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Aktionsbündnis aus campact, foodwatch und Mehr Demokratie startet Bürgerklage gegen Freihandelsabkommen zwischen EU und Kanada

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Verfassungsbeschwerde „Nein zu CETA“ – Aktionsbündnis aus campact, foodwatch und Mehr Demokratie startet Bürgerklage gegen Freihandelsabkommen zwischen EU und Kanada

(Quelle: Pressemitteilung pdf) (die Sie übrigens auch lesen dürfen, wenn Sie nicht gerade in einer Redaktion sitzen, sondern eher interessiert daran sind, wo man unterschreiben darf)

und der zum-Unterschreiben-Link dazu ist hier: ceta-verfassungsbeschwerde.de

Bitte beachten Sie den Text links im Browserfenster: es muss nach dem Ausfüllen ausgedruckt und handschriftlich unterschrieben werden, da es sich um eine Vollmacht handelt (wie denn auch sonst, geht schließlich um eine Klage). Nach dem Unterschreiben in ein Couvert und das Couvert (also den Umschlag für die Vollmacht) bitte frankieren.

 

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Written by wn030

July 20, 2016 at 7:39 pm

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Der Frau Zalewska ihr Durchschnitt.

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Die Bildungs(!)ministerin Anna Zalewska wand sich, schraubte an Sprache, Gedanke und Tat im Fernsehen. Sie hätte der der Journalistin ihre Frage beantworten sollen, welche Bedeutung das Verb fallen hat.

Das Problem betrifft die „gefallenen“ Opfer der Smoleńsker Flugzeugkatastrophe. Aber „fallen“ kann man schließlich nur auf dem Schlachtfeld, aus den Händen des Feindes. Man „fällt“ nicht bei einem Unfall, sei es der Unfall eines Flugzeuges oder ein Straßenverkehrsunfall.

Sie schlussfolgerte, lagerte um von Wortbein zu Wortbein**, um zu antworten, dass „fallen“ die Bedeutung trage, tragisch zu sterben.
Ach so, sagte ich an dem Punkt. Nicht jeder muss Absolvent der polnischen Philologie sein, nicht jeder muss eine – mehr oder weniger – vorzeigbare Beherrschung der Etymologie von Ausdrücken vorweisen, gerade der häufig, zu häufig verwendeten. Selbst einem Bildungsminister m/w können Ausrutscher passieren.
Nicht jeder konnte in seinen oder ihren studentischen Zeiten mit Professoren wie Bralczyk oder Miodek Umgang pflegen.

Das Leben erinnert zuweilen an das Pokerspiel. Es lohnt sich, gelegentlich nachzuprüfen, welche Karten in der Hand Frau Minister hat.
Ich googelte, fand und konnte es nicht glauben!
Frau Anna Zalewska ist Absolventin der… polnischen Philologie! Und zwar an der Breslauer Universität!!*

Sie musste doch Herrn Miodek wenigstens einmal über den Weg gelaufen sein.
Wenn man nur wenige Sätze verändert.
Synchronlinguistik ist verpflichtend für alle Polonisten. Unabhängig von ihrer weiteren Spezialisierung, sei es einer linguistischen, historischen oder literaturhistorischen.

Ich erinnere Frau Minister:
das transitive und vollendete Verb –
polec (fallen im Polnischen. Im Deutschen: gefallen).

Infinitiv – fallen (polec), Präteritum, Plural – fielen (polegli).
Alle – wirklich alle – Wörterbücher der polnischen Sprache unterstreichen, dass man „fallen“ ausschließlich in einer Schlacht kann – es bedeutet, dass dieser Tod kein zufälliger war, er war von jemand (feindlichem) beauftragt.

Lass mich kurz meine geplagte Seele wandern… Wrocław (also Breslau), ul. Grodzka, die Gemächer des polnischen Instituts. Sicher, das ist nicht der Nankier-Platz, aber zu meinen Zeiten betritt man das Institut von der Grodzka-Straße. In der nahegelegenen Hala Targowa (Markthalle) gab es an Zitrusfrüchten Äpfel, Zwetschgen und einen Mandarinen-Softdrink. An Biersorten gab es einzig die städtische. Es hatte die Farbe von Wasser, das einige Zeit auf dem Stoppelfeld gestanden hat. Und es schmeckte nicht unähnlich. Und es hatte noch eine Eigenschaft: es war nicht da.
Damals wurde nichts gekauft, sondern organisiert. Man besorgte Sachen. Man hatte Zutritt. Zu einem Kärtchen oder zu jemandem, der Kärtchen herausgab.

Frau Minister kennt die Treppe, die zum Saal gewidmet Władysław Nehring führt (Sala im. Władysława Nehringa). Zu meinen Zeiten ging man diese Treppe hinunter, bei gehobenem Schummerlicht. Elegant umgingen wir die Spinnfäden, die sich mit Nehring bereits angefreundet hatten.

Im ersten Semester gab es 148 Studenten. 130 Mädels und der Rest waren Jungs. Zu Anfang herrschte das Chaos. Die Mädels haben, in irgendwelchen Gesellschaftsgrüppchen verschweißt, besetzten alle vorderen Ränge. Wir nahmen das taktische Grenzland. Die letzten Stühle, nah an der Tür.

Nach einigen Tagen begann der Prozess der Selbstorganisation, einer einkehrenden Ordnung.  Wie der Säer Bryna dafür sorgte, dass das Korn regelmäßig auf dem ganzen Feld verteilt ist, wie die Hausfrau, die den Sandkuchen in der Schüssel anrührt. Eine Handvoll Rosinen hineinwerfen, zweimal umrühren und schon hat sie sie regelmäßig verteilt, genau so wurden wir nach wenigen Tagen fair zwischen unseren Mitstudentinnen verteilt.
Wir waren 18 und sie waren 130. Nach zwei Vorlesungen war jeder von uns von einem Kränzchen Freundinnen umgeben.
Und die brachten aus ihren Häusern Äpfelchen, Törtchen mit Krusten, die nach Rum rochen, Pfannkuchen mit Käse (Sternchen: Pfannkuchen sind, wie wir bitteschön alle wissen, keine Berliner), mit Marmelade (Konfitüre meinetwegen, sagt der Frosch), Dampfnudeln zuweilen.

Es vergingen Stunden, und wir knabberten im göttlichen Nirwana. Manchmal ein Pfläumchen, ein Pastetchen, irgendwelche Träubchen.
Oh Gott! Was waren das für herrliche Studien!

Eines Tages kamen wir, wie immer, „nach Nehring“, zur Vorlesung.
Notizbücher auf den Tisch, relax. Die Atmosphäre erfreuter Erwartung.
Nach einigen Minuten fühlte ich etwas Ungewöhnliches und sehr Beunruhigendes. Etwas wie Kälte, Frost.
Leere, Abgrund, minus 273,15 Grad Celsius, Zero auf der Skala von Kelvin.
Keine Törtchen, Berliner, Äpfelchen.
Schlicht gar nichts.

Ich öffne die Augen und sehe, dass meine Mitstudenten auch beunruhigt sind, etwas ähnliches fühlen. Was ist los?
Wir sehen uns um. Die Mädels sind da, sitzen neben uns. Aber wir existieren für sie nicht mehr. Sie sehen uns nicht. Alle Köpfe sehen in eine Richtung, die Augen auf einen Punkt gerichtet.
Alle bewegungslos, wie paralysiert, hypnotisiert.

Und dort, hinter dem Stehpult, steht ein magerer Junge mit durcheinandergewirbeltem Wuschelkopf. Es ist der wissenschaftliche Mitarbeiter unseres Fachbereichs, Dr. Jan Miodek, er sprach über die beschreibende Grammatik der polnischen Sprache.

Ich weiß nicht, ob diese Mädchen dem zugehört haben, was der damalige Dr. Miodek sagte, oder ob sie sich nur für seine menschliche Figur interessierten.

Ich weiß nicht, ob Frau Minister das Vergnügen hatte, den Vorlesungen des Professors zuzuhören. Falls nicht – kann das nicht eine Begründung sein, irgendwelche mildernden Umstände.
Falls sie jedoch dort war, hörte aber nicht zuhörte, holte sie das Wissen der Polonistik ab aber eignete sie sich nicht an?
Die „Reczypospolite“*** von Fr. Minister werden so sein wie ihre Bildung.

Ich empfehle Fr. Minister:
Die Beratung zu sprachlichen Fragen des Instituts der Polnischen Philologie der  Universität Wrocław        http://www.poradnia-jezykowa.uni.wroc.pl/pj/
tel.: (71) 375-24-30 (poniedziałek-piątek: 13.00-15.00)

Polnischer Text: Ryszard Panek

Übersetzung ins Deutsche: Anna Panek


Anm.:

* Das sind zwei. Ausrufezeichen. Und jedes einzelne mit Bedacht platziert, punkt.

** Lösungsvorschlag des Übersetzers m/w. Von Wort zu Wort hüpfen… hier wird das Bild des Gewichtsverlagerns von Standbein zu Standbein verbal gezeichnet. Wer einen besseren Einfall hierzu hat, bitte gerne in die Kommentare.

*** allgemeine/öffentliche Dinge, Angelegenheiten, Fragen, „Sachen“ – all dies, was in der Quellsprachen-Bezeichnung „Reczpospolita“ der Republik drin steht – aber schön zu wissen ist ein kleines Detail: etwas „pospolite“ kann auch: „Durchschnitt“ sein.


Update: weitere Links:

“Minister edukacji należy odebrać tytuł magistra”. Za słowa o pogromie kieleckim i Jedwabnem
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ceterum censeo, dass Sie, wenn Sie hier unten Werbung sehen, endlich die bei Ihnen gesetzten Cokies löschen sollten.

Written by wn030

July 20, 2016 at 2:30 pm

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Rzeczypospolite pani Anny Z.

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von Ryszard Panek

Minister edukacji (!) Anna Zalewska wiła się, kluczyła, wierciła mową, myślą i uczynkiem w programie telewizyjnym. Powinna była odpowiedzieć na pytanie dziennikarki o to, jakie jest znaczenie czasownika polec.

Problem dotyczy „poległych” pod Smoleńskiem ofiar katastrofy.

Ale przecież polec można na polu bitwy, z rąk wroga. Nie można polec w katastrofie czy wypadku lotniczym bądź drogowym.

Kluczyła, przeskakiwała ze słowa na słowo aby odpowiedzieć, że polec to znaczy zginać, umrzeć tragicznie.

No tak, pomyślałem. Nie każdy musi być absolwentem filologii polskiej, nie każdy musi mieć opanowaną, jako tako, etymologię wyrazów nawet tych często, zbyt często, nadużywanych. Nawet minister edukacji.

Nie każdy mógł, w swoich studenckich czasach, obcować intelektualnie z profesorami Bralczykiem lub Miodkiem.

Życie przypomina czasem grę w pokera. Warto od czasu do czasu sprawdzić jakie to karty ma swoim ręku Pani Minister.

Wygooglowałem, znalazłem i nie mogłem uwierzyć!

Pani Anna Zalewska jest absolwentem …. Filologii Polskiej! Uniwersytetu Wrocławskiego!!

Musiała przecież od czasu do czasu spotkać się z profesorem Janem Miodkiem.

Zamienić chociaż kilka zdań. Językoznawstwo synchroniczne jest obowiązkowe dla wszystkich polonistów. Niezależnie od ich późniejszej specjalizacji, lingwistycznej, historycznej czy też teoretycznoliterackiej.

Przypominam Pani Minister:

czasownik nieprzechodni i dokonany – polec.

Bezokolicznik – polec, czas przeszły, liczba mnoga – polegli.

Wszystkie, naprawdę wszystkie, słowniki języka polskiego podkreślają, iż polec można jedynie w walce, polec – oznacza iż ta śmierć była nieprzypadkowa, przez kogoś (wroga) zadana.

Tymczasem przenoś moją duszę utęsknioną……

Wrocław, ul. Grodzka, gmach Wydziału Filologii. Tak po prawdzie to jest plac Nankiera ale za moich czasów wchodziło się od Grodzkiej. W pobliskiej Hali Targowej, z owoców cytrusowych były tylko jabłka, śliwki i oranżada mandarynka. Piwo można było dostać jedynie Mieszczańskie. Miało kolor wody stojącej jakiś czas na rżysku. I smak podobny. I jeszcze jedną właściwość miało to piwo. Taką, że go nie było.

Wtedy nic się nie kupowało tylko organizowało, załatwiało. Miało się dostęp. Do talonu lub kogoś kto talony wystawiał.

Pani Minister zna schody prowadzące do sali im. Władysława Nehringa. W moich czasach, schodziło się tymi schodami, w dostojnym półmroku. Sprytnie omijaliśmy pajęczyny zaprzyjaźnione już z portretami Nehringa.

Na 1. roku było 148 studentów. 130 dziewcząt i reszta chłopaków.

Na początku był chaos. Dziewczyny razem, zbite w jakieś gromadki towarzyskie zajęły

wszystkie pierwsze rzędy. My opanowaliśmy rubieże taktyczne. Ostatnie krzesła, najbliżej drzwi.

Po kilku dniach nastąpił proces samoregulacji, uporządkowania.

Tak jak Boryna, siewca, dbał o to by ziarno było równomiernie po całym polu rozrzucone, jak gospodyni ucierająca babkę w makutrze. Rzuci garść tylko rodzynek, pokręci dwa razy i już je ma regularnie rozmieszczone, tak my po kilku dniach byliśmy wśród naszych koleżanek sprawiedliwie rozlokowani.

Nas 18 a ich 130. Po dwóch wykładach każdy otoczony był wianuszkiem koleżanek.

A one przynosiły z domów jabłuszka, ciasteczka, chrusty rumem pachnące, naleśniczki z serem, z dżemem, kluchy na łachu czasem.

Mijały godziny, a my w błogiej nirwanie skubaliśmy. Czasem śliweczkę, jakiś pasztecik, jakieś winogrona…

O Boże!! Jakie to były piękne studia!

Pewnego dnia przyszliśmy jak zawsze, do Nehringa, na wykład.

Notatniki na stole, relaks. Nastrój radosnego oczekiwania.

Po kilku minutach czuję coś niezwykłego i bardzo niepokojącego. Coś takiego jak zimno, chłód.

Pustka, otchłań. Minus 273,15 St. w Celsjuszu. Zero w skali Kelvina.

Żadnych ciasteczek, pączków, jabłuszek. Nic po prostu nic.

Otwieram oczy widzę, że moi koledzy też są zaniepokojeni, odczuwają coś podobnego. Co się dzieje?

Rozglądamy się. Dziewczyny są, siedzą koło nas. Ale my dla nich już nie istniejemy. One nas nie widzą. Wszystkie głowy zwrócone w jedną stronę, oczy w jeden punkt wpatrzone.

Wszystkie nieruchome, jakby sparaliżowane, zahipnotyzowane.

A tam, za katedrą, szczupły chłopak z bujną kędzierzawą czupryną. Adiunkt na naszym wydziale, dr Jan Miodek opowiadał o gramatyce opisowej języka polskiego.

Nie wiem czy te dziewczyny słuchały tego co mówi ówczesny dr Miodek, czy tylko napawały się jego osobą ludzką.

Nie wiem czy Pani Minister miała przyjemność wysłuchać wykładów profesora. Jeżeli nie – to może to być jakieś małe usprawiedliwienie, jakaś drobna okoliczność łagodząca.

Jeżeli jednak była tam, słuchała ale nie usłyszała, odebrała tę wiedzę polonistyczną ale jej nie przyswoiła?

Takie będą Rzeczypospolite jakie Pani Minister edukowanie.

Polecam Pani Minister:

Poradnia Językowa Instytutu Filologii Polskiej Uniwersytetu Wrocławskiego http://www.poradnia-jezykowa.uni.wroc.pl/pj/

tel.: (71) 375-24-30 (poniedziałek-piątek: 13.00-15.00)


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Wenn Sie hier unten eine Werbung sehen, heißt das nur, dass Sie die bei Ihnen gesetzten Cokies noch immer nicht gelöscht haben.

Written by wn030

July 20, 2016 at 10:37 am

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Brexit is sometimes just another Ex. Or: Why it’s not advisable to cry after a country that did not even reach a historical level of civility to call itself a country with experience.

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So let us repeat for a second. Great Britain is one term, United Kingdom is another and, let me remember, a post-revolution country is, I think, a first in the objective glossary.

So if I did not miss something especially relevant in those history books I “glimpsed” at, I’d say this country could actually call itself lucky to have been granted the right to belong to the rest of us for a while.

Because, historically, actually, it was not experienced enough for that.

With this in mind, I’d say, this decision is absolutely – historically – well, fitting to what we learned from them in all those… (sigh…) all those patient centuries.

Right, agreed: of -course- among those who signed for the exit there -might- be a few people who did not care for the antirefugees tabloid toilet paper articles. There might be some among them who closed their eyes and whispered “forgive me but as long as I don’t have the confirmation on my desk that this TTIP grotesque will not be signed, I will do everything to help this from happening.” – I don’t know. If I would live there temporarily for a while, would have lived there or there in the years before and would maybe want to visit this or that later… I would say “thanks for this voting right, you don’t have to know why I help tearing this apart. I am afraid this or that country where people of my family or mischpoke live, they might be among the victim countries (yeah. “might.”). And I don’t care what their d-street will do afterwards for their own internals. All I care about is to help tearing this one away as long as I still don’t have this confirmation and the grotesque is still being played.”

I. Do. Not. Know. If there were or are thoughts like this in the minds of signing people.

How. Should. I. Know. That.

And where from.

But. I can say I wouldn’t be surprised if that were the case.

While adding that just as long as the grotesque still has the chance to turn to a real flop, I am staring at the page in this history book and say to them: “Actually… When did you earn your Entry rights? You were an exception right from the start and I am not really sad about this exception finally finding it’s end.”

So long.

You “Ex”.

 

Written by wn030

July 17, 2016 at 12:22 pm

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Freihandels-Vertragsbegräbnisse und Wiederauferstehungen. Der Versuch einer Kalenderordnung.

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“…Heck, no idea. Best hint: revisit maybe tomorrow or next week. This just started. Not sure…— .. OK, let’s say better revisit tomorrow. should be ready by then. BYE.”

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I SAID BYE.

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AND NOW I SAY: WHY. WHY-Oh-WHY.

DO SOME PEOPLE NEVER LISTEN.

YOU ARE SUPPOSED NOT TO READ THIS NOW BECAUSE FIRST IF YOU READ THIS, THEN IT’S ANYWAY NOT YOUR LANGUAGE AND YOU’LL HAVE NO CLUE IF YOU READ FURTHER AND SECOND: AS YOU CAN CLEARLY SEE I AM STILL IN THE MIDDLE OF THE WORK.

AKA ON IT. THIS IS NOT YET READY.

SEE YOU TOMMOROW:

In der hinteren Reihe halten zwei das Konzertprogamm für die kommende Woche in der Hand.
Die Akustik ist mittelmäßig, die heutigen Vorsprechenden noch mieserabler,
aber das wussten sie ja, als sie ihren Arbeitsvertrag unterschrieben hatten, damals.

Mit einem halben Ohr auf die bemühten Möchtegern-Künstler auf der Bühne und einem (immerhin ganzen) Auge auf dem Programm wird leise genuschelt.

“Oh. Die Truppe SPD will am Mittwoch ‘Das Vertragsbegräbnis’ aufführen.”

“Will oder wird?”

“Das wissen wir beide, wie immer, erst am Donnerstag, oder? Was soll die Frage.
Als wäre ich das Orakel” (Noch leiser-genuschelter:) “Oder gar Kassandra.”

“Die hatte wenigstens Klasse.”

“Ah.”

“J-Ah. Das J nicht vergessen. Klasse ist Klasse. Oder was.”

(An die drei auf der Bühne gerichtet) “J-ah, vielen Dank. Wir melden uns bei Ihnen.”

Als die drei herausschlendern und die nächsten in der Reihe durch die Tür hereinkommen:

“Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Legen Sie los.”

Während die neuen (noch mieserablen als die von soeben) sich bemühen, sehr bemüht zu wirken, geht die Besprechung der Folgewoche weiter.

“Wen plant die SPD-Truppe für nächste Woche für die Hauptrollen zu nehmen? Hast Du was flüstern gehört?”

“Also Flüstern… so gut ist mein Gehör nicht mehr.”

“Nein?”

“Ich würde ihnen immer noch den Siggi dafür vorschlagen: wer so einmalig
die Vergöttlichungsphase geschafft hat, wird auch mit der Vertragsmörderrolle fertig. Oder?”

“Ist der nicht für den Weinenden am Grabe geplant?”

“Magdalenus ist umbesetzt, soweit ich weiß.”

“Also unterschätzen sie die Leute weiterin.”

“Wie meinst du jetzt.”

“Naja, wenn der Siggi den Hammer nehmen und den Nagel ins Holz treffen soll nächste Woche, dann bleiben uns die Theaterbesucher weg. Das müssen die doch wissen…”

“Also um einen, der für >die< Truppe auch noch Eintrittskarten zahlt, würde ich gerade noch weinen.”

“Ja, nur jemand muss die Beleuchter bezahlen. Die sind am Freitag fällig. Falls Du das vergessen hast. Oder willst Du am Wochenende im Dunkeln spielen lassen.”

“Weekend-Schunkeln mit Munkeln im Dunkeln: so furchtbar?” (An die vorsprechenden Leute auf der Bühne: “Das war sehr interessant. Vielen Dank. Wir melden uns bei Ihnen.”)
Dann wieder an den im Nebensitz: “Also gut. Für die Beleuchter. Was war die Frage.”

“Die Frage war, mit wem die SPD-Truppe die Vertragsmörderrolle besetzen will. Ob Du was gehört hast.
Wäre gut zu wissen, bevor die Himmelfahrts-komma-ndoremisofasolas-Choraufführungen und vor allem die Wiederauferstehungs-Spiele im Anschluss beginnen. Das wird zeitlich knapp sonst.”

“Die Himmelfahrts-was?”

“Du hältst das Programm doch in den Händen. Lies nach.”

“Da steht Passion.”

“Das heißt soviel wie ‘mit Dressing’. Aber wie heißt der Salat nochmal?”

“Ah, da steht’s. Tatsache.”

“Also?”

“Grummel. Ich höre mich um. Das ist tatsächlich etwas knapp…”

“Na ja – ist ja nicht so, dass sie nicht gewusst hätten, dass das Stück auf dem Programm steht.”

“Die Passion?”

“Der Vertragsmörder-Krimi.”

“Ach, das davor. Vor der Passion.”

“Der Krimi.”

“Du, der da links stand, soeben: der wäre doch eine prima Besetzung gewesen.”

“Dem darfst du dann aber selber hinterherrennen und fragen, ob er Zeit hat. Aber… sicher. Gepasst hätte er.” Genuschelter: “Zum Talent der Truppe.”

“Ernsthaft jetzt: wie wollen die das dem Publikum verkaufen? ‘Tut uns leid, wir haben uns hinter dem Mond etwas ausschlafen müssen und haben deswegen erst heute zwei und zwei zusammenzuzählen geschafft und verstanden? Und zwar nachdem wir selbst kräftig mitgemacht hatten, die Summe zu einer Fünf zu verklären?'”

“Du glaubst nicht, wie gespannt ich darauf bin.”

“Die Besucher bleiben uns weg bei sowas. Du sagst, jetzt machen wir nochmal kurz Platz wegen der Beleuchter und ich frage dich: wie lange noch? Und von woher sollen dann die Beleuchter vom nächsten Jahr bezahlt werden, wenn die uns das Publikum mit ihren Sonderaufführungen noch weiter verüppeln?”

“Ich werde darüber nachdenken. Wie das nächstes Jahr weitergehen soll mit dem Publikum, nach dieser Vertragsburleske. Jetzt aber – “

“- aber?”

Etwas Luft holen.

“Jetzt will ich erstmal den Nagel im Holz sehen.”

 

 

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dibb

diribb

dibb-diribb-ibb

dübb

dürübb

dübüdübidibb

und noch eine letzte zeile

für den abstand

zu deren werbung für die kröten.

 

 

Written by wn030

July 16, 2016 at 9:12 pm

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Wer pietscht da so im Kuckucksei? Christophers TwitterWerke oder: Des kostümierten Dödels ungewaschene Unterhosen

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(wn030) (this is still in progress, please revisit around Feb 5th)

Also, wenn Christopher sich statt auf das Ausfüllen falsch adressierter Parteimitgliedschaftsanträge auf einen für ihn passenderen Beruf konzentriert hätte, hätten einige Damen aus unserer Leserschaft sicherlich lieber in einem verrauchten Publikum gesessen und “Hosen aus!” gerufen.

Die Chance hat er nun verpasst. Und auch der Stripper-und-Stripperinnen-Schuppen am Vulkan hat sich für das Hanswürstchen mittlerweile erledigt, selbst die nehmen nicht jeden.

Bleibt die Frage, wie es dazu kommen konnte, dass Christopher bis heute der Berliner Linken das Leben schwer machen darf. Weil es aber darf, sitzen einige Damen aus unserer Leserschaft im Publikum und rufen “Hosen aus”.

Dann ziehen wir doch mal an dem Reißverschluss und gucken, oder?

Der erste halbe Zentimeter enthüllt wahrlich erstaunliche Idole, die unser Christopher so hegt und pflegt. .

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Wetten, Sie denken jetzt, das ist jetzt ganz losgelöst vom Kontext und überhaupt sicher falsch verstanden?

Dann ziehen wir noch ein Stücken weiter.

chr-p-3

OK, wir können uns jetzt Ihre Antwort vorstellen: dieser Screenshot ist sicher ein Fake, das kann nicht sein… ja? Geben Sie’s zu.

Jo, oder?

Dann schauen Sie mal hier. Wir haben den Tweet für Sie aus den Tiefen der Webarchive ausgegraben. Und wenn Sie glauben, der Like kommt von jemand anderem als der Angebeteten, dann lassen Sie sich überraschen…

 

chr-p-5

Müssen wir erwähnen, wie wenig uns angesichts dieses Fans Christophers Lieblings-Nachtlektüre überrascht? Wollema es anschalte, das Nachtlämpsche?

chr-p-4

Aber – ein bloßer JF-Retweet, das ist doch langweilig. Wie wäre es, wenn man einen Link zur JF tweetet und dabei gleichzeitig Solid Baden-Württemberg kräftig eine langt?

Zu abgehoben?

Na?

chr-p-95

 

Ist der Reißverschluss etwa steckengeblieben? Kann nicht sein. Wir rucken ein bisschen und ziehen ihn ein Stückchen weiter:

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Die Front National ist für unseren lieben kleinen Christopher nichts rechtsextrem. Der einsame Herr, dem dieser Tweet gefällt, heißt übrigens Braun mit Nachnamen (Off: ihr sollt doch nicht immer so albern sein. Der heißt nunmal so…)

Aufpassen, jetzt kommen wir an die Stelle, wo sich ein Schamhaar im Reißverschluss eingeklemmt haben könnte. Und ratsch! Hier ist es:

chr-p-6

Dieser Tweet war am und um den 26. November eine Weile lang online. Den Tweet hat er mittlerweile gelöscht, daher können wir nur zu dem Tweet linken, der den Screen gesichert hat.

Zeitungslesern und agilen Netzsurfern dürfte die Nähe zur Optik der australischen Regierungskampagne unter Anleitung von Tony Abbott aufgefallen sein

chr-p-7

Ist nicht uninteressant, die Sammlung an politischen Idolen dieses Überraschungsei-“Mitglieds”, oder?

Aber… aber… wenn Sie dachten, schlimmer kann es nicht werden, dann haben Sie ihn wie auch uns unterschätzt. Diese Seite ist erst am 5. Februar fertig, wir haben eben erst  angefangen.

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Gehen wir also den nächsten halben Zentimeter an. Dort entblößt Pietsch, welches Druckerzeugnis außer der Jungen Freiheit er noch so toll findet:

chr-p-8

..

Werbung: um sich von diesem Tweet zu erholen, empfehlen wir etwas Aktuelles und etwas immer-noch-Aktuelles, da wäre also einerseits zum Beispiel Bildblog und andererseits etwas Lektüre für Leute, die nicht so gerne in geistigen Abgründen blättern wie dieser Kuckucks-Zwitscherer.

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Also bekommen Eltern, die ihr Kind gerade vor dem Krieg gerettet haben, ein wackeres deutsches “Nicht willkommen!” entgegengerufen:

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…denn wo kommen wir da hin, wenn man daheim uffm warmen Sofa beim Dschungelcamp-Schauen von nervigen Nachrichten gestört wird.

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In der Pause zwischen patriotischem Dschungelcampgucken, echt deutschen Tiraden gegen Asylbewerber und Antifa ist noch Platz, mal eben mit seinem “Lieblingssozi”, dem zweifellos größten TTIP-Fan der SPD zu posieren:

chr-p-92

Wen interessiert schon der Verlust von Arbeitnehmerrechten, die Gefährdung okölogischer Standards, undemokratisches Zustandekommen von Dokumenten in Geheimverhandlungen oder, bah, Maulkörbe für Abgeordnete, wenn man mit genau dem Lieblingssozi posieren kann, der die Kritik an TTIP für dummes hysterisches Gelaber hält?

Mit dieser Grundhaltung wird dann selbst der folgende Tweet nachvollziehbar, oder?

chr-p-93.jpg

Also merkt euch: streiken meinetwegen, wenn es sein muss, aber dann bitte so, dass es keiner merkt. Arbeitskampf ist so 2014…

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So erklären sich denn auch Christophers eigenartige Fans. Einer seiner Follower ist uns kürzlich unerwartet durch den Twitteraccount der “Heute Show” aufgefallen, als sie das streng statistische Zuschauerauswertungsergebnis von Raisa getweetet haben. Und wen finden wir unter den Accounts, denen Raisa so folgt? Richtig, Pietsch wie er pietscht und zwitschert, in direkter Nachbarschaft von Frauke Petry.

 

 

 

 

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(…this is in progress, please revisit around Feb 5th…)

Written by wn030

February 2, 2016 at 5:42 pm

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Publikative: Gensing und Steiner versenken Jahre (nicht nur ihrer eigenen) Arbeit im Orkus und alle sagen brav “danke”.

with 8 comments

(wn030)

OK, also eins vorab: wir haben wirklich versucht, uns hier so gut es ging rauszuhalten. In der Hoffnung, dass die “Jungs von nebenan” (die Leute einen Klick weiter) wieder nüchtern werden, zur Besinnung kommen, etwas Verstand tanken und uns schließlich doch News erreichen, die sich  wieder anders lesen, aber dem ist nicht so.

Und weil dem nicht so ist, geben wir nun doch unseren Senf zum besten.

Und der liest sich so:

SAGT

MAL,

HABT

IHR

SIE

NOCH

ALLE?!

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Es gibt keine Begründung, die das Löschen der Inhalte weniger hirnrissig erscheinen lassen würde, als es ist. Keine Argumentklamotte dürfte den Beitrag weniger nackich machen, als er ist. Dass die Leute “von nebenan” keine Exportfunktion für ihre eigenen Beiträge (und die ihrer Gastautoren) haben sollten erscheint ebenso wenig glaubwürdig wie Behauptung, eine anständige Archivierung ließe sich nur mit einer solchen fachgerecht bewerkstelligen.

Es bleibt wie es ist: solange Hoffnungen auf die Webadresse gelegt wurden, hat man sich um seine Inhalte gekümmert. Als die Hoffnung verflog, etikettierten sich die Netznachbarn ihre eigene Arbeit zu Netzschrott um, der löschentsorgt werden kann. Wer als Leser was retten will, soll sich das gefälligst selbst abholen.

Byte für Byte wird genau mit solchen Prozessen dem Lager “AfD+” die Arbeit erleichtert. Zwei Monate später versucht ein Text, zu einem kürzlich gelesenen Publikativebeitrag zu verlinken und erlebt ein “ätsch, das hast Du nur geträumt”. Drei Monate später findet ein weiterer Netzschreiber den nunmehr kürzeren und linklosen Text und verzichtet auf einen Abschnitt in seinem eigenen. Vier Monate später…

Aber ihr kennt das ja.

Was uns erstaunt, ist die Stille. Die Gastautoren schwimmen gerne im Orkus? Alle? Das einzige, das man hört ist “danke”? Von allen? Ein Publikationsnachweis, der nur in einem Screen erscheint, der ebenso ein Fake sein könnte (da online nicht aufzufinden) – ist das dann noch einer?

Wir haben uns entschlossen, uns den “Danke”-Fähnchen nicht anzuschließen. Und fragen uns, welches Gesöff die Jungs wieder nüchtern machen könnte. Ein Mordsmocca ohne Milch und Zucker (einer, “in dem der Löffel stehen bleibt” – so nennt man den bei uns)? Oder lieber ein Kombucha, der 2 Monate reifen durfte (Zweimonatskombuchas sind eigentlich nicht genießbar, essigsauer ist nichts dagegen, eine Vierteltasse davon dürfte auch den verkatertsten Blogger wieder auf die Beine bringen).

Was ihr wollt – wir schicken euch das gerne frei Haus, Leute. Wollen dann aber auch Ergebnisse sehen. Schiffchen verkenken spielte man mal auf Papier, wisst ihr. Passt zum  Netzmedium nicht mehr so wirklich.

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Written by wn030

January 31, 2016 at 7:21 pm

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