkeln mit Munkeln im Dunkeln: so furchtbar?” (An die vorsprechenden Leute auf der Bühne: “Das war sehr interessant. Vielen Dank. Wir melden uns bei Ihnen.”)
Dann wieder an den im Nebensitz: “Also gut. Für die Beleuchter. Was war die Frage.”

“Die Frage war, mit wem die SPD-Truppe die Vertragsmörderrolle besetzen will. Ob Du was gehört hast.
Wäre gut zu wissen, bevor die Himmelfahrts-komma-ndoremisofasolas-Choraufführungen und vor allem die Wiederauferstehungs-Spiele im Anschluss beginnen. Das wird zeitlich knapp sonst.”

“Die Himmelfahrts-was?”

“Du hältst das Programm doch in den Händen. Lies nach.”

“Da steht Passion.”

“Das heißt soviel wie ‘mit Dressing’. Aber wie heißt der Salat nochmal?”

“Ah, da steht’s. Tatsache.”

“Also?”

“Grummel. Ich höre mich um. Das ist tatsächlich etwas knapp…”

“Na ja – ist ja nicht so, dass sie nicht gewusst hätten, dass das Stück auf dem Programm steht.”

“Die Passion?”

“Der Vertragsmörder-Krimi.”

“Ach, das davor. Vor der Passion.”

“Der Krimi.”

“Du, der da links stand, soeben: der wäre doch eine prima Besetzung gewesen.”

“Dem darfst du dann aber selber hinterherrennen und fragen, ob er Zeit hat. Aber… sicher. Gepasst hätte er.” Genuschelter: “Zum Talent der Truppe.”

“Ernsthaft jetzt: wie wollen die das dem Publikum verkaufen? ‘Tut uns leid, wir haben uns hinter dem Mond etwas ausschlafen müssen und haben deswegen erst heute zwei und zwei zusammenzuzählen geschafft und verstanden? Und zwar nachdem wir selbst kräftig mitgemacht hatten, die Summe zu einer Fünf zu verklären?'”

“Du glaubst nicht, wie gespannt ich darauf bin.”

“Die Besucher bleiben uns weg bei sowas. Du sagst, jetzt machen wir nochmal kurz Platz wegen der Beleuchter und ich frage dich: wie lange noch? Und von woher sollen dann die Beleuchter vom nächsten Jahr bezahlt werden, wenn die uns das Publikum mit ihren Sonderaufführungen noch weiter verüppeln?”

“Ich werde darüber nachdenken. Wie das nächstes Jahr weitergehen soll mit dem Publikum, nach dieser Vertragsburleske. Jetzt aber – “

“- aber?”

Etwas Luft holen.

“Jetzt will ich erstmal den Nagel im Holz sehen.”

 

 

.

.

.

dibb

diribb

dibb-diribb-ibb

dübb

dürübb

dübüdübidibb

und noch eine letzte zeile

für den abstand

zu deren werbung für die kröten.

 

 

Written by wn030

July 16, 2016 at 9:12 pm

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2 Responses

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  1. wn030

    July 16, 2016 at 9:17 pm

  2. wn030

    July 16, 2016 at 9:17 pm


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